Bass-Anlage

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RE: Bass-Anlage

Hallo,

schau dich doch auch mal in heimischen Gefilden um.
Z.B.
http://www.weber-amps.de/de/index.html
http://fmc-audio.jimdo.com/bassboxen/8-x-10-boxen/
Der Name Glockenklang fiel auch schon. Nur so als Anregung.
Gehört habe ich die Sachen leider auch noch nicht. Na gut, ich hatte mal einen hunderter Hiwatt, der zeitweise auch als Basstopteil genutzt wurde.
Ist aber zu lange her, als dass ich da noch was über den Sound sagen könnte.
Viel Spaß bei der Suche...

Grüße,
Reinhard
 
God gave Rock 'n' Roll to you....
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RE: Bass-Anlage

Tja, Harry,

wenn Du derart auf mindestens zwei 4x12er Boxen fixiert bist, dann kauf Dir dergleichen. Nimm die Mesa. Ich hatte Mesa Boxen für meine Gitarrenamps, die taugen allesamt was.

Wenn Du Fragen zu Mesa Amps und Boxen hast, bist Du im Mesaboogie Forum besser aufgehoben. Das sitzen nun mal die Boogie-Spieler.
 
Gruss
frank
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RE: Bass-Anlage

Naja... fixiert bin noch auf gar nichts, denn dann hätte ich mich ja schon entschieden. Aber was Boxen angeht, tu ich mir echt schwer. Momentan mache ich mir schon Gedanken, ob's nicht eine 4x10"er oder 2x12"er auch tun würde. Die dann in ein stabiles Flightcase gepackt und auf dem Gig dann einfach auf's Case gestellt. Dann ist das Gelärch zumindest eher in Ohrhöhe, als wenn's auf'm Boden steht. Ich find's einfach gut und auch wichtig für das eigene Spielgefühl, wenn ich den Sound direkt aus dem Amp auch hören kann und nicht nur über die P.A.
Dabei versteife ich mich ja nicht auf Mesa. Ich hatte ja schon einiges aus der Mesa-Schmiede. Das meiste davon allerdings im Gitarren-Sektor. Ich finde den Großteil davon auch richtig brauchbar.
Was den Amp angeht, tendiere ich momentan stark zu dem M6 Carbine oder dem SVT-2. Bei Boxen bin ich noch ratlos. Ich werde wohl in naher Zukunft die Musikläden in meiner Nähe abklappern. Mit oder ohne geistiger Bereicherung...
Den Tipp mit den Weber-Amps (Mywatt) und den dazu erhältlichen FMC-Boxen habe ich schon des öfteren bekommen. Hat jemand diesbezüglich Erfahrung(en)?


Liebe Grüße,
Harry
 
Montags könnt ich kotzen!
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RE: Bass-Anlage

Hi Harry,

also ne Bassbox auf nem Flightcase ist ziemlich sinnfrei. Ein großer Teil des "Bühnendrucks" kommt über den Fußboden. Da gehört die Box auch drauf.
Ich wundere mich auch immer über Gitarristen, die ihre Combos auf Bierkästen, Stühle oder ähnliches stellen. Das ist Perlen vor die Säue.
Beim Bass erst recht.

Tilman
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RE: Bass-Anlage

Hallo!

T.Ritter schrieb:
Ich wundere mich auch immer über Gitarristen, die ihre Combos auf Bierkästen, Stühle oder ähnliches stellen. Das ist Perlen vor die Säue.


Das ist eine interessante Antwort. (Vielleicht mag ja der eine oder der andere Mod das hier abtrennen.)

Der hochgestellte Combo hat doch den Vorteil, dass er eben höher steht und somit besser zu hören ist - weswegen er leiser einstellbar ist, was dem gesamten Krach in der Band zugute kommt.

"Druck" kommt meiner Ansicht nach auch nicht aus der Gitarre sondern aus dem Arrangement zwischen Bass, Gitarre und Schlagzeug.

Du siehst das offensichtlich anders. Könntest du es bitte erklären?

Danke!

Gruß

e.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Bass-Anlage

Denke ich auch, v.a. wenn du deinen Bass fühlen willst, hören kann man auch über Monitore ... ist aber lustiges Konzept "entweder 8x10er oder ich stelle aus Protest die Box hoch, damit möglichst wenig Druck da ist" ... ach so: möglichst weit weg von Wänden, Türen und Fenster auf oder besser gleich Open Air wäre gut ...
... auf jeden Fall hat man dann gute Argumente für: "ausser 8x10er hat nichts Druck"
 
Gruesze Ralf
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RE: Bass-Anlage

Tja... 8x10"er mit einer Höhe von ca. 120 cm (eher am Ohr - und nicht am Knie)

oder

4x10"er am Boden (Kniehöhe). Dann aber laaaaauuuut, weil: wenn ich näher davor stehe, beschallt sie mir ja immerhin die Waden. Wäre dann wohl eher was für den Ostheopathen-Thread, oder?

Wenn ich Gitarre spiele (live) habe ich auch die 4x12"er hochgestellt, aus den schon vorher genannten Gründen: ich höre mich und muss nicht in schmerzhafte Lautstärkepegel verfallen. Jahrelang hat das bisher immer gut funktioniert und die Mischer waren alle immer sehr zufrieden.
Sollte es beim Bass anders sein??? Das hat nichts mit Protest zu tun. ICH wil MICH auf der Bühne hören. Und zwar aus dem Equipment, was ich mir gekauft habe. Den Rest überlasse ich gerne den P.A.-Leuten.



LG
Harry
 
Montags könnt ich kotzen!
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

erniecaster schrieb:
Du siehst das offensichtlich anders. Könntest du es bitte erklären?
e.


Ja, gern.
Wobei ich Dir erst einmal auch Recht geben will. Klar kommt der Druck, den der Konzertbesucher spürt, zum größten Teil aus dem Gesamtsound der Band. Da spielt die vernüftige Aufteilung der Frequenzen und natürlich das spielerische Können eine große Rolle.

Wir sollten vielleicht definieren über welche Situation wir hier reden. Ich rede von einer Bühne und einem Saal. Der Saal wird über die PA beschallt.
Nun geht es erstmal über den "Bandwohlfühlfaktor". Ohne Bandwohlfühl - nix gut Musik. Nach meiner Erfahrung ist der Bandwohlfühlfaktor schon stark beeinträchtigt, wenn das Schlagzeug und damit die Bassdrum auf einem Podest steht. Dieses Phenomen habe ich wirklich sehr oft beobachten können. Plötzlich ist der Groove weg. Das Gleiche gilt für alles andere was den Groove mit bestimmt (für mich zumindest). Das gehört alles auf den Boden, auf dem die Band steht.

Du kannst das auch sehr einfach testen. Stelle Deinen Combo auf den Boden und spiele. Stelle Deinen Combo auf eine Bierkiste und spiele. Klar, vordergründig hörst Du besser, aber der Bauch ist weg. Aus dem Bauch kommt aber das Gefühl zum großen Teil.

Das alles ist beim Bass noch 10x extremer.
Wie gesagt : Für mich !!

Grüße!
Tilman
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Hallo Tilman,

Als total überzeugter D.I.-Spieler besitze ich nicht mal mehr einen Amp und mein Gitarrensignal kommt gemeinsam mit dem Gesang und den Keyboards aus der P.A. Die allerdings steht bei uns im Probenraum auf dem Boden.

Ich glaube, dass die "Bauch-Argumentation" in dieser Hinsicht nicht stimmt. Natürlich fühlt es sich gut an, wenn man inmitten der Frequenzen steht, die die Band erzeugt und die Luft insgesamt groovend pulsiert. Gleichzeitig ist es aber auch in diesen Konstellationen viel schwerer, das eigene Spiel und das der gesamten Band wirklich akustisch einzuordnen.

Böse formuliert: Viel Getöse fühlt sich vielleicht gut an, muss aber im akustischen Ergebnis deswegen nicht besser sein.

Ich habe schon im Zusammenspiel mit einer Pianistin und einer Sängerin das angenehme Gefühl von Druck und Groove gehabt, das mir in einer krachigen Band vollständig fehlte.

Meiner Überzeugung nach ist es eher eine Einstellungs- und vor allem Konzentrationssache der Musiker, ob es groovt und drückt und "qualmt".

Gruß

e.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Hi,

das ist ja auch gut so, dass Du das anders siehst. Jeder Jeck ist anders.

Mein Ausgangsstatement bezog sich auf eine Bassbox, wenn jemand eine Bassbox benutzt und auf Gitarrencombos oder Boxen, wenn jemand solche benutzt.
Wenn alle über D.I. spielen ist das eh kein Thema.

Das alles ist sicher auch abhängig von der Art der Musik. Ein Piano / Harfe / Gitarrentrio ist ne andere Nummer als eine Rockband.
Ich jedenfalls kann mir in einem kleinen Rock-Klub keine Band vorstellen, bei der der Gitarrist und der Basser nur über D.I. spielen und der Schlagzeuger womöglich noch über ein E-Drum.
Damit sich alle schön über ihre eigenen kleinen Monitore hören können.

Viele Grüße!
Tilman
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Hallo!

In meiner Rock-Cover-Band spiele ich tatsächlich auch D.I. - genauso wie der Keyboarder. Lediglich der Bassist lässt sich noch nicht bekehren.

Rage against the machine beispielsweise spielten eine zeitlang auch D.I. Bei Rammstein werden die D.I.-Ausgänge der PSA auch auf die P.A. gelegt und wenn du dir die aufgeräumten Bühnen bei einigen großen Stadion-Acts ansiehst, sind große Boxen für "Rocken aus dem Bauch" nicht mehr nötig.

Was du hier schreibst, sind meiner Ansicht nach überholte Klischees. Wobei natürlich Rockmusik ohnehin nichts anders als eine Ansammlung überholter Klischees ist...

All das ist ausschließlich meine Meinung und jeder ist eingeladen, auch gerne das Gegenteil zu sagen.

Gruß

e.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Bass-Anlage

erniecaster schrieb:
Was du hier schreibst, sind meiner Ansicht nach überholte Klischees.


Warum so aggressiv ?

Noch einen schönen Tag und viel Spaß weiterhin mit der Cover-Band!
Tilman
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Hallo Tilman,

tut mir leid, dass du mein Posting als aggressiv empfindest - so war es nicht gemeint und nicht gewollt. Ich war beim Schreiben ganz entspannt, ruhig und gelassen - jetzt übrigens auch.

Gruß

e.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

T.Ritter schrieb:
...also ne Bassbox auf nem Flightcase ist ziemlich sinnfrei....

Schön, dann habe ich also die letzten 25 Jahre meist sinnfrei gespielt?
Komisch...

Für mich war immer am wichtigsten, dass ich meinen Bass möglichst schnell gehört habe und das geht nur wenn zumindest ein Speaker recht nahe am Ohr ist. Nur dann kann ich sicherstellen, dass ich auf dem Punkt mit dem Drummer bin. Wenn der Basssound dagegen irgendwo "unnerum" wabert, kann ich ihn nicht definiert genug hören und fühle mich unsicher Folge: Ich haue härter in die Saiten und verausgabe mich.
Noch schlimmer ist das beim Fretless, weil man hier auch noch die Tonhöhe kontrollieren muss. Wenn da der Bass erst aus dem Wust an Informationen herausgehört werden muss ist "der Markt verlaufen".

In unserer Hochzeit spielten wir recht häufig im "Jazzlife" in Frankfurt/Sachsenhausen. Der damalige Besitzer der Kneipe war selbst Bassist und hatte immer einen stabilen Hocker auf der Bühne stehen, damit die Box höher ans Ohr kam - von dem Hocker profitierte wohl nicht nur ich mit.

Was schert mich der Bühnensound?
In kleinen Clubs wurde/wird das Publikum von der Bühne mit Bass beschallt, folglich sollte der Sound zumindest publikumskompatibel sein. Bei DI-Abnahme ist das wieder anders, aber bis sich da beim Bassisten ein "Wohlfühlklang" einstellt wird der Basser sowieso vom Soundmann mit einem Mikrokabel erwürgt.

Gruß
Armin
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Ich gebe zu, das Wort "sinnfrei" war wohl zu absolut formuliert.
Da hätte ich lieber schreiben solllen : Für mich sinnfrei.

Das bleibt es auch weiterhin, für mich sinnfrei.

Wie Ihr das macht, ist mir eigentlich auch Wurscht und Ihr könnt Eure Boxen auch gern in die Luft hängen.

Viel Grüße!
Tilman
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Hi dörthe harry!
Ich möchte Dir mal von meinen Erfahrungen als Bassist dazu beisteuern. Ich bevorzuge einen kräftige Anlage hinter mir. Wenn man zB. einen 5 Saiter spielt ist die Wattzahl sehr wichtig -auch beim tiefen E merkt man schon, ob das Zeug was taugt oder nicht. Jede mikrige Anlage neigt dann ganz schnell zum abkotzen. Was an Amp zu empfehlen wäre. Ich bevorzuge Vorstufe und Endstufe getrennt. Da der Bass meistens eh an der Vorstufe abgenommen wird, sollte diese dem persöhnlichen Geschmack besonders sorgfältig ausgewählt werden. zB. Reußenzehn (wer auf Röhre steht) ect. Bei den Wattzahlerzeugern kann ich nun überlegen, ob leicht, schwer, Röre Transistor. Das muß ich für mich entscheiden. Ich persönlich liebe reichlich Watt. Das hat nichts unbedingt mit Lautstärke zu tun. Die tiefen Töne brauchen nun mal ordentlich Watt um diese Frequenzen sauber zu artikullieren. Wer hier dann schreibt 50 Watt ect. nun ja -kann ich nicht nachvollziehen. Für L-Boxen kann ich zB. zu die Celestion (orange oder green Label) raten. Die sind sehr leicht wegen dem Neodym und machen einen ordentlichen Dampf. Ich habe schon sehr viel Lautis geteste von JBL bis EV usw. Momentan bin ich von den Celestion sehr angetan. Übrigens Trace Elliot verwendet diese auch. Nun ist wieder der persönliche Geschmacke gefragt. 2x BN10 Celestion machen schon richtig schön Klang kombiniert mit einem 15er oder 2x12 gibt eine gute Grundlage. Die Lautis wiegen so zwischen 1-2Kg /Stück. Also nicht besonders schwer. Eine Box mit 8x10er nicht mal 15Kg an Lautis je nach Wattzahl. Das geht zu machen. Ich würde aber, wenn sowas in dieser Richtung sein sollte. in 2 Boxen kombinieren. Also 4x10 +4x12 da kommt mehr Freude auf. Oder ebend eine Variante 2x10 mit2x12 in einer Box und diese mittels Trennwand innen abkapseln (10er und 12er). So eine Box ist nicht schwer. Wenn ich es dann mal wissen will, kann ich immer noch so ein 2. Teil mitnehmen. Die 2 Lautitypen würde ich mit einer Stereoendstufe antreiben und kann somit die genaue Mischung einstellen.
Gruß Ulli


Zuletzt bearbeitet von Bassulli am 23.05.2011, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Hey, Leute!

Ich habe mir neulich in Köln die Mesa/Boogie Powerhouse 4x12" bestellt. Die Box kam in einem absolut vertretbaren Zeitraum an.
Am letzten Samstag war dann die erste Probe mit der 4x12"er. Ich muss sagen, dass das Teil schon der Wahnsinn ist!!! Klingt absolut satt. Und das schon in "neutraler Stellung". Als Top ist zwar immer noch "nur" das Hartke HA3500er Teil im Einsatz - aber selbst damit ist das schon ein regelrechter Quantensprung, im Vergleich zu den VX 410 und 115er Hartke-Boxen. Kann man nicht vergleichen, das ist mir schon klar. So deutlich wie der Preis die beiden Boxen-Kandidaten unterscheidet, so deutlich ist auch der hörbare Unterschied. Oder zumindest fast so deutlich. Die Box war auf jeden Fall kein Fehlkauf und mit dem entsprechenden Top kann's nur noch besser werden!

Liebe Grüße,
Harry
 
Montags könnt ich kotzen!
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