Fame GSH2-2400

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Fame GSH2-2400

Grüß euch,

so hier ein kleines Review zu meinem Lieblingsamp, Liebe aus Zufall vielmehr ...

Die Ausgangssituation

Eines schönen Abends während der Bandprobe, sprazzelt es kurz aus der Ecke in welcher mein Amp steht (es klang sehr ungesund..) und danach war das Licht im wahrste Sinne des Wortes aus.

Kein Ton, kein Tut, gar nix, tote Hose.

Da der nächste Gig ins Haus stand und wir noch einiges an Arbeit hatten musste also schnellstmöglich was neues her.

Also rauf auf die Bank, Geld abgehoben, Mitmusiker ins Auto geladen und nach Köln geackert in den MS.

Der Kauf

Nachdem ich mir etliche Marshall und andere Topteile an zig verschiedene Boxen hatte verkabeln lassen und nicht so das gefunden hatte, nachdem ich auf der Suche war, erblickte ich ihn.

Er stand ziemlich im Eck, unscheinbar, gar nicht auffällig und sehr (!) günstig.

Meine Mitreisenden und ich schmunzelten ein wenig, weil keiner glaubte, dass da wirklich was dahinter steht, für den Preis?

Aber, so täuscht man sich!

Ich schreibe das hier so ausführlich, damit nachvollziehbar wird, dass sich im Testgeschehen auch "höhere" Vertreter befanden!

Der Amp an sich


Der Cleansound ist trocken, genau so wie ich ihn liebe!
Dazu gibts 2 Gainkanäle, einer für Rhythmus einer für Lead.
Auch sind ein paar Effekte á la Tremolo, Hall etc. mit an Bord.
Dazu gibts einen 3-fach-Fußschalter. (Clean / Gain Gain1/ Gain2)

Die Zerrkanäle finde ich zwar passabel nutze sie aber eigentlich gar nicht, aufgrund diverser Treterchen, die doch nen Tick mehr Einstellmöglichkeiten haben.

Das offenbart dann auch gleich das Problemchen mit den Effekten, die klingen durch die Bank weg in Ordnung, aber sind halt nicht vielseitig veränderbar. Programmwahl, Mix, Variation, das wars.

Aber ich persönlich brauche nicht mehr und der dargebotene Klang reicht mir allemal, da ich diese Optionen eher selten nutze!

So also das Ding eingepackt, dem netten Herrn (dem man nach den Umstöpselaktionen die Erleichterung ins Gesicht geschrieben sah) noch schnell das Geld auf den Tisch gelegt und ab dafür.

Der Denkfehler und die Box

Topteil gekauft, aufm Weg nach draußen, aber:
Ohne Box kein Ton -.-

Also Kommando zurück und für ganz (!) kleines Geld ne Box gekauft, eher als Zwischenlösung gedacht.

Der Test und das Ende

Im trauten Heim und nach etlichen Staus daheim angelangt, flux alles aufgebaut und losgetestet.
Nach gefühlten 0,1 Sekunden war aller Stress vergessen.
Mit den Tretern vor dem Amp, aber auch im Cleanchannel überzeugte er alle im Raum Anwesenden (und ich glaube auch die Nachbarn ;) )

Somit wurde aus einem Verstärker der eigentlich nur als Übergangs bzw Notlösung gedacht war, mein bis dato lieblings Verstärker.

Erklärt mich für verrückt oder was auch immer, aber ich würde ihn selbst nicht gegen einen Peavey Classic 30 tauschen, da ich damit nicht genau den Sound bekomme, auf den ich stehe.

Zu den Preisen

Das Topteil kostete: 244 €
Die Box kostete: 122 €

Fazit

Eigentlich dachten wir, bei dem Preis macht man mal nichts verkehrt (haben wir auch nicht), selbst wenn es nicht so der Bringer sein sollte (denn er ist es).

Als ich vor einiger Zeit einen Peavy 6505 mit entsprechender Box zum probieren daheim hatte, spielte ich vielleicht 20 Minuten auf ihm, den Rest des Abends wieder auf meinem ....

Gegen jeden Hohn und Spot habe ich ihn bis dato verteidigt, von wegen Billigmarke, ja, er war billig, aber er tritt nicht billig auf!, und der tut seit je her genau das was er soll:

MEINEN Sound produzieren und das ganz ohne Zicken

Gruß

Tim

p.s. ich bin immer noch begeistert ;)
und ja, ich hab den Peavy Classic 30 schon gespielt ;)
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