Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

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Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Hallo
Wir hatten letzten Samstag den ersten Auftritt mit meiner aktuellen Band (Pink Floyd Tribute)...war ein schöner, großer Rahmen, sehr gute Bühne, komplett betreut und ausgestattet.....wir hatten nach der Vorband ca. 45min für den Aufbau + Soundcheck.

Unsere komplette Band ist quasi "lautlos"...alle Gitarren + Bass kommen aus Modeling Amps + Roland E-Drums....daher haben wir alle wireless in-ear; ich als Sänger + Gitarre auch mit angepassten Otoplastiken.

Unsere Forderung an Mischer und Bühne war einfach - wir wollten es wie im Proberaum: einfach die Summe, also das was tatsächlich vorn ans Publikum geht, für uns als Mon. Signal. Damit kommen wir gut klar...alle hören das Gleiche und auch gleich gut. Ein nur für uns hörbarer Klick, der je nach Song fertig programmiert aus dem Sampler kommt, solllte noch zu diesem Summen-Monitoring gemischt werden.
Im Grunde eine traumhaft einfache und pflegeleichte Forderung für jeden Bühnenmischer, bzw. den man am Monitoring Mischpult..entfällt doch der ganz langwierige Individualmurks mit aufwendigen Checks und später im Gig dauernd Daumen hoch und runter von allen Leuten.

Es passierte aber der GAU. Wir bekamen alles, nur nicht das, was wir wollten...so war es doch irgendwie für jeden ein bunt zusammengewürfeltes Individual-Signal und das Schimmste: der Kerl wusste nicht, welcher Musiker auf welchem Kanal lag an seinem Mon.- Mischpult. Gewollte angezeigte Änderungen des einen nahm (während des Gigs! war ja keine Zeit mehr) ein ganz anderer wahr.
So hatte der Drummer komplett im Grunde nur meine Gitarre, die immer lauter wurde, während ich meine Gitarre nur schemenhaft nach vorn aus der PA hörte....ich höre doch fast nichts mit meinem Othoplastiken!
Mein Gesang war auch mehr dumpf von vorn heraus zu hören als über mein in-ear.
Schreckliche Bedinungen, so ein Blindflug.
Da dachte ich bei mir: eine kleine active full-range Monitor-Box auf der Bühne mitlaufen lassen, die mein Boss GT-Pro ansteuert (PA bekommt mein Signal über die XLR-subouts)? So habe ich meine Gitarre dabei, egal was da passiert.

Nur, nützt das wirklich was, wenn ich doch nun ehe Oropax in den Ohren habe? Wäre es Geld zum Fenster raus oder sinnvolle Sicherheitsmassnahme?

Was meint ihr?

Ash-Zayr

P.S: war dennoch ein fulminanter Auftritt, da der sound nach vorn wohl laut Zeugenaussagen bombastisch gut war und wir, da wir recht eingespielt waren, unsere Monitor-Prrobleme gut überspeielen und mit den Widrigkeiten fertigwerden konnten, so dass das Publikum von all dem nichts mitbekam...;)
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Warum kauft ihr euch nicht ein eigenes (am besten noch digitales) Monitorpult mit Split? Dann seid ihr den ganzen Ärger los. Euer Monitorsystem ist doch super einfach und Auf- und Abbau dürften somit recht fix gehn. Also denkt die Sache zuende und verlasst euch nicht auf Monitormischer, die ihr nicht kennt. Das spart Zeit und viel, viel Nerven! (c:
 
MfG, Marco

http://www.blueamps.de
perfekte Deals mit: Auge, Magman, Leny, Hypnose Kröte, fenderlefthand, Tummy ))), Pfälzer, Noisezone
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Hi Ash,

dein P.S. ist ja im Endeffekt das wichtigste.
Tja. Das ist der klassische Nachteil von In-Ear. Wenn da das Monitoring nicht passt ist es so richtig sche..e.
Dein Aktivmonitor wäre ein Idee aber inwieweit du dehn dann durch deine Ohrstöpsel durchhörst ist fraglich.
Das Beste wäre einfach das Monitoring so wie ihr es geplant habt zu perfektionieren. Die Idee ist ja wunderbar.
Nun gut.
Der Notfall ---->
Plan B: Du besorgst dir einen kleinen Mischer auf den das Monitoringsignal und dein Boss gehen und erstellst dir daraus einen Mix für dein In-Ear. Eine Variante die ich selber schonmal in Betracht zog dann aber beim klassischen Monitoring blieb.
Setzt voraus, dass eine Returnleitung fürs Monitoring (zu deinem Mischer hin) gezogen wird.
Plan C: Du machst dasw Monitoring komplett mit einem aktiven Wedge mit der gleichen Lösung wie bei Plan B. Dann gibts aber wieder Lärm auf der Bühne.

Lg
Auge

P.S.: Ich hab im Auto immer einen dB zur Sicherheit ausser wenn ich mit der Stammband auftrete. Aus selbigem Grund....geht aber nur weil ich eben kein IE verwende.
 
Traurige Erkenntnis:
...Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht...
...Andere zu stalken und auf die Füße zu treten bedeutet nicht besser zu sein sondern sich besser zu fühlen...
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Gitarrenschlumpf schrieb:
Warum kauft ihr euch nicht ein eigenes (am besten noch digitales) Monitorpult mit Split? Dann seid ihr den ganzen Ärger los. Euer Monitorsystem ist doch super einfach und Auf- und Abbau dürften somit recht fix gehn. Also denkt die Sache zuende und verlasst euch nicht auf Monitormischer, die ihr nicht kennt. Das spart Zeit und viel, viel Nerven! (c:


Genau so und nicht anders! Digitales Pult, alles abgespeichert, dann klappt die Umbaupause noch schneller Ihr habt das Konzept einfach nicht zuende gedacht, daher dass Problem. Bei so einer Lösung darf man sich nie auf den Mischer verlassen, da ihr keine Fallback-Lösung habt. Wenn du jetzt wieder anfängt Monitore da aufzufahren, macht mE das ganze Monitorkonzept keinen Sinn mehr.

LG, Alex
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Als interessierter Mitleser frage ich mal die Experten:
Welcher Monitormixer wäre denn für so eine Aufgabe zu empfehlen?
Für unsere Akustikband wäre dies wohl früher oder später auch die optimalste Lösung....

Gruß
Armin
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Bin zwar kein Experte, aber:

Es kommt darauf an, wieviele Kanäle ihr braucht. Wir fahren seit Jahren mit dem Behringer DDX3216 ohne Probleme. Ansonsten gibt´s noch Yamaha 01V, 01V96, 02R, 02R96 DM1000 und 2000, LS9, M7CL... :D
 
MfG, Marco

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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Hi Armin,

es gibt ja verschiedene Arten von Monitormix, daher ist die Frage nicht so pauschal zu beantworten. Die wenigsten haben ja eine externen Monitormischer, daher kennt wohl jeder den sehr begrenzen Monitormix über die Aux-Wege am FOH-Pult. Die nächste Stufe ist dann der Monitormix, wo jedes Signal über den Return auf der Bühne nochmal abgegriffen wird. Hier kannst du natürlich auch "gruppieren", aber bei z.B. einem solchen Anspruch wie die Band von Ash ihn verfolgt, wäre es sinnvoll eben jedes Signal mischen zu können, du brauchst also ein Pult, dass soviele Kanäle hat wie Signale da sind, um es vereinfacht zu sagen, die Spiegelung des FOH-Pult, nur dass das Signal eben nicht auf die PA geht, sondern nur in den Monitormix. So kann man dann wirklich jede Feinheit auf jeden Musiker genaustens herausarbeiten.

LG, Alex

P.S. Es muss ja auch nicht unweigerlich digital sein, wenn z.b. das Geld hierfür nicht da ist. Ein analoges Pult tuts auch, wichtig ist eben, dass man auch nach einem Transport relativ schnell die geforderten Einstellung wieder herstellen kann. Das kann man bei einem digitalen Pult eben alles bis auf die feinste Einstellung abspeichern. Aber es gibt ja auch noch Digitalkameras
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Hallo zusammen!
Mein Band nutzt nun seit gut 10 Jahren In Ear Monitoring. Anfangs waren wir auch auf den FOH angewiesen. Seit ca. 5 Jahren fahren wir unser eigenes Monitorpult: Anfangs war es das Behringer Digitalpult (für diese Sache optimal da günstig) und seit letztem Jahr ein 01vV96.

Wir kommen zum Job, Peitsche rein und los gehts! Wir spielen auch alles ohne Amps. Aufbauzeit zzgl Soundcheck 30 Min., wobei sich der Soundcheck auf max. 10 Min. beschränkt. Was der FOH macht ist mir egal. Ich hbae meinen optimalen Sound

Ciao Roman
 
Und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her!

www.l-o-o-p-s.de
http://www.myspace.com/loopspartyband
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

roha schrieb:
Hallo zusammen!
Mein Band nutzt nun seit gut 10 Jahren In Ear Monitoring. Anfangs waren wir auch auf den FOH angewiesen. Seit ca. 5 Jahren fahren wir unser eigenes Monitorpult: Anfangs war es das Behringer Digitalpult (für diese Sache optimal da günstig) und seit letztem Jahr ein 01vV96.

Wir kommen zum Job, Peitsche rein und los gehts! Wir spielen auch alles ohne Amps. Aufbauzeit zzgl Soundcheck 30 Min., wobei sich der Soundcheck auf max. 10 Min. beschränkt. Was der FOH macht ist mir egal. Ich hbae meinen optimalen Sound

Ciao Roman


Hi,

genau diese Diskussion führen wir auch gerade in Anfängen.

Macht aber wirklich nur dann Sinn wenn keine Riesenamps auf der Bühne stehen. Also irgendwie Richtung Modelling, Axelfix oder sowas.

Angenehmer Nebeneffekt eines Digitalpults à la V96: Lapftopf mit Cubase o.ä. angeschlossen und du kannst nebenbei völlig autark Mehrspuraufnahmen von Proben und Gigs mitschneiden, mit allen Nachbearbeitungsmöglichkeiten (Fehler ausmerzen etc).

@roha: Wie siehst bei euch mit dem "Geil"-Faktor aus; fehlendes Beinhaarrasieren eben. Kriegt man das per Inear und Zimmerlautstärke dennoch mit? Mir fehlt da komplett die Erfahrung.

Gruss

Juergen2
 
Die Gewohnheit ist der Sieg der Zeit über den Willen!
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Re: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Ash-Zayr schrieb:
Unsere Forderung an Mischer und Bühne war einfach - wir wollten es wie im Proberaum: einfach die Summe, also das was tatsächlich vorn ans Publikum geht, für uns als Mon. Signal. Damit kommen wir gut klar...alle hören das Gleiche und auch gleich gut.

Naja, wenn man nur das Summensignal im IEM haben will, wäre ein Digi-Pult etwas oversized. Was soll das Digi-Pult denn machen, wenn alle eh nur die Summe des FOH-Mischers aufs Ohr haben wollen?

Ich denke, Ihr hattet einfach Pech mit dem Typen am Mischer oder der hat Euch nicht verstanden.
Wenn sonst alles ok war und Ihr nach vorne so einen bombastischen Sound hattet - Geil! Was will man mehr? Abhaken!

Wie verteilt Ihr denn Eurer In-Ear-Signal auf die verschiedenen Sender? Oder habt Ihr nur einen Sender und jedes Bandmitglied empfängt das gleiche Signal?

Wir hatten in meiner letzten Band auch schon viele Jahren IEM. Für uns (vier IEM-Nutzer) hat sich Folgendes als optimal herausgestellt:

Das Summensignal des FOH (Pre-Master-Fader) geht in einen Behringer 4-fach-Headphoneamp. Von dort wird das Signal auf die 4 IEM-Sender verteilt. Jeder "Kanal" des Headphoneamps hat noch einen individuellen Eingang, den man dem Ausgangssignal zumischen kann. Da hatte die Sängerin und ich (Sänger) jeweils noch das eigene Mikro-Signal drauf. Jeder IEM-Nutzer konnte bei seinem Kanal die Lautstärke sowie Bässe und Höhen regulieren und die Sängerin und ich konnten unsere Mikros aus dem Gesamtsound noch ein bisschen herausheben. - Optimal! Das wurde einmal eingestellt (vielleicht noch einmal etwas nachjustiert) und dann hatten wir immer und überall den gleichen guten IEM-Sound.

So eine Monitor-Box wirst Du nicht hören, weil Du ja die Otoplastiken drin hast und der Sound aus dem Hörer die Außenwelt vollends abschirmt. Die Box ist eigentlich nur dann interessant, wenn Du mit der Gitarre ein bisschen Feedbacks erzeugen willst. Das kommt dann ziemlich gut.
 
Meine Nachbarn hören gute Musik - zwangsläufig...
Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?


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Edin van Halen, Magman(2x), mr_335, gitarrenruebe, Larspaul, ullisym, asatmann, taschakor, Patzwald(2x), minoruse, fradom, Magnus B aus W, orange side, Pfaelzer, The Rabber, Fleisch&Kartoffeln, finetone, mad cruiser, groby, tommy
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

juergen2 schrieb:
roha schrieb:
Hallo zusammen!
Mein Band nutzt nun seit gut 10 Jahren In Ear Monitoring. Anfangs waren wir auch auf den FOH angewiesen. Seit ca. 5 Jahren fahren wir unser eigenes Monitorpult: Anfangs war es das Behringer Digitalpult (für diese Sache optimal da günstig) und seit letztem Jahr ein 01vV96.

Wir kommen zum Job, Peitsche rein und los gehts! Wir spielen auch alles ohne Amps. Aufbauzeit zzgl Soundcheck 30 Min., wobei sich der Soundcheck auf max. 10 Min. beschränkt. Was der FOH macht ist mir egal. Ich hbae meinen optimalen Sound

Ciao Roman


Hi,

genau diese Diskussion führen wir auch gerade in Anfängen.

Macht aber wirklich nur dann Sinn wenn keine Riesenamps auf der Bühne stehen. Also irgendwie Richtung Modelling, Axelfix oder sowas.

Angenehmer Nebeneffekt eines Digitalpults à la V96: Lapftopf mit Cubase o.ä. angeschlossen und du kannst nebenbei völlig autark Mehrspuraufnahmen von Proben und Gigs mitschneiden, mit allen Nachbearbeitungsmöglichkeiten (Fehler ausmerzen etc).

@roha: Wie siehst bei euch mit dem "Geil"-Faktor aus; fehlendes Beinhaarrasieren eben. Kriegt man das per Inear und Zimmerlautstärke dennoch mit? Mir fehlt da komplett die Erfahrung.

Gruss

Juergen2


Hi Juergen2,
ich habe in dieser Sache schon mehrere Sachen (AXEFX und andere diverse Modelling-Geschichten, Transducer usw.) versucht und bin wieder bei meinem Top mit Two Notes Torpedo Speakersim gelandet. Warum und weshalb habe ich hier schon oft geschrieben.

Nu zu deiner Frage. Mit dem richtigen Hörer hast du mit IEM keine Probleme. Aus meiner Sicht ist der Hörer die wichtigste Komponente beim IEM. Unsere Band fährt komplett mit Ultimate Ears (min. 2-Wege System).
Diese am besten mit Othoplastik und Ambient System. Dann kannst du selbst bestimmen, wie stark der Hörer abschirmt.
Da ich früher meinen AMp auch nicht voll aufgerissen habe, fehlt mir hier der Druck meiner Box nicht. Aus meiner sicht ist das Monitor Signal sogar besser und dem "Feeling" fehlt auch nichts.

Ciao ROman
 
Und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her!

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Re: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

kiroy schrieb:
Ash-Zayr schrieb:
Unsere Forderung an Mischer und Bühne war einfach - wir wollten es wie im Proberaum: einfach die Summe, also das was tatsächlich vorn ans Publikum geht, für uns als Mon. Signal. Damit kommen wir gut klar...alle hören das Gleiche und auch gleich gut.

Naja, wenn man nur das Summensignal im IEM haben will, wäre ein Digi-Pult etwas oversized. Was soll das Digi-Pult denn machen, wenn alle eh nur die Summe des FOH-Mischers aufs Ohr haben wollen?

Ich denke, Ihr hattet einfach Pech mit dem Typen am Mischer oder der hat Euch nicht verstanden.
Wenn sonst alles ok war und Ihr nach vorne so einen bombastischen Sound hattet - Geil! Was will man mehr? Abhaken!

Wie verteilt Ihr denn Eurer In-Ear-Signal auf die verschiedenen Sender? Oder habt Ihr nur einen Sender und jedes Bandmitglied empfängt das gleiche Signal?


Hallo
Er hat es verstanden!
Nicht verstanden habe ich die Tipps bisher, die auf ein eigenes Mischpult zielen; was hätten wir damit an Unabhängigkeit gewonnen, wenn wir nur vom FOH ein Susammensignal wollen; also L/R Stecker, fertig. Wir wollen unser Monitorsignal ja gar nicht aus uns Einzelkanälen mischen, wir wollen das auf den Ohren, was die Zuschauer vom FOH-Pult auf die PA bekommen. Sämntliche sound-presets, die wir Musiker in unseren Kisten verwenden, sind über Jahre akribisch in den Lautstärkeverhältnisssen für jedes Gerät in sich und im Bezug zur Band programmiert, so dass auch das FOH Pult wenig Arbeit haben sollte und im Grunde nur die Summe bedient...;)

In der Tat: die Band hat sich EINEN Sennheiser-Sender gekauft, mit dem wir 3 Body-Packs bedienen. Die anderen (Drums, Keyboarder, Background-Lady) sind kabelgebunden dran, hören aber das gleiche (Summen) Signal wie wir anderen über wireless.

Daher nochmals: das FOH hätte uns Post-Fader ein Summensignal geben müssen, bzw. ein XLR-Paar, welches in den Input unseres Sennheiser Senders geht. Wie der Klick aus dem Sampler da noch zukommt, weiss ich nicht, dass macht unser Drummer immer...aber bei dem Gig lag es schon schlicht daran. dass die Techniker es nicht geschafft hatten, uns diese einfache Summenstrippe auf der Bühne zu geben?

Ash
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Re: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Ash-Zayr schrieb:
Sämtliche sound-presets, die wir Musiker in unseren Kisten verwenden, sind über Jahre akribisch in den Lautstärkeverhältnisssen für jedes Gerät in sich und im Bezug zur Band programmiert, so dass auch das FOH Pult wenig Arbeit haben sollte und im Grunde nur die Summe bedient...;)


Hmm, das halte ich für unsinnig.
Hören ist ja eine von ganz ganz vielen Faktoren abhängige Kiste,
so habe ich heute noch gelernt, daß selbst Tonintervalle in Abhängigkeit von der Lautstärke beurteilt werden.
Von daher wird das am FOH nie so fuktionieren, daß man Euch Kanäle ohne EQ mit Linepegel zuweist, und das so mit einem "Besenstielmix" an die Endstufen durchreicht.
Die Instrumentenbalance wird sich am FOH ganz anders einstellen, als bei Euch auf den Ohrsteckern.
Um einen separaten Monitormix werdet ihr daher nicht drumrumkommen.

Und, das nur nebenbei, bei einem so ehrgeizigen Projekt, wie das Eure erscheint, erachte ich einen fähigen TonI als Bandmitglied für obligatorisch!

Gruß,
Woody
 
The truth is rarely pure and never simple.
Oscar Wilde
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Re: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Inhalt auf Wunsch des Autors am 09.10.2013 gelöscht.
Verfasst am:

RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Ich sehe das Problem mit der Summe auch so, dass verschieden Anlagen und Tontech nicht immer das selbe Ergebnis bringen...ist ja eigtl. klar!

Bei Euch im Proberaum ist das wohl mit der eigenen PA einfacher. Ich selbst habe bei uns auch die Summe am IEM, aber nur mit der eigenen Anlage. Bei großen Jobs bleibt die gleiche Einstellung am eigenen Pult (als Monitorpult) und der FOH macht seinen Mix. Somit fahren wir immer und überall den selben Sound am IEM. Egal welche PA und welcher Tontech. Ich kann Euch hier nur ein eigenens Pult empfehlen.

Ciao ROman
 
Und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her!

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http://www.myspace.com/loopspartyband
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RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Nochmals zu meinem Verständnis:
Setzt die Idee eines eigenen Pultes für Monitoring nicht die Existenz eines Splitters vorraus, so dass das FOH-Pult via Stagebox/Multicore bedient wird und eben auch noch mal das mitgebrachte eigene Pult mit allen Kanälen?
Kosten solche Splitter nicht einige tausend Euro?? Das wird nicht jeder PA Verleih vor Ort haben oder live rausrücken wollen, wenn dort bereits wie bei uns Samstag ein mächtiges Monitorpult + Personal fest zur Bühne gehört, die ja 3 Tage lang beschallt wurde mit allen möglichen Acts, oder?
Verfasst am:

Re: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Ash-Zayr schrieb:
kiroy schrieb:
Ash-Zayr schrieb:
Unsere Forderung an Mischer und Bühne war einfach - wir wollten es wie im Proberaum: einfach die Summe, also das was tatsächlich vorn ans Publikum geht, für uns als Mon. Signal. Damit kommen wir gut klar...alle hören das Gleiche und auch gleich gut.

Naja, wenn man nur das Summensignal im IEM haben will, wäre ein Digi-Pult etwas oversized. Was soll das Digi-Pult denn machen, wenn alle eh nur die Summe des FOH-Mischers aufs Ohr haben wollen?

Ich denke, Ihr hattet einfach Pech mit dem Typen am Mischer oder der hat Euch nicht verstanden.
Wenn sonst alles ok war und Ihr nach vorne so einen bombastischen Sound hattet - Geil! Was will man mehr? Abhaken!

Wie verteilt Ihr denn Eurer In-Ear-Signal auf die verschiedenen Sender? Oder habt Ihr nur einen Sender und jedes Bandmitglied empfängt das gleiche Signal?


Hallo
Er hat es verstanden!
Nicht verstanden habe ich die Tipps bisher, die auf ein eigenes Mischpult zielen; was hätten wir damit an Unabhängigkeit gewonnen, wenn wir nur vom FOH ein Susammensignal wollen; also L/R Stecker, fertig. Wir wollen unser Monitorsignal ja gar nicht aus uns Einzelkanälen mischen, wir wollen das auf den Ohren, was die Zuschauer vom FOH-Pult auf die PA bekommen. Sämntliche sound-presets, die wir Musiker in unseren Kisten verwenden, sind über Jahre akribisch in den Lautstärkeverhältnisssen für jedes Gerät in sich und im Bezug zur Band programmiert, so dass auch das FOH Pult wenig Arbeit haben sollte und im Grunde nur die Summe bedient...;)

In der Tat: die Band hat sich EINEN Sennheiser-Sender gekauft, mit dem wir 3 Body-Packs bedienen. Die anderen (Drums, Keyboarder, Background-Lady) sind kabelgebunden dran, hören aber das gleiche (Summen) Signal wie wir anderen über wireless.

Daher nochmals: das FOH hätte uns Post-Fader ein Summensignal geben müssen, bzw. ein XLR-Paar, welches in den Input unseres Sennheiser Senders geht. Wie der Klick aus dem Sampler da noch zukommt, weiss ich nicht, dass macht unser Drummer immer...aber bei dem Gig lag es schon schlicht daran. dass die Techniker es nicht geschafft hatten, uns diese einfache Summenstrippe auf der Bühne zu geben?

Ash


Sorry, wenn ich das lese, rollen sich mir persönlich die Zehennägel hoch. Selbst mit herkömmlichen Monitorboxen würdest du so nie einen Monitormix machen? Über die Summe hast du ja auch noch die Effekte, die am FOH dazugemischt werden mit drauf, da hört sich ohne den "Raum" also über IE dermassen besch...... an. Keine Ahnung, aber ihr macht das schon. Ich klinke mich aus, finde dass auch eigentlich alles zum Thema gesagt wurde. @Ash, bei deinen Antworten habe ich oftmals den Eindruck, du hast dir die Antwort auf deine Frage schon zurechtgebastelt und wartest nur auf Bestätigung, so kams mir auf jeden Fall im letzten Fred, wo es um die Mischpulte ging stark vor. Da kann ich mir dann allerdings die Mühe sparen, da eine Lösung zu formulieren.

LG, Alex
Verfasst am:

RE: Extra Monitor bei "in-ear" sinnvoll?

Du tust mir Unrecht....mein Thread war eigentlich nur eine Meinungseinhole zum Thema: ich habe Profpen in den Ohren und höre nur 1/5 so gut; macht es da dennoch Sinn, sich als Notfall einen aktive Mon. für die Gitarre hinzustellen...der Rest ergab sich und ich wollte nichts bestimmtes hören...;)
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