Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

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Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Hi liebe GW-Gemeinde, hier mal eine wahrscheinlich relativ unbeliebte Frage:

Ich suche für nen Kumpel (laaanger Hintergrund) einen Bassamp.

Ich selbst bin eigentlich Gitarrist, aber da ich der einzige in seinem Umfeld bin, der einigermaßen Ahnung hat, bin ich mit der Suche beauftragt worden.
Das ganze wird ein Weihnachtsgeschenk, und hier sind die Anforderungen:

-unter 200€ - kompromisslos
-für Einsteiger (ca. 2 Monate Erfahrung)
-deswegen Vielseitig (Blues, Rock, Metal, vllt. irgendwann jazz)
-am besten länger spielbar
-->er ist jetzt nicht soo der Virtuose, aber jeder hat mal klein angefangen, und er sollte damit länger Spaß haben. Deswegen wären sowas wie
-Effektweg
-guter Klang ( )
schon schön.

Also eigentlich der Standard, bloß wie gesagt am besten "aufwärts kompatibel".

Was habt ihr da so für Tipps. Behringer ist in dem Preissegment ja ziemlich stark präsent, aber über diese Firma hört man ja viele negative Sachen. Ich als Nicht-Bassist weis nun leider nicht ob das nur Gerüchte sind oder da was Wahres drin ist.
Antesten ist NICHT möglich, da das ein Weihnachtsgeschenk werden soll, und weit und breit kein Musikgeschäft mit Bass-Angebot zu finden ist.
Also eher was Grundsolides.

LG
Unbekannter Interpret
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Hallo!

Würde ich jetzt mit Bass-Spielen anfangen und hätte eben nur 200,-- Euro für einen Amp, würde ich nach kurzer Suche bei Thomann das hier kaufen:

http://www.thomann.de/de/gallien_krueger_backline_bl112_basscombo.htm

Gründe:

-Gallien Krüger war noch nie eine Mode-Schicki-Micki-Marke
-Wedge-Form
-100 Watt Leistung - Bass braucht Hubraum
-12er Speaker
-keine Gimmicks an Klangregelung
-keine Effekte

Seien wir doch mal ehrlich: Bei Anfängern ist Bass Bass. Der muss untenrum Bumbum machen und dabei laut genug sein, wobei es völlig egal ist, was für eine Stilrichtung erstmal bedient wird.

Gruß

erniecaster
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Danke erstmal für die schnelle Antwort... das liebe ich so an diesem Forum

Den hab ich mir auch schon angeschaut, obwohl mich in der Preiskategorie der Behringer

http://www.thomann.de/de/behringer_bx_1800.htm

auch sehr interessiert hat.
Der mag zwar nicht Wedge sein aber:
-mehr Leistung
-größerer Speaker
-Kopfhörer Ausgang (zum schonen der Familie)

Das mit den Bässen mag ja stimmen, aber hat der Gallien auch die reserven um längerfristig zu gefallen?
Wie schon gesagt, ich habe gerade vom Sound her wenig Ahnung bei Bassamps.

Auch gibt es ja beim T-Mann 3 Kustom Amps vonn 100-200€ mit Vorstufenröhre. Lohnt sich das in der Preiskategorie, oder ist das nur ein "Fliegenfänger"?

LG
Unbekannter Interpret
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Hallo!

Woher soll irgendjemand wissen, was deinem Kumpel längerfristig gefallen wird?

Davon mal abgesehen, ist es Wunschdenken, im Billigsegment den Amp für´s Leben zu finden.

Gruß

e.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

JA da hast du natürlich recht.
Hörte sich nur mit dem
"untenrum BumBum" so nach
"der Bass ist zwar nicht gur, aber die Marke gefällt mir"
an...

obwohl ich ja schon genug Beiträge deinerseits gelesen habe um zu wissen, dass solche Antworten seltener kommen...

also...
shame on me und
Danke!

Unbekannter Interpret
Verfasst am:

RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Ich bin eigentlich auch auf der Gitarre unterwegs aber kann in diesem Segment Behringer nur empfehlen (spiele einen behringer vintager ac112).
An sonsten bin ich auch auf der suche nach einem kleinen netten Amp für unseren Bassisten und bin dabei auf diesen getroffen: http://www.thomann.de/de/kustom_de200115.htm er liegt allerdings leider bei knapp 300€... Er wurde auch von unserem Bassisten angespielt und war echt laut und auch der klang war für den Preis nicht schlecht. Blind kaufen ist halt immer so eine sache... Beim T aber könnte man den ja zur Not wieder zurücksenden.
 
"Wenn es im Himmel keinen Rock'n'Roll gibt, dann möchte ich dort nicht hin." Bon Scott
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Hallo!

Unbekannter Interpret schrieb:
Hörte sich nur mit dem
"untenrum BumBum" so nach
"der Bass ist zwar nicht gur, aber die Marke gefällt mir"
an...


Das meinte ich anders. Der Bass als Instrument soll unten dick und voll machen und das bitte auch noch groovend mit dem Schlagzeuger. Soundexperimente sind erst später dran. (Am besten unter Ausschluß der Öffentlichkeit).

Gruß

e.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Inhalt auf Wunsch des Autors am 09.10.2013 gelöscht.
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Na dann ist das ja was ganz anderes. Hab ich einfach falsch verstanden , sorry nochmals.
Dann habe ich ja schonmal eine Empfehlung an die Familie.

Frage beantwortet,
Danke an alle!

LG
Unbekannter Interpret
Verfasst am:

RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Jetzt habe ich mal ne kleine Frage, die imho nicht wirklich einen eigenen Fred lohnt:

Warum brauchen Bassamps soviel mehr Power?
180W bei einem Einsteigermodell, ich hab hier schon was von 600W gelesen...
bei Gitarrenamps hörts ja auch so gegen 100W auf...

Passt zwar nciht zum Thema, aber da ich von Natur aus neugierig bin...

Danke
UI
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Einfache Physik

Bässe brauchen so viel mehr an Power (stimmt nicht ganz, spiele seit jeher auch zwischen 100 und 150 Watt), aus mehreren Gründen. 1. das menschliche Ohr ist auf verschiedenen Frequenzen unterschiedlich empfindlich. 1 Watt auf zB 1 KHz und deine Ohren tun weh. 1 Watt auf 50 Herz (Netzbrummen) ist fast nichts. 2. Bässe brauchen mehr "Strom". Achte mal auf VU-Meter von alten Hifi-Amps. Zucken die Nadeln mit einer Bassdrumm oder zur HighHat? 3. Physikalisch wird beim Bass die meiste Luft bewegt= meiste Arbeit= viel Power nötig.

als letztes kommen noch einige Eigenarten bestimmter Bass und Verstärkerkombis zum tragen. Beispiel: Warwick Amp und MusicMan Stingray. Schlechteste Kombo die man überhaupt spielen kann IMHO. Da braucht man schon 500 Watt um sich überhaupt noch zu hören. 2 x Badewannen-EQ-Sound addiert= Erde bebt, Höhen dass die Ohren platzen, aber da wo der Druck entsteht, knurrige Tiefmitten... tote Hose.

Zum Thema günstige Bassamps: Wenn es nicht neu sein muss, würde ich empfehlen mal einen Laney DP150-Combo zu probieren. Guter Speaker, ehrlicher Sound, 150 Watt an 1X15" Speaker der gut drückt. Liegt gebraucht auch um 170 €.
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Unbekannter Interpret schrieb:
Warum brauchen Bassamps soviel mehr Power?

Je tiefer der Ton, desto länger die Welle. Je länger die Welle, desto mehr Energie braucht man zum Anschieben. Populär ausgedrückt. Das wolltest Du doch wissen, oder?
Verfasst am:

RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Ja das wollte ich jetzt wissen
Danke auch an euch beide!

LG
UI
Verfasst am:

RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Hi!
Muss es neu sein? Mit ähnlichen Vorgaben habe ich im Frühjahr einen Roland Bass Cube 30 für meinen Neffen über ebay ergattert, für 150,-.
Das Ding ist zwar nicht unbedingt stadiontauglich, dafür aber sehr flexibel bei gutem Klang - mein Neffe ist zufrieden.
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RE: Das alte Thema - billiger Einsteigeramp

Hi an alle, und danke für die zahlreichen Antworten.

Die letzten sind leider verspätet.
Der Gallien Krüger steht jetzt bei meinen Bekannten schon im Haus

LG
UI
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