Bass für Wiedereinsteiger / Yamaha RBX 375?

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RE: Bass für Wiedereinsteiger / Yamaha RBX 375?

scholzbass schrieb:
Moin Scharette,

also ich hatte viele Jahre eine Yamaha TRB Bass und war immer damit zu zufrieden. Der war aber damals auch noch made in japan, was die heutigen Teile sicherlich nicht mehr sind. Was mich an dem Gerät dann nach einigen Jahre gestört hat ist der "Hi-Fi-Sound" er hatte einfach keinen wirklichen Charakter. Was manche als Vielseitigkeit in Sachen Sound bezeichnen hat mich dann bewegt das Teil zu verkaufen. Aber einen wirklich gut verarbeiteten 5 Saiter um die 300 EUR wird eng werden aber ist nicht unmöglich. Wichtig ist das Du Dich mit dem Instrument wohl fühlst. Aber hier ist es wie so oft Geschmacksache...

Viele Grüße

ScholzBass


Hi Scholzbass,

danke für Deine Info!

Ich habe inzwischen den Yamaha 5-Saiter und das preisliche Pendant von Ibanez ausprobieren können, und kann Deinen Eindruck vom Yamaha bestätigen (beide Bässe über eine richtig gute fette Bassanlage gespielt).

Der Yamaha ist in der Tat "charakterlich" nicht eindeutig definiert, "HiFi" ist eine sehr gute Umschreibung.
Der Ibanez hat ein bisschen mehr eigenen Klang, irgendwie holziger.
Knurrt ein bisschen mehr.
Ich finde allerdings, dass sich beides durch Spielweise und Einstellung annähern lässt.

Von der Verarbeitung tun sich beide überhaupt nix - kommt mir so vor wie zwei Geräte vom "selben Mann" gebaut.

Das Handling des Yamaha gefällt mir deutlich besser, das dürfte am breiteren Hals und größeren Saitenspacing liegen (habe große Hände).
Auch gefällt er mir optisch besser (nicht lachen), das Ding sieht gut aus an mir...

Und ich bin sogar ein Fan dieser komischen gelben Farbe! Hat was.

Da ich bei Kaufentscheidungen sehr vorsichtig und zögernd bin, werde ich noch so 4 Wochen ins Land ziehen lassen und in mich gehen.

Ich glaube aber, es wird der Yamaha.
Ich denke, ich werde aber eh nix falsch machen können - es ist für mich eh nur ein Bass für 1 Jahr - danach werde ich wohl aufstocken.

Denn: ich habe einen Spector Euro 5 (die Serie aus Tschechien) ausprobieren können: die Offenbarung! (obwohl der vom Handling wieder völlig anders ist als der Yamaha).

Ist mir im Moment noch zu teuer - erstmal wieder reinkommen.
Aber der Spector ist auf der Zwangskaufliste.
Was für schöne, elegante und expresssiv klingende Teile!

Ein Glück, dass ich keinen US Spector ausprobieren konnte, der ist noch teurer...

Vielen Dank Dir und den anderen für Eure Hilfe!

Viele Grüße
Andreas
Verfasst am:

RE: Bass für Wiedereinsteiger / Yamaha RBX 375?

Noisezone schrieb:
SPECTOR !!!!!


Yep!

Dafür muss ich aber noch ein bisschen Geld einsammeln, ist ja nicht gerade billig. Für das Gebotene ist er aber wiederum preiswert.

Viele Grüße
Andreas
Verfasst am:

RE: Bass für Wiedereinsteiger / Yamaha RBX 375?

Noisezone schrieb:
Ja geile Bässe !

Ich frage mich manchmal, wer war zuerst, Spector oder Warwick, die sehen sich ja immerhin sehr ähnlich...


Spector. Nicht umsonst reden wir hier von den NS Designs die von Ned Steinberger stammen. Da hat Warwick mit dem Streamer gut kopiert.
Verfasst am:

RE: Bass für Wiedereinsteiger / Yamaha RBX 375?

Scharette schrieb:
scholzbass schrieb:
Moin Scharette,

also ich hatte viele Jahre eine Yamaha TRB Bass und war immer damit zu zufrieden. Der war aber damals auch noch made in japan, was die heutigen Teile sicherlich nicht mehr sind. Was mich an dem Gerät dann nach einigen Jahre gestört hat ist der "Hi-Fi-Sound" er hatte einfach keinen wirklichen Charakter. Was manche als Vielseitigkeit in Sachen Sound bezeichnen hat mich dann bewegt das Teil zu verkaufen. Aber einen wirklich gut verarbeiteten 5 Saiter um die 300 EUR wird eng werden aber ist nicht unmöglich. Wichtig ist das Du Dich mit dem Instrument wohl fühlst. Aber hier ist es wie so oft Geschmacksache...

Viele Grüße

ScholzBass


Hi Scholzbass,

danke für Deine Info!

Ich habe inzwischen den Yamaha 5-Saiter und das preisliche Pendant von Ibanez ausprobieren können, und kann Deinen Eindruck vom Yamaha bestätigen (beide Bässe über eine richtig gute fette Bassanlage gespielt).

Der Yamaha ist in der Tat "charakterlich" nicht eindeutig definiert, "HiFi" ist eine sehr gute Umschreibung.
Der Ibanez hat ein bisschen mehr eigenen Klang, irgendwie holziger.
Knurrt ein bisschen mehr.
Ich finde allerdings, dass sich beides durch Spielweise und Einstellung annähern lässt.

Von der Verarbeitung tun sich beide überhaupt nix - kommt mir so vor wie zwei Geräte vom "selben Mann" gebaut.

Das Handling des Yamaha gefällt mir deutlich besser, das dürfte am breiteren Hals und größeren Saitenspacing liegen (habe große Hände).
Auch gefällt er mir optisch besser (nicht lachen), das Ding sieht gut aus an mir...

Und ich bin sogar ein Fan dieser komischen gelben Farbe! Hat was.

Da ich bei Kaufentscheidungen sehr vorsichtig und zögernd bin, werde ich noch so 4 Wochen ins Land ziehen lassen und in mich gehen.

Ich glaube aber, es wird der Yamaha.
Ich denke, ich werde aber eh nix falsch machen können - es ist für mich eh nur ein Bass für 1 Jahr - danach werde ich wohl aufstocken.

Denn: ich habe einen Spector Euro 5 (die Serie aus Tschechien) ausprobieren können: die Offenbarung! (obwohl der vom Handling wieder völlig anders ist als der Yamaha).

Ist mir im Moment noch zu teuer - erstmal wieder reinkommen.
Aber der Spector ist auf der Zwangskaufliste.
Was für schöne, elegante und expresssiv klingende Teile!

Ein Glück, dass ich keinen US Spector ausprobieren konnte, der ist noch teurer...

Vielen Dank Dir und den anderen für Eure Hilfe!

Viele Grüße
Andreas


Na gut bei dem Spector, vergiss nicht, der kostet deutlich mehr als der Yamaha, das dieser keine Chance dagegen hat ist klar. Könnte mir dennoch vorstellen das der Yamaha dich selbst dann noch zumindest als Backup begleiten könnte. Das machen auch viele, denn die kleinen RBX sind dazu wirklich geschaffen, wenn man dann was kostspieligeres kauft.
Ich mein ich kaufe mir keinen mehr, denn der RBX765A ist ein wirkliches Götterteil und habe ihn nun auch sehr lange. Hat auch seine Gruende. Er ist nämlich auch noch ein Japaner (mitten drin wurde die Produktion dann aus Kostengruenden nach Taiwan verlegt, was nun nicht schlecht heissen muss, denn die Instrumente sind immernoch gut). Könnte durchaus auf einem Level noch mit dem CZ Spector sein. Ist im Studio echt meine Referenz, da er auch selbst nicht soviel Character besitzt.
Verfasst am:

Re: Peavey?

Dicksaiter schrieb:
Ja ich weiss, der Thread ist 4 Jahre alt, aber immer wieder mal aktuell. Ich selber habe mir nun eine Millennium 5 Zugelegt (passive Variante). Optisch zwar bisschen Jazzbass aber ohne Pickguard, Stabil und im Preis um 250€ zu Haben. ach.. und 5!!!! Jahre Garantie. http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/-/art-BAS0003006-000?campaign=GBase


Hi,

danke für den Tipp - ich werde mal den Peavey ausprobieren.
Evtl. tatsächlich im Store, nächste Woche bin ich wahrscheinlich in Köln.

Bis demnächst,
Andreas
Verfasst am:

RE: Bass für Wiedereinsteiger / Yamaha RBX 375?

Noisezone schrieb:
Ja geile Bässe !

Ich frage mich manchmal, wer war zuerst, Spector oder Warwick, die sehen sich ja immerhin sehr ähnlich...


Moin,

ich habe ja vor einigen Monaten so ziemlich alle Warwickbässe im Werk ausprobieren können, und jetzt habe ich den Spector testen dürfen.

Definitiv gab es Spector vor Warwick.
Allerdings weiß ich nicht, ob die heute bekannten Spectorbässse mit ihrer "Handschmeichlerform" vor den Warwick Streamer Bässen auf dem Markt waren. Am Anfang waren Spectorbässse ja eher extrem optimierte Fenderkopien, sozusagen Edel-Jazz Bässe..
Müsste man mal prüfen, welcher der beiden Bässe zuerst auf dem Markt war.

Die Ähnlichkeit ist imho tatsächlich gegeben, hält man sie nebeneinander, sieht man allerdings, dass der Spectorbody etwas schmaler und kleiner ist.

Der zweiteilige Steg beim Warwick gefällt mir optisch besser, den verstellbaren Sattel dagegen bräuchte ich persönlich ja nicht: man bastelt den einmalig für die bevorzugten Saieten zurecht und fertig.

Mein Gesamteindruck:
der tschechische Spector und der in Deutschland hergestellte Warwick sind von der Verabeitungsqualität sehr nah aneinander.
Lustigerweise sind ja die beiden Produktionsorte nicht so weit voneinander entfernt.

Rein von der Form her finde ich den Spector noch ein bisschen ergonomischer, er passt noch näher an den Körper.
Auch die Balance ist (durch den versetzten Strap holder) absolut genial.
Aber die Korpusform, speziell der Hörner, ist schon extrem ähnlich.

Der Sound ist bei beiden eingenständig, doch trotzdem flexibel.

Generell habe ich aber den Eindruck (allerdings ohne direkten Vergleich), dass der Spector mit noch etwas mehr Wucht zu werke geht, irgendwie noch mächtiger.

Einfach ein toller Bass.
Ob die Spectors aus US-Fertigung wohl noch eine Schippe drauflegen, das würde mich mal interessieren.
Aber da gehts ja auch schon in sehr deutliche finanzielle Gefilde.

Erstmal den Yamaha kaufen, fleißig üben - und dann später den Spector erlegen...


Viele Grüße
Andreas[/img]
Verfasst am:

RE: Bass für Wiedereinsteiger / Yamaha RBX 375?

Nachtrag:

laut Wikipedia baut Spector seit 1977 die NS-Bässe, Warwick wurde 1982 gegründet.

Der Spectorbass war also lange vor dem Streamer auf dem Markt.

Viele Grüße
Andreas
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