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Das Holz ist bei der E-Gitarre (nahezu) egal....
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Piero the Guitarero
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BeitragVerfasst am: 11.09.2012     Antworten mit Zitat

kks schrieb:
Piero the Guitarero schrieb:

Beim Zoller weiß ich nicht wie "wissenschaftlich" das ist,


Nun ja, der Mann ist immerhin Professor an der Uni Regensburg.


Das sacht doch gar nix, zu Guttenberg war auch eine Zeitlang Doktor uaaaaah
Ich meinte wie er das ganze Untersucht hat, hat er auch den Dynamik-Test gemacht?
Dann trocken und verstärkt miteinander verglichen? Oder nur elektronische Messungen mit dem Oszi?

@steve_d - das mit dem Zoller geht auf meine Kappe, ich wollte nur verhindern
das der Mann sich selber googelt wie Bettina Wulf und dann in dieses Forum findet. Wink

Aber ab jetzt nur noch richtig: Zollner

schocka schrieb:

soll ich mal bei Rockinger anfragen, ob man die Files der "All Pickup Check CD" für so einen Test verwenden darf Very Happy Wink ?


Oh bitte, dann gibts bestimmt auch blumige Umschreibungen wie: "Pickup Nr.2 klingt mittiger, ist bestimmt....
und Pickup Nr. 4 klingt irgendwie brillianter, müsste der...
 
Auch Cliff konnte es nicht verhindern
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Guitar-Addict



Dabei seit: 09.04.2010
Beiträge: 127


 

BeitragVerfasst am: 11.09.2012     Antworten mit Zitat

Keine 48 Stunden und schon 90 Posts - ist ja fast wie bei gearpage hier

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Sound die Summe aller Einzelteile ist. Und dementsprechend ist das Holz nicht egal.

Die Gründe für meine Meinung:
1) hatte ich mal zwei Gitarren aus verschiedenen Hölzern mit den gleichen Pick-ups. Die eine klang super, sowohl akustisch als auch unter Strom, die andere empfand ich immer als "steif", und sie hat mir auch verstärkt nie so richtig gefallen. War ziemlich teures Lehrgeld...

2) habe ich eine Tyler Burning Water aus Mamywo (Fantasiename von James Tyler für ein asiatisches Holz), deren Sound über den Amp mir nicht 100%ig gefallen hat. Also den Tyler-HB und die DiMarzio Virtual Vintage raus und einen Satz Häussels rein und schau da, es klingt (bzw. gefällt mir jetzt).

Heißt für mich: Die PUs alleine sind's nicht, das Holz alleine auch nicht.

Den Auszug aus der G&B unterschreibe ich auch mal.

Was aber alles nix daran ändert, dass "wenn klingt, dann gut und egal, woraus" Very Happy
 
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ferdi



Dabei seit: 01.05.2009
Beiträge: 844


 

BeitragVerfasst am: 11.09.2012     Antworten mit Zitat

Guitar-Addict schrieb:
Sound die Summe aller Einzelteile


Spielverderber! Lasst uns lieber weiter Da hat das tote Pferd sich einfach umgekehrt...
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.
 
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Chris_1981



Dabei seit: 22.09.2010
Beiträge: 620


 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Ich weiß jetzt nicht, ob es auf den gefühlten 2millionen Saiten vorher schonmal erwähnt wurde aber:

2/3 der Saiten schwingen über dem HALS nicht über dem Korpus. Vermutlich trägt der Hals am meisten zur Soundformung bei.

Dafür brauch ich aber kein Doktor...
 
Muss dringend ein Auto los werden:

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=223084831
 
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frankpaush



Dabei seit: 09.04.2008
Beiträge: 1145


 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Chris_1981 schrieb:

2/3 der Saiten schwingen über dem HALS nicht über dem Korpus. Vermutlich trägt der Hals am meisten zur Soundformung bei.

Dafür brauch ich aber kein Doktor...


vielleicht ja doch? Die Verankerung der Saiten am Imstrument ist am body in der Regel durch großflächigere Verbindungspunkte gekennzeichnet als am Hals. Ich werde ja auch nicht gelb, nur weil ich über China fliege ...
aber meine Erfahrung muss dir zumindest vom Ergebnis recht geben Smile
 
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tommy



Dabei seit: 16.03.2009
Beiträge: 1848
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BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Chris_1981 schrieb:
Ich weiß jetzt nicht, ob es auf den gefühlten 2millionen Saiten vorher schonmal erwähnt wurde aber:

2/3 der Saiten schwingen über dem HALS nicht über dem Korpus. Vermutlich trägt der Hals am meisten zur Soundformung bei.

Dafür brauch ich aber kein Doktor...


...der Saite ist es völlig wurscht, worüber sie schwingt. Entscheidend ist, wie an den Auflagepunkten die Schwingungsenergie verarbeitet wird.

Ich gebe Dir aber trotzdem Recht dabei, dass bei der Hals/Body Einheit, der Hals den größeren Anteil an der Schwingungsbeeinflussung der Saite aufweist. Die Form des Halses (lang und dünn) ist besser geeignet mittels Variationen (neben Material hauptsächlich in der Dicke) sehr unterschiedliche Ergebnisse zu erzielen. Der Body ist da mehr auf lediglich Material und Dichte limitiert. Die Form ist da im Vergleich zum Hals eher weniger entscheidend.
 
Gruss, tommy



"Geld macht nicht glücklich.
Aber für Glück bekommt man nichts beim Metzger!"

Robert Lembke
 
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ollie



Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 2051
Wohnort: Regensburg

 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Piero the Guitarero schrieb:
Doch, genau nur deswegen. Wie kam es zu der Jem? Steve Vai wollte eine Endorser Gitarre
die er überall auf der Welt haben kann. Ibanez bot ihm diese Konditionen, aber er hatte keine Ahnung
auf welchem Level Ibanez arbeitet. Ibanez baute im 3 Prototypen, alle Gitarren waren Grün (aber noch ohne Monkey Grip)
hatten einen Maple Neck und die Di Marzio PAF Pro die er schon in seiner Charvel spielte.
Eine der Gitarren hatte den "Tripledecker" Korpus der Ibanez Roadstar Serie, also Ahorn-Mahagoni-Ahorn,
das zweite war ein Vorschlag des Ibanez Custom Shops, nämlich Basswood (Linde) und bei der dritten entsprach man Steves Wunsch und fertigte ihn aus Ahorn.
Nach drei Wochen teilte Steve den Ibanesen mit das er sich für Basswood entschieden hätte
und seitdem werden alle Shredder Gitarren aus amerikanischer Linde gefertigt.


mal ganz ehrlich´....was sagt das aus? er mußte sich ja für eine der 3 entscheiden....
Ich denke auch, dass es sich unterschiedlich anfühlt und anhört (für einen selber beim Spielen) aber dass dieser holzgefärbte Unterschied schlicht in der Messreihe a`la Zollner nicht messbar ist.....

Vielleicht bin ich auch nur gleichgültig was Holz anbelangt. Ich weiß nicht mal aus welchem Holz der Korpus meiner Silhouette ist (ich meinte es wäre Erle), weil es mir egal ist. Ich spiele die Gitarre, weil sie mir gut in den Fingern liegt, ich den Hals liebe und ich den drahtigen Sound der Pickups mag. Vor kurzem hat mir ein Freund eine andere Silhoutte dagelassen, die 3xSC Version bei der er den Steg SC gegen einen Humbucker im SC Format ausgetauscht hat. Die klang deutlich anders als meine, obwohl der Rest ziemlich identisch sein dürfte. Der Unterschied kann im Wesentlichen nur von den Pick ups gekommen sein und dieser Unterschied führte dazu, dass mir meine gefällt und die andere nicht.

Ein Kumpel wollte mir weißmachen, dass seine LP 58erReissue deutlich mehr Sustain hat, als meine 50sneck Standard Baujahr 2007 (weil meine hat ja Löcher im Korpus und das unterbricht die ganze Schwingung und damit das Sustain). Wir haben ca. 3 Stunden im Ü-raum in allen Lautstärken über verschiedene Amps (Engl, Marshall und H&K) die Gitarren verglichen. Das Sustain war nicht wirklich unterschiedlich. Im Cleansound klang die 58er in der Tat etwas voller und mittiger und etwas drahtiger - aber nur geringfügig. Im angezerrten Sound war dieser Unterschied nicht mehr so da und im High Gain waren die beiden Kandidaten sehr nah beieinander. Wobei mein ca. 1,5 kg leichter ist (vielen Dank an die Löcher im Korpus) und der Hals deutlich angenehmer zu spielen.....Was für mich als Kauffaktor viel mehr zu gewichten ist, als ein leichter Holzvorteil, den ich beim Spielen nicht wirklich wahrnehme.....
 
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StratDrache



Dabei seit: 06.10.2011
Beiträge: 133


 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Um zur Studie zurückzukommen, ich habe das Inhaltsverzeichnis noch einmal gelesen. Die ersten drei Kapitel behandeln die Saiten, Saitenschwingung, Material usw., dann kommen zwei Kapitel zu Magnettonabnehmern, dann ein langes Kapitel zu Hals und Korpus, davon nur ein paar wenige Unterkapitel zum Thema Holz. Dann kommt ein Kapitel zur Psychoakustik, dann Elektrik, Gitarrenverstärker und Lautsprecher.
Da ist für jeden was dabei.

Das Kapitel zu Hals und Korpus untersucht die Saitenauflagepunkte bei Steg, Sattel und Bünden, sowie Halskonstruktion usw.

Ich empfehle, wen es interessiert, mal mit den Kapiteln zur Saitenschwingung anzufangen, um nicht den Fehler zu begehen, sich auf das Holz zu einzuschießen.
Wem Fragen, insbesondere Verständnisfragen kommen, der notiert die und kann sie hier zur Diskussion stellen.

Wer sein Instrument kennenlernen möchte, der findet in der Studie viel Lesestoff. Und zwar ohne Werbung. Wink

viele Grüße,
der StratDrache
 
"Ich wollte dem Teufel meine Seele verkaufen, aber er konnte nicht bezahlen." (ald)

"Throw away your guitarpicks. You're going to lose them anyway. Play with your fingers."

"Wenn ich nicht so ein schlechter Gitarrist wäre, würde ich längst Bassist geworden sein."

croon papillon - Pling Pling Pluck Pluck (improvisierte E-Gitarrenmusik)
http://www.jamendo.com/de/artist/croon_papillon
http://soundcloud.com/croonpapillon
 
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ollie



Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 2051
Wohnort: Regensburg

 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Piero the Guitarero schrieb:
Dann trocken und verstärkt miteinander verglichen? Oder nur elektronische Messungen mit dem Oszi?
..


das ist völlig unerheblich, da das Klangverhalten einer elektrisch verstärkten Gitarre untersucht wurde.

Abgesehen davon hat er es verglichen, da er zum Schluß gekommen ist, dass sich das akustische, unverstärkte Klangverhalten, welches natürlich durch das Holz mit beeinflusst wird, elektronisch so nicht analog fortsetzt und messbar ist.

Der Glaubensansatz der Holzfetischisten ist ja: so wie die Gitarre unverstärkt klingt, klingt sie auch verstärkt.....das kann nicht bestätigt werden, ausser in "selbstinszenierenden Werbe-You tube Videos", die im Prinzip den gleichen Fehler machen, wie die Pick-Up Fetischisten, nur in "entweder/oder Kategorien" zu denken.

Für mich steht als Fazit: das Holz ist bei weitem nicht so bedeutungsvoll, wie es lange Zeit "State of the Art" war.....ein hochwertiges Holz ist sehr wohl bei akustischen als auch semiakustischen Instrumenten von großer , bei E-Gitarren von minderer Bedeutung - bei meinem Sound den ich spiele, ist der Unterschied im Bereich "Psychoakustik" anzusiedeln.
 
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W°°
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BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Moin,

ich hatte nicht die Muße, mich durch die Studie des Herrn Professor zu lesen und ich vermute, dass der Titel des Threads seine Aussagen verkürzt und verfremdet wiedergibt. Ich hoffe es wenigstens.


Festigkeit, Dichte und Elastizität bestimmen die Resonanzfrequenz eines Materials.
Man kann ja mal Klangstäbe aus Pappel auf ein Vibraphon legen.
Rolling Eyes
 
Gruß

Walter


http://www.facebook.com/der.gitarrenbauer

Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit
Karl Valentin
 
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Piero the Guitarero
Moderator


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BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Macht nichts Walter, Ollie wollte sich nur ein bißchen mitteilen und nochmal Hallo sagen,
und das in seinem Himmel 75 Jungfrauen mehr auf ihn warten als in unserem....

Verrat aber niemandem hier warum der Pick-Up Tester ganz schnell wieder verschwunden ist.... also, weißte…

 
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ferdi



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Beiträge: 844


 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

W°° schrieb:

Festigkeit, Dichte und Elastizität bestimmen die Resonanzfrequenz eines Materials.


Walter hat ja schon einiges geschrieben, dass man durchaus kontrovers diskutieren kann, ich bin jetzt aber froh, dass sich jemand, der wohl unzweifelhaft als Fachmann angesehen werden muss, wenigstens kurz zu Wort meldet. Holz hat nunmal physikalische Eigenschaften, die wiederum die Eigenschaften des aus ihm gebauten Instruments prägen.

Garantiert lassen sich alle hier vertretenen Thesen (Holz / Saiten / Pickups / Finger sind der entscheidende Klangfaktor) durch "wissenschaftliche Studien" untermauern. Studien sind in den seltensten Fällen ergebnisoffen. Jemand bezahlt sie, weil ein bestimmtes Ergebnis gewünscht wird, und dann wird veröffentlicht oder eben nicht.

Der Glaube (so muss man es wohl nennen) an die Objektivität wissenschaftlicher Untersuchungen ist spätestens seit Kants "Kritik der reinen Vernunft" http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_der_reinen_Vernunft als solcher entlarvt, und das ist 230 Jahre her. Wieso also klammert man sich hier an Prof. Dr. Zollner?

Piero the Guitarero schrieb:

75 Jungfrauen mehr


Dass es sich in Wahrheit um Weintrauben handelt, hat sich also noch nicht herumgesprochen?

http://www.zeit.de/2003/21/Koran
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.
 
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StratDrache



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BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Es sollte mir eigentlich egal sein. ...

Ich denke, es ist mir nicht egal. Ich versuche mich aber da jetzt raus zu halten.
So langsam verstehe ich das mit dem Popcorn und den Mai-Tais hier im Forum. Rolling Eyes

Nee, hat noch nicht geklappt. Wink

Es geht nicht um die Objektivität wissenschaftlicher Untersuchungen im Allgemeinen, sondern darum, dass die Studie des Herrn Zollner u.a. die unwissenschaftlichen, nicht belegten Werbebotschaften, die als Verkaufsargumente für hochpreisige Instrumente genannt werden, methodisch widerlegt.

Damit sind weder die Gitarrenbaukünste der Gitarrenbauer angegriffen und damit ist niemandem die Lieblingsgitarre streitig gemacht.

Kant hat meiner Ansicht mit dem Thread garnichts zu tun. Auch nicht die Tatsache, dass diverse Studien in Auftrag gegeben werden mögen, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen, um dann politsch und wirtschaftlich instrumentalisiert zu werden. Das soll vorkommen.
Diese Studien sind aber eben nicht wissenschaftlich-methodisch einwandfrei.
Das fällt den wenigsten auf, weil sie nämlich keiner liest.
So wie in dieser Diskussion auch.

Wer hat die Studie bisher komplett gelesen?

Das ist ein wesentliches Problem in der Wissenschaft, dass Studien nicht kritisch gelesen werden. Oder eben überhauptnicht gelesen werden und trotzdem über die Ergebnisse bzw. schlimmer noch über die Interpretation der Ergebnisse so geredet wird, als seien es Fakten.

Der Zollner sagt ja nicht, dass das Holz egal sei, sondern er zeigt, dass die Wirkung auf die Saitenschwingung nicht so ins Gewicht fällt, wie es propagiert wird.

viele Grüße,
der StratDrache
 
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frank



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BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

StratDrache schrieb:

Der Zollner sagt ja nicht, dass das Holz egal sei, sondern er zeigt, dass die Wirkung auf die Saitenschwingung nicht so ins Gewicht fällt, wie es propagiert wird.


Recht hat er, der Zollner,
darum spiele ich nur hohlgefräste Gitarren. Das spart ordentlich Gewicht, wenn das überflüssige und tonal unsinnige Holz wechjemacht wird.
Laughing Laughing Laughing
 
Gruss
frank
 
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StratDrache



Dabei seit: 06.10.2011
Beiträge: 133


 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

Am besten sind ja deswegen Luftgitarren. Und Sänger sind deswegen die besseren (oder vernünftigeren) Gitarristen, weil sie ganz ohne spielen. Very Happy
 
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steve_d



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BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

StratDrache schrieb:
Wer hat die Studie bisher komplett gelesen?

Du kommst ja mit Sachen ...

Zitat:
Das ist ein wesentliches Problem in der Wissenschaft, dass Studien nicht kritisch gelesen werden. Oder eben überhauptnicht gelesen werden und trotzdem über die Ergebnisse bzw. schlimmer noch über die Interpretation der Ergebnisse so geredet wird, als seien es Fakten.

So ist es. Es ist aber weniger ein Problem in der Wissenschaft, sondern ein Problem, das erst entsteht, sobald irgendwelche Ergebnisse außerhalb der Wissenschaft "weitererzählt" werden. Dabei kommt es dann regelmäßig zu den Verkürzungen, die Du beschreibst. Diese gehen dann oft so weit, dass am Ende nur noch eine ziemlich plakative und fragwürdige Aussage übrig bleibt - die als solche dann natürlich auch leicht angreifbar ist. Dass es so nie gesagt wurde, ist dann nicht mehr so richtig wichtig. Vielmehr liefert das, was am Ende der Stille-Post-Kette ankommt, dann wieder einmal Futter für die populäre Ansicht, dass Wissenschaftler sowieso nur weltfremde Spinner sind, die irgendwelche absurden Thesen verbreiten.

Hat natürlich alles mit diesem Thread hier nichts zu tun, hier geht es ja nur um Holz oder so.
 
www.soundcloud.com/sannahs-defect
 
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StratDrache



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Beiträge: 133


 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

... es ist leider auch ein Problem in der Wissenschaft. Crying or Very sad

Egal. Hat nicht jemand ne neue Gitarre, nen Effektgerät oder einen Amp gekauft und will was darüber erzählen? Wink

viele Grüße,
der StratDrache
 
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nichtdiemama



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Wohnort: Tettnang

 

BeitragVerfasst am: 12.09.2012     Antworten mit Zitat

W°° schrieb:



Festigkeit, Dichte und Elastizität bestimmen die Resonanzfrequenz eines Materials.
Man kann ja mal Klangstäbe aus Pappel auf ein Vibraphon legen.



Welche Auswirkung auf das Klangverhalten einer Solidbody-Elektrogitarre hat denn die Resonanzfrequenz des Hales/des Korpusses? Und das ist eine durchaus ernstgemeinte Frage.

Ach ja, wenn ich mich nicht irre geht es hier nicht um Vibraphone oder Oboen oder Zithern, sondern um E-Gitarren.

Tschö
Stef
 
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