Dabei seit: 04.02.2002
Beiträge: 5317
Wohnort: Milder Westen
Verfasst am: 08.11.2011
Pfaelzer schrieb:
W°° schrieb:
Weil Ollie so lange geübt hat und am Ende gibt es mehr Klicks auf diese Toncollage, als auf seine schön gespielten Songs.
Ich kenne das auch... Da rumpeln die Stones seit Jahrzehnten furchtbare Songs runter und wer beachtet mein Genie?!?
Wenn man nach Beachtung hungert, sollte man keine Gitarren-Musik machen......
Anders gesagt: Wenn interessiert (außer dem Gitarristen) wie gut die Gitarre gespielt ist...mittanzen, mitgröhlen und was zum Gucken wollen die Leute haben.
.
"Die Leute, die Leute..."
Die Leute hören Stockhausen, Henderson und Heino. Geht alles.
Mir ist das völlig Latte. Ich bin Amateur und kann darum machen, was ich will.
Und natürlich bin ich 1000 mal genialer als die Stones. Dabei mangelt es mir persönlich nicht mal an der Beachtung.
Eher am Geld.
Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 2024
Wohnort: Regensburg
Verfasst am: 08.11.2011
Pfaelzer schrieb:
Anders gesagt: Wenn interessiert (außer dem Gitarristen) wie gut die Gitarre gespielt ist...mittanzen, mitgröhlen und was zum Gucken wollen die Leute haben.
ein großer Fehler: man sollte das/sein Publikum nie unterschätzen. Eine gut gespielte Gitarre fällt auch dem Nichtgitarristen auf. Er kann es nur nicht so analytisch und fachmännisch bewerten und erklären, warum ihm das gefällt.
Bsp: AC/DC gefallen "fast jedem", das liegt mit großer Wahrscheinlichkeit an diesem unsäglich genialen, wie banalem Groove, der einfach in Vollendung dargeboten wird. Der geht in Mark und Bein, das wird positiv empfunden und als Gefallen bewertet.... Das dies auf einer hervorragenden handwerklichen Grundlage basiert, weiß der Musiker, der Nichtmusiker weiß nur, es gefällt.... Musik muss in Mark und Bein gehen, Emotionen wecken, so wie in Grönemeyers "Musik nur wenn sie laut ist"....und Gitarristen haben die besten Voraussetzungen, diese Emotionen in allen zu wecken. 40 Jahre Rockgeschichte (was in erster Linie der elektrischen Gitarre zu verdanken ist) beweisen, wie beliebt dieses Instrument auch bei Nichtgitarristen ist......man sollte also deren Bedeutung nicht abwerten, nur weil sie beim Nichtmusiker auf keinem analytischen Niveau stattfindet.
Musik gefällt oder gefällt nicht und es ist letztlich doch das was wir alle wollen, nicht solistisch beeindrucken, sondern musikalisch gefallen. Für mich ist es das größte Kompliment wenn ein Nichtmusiker sagt, deine Musik gefällt mir....
und dann ist das egal, welche Musik es ist und wie dieses instrumentiert wird, ob da jemand singt oder nicht.....
und in erster Linie soll man das machen, wonach einem am meisten ist.....
Dabei seit: 17.10.2005
Beiträge: 238
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 08.11.2011
Tomcat schrieb:
simoncoil schrieb:
Spätestens hier entgleist dann wohl der Zug. Deine Unterstellungen sind vollkommen unbegründet und fehl am Platze. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum man von ein paar Sekunden Klangversuch so angepisst sein kann. [...]
Nanana...wenn der Pfaelzer uns nun mal an seinem weitgreifenden und vielleicht auch teilweise befremdlichen Musikgeschmack teihaben lässt, dann sollte man dabei auch so tolerant sein, andere Geschmäcker zu akzeptieren. Ich kann Ollie, an dessen musikalischen Fähigkeiten hier wohl niemand zweifeln kann, gut verstehen. [...] Mit derartiger Virtuosität hat des Pfaelzers Elaborat - auch wenn ich es als "Komposition" (an)erkenne - herzlich wenig zu tun und kann entsprechend leicht auch in der Ecke des Kaiserschen Blendwerks gesehen werden. [...]
1) Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemandem die Klangcollage von Pfaelzer oder ähnliche Arbeiten nicht gefallen. Und man darf auch ruhig sagen, dass einem etwas nicht gefällt, und meinetwegen darf man auch Wörter wie "Blödsinn", "Quatsch" oder auch "Scheiße" dafür benutzen. Das kann man ruhig sagen, aber das sollte es dann auch gewesen sein. Versuche die Diskrepanz zwischen eigenem Geschmack und dem, was man sich gerade angehört hat, dadurch zu erklären, dass man dem Komponisten unredliche Ziele unterstellt, sind aber eben einfach bloße Unterstellungen, die sich nicht nur auf die Musik beziehen, sondern auch die Person dahinter angreifen; und das m.E. ohne triftigen Grund.
2) Dass sich Pfaelzers Kurzbeitrag sich durch einen Mangel an Virtuosität irgendeinem Verdacht aussetzt, kann ich nicht erkennen, denn immerhin würde hier ja auch niemand einen Punk-Rock-Song in dieser Weise kritisieren, wenn er entsprechend gut aufgenommen und vorgetragen wäre.
W°° schrieb:
Weil Ollie so lange geübt hat und am Ende gibt es mehr Klicks auf diese Toncollage, als auf seine schön gespielten Songs.
3) Wieder so eine Unterstellung, siehe 1), aber mit vertauschten Rollen.
Pfaelzer schrieb:
Ich mag halt beides...und werte nichts.
ollie schrieb:
und in erster Linie soll man das machen, wonach einem am meisten ist.....
Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 2024
Wohnort: Regensburg
Verfasst am: 08.11.2011
simoncoil schrieb:
Das kann man ruhig sagen, aber das sollte es dann auch gewesen sein. Versuche die Diskrepanz zwischen eigenem Geschmack und dem, was man sich gerade angehört hat, dadurch zu erklären, dass man dem Komponisten unredliche Ziele unterstellt, sind aber eben einfach bloße Unterstellungen, die sich nicht nur auf die Musik beziehen, sondern auch die Person dahinter angreifen; und das m.E. ohne triftigen Grund.
ich habe keinem unredliche Ziele unterstellt, aber ich hab mir schlicht und ergreifend nicht vorstellen können, dass der Jörg dies in der dargebotenen Art und Weise Ernst meint..... und ich fände es auch überhaupt nicht schlimm, wenn jemand hier mal ein bißchen Schwung hereinbringt indem er einfach die Grenzen der musikalischen Toleranz mittels dererlei Beispiele auslotet.....
Bei dem einen oder anderen sind die scheinbar etwas enger gesteckt und ich gehöre zu den einen...
Mit dem Titel "Irrsinn und Freiheit" hat sich aus meiner Sicht auch dieser "Auslotversuch" vorab angkündigt, insofern finde ich meinen Gedankengang weder weit hergeholt noch unredlich.
btw. fanden in diesem Forum schon dererlei Gags statt (Mr. Technique)......auch mit diesem Gag wollte man die Leute auflaufen lassen.
In diesem Fall hab ich mich eben getäuscht. Ich kann nach wie vor nichts mit der Tonkollage anfangen, mich würde es aber brennend interessiert, wie sich das "musikalisch" verpacken lässt. Denn als rein solistische Darbietung ist es ja zusammenfassend nicht auf große Gegenliebe gestoßen, wenn auch nur vereinzelt auf Abwertung.....
Zuletzt bearbeitet von ollie am 08.11.2011, insgesamt einmal bearbeitet
Dabei seit: 05.12.2005
Beiträge: 5614
Wohnort: Hamburg
Verfasst am: 08.11.2011
simoncoil schrieb:
Und man darf auch ruhig sagen, dass einem etwas nicht gefällt, und meinetwegen darf man auch Wörter wie "Blödsinn", "Quatsch" oder auch "Scheiße" dafür benutzen.
Na endlich.
Natürlich darf man z. B. die Scorpions als Scheißband bezeichnen, wie hier schon geschehen.
Natürlich darf man „Titanic“ oder „Pearl Harbour“ als schwachsinnige Filme bezeichnen, trotz Starbesetzung.
Natürlich darf man Bücher wie z.B. „Sakrileg“ oder „da Vinci Code“ als Blödsinn in hoher Dosis bezeichnen.
Kritiker dürfen das. Und sie sprechen eine deutliche Sprache, s. Reich-Ranicki.
Man sollte das alles nicht zu ernst nehmen. Und man sollte vor allem sich selbst und das eigene Tun nicht zu ernst nehmen. Man sollte sich ein fröhlich Liedlein pfeifen und sich denken: es ist besser tot geredet, als tot geschwiegen zu werden.
Tom
Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch, dass der Dumme immer dieselben Fehler macht und der Gescheite immer neue.
Dabei seit: 17.10.2005
Beiträge: 238
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 08.11.2011
ollie schrieb:
ich habe keinem unredliche Ziele unterstellt, aber ich hab mir schlicht und ergreifend nicht vorstellen können, dass der Jörg dies in der dargebotenen Art und Weise Ernst meint.....
Sorry, aber das klang in der ersten Version doch ein bisschen anders:
ollie schrieb:
er will uns hier nur auflaufen lassen und lacht über Leute, die darauf reingefallen sind und seiner Klopfattacke auch nur einen Hauch künstlerischen Wert einhauchen wollen.....
Mag sein, dass "unredliche Ziele" hier ein bisschen hochgegriffen ist, aber eine Unterstellung ist es in meinen Augen es eben doch. Naja, Schwamm drüber und Thema abgehakt.
little-feat schrieb:
Natürlich darf man z. B. die Scorpions als Scheißband bezeichnen, wie hier schon geschehen.
Natürlich darf man „Titanic“ oder „Pearl Harbour“ als schwachsinnige Filme bezeichnen, trotz Starbesetzung.
Natürlich darf man Bücher wie z.B. „Sakrileg“ oder „da Vinci Code“ als Blödsinn in hoher Dosis bezeichnen.
Dabei seit: 31.10.2006
Beiträge: 827
Wohnort: Land of cheese and chocolate
Verfasst am: 08.11.2011
Guten Morgen,
Ich habe gestern diesen Thread hier aufgeschnappt und mir daheim sogleich das vieldiskutierte Stück von Anfang bis Schluss angehört. Zugegeben, ich kann damit auch nicht sehr viel anfangen, da es, für mich persönlich, keinen Sinn macht (obwohl sehr open-minded, habe ich in meinem Kopf eine andere Vorstellung von 'Song', 'Stück' etc.). Aber es heisst ja nicht, dass wenn es für mich keinen oder wenig Sinn macht, andere dem nichts abgewinnen können/dürfen. Der Initiant dieses Threads verteidigt seine 'Komposition' und teilt auch mit, dass er es jederzeit reproduzieren kann - was ich ihm auch glaube. Vielleicht würde ich das Stück eher verstehen, wenn ich mich in dieselbe Gefühls- und Gedankenwelt von P., zum Zeitpunkt der Aufnahme, versetzen könnte. Betonung auf 'vielleicht'. Auch wenn es mir nicht gefällt, respektiere ich das, was er gemacht hat und habe auch mit Interesse seine Argumente gelesen.
Es gibt hier Annahmen und Verdächtigungen ('Unterstellung' tönt zu hart) zu lesen, die darauf hinzielen, dass das Stück lediglich eine Provokation darstellen soll und P. uns damit an der Nase herumführen möchte. Natürlich kann ich auch diese Gedanken nachvollziehen. Diese sind nach dem ersten Hören auch nicht unbedingt unbegründet. Aber, so meine ich jedenfalls, wenn es denn so wäre, dann würde er das Dingens nicht auf diese Art und Weise verteidigen. Somit nehme ich ihm ab, dass er das, was er gepostet hat, auch ernst meint.
Jemand hat hier Led Zeppelin mit Whole lotta love erwähnt. Ich meine auch, dass Auszüge aus dem hier geposteten Stück in irgendeiner Form in einem 'richtigen' Song untergebracht werden könnten und somit für viele nachvollziehbarer wäre. Als Teil von einem Ganzen, um eine gewisse Stimmung zu erzeugen...warum nicht? Isoliert, als eigenständiges Lied, funktioniert es nicht für mich. Mit meiner früheren Band, die, technisch gesehen, auf einem relativ niedrigen Level spielte, haben wir das eine oder andere Mal bewusst Spielereien eingebaut, die, losgelöst vom Song, völlig unsinnig geklungen haben mögen - aber im besagten Teil des Songs ihren berechtigten Platz hatten, weil sie zu dem Zeitpunkt zur Stimmung beigetragen haben.
Ich würde mir wünschen, wenn ihr solche Aufnahmen auch weiterhin postet. Stillstand heisst Rückschritt.
...just my 5 Cents.
Ich wünsche euch einen schönen Tag, einigen ein bisschen mehr Humor und weniger Verbissenheit. MusicIsLoveIsSoulIsEnergy Jedem seine Musik, wie er sie gerne machen und hören will.
Rockige Grüsse, Marco
Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagte: "Wo kämen wir hin", und niemand ginge, um mal zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge.
Dabei seit: 24.09.2007
Beiträge: 1235
Wohnort: Saarland
Verfasst am: 08.11.2011
Marco23 schrieb:
Guten Morgen,
Ich habe gestern diesen Thread hier aufgeschnappt und mir daheim sogleich das vieldiskutierte Stück von Anfang bis Schluss angehört. Zugegeben, ich kann damit auch nicht sehr viel anfangen, da es, für mich persönlich, keinen Sinn macht (obwohl sehr open-minded, habe ich in meinem Kopf eine andere Vorstellung von 'Song', 'Stück' etc.). Aber es heisst ja nicht, dass wenn es für mich keinen oder wenig Sinn macht, andere dem nichts abgewinnen können/dürfen. Der Initiant dieses Threads verteidigt seine 'Komposition' und teilt auch mit, dass er es jederzeit reproduzieren kann - was ich ihm auch glaube. Vielleicht würde ich das Stück eher verstehen, wenn ich mich in dieselbe Gefühls- und Gedankenwelt von P., zum Zeitpunkt der Aufnahme, versetzen könnte. Betonung auf 'vielleicht'. Auch wenn es mir nicht gefällt, respektiere ich das, was er gemacht hat und habe auch mit Interesse seine Argumente gelesen.
Es gibt hier Annahmen und Verdächtigungen ('Unterstellung' tönt zu hart) zu lesen, die darauf hinzielen, dass das Stück lediglich eine Provokation darstellen soll und P. uns damit an der Nase herumführen möchte. Natürlich kann ich auch diese Gedanken nachvollziehen. Diese sind nach dem ersten Hören auch nicht unbedingt unbegründet. Aber, so meine ich jedenfalls, wenn es denn so wäre, dann würde er das Dingens nicht auf diese Art und Weise verteidigen. Somit nehme ich ihm ab, dass er das, was er gepostet hat, auch ernst meint.
Jemand hat hier Led Zeppelin mit Whole lotta love erwähnt. Ich meine auch, dass Auszüge aus dem hier geposteten Stück in irgendeiner Form in einem 'richtigen' Song untergebracht werden könnten und somit für viele nachvollziehbarer wäre. Als Teil von einem Ganzen, um eine gewisse Stimmung zu erzeugen...warum nicht? Isoliert, als eigenständiges Lied, funktioniert es nicht für mich. Mit meiner früheren Band, die, technisch gesehen, auf einem relativ niedrigen Level spielte, haben wir das eine oder andere Mal bewusst Spielereien eingebaut, die, losgelöst vom Song, völlig unsinnig geklungen haben mögen - aber im besagten Teil des Songs ihren berechtigten Platz hatten, weil sie zu dem Zeitpunkt zur Stimmung beigetragen haben.
Ich würde mir wünschen, wenn ihr solche Aufnahmen auch weiterhin postet. Stillstand heisst Rückschritt.
...just my 5 Cents.
Ich wünsche euch einen schönen Tag, einigen ein bisschen mehr Humor und weniger Verbissenheit. MusicIsLoveIsSoulIsEnergy Jedem seine Musik, wie er sie gerne machen und hören will.
Rockige Grüsse, Marco
Hallo Marco,
das sind 100% ig meine Gedankengänge!
Danke!
@Jörg:
Ich kann hier auf Arbeit Deinen File nicht anhören und habe deswegen extra heute Morgen um 5Uhr 30 den Rechner daheim angeschmissen!
Kannst Du Dich an unser erstes Treffen erinnern?
Als ich Dir gesagt habe dass ich mit der Musil von Larry Carlton nichts anfangen kann, einfach keinen Zugang zu diesem Gefrickel habe?
Keine Songstruktur, keine Hookline etc erkennen konnte und ich die, vermutlich mangels genügend musikaischem Horizont, einfach brauche um einem Musikstück folgen zu können.
Genauso geht es mir hier mit Deinem Spiel; ich erkenne die nötige Technik, die ich respektiere, aber ich habe keinen Zugang dazu.
Das ist aber auch nicht schlimm, ich bin ein musikalischer Banause wie du weisst
Mach weiter, es ist ein Teil Deiner Art von Musikalität und damit solltest du das auch ausleben.
Ich kann übrigens Ollie's Fake-Vermutung durchaus nachvollziehen, und damit auch die daraus resultierenden Irritationen. Aber Marco hat das alles schon sehr treffend formuliert.
Gruss
Michael
Die Gewohnheit ist der Sieg der Zeit über den Willen!
Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 2024
Wohnort: Regensburg
Verfasst am: 08.11.2011
simoncoil schrieb:
little-feat schrieb:
Natürlich darf man z. B. die Scorpions als Scheißband bezeichnen, wie hier schon geschehen.
Natürlich darf man „Titanic“ oder „Pearl Harbour“ als schwachsinnige Filme bezeichnen, trotz Starbesetzung.
Natürlich darf man Bücher wie z.B. „Sakrileg“ oder „da Vinci Code“ als Blödsinn in hoher Dosis bezeichnen.
1. 2. 3.
Darf man klar....wobei ich in 1 und 3 anderer Meinung bin.
aber ganz andere Baustelle....
Zur Klopfattacke vs Tonkollage ist eigentlich alles gesagt....heute lache ich über meine gestrige Formulierung und das sollte man besser vielleicht auch tun.....
Dabei seit: 08.11.2002
Beiträge: 673
Wohnort: Hamburg
Verfasst am: 08.11.2011
Ein paar lose Gedanken....
Spontan habe ich mich ein wenig (wirklich gnaz abstrakt) an Coltrane´s "Psalm" erinnert gefühlt. Ohne Scheiß - und wenn Pfälzer uns nur "hurzen" wollte, ist es ihm bei mir gelungen.
"Do not tolerate this shit": Es klingt ein wenig wie ein (wütender) Monolog und wenn man Tracktitel und musikalischen Ausdruck nebeneinander sieht bzw. hört, geht da durchaus was. Aber es fehlt leider der musikalische Zusammenhang. Irgendetwas rhythmisches oder ein Pedalton oder ein waberndes Geräusch würden helfen, dem Ganzen mehr Musikalität beizufügen. Dissonanz ja, aber in Relation zu was?
Solo gespielt und ohne jedweden Zusammenhang ist es in etwa das Pendant zu irgendwelchen abstrakten Malereien, die jeder von uns erstellen kann, die aber allesamt auf dem Kunstmarkt komplett wertlos wären.
Insofern bleibt es aus meiner Sicht bestenfalls eine Gitarrentechnik-Studie und ist noch keine ...äääh... Komposition. Sorry, Herr Pfälzer.
Dabei seit: 31.01.2006
Beiträge: 1715
Wohnort: Mayence
Verfasst am: 08.11.2011
Zitat:
juergen2: Als ich Dir gesagt habe dass ich mit der Musil von Larry Carlton nichts anfangen kann, einfach keinen Zugang zu diesem Gefrickel habe?
Keine Songstruktur, keine Hookline etc erkennen konnte und ich die, vermutlich mangels genügend musikaischem Horizont, einfach brauche um einem Musikstück folgen zu können.
Genauso geht es mir hier mit Deinem Spiel; ich erkenne die nötige Technik, die ich respektiere, aber ich habe keinen Zugang dazu.
Hilfe... das geht jetzt eindeutig zu weit. Marie - schnell mei Drobbe...mein Herz, mein Herz.... [Video einblendenVideo ausblenden]
Also im Gegensatz zu Jörgs Hommage an den Stiefsohn aus der Ehe von Helge Schneider und Hape Kerkeling kann ich das Zeugs vom ollen Larry mitsingen.
Selbst der olle LC Standard glänzt nur so mit Hooklines.... [Video einblendenVideo ausblenden]
LG Rolli
Veranstaltungen im Das Kulturgut:
Veranstaltungen im Kulturgut:
18.05.2013 - Daniel Stelter Trio (feat. Tommy Baldu / Ulf Kleinert)
02.06.2013 - Piadeux – Tango und mehr aus Berlin
28.06.2013 - Zane Charron – American Guitar Music
29.06.2013 - Zane Charron – Guitar Workshop
29.08.2013 - Zimmertheater Speyer / Alzeyer Theatertage
28.09.2013 - Jens Kommnik | Reinhard Mey instrumental und Celtic Music
11.10.2013 - Kosho & Wiedemann | Der Gitarrengipfel
25.10.2013 - Clive Carroll | Concert
26.10.2013 - Clive Carroll | Workshop
02.11.2013 - Melanie Dekker – Soulful songs from Canada
Dabei seit: 24.08.2006
Beiträge: 2725
Wohnort: home is where the heart is
Verfasst am: 08.11.2011
juergen2 schrieb:
.... Larry Carlton .... Gefrickel ....
habe?
Ähm, relative Hörgewohnheiten ......ich finde die Musik von Larry Carlton extrem melodisch und zugänglich ....gelegentlich sogar an der Grenze zu Fusion/Muzak...ähm Fahrstuhl.....
mr_335 schrieb:
... kann ich das Zeugs vom ollen Larry mitsingen....
Jepp, relative Hörgewohnheiten. Ich kann das hier nach Jahren des intensiven Hörens auch immer noch mitsingen:
Coming soon on CD: The Pack Reloaded - Never too Late
feat. Kiri Geile, Marek Arnold, Robert Brenner, Robert Eisfeldt (Electric Band)
and Jürgen Gehrhardt, Jörg Naumann, René Kutschmann, Falk Roeske (Unplugged Band)
Guest Solos by: Martin Schnella, Andreas Oberhofer, Thomas Jordt, Michael Hassemer, Martin Rudkowski, Oliver Zangl ... tbc
Dabei seit: 24.09.2007
Beiträge: 1235
Wohnort: Saarland
Verfasst am: 08.11.2011
mr_335 schrieb:
Hilfe... das geht jetzt eindeutig zu weit. Marie - schnell mei Drobbe...mein Herz, mein Herz....Selbst der olle LC Standard glänzt nur so mit Hooklines.... [Video einblendenVideo ausblenden]
Hallo Rolli,
wieso wusste ich vorher schon dass du da antworten wirst...
Natürlich hat Onkel Larry auch mitsingbare Songs. Aber wir waren ja beide in KL auf dem Konzert, und da bin ich zwischendurch super oft gedanklich ausgestiegen, konnte den 58,9 Akkordfolgen pro Minute einfach nicht folgen bzw sie in eine geordnete Struktur bringen. Wäre vielleicht anders wenn ich die Songs vorher ein paarmal gehört hätte, aber er gehört mit seinen Solosachen nicht zu meinem normalen Hörprogramm.
Ich kenne und kannte ihn als einen DER 80er Studioplayer und das war für mich der Grund zu dem Konzert zu gehen.
Vermutlich bin ich musikalisch einfach zu simpel gestrickt.
Gruss
Michael
Die Gewohnheit ist der Sieg der Zeit über den Willen!
Dabei seit: 31.01.2006
Beiträge: 1715
Wohnort: Mayence
Verfasst am: 08.11.2011
Zitat:
juergen2:wieso wusste ich vorher schon dass du da antworten wirst... Cool
Muss an den Hemden liegen. Und einfach gestrickt sein, ist besser als zu komplex. Ausserdem wurden bei manchen Mitmenschen eh einige Maschen zu viel fallen gelassen. Also "be happy"!
LG Rolli
Veranstaltungen im Das Kulturgut:
Veranstaltungen im Kulturgut:
18.05.2013 - Daniel Stelter Trio (feat. Tommy Baldu / Ulf Kleinert)
02.06.2013 - Piadeux – Tango und mehr aus Berlin
28.06.2013 - Zane Charron – American Guitar Music
29.06.2013 - Zane Charron – Guitar Workshop
29.08.2013 - Zimmertheater Speyer / Alzeyer Theatertage
28.09.2013 - Jens Kommnik | Reinhard Mey instrumental und Celtic Music
11.10.2013 - Kosho & Wiedemann | Der Gitarrengipfel
25.10.2013 - Clive Carroll | Concert
26.10.2013 - Clive Carroll | Workshop
02.11.2013 - Melanie Dekker – Soulful songs from Canada
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde Gehe zu Seite Zurück1, 2, 3, 4, 5, 6Weiter
Seite 5 von 6
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.