Gage und Gastmusiker

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Gage und Gastmusiker

Hallo zusammen!

Hurra, es steht ein 90-minütiger Gig mit meinem Duo an. Die Proben laufen auf Hochtouren, weil das unser erster langer Gig wird. Als Vorbereitung haben wir bei verschiedenen Gelegenheiten einige Auszüge unseres Programms gespielt, wobei uns zwei Musiker "zugelaufen" sind.

Zum einen ein Harp-Spieler, der bei ein oder zwei Rock´n Roll-Nummern ein bißchen solo spielte und zum anderen ein Cajon-Spieler, der auch noch Background singt. Beide haben ihr Kommen für den Gig zugesagt und wären eine schöne Abwechslung. Wieviel sie tatsächlich spielen (wenn sie denn kommen), wollen wir spontan entscheiden. Grundsätzlich bleibt es aber ein Duo mit Gästen.

Wir spielen "auf Hut" und aus Erfahrung mit der Location weiß ich, dass da auch durchaus was bei rauskommt. Wie gehen wir damit jetzt um? Ich brauche da mal Ideen von euch!

Danke!

Gruß

erniecaster



P.S. Von Diskussionen "euch geht´s ja nur um´s Geld" bitte ich in diesem Zusammenhang abzusehen. Wer sich darüber aufregen und das diskutieren möchte, möge bitte einen eigenen Thread aufmachen. Ich verspreche, mich da dann auch mit zu äußern. Hier geht´s nur um das Verteilen der Beute zwischen Stammbesetzung und Gastmusikern. Danke.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Gage und Gastmusiker

Wenn die beiden etwas wesentliches beitragen und gut ankommen, sollten sie sich höchstens ein Drittel teilen. Aber das würde ich wirklich spontan mit meinem Duokollegen (mit dem ich mich selbstverständlich blind verstünde) entscheiden und auch ein wenig von der Gesamtsumme abhängig machen.

Du hast natürlich recht, dass man sich darüber im Vorfeld Gedanken machen sollte.

Doch, man darf über Geld sprechen.
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RE: Gage und Gastmusiker

ojc schrieb:
Wenn die beiden etwas wesentliches beitragen und gut ankommen, sollten sie sich höchstens ein Drittel teilen.

Doch, man darf über Geld sprechen.


2x

Bleibt noch wann und wo die Musikerpolizei ...


Grusss

r
 
Bildzeitung zu lesen, stellt keinen Weg aus der Unmündigkeit dar. (fm)
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RE: Gage und Gastmusiker

Hallo Ernie,

die Idee von ojc finde ich spontan ganz in Ordnung. Man sollte nicht nur betrachten, dass die vielleicht nur 12,8% der Zeit spielen, sondern, dass die die gleiche Anreise wie ihr haben.

Ansonsten: sprecht doch mit den beiden im Vorfeld darüber. Das ist auf jeden Fall besser, als wenn es hinterher Probleme aufgrund falscher/unterschiedlicher Gedanken gibt.

Und sollten die jeder ein Viertel haben wollen, zahlt es und macht Euch hinterher Gedanken, ob es Euch das beim nächsten Gig wieder Wert ist.

Wir reden nur über bedrucktes Papier ! (spricht der Hobbymusiker, der dieses Jahr zwei Kurzauftritte im Duo gespielt hat, die beide für lau waren ....)
 
mein blog: www.hans-ulrich-mueller.de
email muelrich(at)yahoo.de
www.youtube.com/muelrichmusic
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RE: Gage und Gastmusiker

Hallo!

Geschrieben klingt das alles so furchtbar ernst und professionell.

Die beiden Jungs haben erklärt, dass sie versuchen, zu unserem Gig zu kommen - noch unter allen Vorbehalten - und Instrumente mitbringen, wenn sie kommen, um ein wenig mitzuspielen.

Keiner der beiden hat bisher nach Gage gefragt, wir haben auch nicht davon gesprochen. Eine "Gagenverhandlung" vor dem Gig macht diese ganze spontane Geschichte schon wieder so geschäftsmäßig und bierernst.

Mal für Freunde für ein, zwei Nummern auf die Bühne hüpfen ist doch auch ein Spaß. Auf der Seite des "Gastgebers" finde ich es blöd, hinterher die Beute aus dem Hut zu zählen und sich gar nicht erkenntlich zu zeigen. Als Gast habe ich selbst bei sowas nie nach Gage gefragt, mir zwei Bier ausgeben lassen und gut. Tatsächlich sehe ich denselben Sachverhalt je nach Perspektive völlig unterschiedlich.

Gruß

e.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!


Zuletzt bearbeitet von erniecaster am 26.09.2011, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Gage und Gastmusiker

Die Sache mit den zwei Bier hört sich gut an. Schliesslich ist das Euer Gig, ihr baut auf, ihr spielt, ihr baut ab...

LG
Ralf
 
At the end of the day, a guitar is a piece of wood, and you either have good wood or bad wood. Quite often you change your pickups and electronics anyway, so really, having that little transfer on the headstock makes zero difference. (Steve Rothery)
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RE: Gage und Gastmusiker

erniecaster schrieb:
Hallo!

Geschrieben klingt das alles so furchtbar ernst und professionell.

Die beiden Jungs haben erklärt, dass sie versuchen, zu unserem Gig zu kommen - noch unter allen Vorbehalten - und Instrumente mitbringen, wenn sie kommen, um ein wenig mitzuspielen.

Keiner der beiden hat bisher nach Gage gefragt, wir haben auch nicht davon gesprochen. Eine "Gagenverhandlung" vor dem Gig macht diese ganze spontane Geschichte schon wieder so geschäftsmäßig und bierernst.

Mal für Freunde für ein, zwei Nummern auf die Bühne hüpfen ist doch auch ein Spaß. Auf der Seite des "Gastegebers" finde ich es blöd, hinterher die Beute aus dem Hut zu zählen und sich gar nicht erkenntlich zu zeigen. Als Gast habe ich selbst bei sowas nie nach Gage gefragt, mir zwei Bier ausgeben lassen und gut. Tatsächlich sehe ich denselben Sachverhalt je nach Perspektive völlig unterschiedlich.

Gruß

e.


Moin Herr Kollege,

unter diesen Prämissen sehe ich die 2 Bier plus (je nach Hutertrag) noch ein trockenes Schnitzel auf Brötchen oder Lachs-Kaviar-Creme auf aus Schweden eingeflogenem Knäckebrot als durchaus ok.

Gruss

Michael
 
Die Gewohnheit ist der Sieg der Zeit über den Willen!
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RE: Gage und Gastmusiker

Moin.
Bier und Bratwurst für die Gäste finde ich OK. Wenn genug im Hut ist, freut man sich auch als Gast über einen kleinen Schein als Benzinkohle. Kann man dann spontan entscheiden.
Gruß
Ugorr
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RE: Gage und Gastmusiker

Mir selbst geht es bei der Mucke nicht nur um die Kohle, sondern eher um den Spaß. Ich habe desöftern auch mal Gastmusiker dabei. Diese haben wie die Band selbst ein Kontingent an Freigetränken und anschließend wird lecker zusammen gegessen. Wir spielen meist zu Festgage plus Hutsammlung. Die Festgage wird nur unter den Stammmusikern verteilt, das Hutgut geht dann auch an die Gastmusiker, die ja dann meist auch zu einem guten Gig beitragen und vom Publikum belohnt werden.
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