Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

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Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Moinsen,


zumindest in meiner Region fristet G&L so´n bisschen ein Nischendasein. Ich habe bisher ausschließlich USA Instrumente anspielen können. Die sind nicht gerade billig , aber in meinen Augen toll gemacht.
Meine Meinung ist, dass vergleichbare Instrumente von der "Stange" bei Fender z.B. nur vom Custom-Shop zu haben sind. Genau genommen sind das , zumindest preisliche gesehen, dann aber keine günstigen Angebote mehr.

Wie auch immer. Fender Customshop kommt preislich nicht in Frage und so´n USA G&L schüttel ich auch nicht aus dem Ärmel.

Ich finde die ASAT Classic Semi Hollow z.B. super. Obwohl ich kein Mike Stern Fan bin, interessiert mich die Bluesboy, mit dem Humbucker am Hals sehr. Ich halte das für ein sehr flexibel einsetzbares Instrument.

Jetzt gibt es da die USA und die Korea (?) Variante. Die Korea-Variante gefällt rein auf dem Papier eigentlich sehr gut. Klar, die werden nicht geplekt , aber ein ordentliches Setup kann man sich auch beim Gitarrenbauer machen lassen. Darüber hinaus scheinen aber beide Varianten eine sehr ähnliche Basis zu besitzen.

Meine Frage ist eher , ob jemand mal einen Vergleich ziehen kann zwischen USA und Importgitarren und ob da die Qualität in Relation zum Preis haltbar ist, oder ob man sich besser gleich auf die USA Klamotten einstellen sollte, weil´s defintiv die besseren Instrumente sind.

Ich weiß, dass ist so´ne verkappte Mojo-Frage. Aber mich würd´s interessieren. Im speziellen natürlich Meinungen zur Bluesboy und auch natürlich gerne zur Tributeserie.
Wie gesagt, ich kenne nur die USA Instrumente...und im Vergleich aus der Ferne scheint die Tributeserie intersessant. Um die aber in die Finger zu bekommen, müsste ich mich etwas weiter auf den Weg machen. Gitarren kauf ich nicht ungesehen und ungespielt...mojo..man weiß ja nie ...
Deswegen mal die Frage in die Rund...und is´klar: Am Ende muss ich selbst ausprobieren!
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Die G&L Tribute Serie wird in Indonesien gebaut, nicht in Korea.
Nur die Vorarbeiter sind Koreaner soviel mir der Vertrieb mitgeteilt hat.
Aber das tut der Qualität keinen Abbruch.
Die Bluesboys klingen aber am Humbucker am Steg sehr dunkel und jazzig, aber das zeichnet sie aus.
Mein Favorit ist die Asat Classic BB eine tolle Gitarre in der Tribute Serie und für den Preis ein wahres Schnäppchen.
Alle Pickups kommen übrigends aus den USA und es sind die gleichen wie sie G&L in der USA Serie verwendet.

Grüße
Frank
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Ich kann mich da nur anschließen. Ich hatte eine Commanche als US Modell. Die Z-Coils sind schon sehr speziell.
Als ich zufällig die Möglichkeit bekam, das Tribut-Modell an zu testen, war das sehr ernüchternd: Genau so speziell, da die gleichen PU´s verbaut sind. Verarbeitungstechnisch auf hohem Niveau.


Ich habe mich wirklich gefragt, wo der massive Preisunterschied herkommt, da mal abgesehen von dem gevögelt Ahornhals kein großer Unterschied auszumachen war. Selbst die Hardware schien die Gleiche zu sein.
 
Groetjes, Olli


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Schwubdiwub Kartoffelsupp!
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

hallo,

ich schließe mich meinen Vorrednern an .
Ich besitze eine USA Comanche (siehe Galerie), die ich mir zugelegt habe, als ich nach 35 Jahren wieder anfing zu spielen. Die Verarbeitung ist absolut traumhaft, der Klang der Z-Coils weniger. Ich habe sie mit SSS Lanz-Pickups und anderem Pickguard quasi zur S500 umgebaut, jetzt ist klingt und spielt sie sich total geil.

Aus der Tribute Serie hatte ich eine ASAT Special als Semi, die klang richtig nach Urgewalten, leider,leider habe ich sie wieder verkauft.

..... unnd habe letzte Woche wieder eine ASAT Classic Semi gekauft, diesmal diese hier
http://www.musik-oevermann.de/online-shop/1-elektrische-gitarren/194-g-a-l-guitars/219-g-a-l-tribute-guitars/1196-g-a-l-tribute-asat-classic-semi
Ich kann nur sagen.... traumhaft.

Unterschied zur USA Version sind der Hals und die Tuner, sonst nichts. Hier muss man schon ganz klar sagen, daß in der Verarbeitung des Halses und beim Spielgefühl (Hals) die USA-Modelle erheblich besser sind, wobei die Tribute Hälse durchaus gut bis sehr gut verarbeitet sind.

Das alleine rechtfertigt jedoch nicht den Preisunterschied. Falls ich mit meinem neuen Modell irgendwie Unzufriedenheit mit dem Hals verspüren sollte (was bisher nicht der Fall ist), kaufe ich einen Telehals von Warmoth und bin immer viel günstiger.

LG
Klaus
 
Die Freiheit ist immer auf der Flucht
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

minoruse schrieb:
Die Bluesboys klingen aber am Humbucker am Steg sehr dunkel und jazzig, aber das zeichnet sie aus.



Im Grunde das , was ich damit abdecken will. Außerdem gefällt mir der MDF am Heck auch sehr gut.


Demnach scheint mir die Tribute Serie auf ähnlich hohem Niveau zu sein, wie die USA Modelle. Zumindest in Relation zum Preis. Ob Korea oder Idonesien, ist mir dann auch egal.
Yamaha lässt dort mittlerweile ja auch auf extrem Hohen Niveau fertigen. Ich bin da schwer von begeistert. Gerade was deren Bässe angeht...

ich habe mich wirklich gefragt, wo der massive Preisunterschied herkommt, da mal abgesehen von dem gevögelt Ahornhals kein großer Unterschied auszumachen war. Selbst die Hardware schien die Gleiche zu sein.


Es ist scheinbar heute immer mehr entscheidend, wie die Qualitätskontrolle aussieht. Die Idustriestandards als solche sind mittlerweile auch in Schwellenländern grundsätzlich hoch.
Ich glaube allerdings, dass G&L in USA noch sehr viel "zu Fuß" , also "per Hand" macht. Die bieten dann auch noch ein paar Custom-Optionen an und
alle Instrumente sind grundsätzlich geplekt. Das kostet sicherlich, aber man merkt es , wenn man die Dinger im Laden vom Haken nimmt. Ich habe ´ne ganze Reihe Fenders vom Haken sowohl Squier , USA und Mechiko ausprobiert. Das war alles schauerlich bis sehr durchschnittlich. Am Ende stand ich dann vor Custom-Shop und dachte:"Nee, dass machste nicht und kannste nicht". Die G&L vom Haken genommen...ein Unterschied wie Tag und Nacht bei akzeptabler Preisrelation, aber eben auch alles andere als mal eben zu finanzieren. Und dann habe ich mal nach der Tribute Serie recherchiert. Leider nix zum Ausprobieren gefunden...
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Marcello schrieb:
Leider nix zum Ausprobieren gefunden...



Schau mal bei Beyers in Wattenscheid, da hängen Tributs!
 
Groetjes, Olli


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Schwubdiwub Kartoffelsupp!
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

blowfire schrieb:
Marcello schrieb:
Leider nix zum Ausprobieren gefunden...



Schau mal bei Beyers in Wattenscheid, da hängen Tributs!


Ernsthaft?! Da war ich doch. Ich habe aber nur die USA Serie gesehen. Wann warst du da?!

http://www.beyers-music.de/beyers/seoc/product_info.php?products_id=5008878

Das Dingen habe ich probiert. Nichtmal mein favorisierter Halsradius....trotzdem geil! Aber 1,5 Kilo mmmh..
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Das ist ein/zwei Monate her...und jetzt, da Du es sagst...die Lagacy hatte ich in der Hand. Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass die Asats auch Tributs waren, da sie alle nebeneinander hingen...

Ruf also besser mal an vorher!
 
Groetjes, Olli


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Schwubdiwub Kartoffelsupp!
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

blowfire schrieb:
Das ist ein/zwei Monate her...


Jau, dass kommt bei mir auch ungefähr hin. Ich fahr da nochmal vorbei. Liegt eh auf´m Weg. Wobei mich die ASATS speziellen Interessierten. Und das waren USA Gitarren. Die Strats hatte ich garnicht probiert..
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

noch eine Ergänzung:

Die Hälse der USA ASATs haben, soweit mir bekannt ist, einen Halsradius von 12´´ , die der Tributs einen 9´´ Radius. Bei allen von mir getesteten, oder bei denen ich die Specs nachgelesen habe, war das so.
 
Die Freiheit ist immer auf der Flucht
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Ich hatte diese hier:
http://www.musik-oevermann.de/online-shop/1-elektrische-gitarren/194-g-a-l-guitars/1299-g-a-l-tribute-asat-classic-bluesboy-blonde-semi

Da gab es überhaupt nix zu beanstanden. Saubere Verarbeitung und ein
super Klang. Der Neckhumbucker macht ordentlich Druck, klingt aber
deutlich tiefer als man erwarten würde. Der Bridge PU kann von Rock bis
"Eierschneider" eigentlich alles aber immer mit ein wenig "Schmutz" dabei.
(Klang zu beschreiben ist wohl nicht so meine Stärke).



Grüße
sowatt
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Bluesboy?

Ich habe eine US Bluesboy und die kann ich wärmstens empfehlen. Das ist meiner Meinung nach mit die beste Gitarre, die ich je in der Hand hatte (Ich habe noch drei weitere hervorragende G&Ls, aber die Bluesboy toppt alles).
Einteiliger Body aus Sumpfesche, federleicht, der Hals ein Traum, absolut perfekte Verarbeitung. Der Sound ist sehr ausgewogen, vor allem der Seth Lover in der Halsposition ist allererste Sahne. den haben die Tributes übrigens nicht. Mit dieser Gitarre geht an Stilrichtungen alles, außer vielleicht Metal, aber da bin ich nicht der Spezialist.

Also ich würde statt einer Tribute eine gute gebrauchte US Bluesboy suchen, zumal man die teilweise wirklich günstig bekommt. Meine hat bei Ebay Großbritannien 1100,- Eur gekostet und war wie aus dem Laden.
Sieha auch hier: http://www.guitarworld.de/gwpages/gear,a,show,g,2770-asat-bluesboy-semi-hollow.html

Eine gute Quelle ist hier: http://www.gbase.com/gear/find?gs=y&pageindex=2&pagesize=30&sf0=12&sd0=1&f2=2&f3=2&f4=2&keyword=g%26l%20bluesboy

Darüber bin ich günstig an eine G&L Comanche gekommen.
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Also für 1100 € kriegst Du auch ne Neue aus USA inclusive Transport, Zoll +MsSt

LG
Klaus

P.S. Ich will in keiner Weise an Deinen Hymnen zweifeln, ich bin selber bekennender G&L Fan und kann Dich gut verstehen.
 
Die Freiheit ist immer auf der Flucht
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1100,- Euro neu?

Na ja, meist liegen die so um die 1400,- bis 1700,- Dollar. Bis die dann hier und verzollt sind hat man rund das gleiche in Euro.
Hymnen? Ja da geht immer wieder mal die Begeisterung mit mir durch. Wobei es auch bei G&L Unterschiede gibt. Meine Bluesboy ist vom Holz her besonders gut, die hat der Vorbsitzer aus mehrereren ausgesucht.
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

Groovety schrieb:
kaufe ich einen Telehals von Warmoth und bin immer viel günstiger.


Aber einen speziell für G&L. Die für Fender passen nicht, da der Fenderhals kürzer ist.
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RE: Erfahrungen mit den G&L Gitarren aus der Tribute Serie..

@Bitches Brew:

Danke für Dein Input, war mir so noch gar nicht klar . Ich habe mir beide Hälse angeschaut, es macht wirklich ca. 5 mm aus.
Beinahe hätte ich mir einen wunderschönen Fenderhals für meine Semi Classic ASAT bestellt.

Vielleicht kann man da aber doch etwas machen, ich muss mal mit meinem Gitarrenbauer sprechen.
Wenn man einen 22-Fret Fenderhals am Halsfuß unter dem überstehenden Holzteil mit einem Stückchen Holz verlängern kann, würde es von der Länge wieder passen (der Trussrod darf natürlich die Einstellschraube am Fuß haben ).
Mal sehen, was geht. Danke nochmal
LG
Klaus
 
Die Freiheit ist immer auf der Flucht
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