Gibts gute "Billigbässe"?

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Gibts gute "Billigbässe"?

Hi,
ich stell das jetzt mal in die Anfänger-Fragen. Ich bin eigentlich Gitarrist, das will ich auch eigentlich erstmal bleiben. Trotzdem suche ich einen Bass.

Ich will keine Gigs mit spielen, ich will ihn nur, um ein paar Bassspuren aufzunehmen und um mal ein bisschen mit Freunden zu "jammen", wie´s immer so schön heißt.
Ich habe keine Hemmungen, mein ganzes Geld für Gitarren auszugeben, aber bei einem Bass will ich eigentlich nicht mehr als 150,- bezahlen, da ich, wie schon gesagt, nicht vor habe, damit in Bands zu spielen.

Ich will ihn erstmal nur über meinen Line6 Toneport, vllt mal über meinen alten Marshall MG15CDR spielen. Irgendwann werde ich mir auch mal einen Bass-Amp holen, aber das kann mMn noch warten.


Jetzt brauche ich die Hilfe von euch Bassisten. Gibt es irgend welche "Geheimtipps", die in dem Preisrahmen brauchbare Bässe liefern? Ich weiß, 150,- sind nicht die Welt, das weiß ich ja aus dem Gitarrenbereich (wenn man überlegt, dass ich soviel für manch ein Effektgerät ausgebe.......), aber vllt findet sich ja was, was man einigermaßen bespielen kann .
Ich bin auch nicht abgeneigt, was gebrauchtes zu kaufen.

Schonmal vielen Dank für Tipps.

MFG -Basti-


P.S.: Ganz vergessen, 4 Saiten reichen völlig aus
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Re: Gibts gute "Billigbässe"?

Ich denke der Squier Korea Jazzbass macht eine gute Figur als Allrounder zum Aufnehmen und jammen.

Achso, lass das mal mit Idee, Bass über Gitarrenübungsamps zu spielen
 
VG, Sven

Spiele bei den SONIC HEADS feine SIGN GUITARS und den Shiva vom Bogner's Reinhold!
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Moin!

Meiner Erfahrung nach (10 Jahre Einzelhandel mit Musikinstrumenten)ist es echtes Glück, einen Bass für unter 500 Euro zu finden, der wirklich funktioniert. Am ehesten findet man solche Instrumente bei Cort und (besonders) Yamaha. Das Hauptproblem der billigen Bässe sind die Hälse, die oft nicht Schnarrfreiheit mit akzeptablen Saitenlagen kombinieren lassen. Das ist im Wesentlichen eine Preis- und weniger eine Markenfrage. Oft schnitten allerdings die Fender und Fenderartigen aus dem selben Haus erstaunlich schlecht ab.
Es hilft also besonders im Billigbassbereich nix, man muss alle Bässe in die Hand nehmen und ausprobieren...

Beste Grüße!
Jab
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Re: Gibts gute "Billigbässe"?

Basti schrieb:
...will ich eigentlich nicht mehr als 150,- bezahlen...Gibt es irgend welche "Geheimtipps", die in dem Preisrahmen brauchbare Bässe liefern? ...

Ja.
Die Thomänner haben aus der "verrufenen" Harley-Benton-Serie in diesem Preis Akustikbässe die man ohne Angst haben zu müssen spielen kann.

@jab: jaja, wissen wir... *gähn*
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Re: Gibts gute "Billigbässe"?

Reling schrieb:
@jab: jaja, wissen wir... *gähn*


Das dachte ich mir auch grade. Du hast aber auch immer so recht ...

Probier ruhig mal die China und Korea Preci und Jazzbässe aus. Cort macht auch gutes Zeug, liegt preislich dann aber auch höher. Der Gebrauchtmarkt ist ja auch noch da ... Ibanez ATK 300 und ATK 305 würde ich da mal beobachten und zuschlagen Für meinen John Myung Signature Yamaha (6-Saiter) habe ich übrigens unter 300 Euro bezahlt über Ebucht. Ein sehr guter Bass!
 
VG, Sven

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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Hallo Basti,

war vor ein paar Wochen in Köln im Musicstore und habe einfach ein paar Billigteile getestet. Ich habe zwar wenig Ahnung vom Bass aber die beiden Teile haben ordentlich Spass gemacht:

Bass:
http://www.musicstore.com/en_EN/EUR/Jack-Danny-YC-200-Black-1xMM-PU/art-BAS0000998-001

Combo:
http://www.musicstore.com/en_EN/EUR/Fame-Megatone-SL-30-B-Combo-/art-BAS0001445-000

Werde mir die Kombi im Januar holen, wenn noch etwas Weihnachtsgeld übrig ist. Damit kann ich dann aufnehmen und habe mein Bandequipement (Gitarren, Amps, Keyboard, Schlagzeug, Bass, Amp) komplett. Also allzeit Jam-Bereit...

Gruß Heribert
 
Gruß, Heribert
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....10 x tief ein- und wieder ausatmen, dann gehts meistens wieder....
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Ich nochma...

Cort und Yamaha hatte ich ja auch erwähnt. Da scheint die Qualitätskotrolle irgendwie besser zu funktionieren.
Es ist halt extrem nervig (und peinlich), wenn man als Verkäufer dem Kunden sagt: kein Problem, stell ich dir eben ein, nur um dann festzustellen, dass es nicht geht. Ok, nehmen wir halt einen anderen Bass... geht auch nicht. Den Nächsten... und so weiter, das ist nicht nur mir häufig mit Bässen in der unteren Preisregion so gegangen. Mein lieber Kollege A aus H hat demletzt nach neun(!) Bässen aufgegeben. Bei Gitarren ist das komplett anders.
Und wenn man weiß, was man sucht, kann man in der Bucht sicher was finden. Ich würd halt nix kaufen, was ich nicht in der Hand hatte.

Wer möchte, kann meinen Beitrag ignorieren.

Beste Grüße.
Jab
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Ibanez SR 300

Hatte ich mal. Neu ca. 350, in der Bucht oft für 200 oder so.

Kann ich bedingungslos empfehlen. Insbesondere ist der schlanke Hals Gitarristenfreundlich.
 
mein blog: www.hans-ulrich-mueller.de
email muelrich(at)yahoo.de
www.myspace.com/muelrichmusic

www.facebook.com/ThePackReloaded

Out now on CD: The Pack Reloaded - Never too Late
Check it out:
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

auf die gefahr hin, gehauen zu werden:

die schnitzerei-arbeiten aus china sind erheblich besser als ihr ruf. die markennamen unter denen die vertrieben werden sind zb keiper, johnson, alba u.a. mal einfach bei eby nach elektrischen bässen kucken.
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Das China schon lange nicht mehr nur immer schlecht heissen muss ist nicht unbedingt mehr ein Geheimnis (ok in vielen Köpfen schon noch). Zuletzt hatte ich mir spasseshalber mal so nen günstigen Rockbass by Warwick, Model Streamer als 5 Saiter angeschaut und durchprobiert. Für diesen Preis ein echt gutes Teil. Ob er nun schlechter ist als die Yamahas so um RBX375 oder die Ibanez in dieser Preisklasse kann ich nicht beurteilen. Habe bisher noch nie nen Yamaha oder nen Ibanez in den Händen gehabt. Bei diesem Rockbass allerdings war ich schon sehr angetan alleine da ich die ja aus den Anfangszeiten dieses Warwick Ablegers kenne und daher schon sagen kann das man die heutigen mit den damaligen nicht mehr vergleichen kann. Qualität war super, den Sound empfand ich auch als sehr harmonisch....
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Johnson Jazz-Bass, 5-Saiter, ca. 180 Euro VK
Besser als vieles, was Fender im Laufe der Jahre uns aus den USA verticken wollte.
Kein HighEnd-Bass, aber ein solides Instrument, um im Alltag ordentlich zu drücken. Wenn man da - was die Substanz hergibt - noch einen Satz Delanos einbaut, dann hat man für insgesamt knapp über 300 Euro ein souveränes Instrument.
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

gitarrenruebe schrieb:
Johnson Jazz-Bass, 5-Saiter, ca. 180 Euro VK
Besser als vieles, was Fender im Laufe der Jahre uns aus den USA verticken wollte.
Kein HighEnd-Bass, aber ein solides Instrument, um im Alltag ordentlich zu drücken. Wenn man da - was die Substanz hergibt - noch einen Satz Delanos einbaut, dann hat man für insgesamt knapp über 300 Euro ein souveränes Instrument.


Sehr gute Idee!
 
VG, Sven

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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

erinnert mich irgendwie an die anfänge japanischer gitarren, aria und ibanez usw. "das wird sich nie druchsetzen", "wer sowas spielt hat keine ahnung oder kein geld oder wahrscheinlich beides" u.ä. sprüche habe ich da noch im kopf. wohlgemerkt zu zeiten, als fender cbs gehörte und die bundstäbchen bei fender nicht immer entgratet waren. (habe ich selber in der hand gehabt, sollte 2000 dm kosten das teil, ende der 70er meine ich war das.)

naja, lange rede kurzer sinn: die chinesen werden genauso schnell oder noc schneller lernen als die japaner, die vorurteile werden aber genauso lange bestehen bleiben. ich bin mit meinen johnson-resonator, einer les paul und einer flying v und einer doppelhals-stratocaster (!!!! 140 euro bei ebay, absolut super-sound, schätzungsweise wegen der erheblichen masse, aber egal) absolut zufrieden, und das wäre ich sogar, wenn ich das drei- oder vierfache für jedes teil bezahlt hätte. ich habe an den china-teilen nichts zu nörgeln.
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Guter Beitrag, weiße Achse!

Mein billig Anfänger-Equiptment nehm ich noch heut gern in die Hand Alles aus China...
War aber auch beim örtlichen kleinen Laden gekauft.
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

gitarrenruebe schrieb:
Johnson Jazz-Bass...
Besser als vieles, was Fender im Laufe der Jahre uns aus den USA verticken wollte.


Kann ich bestätigen, spielt ein Freund von mir als 4 Saiter. Er hat sich'n Satz David Barfuss Pickups eingebaut - klingt nun richtig gut und knurrrrrrrt

Auch nicht schlecht sind OLP Kopien von den Music Männern. Der MM2 Stingray ist'n richtig guter Bass. Bekommt man ab und an gebraucht zum günstigen Kurs. Aber nicht jetzt, so kurz vorm Fest...
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Hallo,
habe mir vor ca. 2-3 Jahren für die Arbeit (mit benachteiligten Jugendlichen) im Store den JackDanny MMB Silver Sparkle gekauft (mehr Geld gab es nicht). Bis heute ist noch alles tadellos. Das Teil klingt gut, ist gut bespielbar und recht viel belastet worden. Für das Geld hätte ich das so nie geglaubt. Spiele selbe reinen Fenix Jazz Bass (300€ neu) der auch ok ist. Hauptinstrument (und doch einfach besser, aber eben viel teurer ) ein Ibanez SDGR 900.
Gruß Friedus
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RE: Gibts gute "Billigbässe"?

Wo man noch schauen könnte wäre ja bei Fernandes. Gibt da allerdings nur 2 Möglichkeiten....Entweder man mag sie oder man hasst sie (rein optisch nun)
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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