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Wie kommt der Sound in die Finger ?
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Hans_3



Dabei seit: 24.10.2003
Beiträge: 537


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

Pfaelzer schrieb:
Wenn ich Aufnahmen höre, als ich im zarten Alter von 18 Lenzen war (ja, ich weiß, damals gab es nur Monoaufnahmen auf Schellack) und dieselbigen vergleiche mit Aufnahmen um die 30, muss ich doch sagen, dass da ein gar gewaltiger Unterschied festzustellen ist.


Im jüngeren Alter (so bis 20) legst du die technischen und musikalischen Grundlagen. Sie werden Teil von dir. Der bis dahin ins Gehirn gebrannte Approach (z.B. Art des Vibratos, Anschlag, Melodie- und Rhytmus-Empfinden etc. ) ändern sich danach kaum noch.

Bis 30 passieren allerdings wundersame Dinge: Das Ganze reift, wird sicherer in Zusammenhänge gestellt, man spielt grooviger und mehr auf den ominösen Punkt. Weshalb sich auch mit weniger Üben aber mehr Erfahrung hier eine hörbare Steigerung einstellt.

Pfaelzer schrieb:
Vergleiche ich dagegen die mit 30 Jahren verzapften Dinge mit heute, so ist da wenig Neues festzustellen


Ab 30 folgt die Verwertung (und evtl. das mühevolle Erweitern): Du machst und variierst, was Du kannst. Eklatante Entwicklungen finden jedoch nicht mehr statt. Genauso wenig, wie man noch seine Sprache, Gestik und Mimik noch ändern kann. Man kann das Vorhandene reifen lassen, es raffinierter machen - es aber nicht mehr grundlegend ändern.
 
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ollie



Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 1330


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010     Antworten mit Zitat

Die Frage müsste imho eher lauten, "wie kommt der Sound aus den Fingern"..... Wink

Dazu kann man einiges vermuten.
Ich hatte z.B. in der Anfangszeit meiner "Gitarristenkarriere" einen aus heutiger Sicht "grausamen Ton" .... "hektisch", "unsicher" und "unsauber".....

Aus diesen Adjektiven kann man imho einiges rauslesen:

- hektisch -> zum einen war ich hektischer, zum anderen habe ich viel geübt und wollte Qualität mit der Brechstange, heute würde ich sagen, ich war übermotiviert und übermotiviert war das Spiel und dementsprechend unruhig und hektisch

- unsicher -> aus dem Gespiel klang heraus, ich wußte nicht, wohin ich genau will....was war die musikalische Aussage vor lauter Technik? Hier wieder viel Lust, aber noch zu wenig Erfahrung und zu wenig Feedback...

- unsauber -> vor lauter "lass mich auch mit" fehlte Spielerfahrung, die Besonnenheit, sich auf das zu verlassen was einem liegt. Da wurden Phrasen unerfahren und halbherzig runtergenudelt......und vieles einfach nur nachgequatscht....diese Erfahrung gehört aber zur Entwicklung dazu...

Was ich sagen will...."man spielt wie man ist". Das was man denkt und fühlt fließt in das Spiel und in den Ausdruck mit ein. Mit der Zeit, wenn man am Ball bleibt, entwickeln sich die Vorlieben immer stärker heraus, hat man auch "seinen" Sound gefunden, der einem das Gefühl gibt, ja - so kling ich und möchte ich auch klingen.

Letztendlich ist es wie in einer Beziehung (Achtung "Schmalz")....aus dem anfänglichen "Feuer der Begierde" entwickelt sich eine "wärmende Glut" der Zusammenseins und des Sich-Weiterentwickelns....

Die Musik spiegelt das eigene Leben und der Ton ist unsere Sprache....
mit der Zeit entwickelt man andere Bilder und Ausdrucksformen und lässt auch mal "5 grade sein" und sagt auch mal bewußt manche Dinge anders oder vielleicht gar nicht.....wir verfeinern unseren Bekanntenkreis, aus Quantität wird mehr Qualität - unser Input selektiver ausgewählt....wie in der Musik - weniger ist oft mehr....

Der Ton ist unsere Sprache, allerdings weniger dem Dialekt vergleichbar, sondern mehr dem gesprochenen Inhalt verwandt.....

und das man sein Spiel im Laufe der Zeit technisch und harmonisch verfeinert stellt für mich die Basis dar, den Ton mehr Raum und Ausdruck zu verleihen....
in etwa vergleichbar den rationalen Parametern in einer Partnerschaft....

Das alles kann durch Technik unterstützt und stimuliert werden, aber niemals ersetzt.....

LG
ollie
 
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Marcello



Dabei seit: 30.01.2004
Beiträge: 3624
Wohnort: Recklinghausen

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

Pfaelzer schrieb:

- Ab wann habt ihr gemerkt, dass ihr auf jedem Equipment ähnlich und trademarkverdächtig klingt ?



Das klingt immer so positiv! "Der Sound kommt aus den Fingern" ...oder aus den Stöcken, oder aus´m Ansatz...

Pianisten haben´s recht schwer: Wo kommt bei denen der Sound raus? Jaaa, aus´m Klavier! Irgendwie scheiße, oder?

Es kann auch aber auch so gehen:
Zwei Kollegen auf´m Weg zu Session.
Schon von weitem:
"Ouh! Helmut, hörst du das?"

"Jau, unverkennbar! Die Nulpe ist schon wieder da. Klingt, wie wenn ein Schwein pfeift!"

Wink

Ich würde lieber wissen, was den Pfälzer bewegt hat, diese "bodenlose" Frage zu stellen. Das Leben, wie auch das Gitarrenspiel, ist eine einzige Interpretation . Und die eigene Interpretation ist immer abhängig von den umgebenden Faktoren und Einflüssen.

Sollten nur Hartz IV Empfänger Blues spielen? Berechtigte Frage!

P.S. Ach komm! Wink Wink Wink Wink
 
Gruß

Marcello

Ohne 13. Obertonreihe!! geht nix!!

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Zuletzt bearbeitet von Marcello am 09.02.2010, insgesamt 2-mal bearbeitet 
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ollie



Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 1330


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

Marcello schrieb:

Pianisten haben´s recht schwer: Wo kommt bei denen der Sound raus?



Zum Ton gehört viel mehr als nur der Anschlag und die Fingerbewegung per se....Letzteres fällt faktisch bei Pianisten zwar unter den Tisch, aber die arbeiten mehr mit Anschlagsdynamik, Pedal, Phrasierung und Mikrotiming sehr ähnlich wie jeder andere Instrumentalist auch.....

man merkt, dass du "Tontechniker" bist.....Betonung liegt auf Techniker.... Laughing

ich dachte eigentlich hier geht es um "Ausdruck und Personality".....hoffe ich zumindest und das ist - wie von dir richtig festgestellt - bodenlos, wie aber sehr viele hier geführte Diskussionen - trotzdem aber mit viel Redseligikeit umgarnt.....
 
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Zuletzt bearbeitet von ollie am 09.02.2010, insgesamt einmal bearbeitet 
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Marcello



Dabei seit: 30.01.2004
Beiträge: 3624
Wohnort: Recklinghausen

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

ollie schrieb:


ich dachte eigentlich hier geht es um "Ausdruck und Personality".....hoffe ich zumindest.



Junge, ich bin Techniker!

Sogar Techniker-Krankenkasse bin ich!

nee, stimmt nicht!

ollie schrieb:

ich dachte eigentlich hier geht es um "Ausdruck und Personality".....hoffe ich zumindest.


Und die liegt bei uns im Finger?

Was ist, wenn man den Schwerpunkt im Mittelfinger hat? So gefühlsmäßig halt...

Spielt so jemand dann die ganze Zeit krasse Schweinerein? Heißt so jemand Eddie van Halen? Fragen über Fragen..
 
Gruß

Marcello

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ollie



Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 1330


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

Marcello schrieb:

Und die leigt bei uns im Finger?

..


auch ein wenig - aber ...ich hab weiter oben viel dazu geschrieben...vielleicht auch für einen Techniker interessant.... Laughing
 
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Pfaelzer



Dabei seit: 27.12.2006
Beiträge: 1573
Wohnort: die sonnige Pfalz

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

Marcello schrieb:
Ich würde lieber wissen, was den Pfälzer bewegt hat, diese "bodenlose" Frage zu stellen.

Rate mal per PN...

p
 
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Woody



Dabei seit: 16.04.2003
Beiträge: 1364
Wohnort: Köln

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

ollie schrieb:

man merkt, dass du "Tontechniker" bist.....Betonung liegt auf Techniker.... Laughing


Der?
Der hat sich doch nur mal als keiner geguckt hat an einer großen Konsole auf den Stuhl gestell, damit man ihn dahinter überhaupt sehen kann!

Very Happy
 
...und für google: Dackelzucht, Klöppelspitze, Jesus Freak, Schusswaffen, Sportfischen, Speckstein,
Brieftauben, Korbflechten, Trendfrisuren, Cognac, Tiffany, Makramee, ...
 
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bimbam



Dabei seit: 15.07.2009
Beiträge: 172


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010     Antworten mit Zitat

Hm, neben den ganzen (tlw. schon lyrischen) Ausführungen zu der Thematik, wage ich mal zu behaupten, dass nur ganz wenige Player über einen eigenen Sound verfügen, der u.U. auch von "Nicht-Gitarristen" erkannt werden kann.

Und würde man diese nach ihrem "Geheimnis" fragen, würden sie wahrscheinlich mit den Schultern zucken... das ist wie mit einer außergewöhnlichen Stimme (Klangfarbe) - tech. gut singen/spielen könne ja viele, Wiedererkennungswert haben nur wenige.
 
Live your rock n roll dream or at least dream your rock n roll life... Gruss Markus
 
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erniecaster



Dabei seit: 19.12.2008
Beiträge: 1004


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

Hallo!

Marcello schrieb:
Pianisten haben´s recht schwer: Wo kommt bei denen der Sound raus? Jaaa, aus´m Klavier! Irgendwie scheiße, oder?


Ach du je.

Ich habe lange Jahre mit meiner Ex-Freundin und ihrem Klavier zusammen gelebt. Ein Jahr lang hatte ich Klavierunterricht.

Die Vielfalt an Klängen, die man aus einem guten Klavier oder gar aus einem guten Flügel holen kann, ist unglaublich. "Alle meine Entchen" können klingen wie ein zackiges, militärisches Statement oder wie ein letzter Gruß vorm Suizid - alles mittels Anschlag.

Manchmal spielte ich danach eine gute akustische Gitarre mit deutlich über zwanzig Jahren Spielpraxis in den Fingern und fühlte mich limitiert.

Nichts gegen Klaviere!

Gruß

erniecaster
 
Alle meine Beiträge sind nur ein Ausdruck meiner ganz persönlichen, bescheidenen Meinung. Diese ist geprägt vom rein subjektiven Erleben eines beschränkten Horizonts. Ich hege keinerlei Gedanken über Kreuzzüge oder Meinungsführerschaft. Ob jemand so denkt wie ich, ist mir einerlei, so lange er mich dabei in Ruhe lässt.
 
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Reling



Dabei seit: 15.07.2007
Beiträge: 336
Wohnort: NRW

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010     Antworten mit Zitat

Jemand meinte mal, bei mir klänge auch eine Strat immer irgendwie nach Paula und überhaupt, da muss doch ein Wahwah versteckt sein. Nee, isses nich.
Keine Ahnung.
Ich habe so einen komischen Anschlag, irgendwie treffen Plek halbversteckt hinterm Finger mit Fingerkuppe und Fingernagel gleichzeitig auf die Saiten, ganz sonderbar. Kann ich nicht erklären, kann ich keinem beibringen, das kam einfach so. Irgendwann als ich so um die 30 war, fiel das immer mehr auf.
Ist wohl eine Ansammlung von diversen Spielfehlern, die sich zu dem akkumulierten, was man dann "Sound aus den Fingern" nennt, vermute ich.
Denn die perfekten Studiomucker klingen meist sehr sauber und relativ gleich, finde ich, ohne das abwertend zu meinen.
 
A-Dur reicht eigentlich...
 
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little-feat



Dabei seit: 05.12.2005
Beiträge: 3792
Wohnort: Hamburg

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010     Antworten mit Zitat

bimbam schrieb:
das ist wie mit einer außergewöhnlichen Stimme (Klangfarbe) - tech. gut singen/spielen könne ja viele, Wiedererkennungswert haben nur wenige.


Unsinn.

Freddy Mercury, Bob Dylan, George Harrison, Neil Young, Levon Helm, Peter Gabriel, Tom Petty, Tina Turner, Aretha Franklin, Elton John, Gerry Rafferty, John Lennon, Mick Jagger, Annie Lennox, Phil Collins, Eric Clapton, Roy Orbinson, George Michael und und und.

Alles Stimmen mit hohem Wiedererkennungswert.

Und selbst, wenn Otto-Normalverbraucher der Name zur Stimme nicht einfällt, so kann er zumindest die Band nennen, zu der die Stimme gehört.
Denn die Stimme bestimmt in den meisten Fällen den Wiedererkennungswert einer Band. Ich betone noch mal…..im Bewusstsein des normalen Konsumenten, ich spreche nicht von Gitarren-Freaks.

Gitarristen hören das nicht gerne. Sie sind die eitelsten Gockel im Musikzoo und meinen, um sie drehe sich die Welt.

Darum gibt es auch so wenig weibliche Gitarristen. Psychologen können das erklären. Gitarre=Phallus-Ersatz. Frauen brauchen das nicht.

Ganz selten, dass ein Gitarrist in den Augen des normalen Konsumenten gleichrangig neben der Stimme steht. Keith Richards ist so ein Typ. Bei ihm verschmelzen Persönlichkeit (Charisma) und unverwechselbarer Ton zu einer Einheit und fertig ist die Ikone neben Jagger.

Was den Ton betrifft, der aus den Fingern kommt:

Das ist nichts anderes, als das, was man „Handschrift“ nennt, anzutreffen in allen Bereichen der Kunst.

Vorausgesetzt, man legt seinen Focus nicht alleine auf die Gitarre, sondern ist allgemein künstlerisch interessiert, dann trifft man diese Handschrift in allen Bereichen der Kunst an.

Ein Gauguin, Canaletto, Picasso, van Gogh, Feininger ist am Strich zu erkennen, egal ob Ölgemälde, Aquarell oder Kohlezeichnung.

Tarantino, die Brüder Cohen, Martin Scorsese oder Coppola erkennt man recht sicher, nachdem man einige Sequenzen ihrer Filme gesehen hat.

Lagerfeld hat seinen eigenen Stil, egal ob Wintermantel oder Abendkleid, immer zu erkennen.

Die Beispiele lassen sich unendlich fortsetzen.

Wie funktioniert das? Ist wie mit der Liebe. Man kann es nicht erklären, egal wie viele kluge Köpfe versucht haben, es in Worte zu fassen.

Selbstbewusstsein, Eigensinn, Beschränkung auf das Mögliche, aber das Mögliche gut machen, nicht auf andere schielen, nicht versuchen zu klingen wie Hans und Franz, nicht kopieren, Persönlichkeit entwickeln und, das Schwierigste……….Kreativität. Von der alle glauben, dass sie sie haben, aber nur wenige Begabte haben sie wirklich.

Ich z.B. leider nicht.

Tom
 
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erniecaster



Dabei seit: 19.12.2008
Beiträge: 1004


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010     Antworten mit Zitat

Hallo Tom,


little-feat schrieb:
Selbstbewusstsein, Eigensinn, Beschränkung auf das Mögliche, aber das Mögliche gut machen, nicht auf andere schielen, nicht versuchen zu klingen wie Hans und Franz, nicht kopieren, Persönlichkeit entwickeln und, das Schwierigste……….Kreativität. Von der alle glauben, dass sie sie haben, aber nur wenige Begabte haben sie wirklich.

Ich z.B. leider nicht.

Tom


Auf die Gefahr hin, auf "fishing for compliments" hereinzufallen.

Du hast das.

Vielleicht nicht beim Gitarrespielen, das vermag ich nicht zu beurteilen. Aber hier schon.


Gruß

erniecaster
 
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W°°
Moderator


Dabei seit: 04.02.2002
Beiträge: 4161
Wohnort: Milder Westen

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

Pfaelzer schrieb:

:

- Wie kommt/kam bei euch der Sound in die Finger ?
- Ab wann habt ihr gemerkt, dass ihr auf jedem Equipment ähnlich und trademarkverdächtig klingt ?
- Und was habt dafür getan, dass dem so ist ?
p


1. Könnte ich ganz anders, würde ich gerne damit überraschen! Die Summe all dessen, was ich nicht kann lässt das übrig, was nach mir klingt.
2.Meine Hörgewohnheiten sind nicht weniger beschränkt als meine Spielgewohnheiten. Wenn man schon immer das selbe Zeug gniedelt, will man es auch gerne in gewohnter Umgebung tun... Rolling Eyes Also dreht man an fremden Anlagen, bis es wie immer klingt.
3. Ich habe nicht geübt.
Im Ernst: Hätte ich mehr geübt und mein Repertoire erweitert, so könnte ich verschiedene Stilistiken und verschiedene Sounds anbieten. Die Auseinandersetzung mit bekannten Künstlern und ihrem Equipment hätten mich da bilden können, aber so etwas hat mich nie interessiert.

Ich könnte behaupten, dass mein Spiel einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Das stimmt sogar.
Aber er entspringt leider meinem Unvermögen.
 
Gruß

Walter

http://www.myspace.com/seemesuffer
http://www.myspace.com/walterkraushaar

Lösung und Antwort sind die natürlichen Feinde von Liebhaberei und Zeitvertreib.


Zuletzt bearbeitet von W°° am 09.02.2010, insgesamt einmal bearbeitet 
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gitarrenruebe



Dabei seit: 20.10.2005
Beiträge: 2706


 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010     Antworten mit Zitat

erniecaster schrieb:
little-feat schrieb:
bla bla bla

Ich will Dich heiraten, zumindest aber schnellen Sex mit Dir !

Tom, sag ja und geh mit Ernie nach hinten.
Besorg es ihm richtig, dass hier mal Ruhe ist mit der Baggerei ...



Cool
 
Grüsse DeLüXe vom Rolf

Ich Doof ?! Du Doof ?!
Sind wir nicht alle ein bisschen doof ?!

Fair Play ist Pflicht ! Super ***** Bewertung für folgende GW´ler:
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little-feat



Dabei seit: 05.12.2005
Beiträge: 3792
Wohnort: Hamburg

 

BeitragVerfasst am: 09.02.2010     Antworten mit Zitat

gitarrenruebe schrieb:

Tom, sag ja und geh mit Ernie nach hinten.
Besorg es ihm richtig, dass hier mal Ruhe ist mit der Baggerei ...



Ich bin ja im allgemeinen nicht aufs Maul gefallen. Aber dazu fällt mir jetzt im Moment nix Treffendes ein. Muss man ja auch mal zugeben.

Außer:

Macht wieder Spaß hier mit Leuten wie euch. Im Moment Cool

Tom
 
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mad cruiser



Dabei seit: 26.10.2003
Beiträge: 4417
Wohnort: südliches Südhessen

 

BeitragVerfasst am: 10.02.2010    Titel: Re: Wie kommt der Sound in die Finger ?    Antworten mit Zitat

W°° schrieb:
Ich könnte behaupten, dass mein Spiel einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Das stimmt sogar.
Aber er entspringt leider meinem Unvermögen.

Na und? Viele Kollegen kommen nicht einmal so weit. Immerhin spielst Du - gemessen an Deinem Unvermögen - ziemlich unglaublich.
W°° schrieb:
Im Ernst: Hätte ich mehr geübt und mein Repertoire erweitert, so könnte ich verschiedene Stilistiken und verschiedene Sounds anbieten. Die Auseinandersetzung mit bekannten Künstlern und ihrem Equipment hätten mich da bilden können, aber so etwas hat mich nie interessiert.

Interessant. Wie wir beide uns aus entgegengesetzten Ausgangspositionen auf einander zu bewegen. Ich habe mit dem Klonen von irgendwelchen namhaften Kollegen angefangen und das kultiviert, und nun versuche ich, diesen Ballast los zu werden, um mal etwas originäres abwerfen zu können...

Tante Edit: Eigentlich egal. Mache sagen, sie könnten uns an unserem Spiel erkennen (und es klingt nicht ganz so, wie ein Schwein pfeift Laughing )
Ist doch schomma was, oder?
 
Beste Grüße,
mad cruiser
 
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Musicload
auge



Dabei seit: 09.10.2006
Beiträge: 4075
Wohnort: O-Heim / Ö

 

BeitragVerfasst am: 10.02.2010     Antworten mit Zitat

Ich bin erstaunt und werde ganz demütig wenn ich sehe wieviele sich hier hochphilosophische Gedanken machen /gemacht haben.
Ich spiel einfach so wie es mir gefällt. Das ist nicht jeden Tag gleich.
Manch andere findens schön, manchen isses egal, manche findens "boch'n". Was solls.
Zu guter letzt reicht es ein einziges Saxsolo am Abend zu spielen um mein Gitarrenspiel unsichtbar zu machen. Vom Singen, dass den Leuten sowieso wesentlich wichtiger ist, ganz zu schweigen.

Ich hab am Sax die gleiche Idee wie ein Vibrato klingen muss wie auf der Gitarre und eine vergleichbare Melodieführung. Also muss sich da im Kopf was eingenistet haben was meine Ohren hören wollen. Das ganze wird dann noch von aussen gefüttert durch die immer gleiche Musik die mir gefällt.
Die einen nennen es Unvermögen, die anderen Stil und manche Bullshit. Und alle haben wohl irgendwie recht.

Schönen guten morgen aus Ö
Auge
EDIT: Meine Ambitionen ein guter Musiker für Musiker zu sein sind gering. Meine Ambitionen gute Musik für die Zuhörer zu machen und diese auch zu Unterhalten sind gross.
 

Neue Bandhomepage unter http://www.hoamspue.at
Neuer Demosong "Online Superheld" auf MySpace
Gute Deals mit: Omama, Bürgermeister, Mama, Blasmusikkapelle, Gewerbebehörde, Polizeidienststelle, Wirt, Brauerei Hofstetten u.v.m.
 
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