Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

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Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

Hallöle!

Aus einmaligen Gründen (runder Geburtstag) würden wir (Bandkollegen + Moi) gerne einen Mini-Amp (z.B. Marshall MS-2 oder Pignose) selbst bauen. Das ganze soll recht simpel aufgebaut sein: 1 Regler für die Lautstärke (oder halt Gain), 1 On/Off Schalter - Ende im Gelände. Wenn es nicht allzu viel Aufwand ist, vielleicht noch sowas ähnliches wie einen EQ...

Kennt jemand in dieser Richtung irgendwelche Bausätze oder Literatur?

Beim googlen hab ich bisher nur Bücher und Bausätze für richtige Röhrenamps gefunden. Da ich aber am Leben hänge und mein Haus nicht in die Luft jagen möchte, tut's ein Batterienamp erstmal auch.

Danke und Gruß
Noel
 
Seitdem die Kosten für Heizöl explodiert sind, betreibe ich in meinem Schlafzimmer diverse Röhrenamps...
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RE: Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

Basti schrieb:
Hi,
Little Gem:
http://www.runoffgroove.com/littlegem.html

oder Ruby:
http://www.runoffgroove.com/ruby.html

laufen mit 9V und klingen an einer richtigen Box sehr amtlich. Aber auch mit einen kleinen Speaker machen die richtig spaß.

MFG -Basti-

Hi,
den Ruby hätt ich dir auch empfehlt (Bau auch grad einen )
Die Mods sind auch sehr interessant, allerdins würde ich ihn mit mehr als 9V laufen lassen
lg max
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RE: Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

Ich bastel gerade ebenfalls am Ruby. Zum lärmen habe ich ihm eine 10er Jensenbox hingestellt, damit produziert der kleine tatsächlich richtig Krach.

Was mir nicht so gefällt:
1. Der Amp neigt fix zum Schnerken und die Potis kratzen. Wird vermutlich an den gewählten Bauteilen liegen (Standard Kohle-R, und die typischen Elkos). Ggf lässt sich das Ergebnis auch verbessern indem man nen Burr-Brown OPA anstelle des LM verwendet. Hat das schonmal jemand gemacht?

2. Der Ruby ist definitiv laut genug, aber ihm fehlen Volumen und "Sound". Er klingt etwas platt bzw. wenn ich den Sound beschreiben müsste dann eher als " genau so stelle ich mit eine 29,95er Transe im Plastikgehäuse vor". Muss mal schauen, was sich da noch rausholen lässt wenn man Ruby erweitert. Zb. der Noisy Cricket sieht interessant aus

Bzw. hat jemand ein Layout für einen kleinen 1 Watt TransenAmp als Class A ?
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RE: Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

WaveMaster schrieb:
madler69 schrieb:


Was hat den Transe mit Class A zu tun?

Warum nicht: A












Ohje, wo steht das denn ?....

Bild 1 ist Einwegverstärkung/Eintakt
Bild 2 ist Gegentakt unsymetrisch mit komplimentär Trans.
Bild 3 ist gegentakt symetrisch -dito-

Von Class A, B, AB, C ist da noch gar nicht die Rede, die bestimmt sich durch den gewählten Ruhestrom durch die Halbleiter. Nach Einsichtnahme in das Datenbatt der Transistoren. Weil sonst macht es ziiiischchchch....

Viele Grüße
W.-B.
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RE: Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

yenlo schrieb:
Ich bastel gerade ebenfalls am Ruby. Zum lärmen habe ich ihm eine 10er Jensenbox hingestellt, damit produziert der kleine tatsächlich richtig Krach.

Was mir nicht so gefällt:
1. Der Amp neigt fix zum Schnerken und die Potis kratzen. Wird vermutlich an den gewählten Bauteilen liegen (Standard Kohle-R, und die typischen Elkos). Ggf lässt sich das Ergebnis auch verbessern indem man nen Burr-Brown OPA anstelle des LM verwendet. Hat das schonmal jemand gemacht?

2. Der Ruby ist definitiv laut genug, aber ihm fehlen Volumen und "Sound". Er klingt etwas platt bzw. wenn ich den Sound beschreiben müsste dann eher als " genau so stelle ich mit eine 29,95er Transe im Plastikgehäuse vor". Muss mal schauen, was sich da noch rausholen lässt wenn man Ruby erweitert. Zb. der Noisy Cricket sieht interessant aus

Bzw. hat jemand ein Layout für einen kleinen 1 Watt TransenAmp als Class A ?


Hallo
wenn die Potis neu sind und kratzen, ist die Schaltung schlecht ausgelegt, weil du jetzt Gleichspannung regelst damit.
Der LM ist schon ok, Brown Burr wären aber sowas von Perlen vor die Tiere...
Für Class A braucht man kein anderes Layout, sondern muß den Ruhestrom so einstellen, daß sich Class A ergibt. Vorausgesetzt, der LM hat das so gerne, daß er sehr warm wird. Da muß man im Datenblatt nachsehen, auch welche Widerstände für A-Betrieb geändert werden müssen.
Viele Grüße
W.-B-
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RE: Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

ja klar niedrigen klirrfaktor vom lm386 zu wollen ist ja genau so ausichtslos wie cleaner boost an dem Ding ;)

Ich hatte da auch eher an eine sexy audiophile und einfach zu bauende 1W gitarrenendstufe als alternativschaltung gedacht oder irgendwas auf OPA2604/667o.ä. Basis. Bin dann kurz am maxim 98500 hängengeblieben der ja schon alles onboard hätte, nur leider nicht als DIL verfügbar ist
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RE: Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

yenlo schrieb:
ja klar niedrigen klirrfaktor vom lm386 zu wollen ist ja genau so ausichtslos wie cleaner boost an dem Ding ;)

Ich hatte da auch eher an eine sexy audiophile und einfach zu bauende 1W gitarrenendstufe als alternativschaltung gedacht oder irgendwas auf OPA2604/667o.ä. Basis. Bin dann kurz am maxim 98500 hängengeblieben der ja schon alles onboard hätte, nur leider nicht als DIL verfügbar ist


Oh Herr Jeh... den LM-368...der 8-Füssler. Der kann doch nur 500 mW oder so.
Na, sooo viel kann der nun nicht. Such mal was aus TDA usw. Da gibt es eine ganze Menge Schaltungen.
Oder Marshall / Fender IC-Ampschaltungen abkupfern. Diagramme gibt es ja zu hauf.
Ciao
und Grüße
W.-B.
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RE: Microben Amps selbst bauen - Bausätze? Literatur?

Mal fix was Hingehuschtes zum Thema MicroAmps. Nachdem ich mit Ruby nicht so recht warm geworden bin habe ich mir das LM386er Datenblatt herausgekramt und auf deren Defaultschaltung aufgesetzt. An den Guitar Input gehört eigentlich ein 4,7microF, da hatte ich gerade nur 3,3uF in der Kiste. Errm.. kann sein, dass die PIN an den Jacks genau andersherum gehören, lang war glaube ich Masse, nicht kurz *hust*

Der Klang steht und fällt mit der GAIN-Verbindung (Pin 1 und 8). Mit nem 2,2 picoF klingts imho deutlich cleaner als beim Ruby. Da schnarrt dann auch nix (das kann aber auch an meiner Flatterschaltung vom Ruby liegen).

Für Gain habe ich bisher als beste Lösung nen 1k LOG Poti zwischen Pin1 und 8 gehängt, allerdings fängt er bereits in Nullstellung an zu boosten und übersteuert dann recht fix. ggf ist ein Linearer hier besser geeignet. Am besten wäre nen Switch an der Stelle.

Layout:

Elkos sind stinkenormale 35V Becherelkos

Getestet hab ichs mit ner Strat (danke @MartinWi aus dem Forum) an nem 10er 8Ohm-Jensen. Dann hat das Teil genug Power um das Zimmer zu beschallen. Als ich nen 100k Poti an Gain gelegt habe bekam ich französisches TV Gebrabbel.... da waren wohl die Kabel zu lang
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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