Monitoring-Konzept muß her

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Monitoring-Konzept muß her

Hallo Wissende ...

Nachdem wir am Samstag unsere "live-Premiere" in neuer abgespeckter Besetzung erfolgreich absolviert haben, kam ich mal wieder zur
Erkenntnis, daß ein vernünftiges Monitoring ein wichtiger Punkt zu sein scheint ...
Die Bühne und Lokation waren klein, deshalb waren wir der Meinung auf's "Bodenholz" zu verzichten. Doof - das, ich war streckenweise im akustischen Blindflug unterwegs!

Nun gut, diese Schweinerei muß eine andere werden. Der Drummer hat seinen Mix auf einem Aux-Kanal liegen. Aber damit kann ich nichts anfangen und eigentlich will ich mich auch loslösen vom Mischpult. Da nicht alle Bandmitglieder diese "Notwendigkeit" einsehen suche ich jetzt ein Konzept, welches für mich sehr flexibel ist aber mich von der verwendeten Hardware (Mischpult) relativ unabhängig macht.

Die einfachste Lösung (die momentan auch FÜR MICH ausreichen würde) ... ein Mikro-Mischer mit vier Eingängen und einem Ausgang ... so etwas habe ich sogar noch rumfliegen. Die 4 Eingänge würde ich von den Mischpult-Lineouts absaugen (Gesang, Gitarre, Bass, ggf. Schlagzeug-Overhead). Ausgang => kabelgebundenes In-Ear-System
Vorteil: nahezu keine Kosten, eigener Monitor-Mix an meinem Bühnen-Standort direkt regelbar.
Nachteil: nicht erweiterbar, falls ein anderer Kollege doch mal will.

Von Behringer habe ich gestern auch ein nettes System entdeckt: Powerplay P16-..
Mit einem 19" Teil werden bis zu 16 Line-Outs "eingefangen" und auf in ein spezielles netzwerkfähiges Format gewandelt.
Dann kommt stinknormale Netzwerkverkabelung zum Einsatz und jeder Musiker bekommt seine eigene Mix-Konsole, wo er sich aus den rückgewandelten 16 Kanälen seinen eigenen individuellen Mix herstellen kann. Ausgänge: Lineout und oder Kopfhörer.

Genial eigentlich ... und pro Person schlägt das mit ca. 230,-€ zu Buche zzgl. der Basisstation mit ca. 150,-€.
Vorteil: Kaskadierbar bis zu 48 Teilnehmer (mit jeweils eigenem Mix)
Nachteil: Macht natürlich wenig Sinn, wenn man das nur allein nutzt, da einer allein Anfangskosten der Basisstation trägt

Gibt es denn noch alternative Ansätze, die etwas flexibler sind als o.b. Mikro-Mischer-Variante aber etwas preiswerter als die Powerplay-Variante? Für konstruktive Vorschläge und Denkanstöße wäre ich dankbar (gern auch eine Lösung mittels iPad o.ä.)

Neukauf eines Mischpults kommt erst mal nicht in Frage.
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Moin.
Ich habe in meinem Setup die Möglichkeit meine eigenen Signale zu splitten. Gitarren aus der DI Box und Gesang splitte ich momentan mit einem yKabel, eine Splitbox ala Samson S-Monitor wird noch angeschafft. Damit gehe ich dann in eine kleine Aktivbox und habe zumindest mich auf dem Monitor. Auxsignal kann ich aus dem Pult noch dazugeben.
Kabelgebundenes InEar habe ich mal benutzt, geht aber nur bei etwas statischer Bühnenperformance, deshalb lieber ein Monitor. Aber Splitsignal und zusätzliche Signale lassen sich durchaus auch mit einem kleinen eigenen Pult via Kopfhörer nutzen.


Welches Pult nutzt ihr denn? LineOuts der einzelnen Kanäle? Meinst Du die Inserts? Kein Auxweg für Dich mehr frei?
Gruß
Ugorr
 
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Ugorr schrieb:
Moin.
Ich habe in meinem Setup die Möglichkeit meine eigenen Signale zu splitten. Gitarren aus der DI Box und Gesang splitte ich momentan mit einem yKabel, eine Splitbox ala Samson S-Monitor wird noch angeschafft. Damit gehe ich dann in eine kleine Aktivbox und habe zumindest mich auf dem Monitor. Auxsignal kann ich aus dem Pult noch dazugeben.
Kabelgebundenes InEar habe ich mal benutzt, geht aber nur bei etwas statischer Bühnenperformance, deshalb lieber ein Monitor. Aber Splitsignal und zusätzliche Signale lassen sich durchaus auch mit einem kleinen eigenen Pult via Kopfhörer nutzen.


Welches Pult nutzt ihr denn? LineOuts der einzelnen Kanäle? Meinst Du die Inserts? Kein Auxweg für Dich mehr frei?
Gruß
Ugorr


Hallo, ja alle Monokanalzüge sind mit einem LineOut (nicht die Inserts) ausgestattet.
Ein AUX für mich ginge, aber dafür muß ich dann zum Mischpult wenn was nachgeregelt werden soll.
Sobald dann aber noch ein zusätzlicher Mix gemacht werden soll wird es eng.
Deshalb der "freigestellte" Lösungsansatz.
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Hallo,
welche Besetzung habt Ihr denn?
Die Beschreibung mit extra Monitormischpult pro Mann usw. wirkt auf mich zuerstmal wie ein technischer Overkill.
Gruß
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Bumblebee schrieb:
Hallo,
welche Besetzung habt Ihr denn?
Die Beschreibung mit extra Monitormischpult pro Mann usw. wirkt auf mich zuerstmal wie ein technischer Overkill.
Gruß




Wir sind DERZEIT zu viert ... voc, g, b, dr, 2 x bvoc
Nun gut, da gebe ich Dir für die Momentansituation wohl irgendwie recht.

Aber diese Besetzung muß ja nicht so bleiben, zu fünft klang unsere Musik einfach fetter.
Auch schrieb ich ja, daß ich mich technisch von vorhandener Hardware etwas unabhängiger machen möchte.
Ich suche nach Lösungen, die ohne weiteres auf eine andere Hardware portierbar ist.
Monitormixe auf die 2 Aux-Wege zu legen und sich den passenderen aussuchen - so macht man das seit Jahrzehnten.
Eine neue größere Mixconsole anzuschaffen zum ausschließlichen Zweck mehr Aux-Kanäle zu bekommen - das wäre ebenso Overkill.

Es existiert derzeit kein vernünftiges Zeugs bei uns ("Bodenholz" ist mMn out) von daher muß Geld angefaßt werden. Und es gibt nun neue Technologien die viele Vorteile bieten, warum also diese nicht nutzen.

Ich hoffe, ich konnte meine Gedankengänge einigermaßen verständlich darlegen ...
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Moin.
Ich nochmal...
Deine Trennung vom Pult wird schwierig. Gerade wenn Ihr neu anschafft oder mal mit Mietzeug arbeitet.
Ich kenne nur Recordingpulte mit LineOuts oder große Konsolen. Man könnte mit den Inserts eines Pultes was basteln.

Professionelle Möglichkeiten: das erwähnte Behringersystem und die teureren Vorbilder(zB Aviom).
Digitalpult und eigene Auxwege für jeden Musiker, die ihre Monitore via Ipad steuern.
Splitbox aller Kanäle und eigenen Monitormischer mit Bedienung.
Günstig ist das alles leider nicht.

Probier mal meine "Splitvariante" aus: Du nimmst Deine Signale in Dein Pult und dazu eine Stereosumme aus dem Pult. Vielleicht kommst Du damit klar. Ein Stereosignal kriegst Du aus JEDEM Pult abgegriffen.
Dann könnte Du mal ausprobieren das Stereosignal auf Links und die eigenen Signale auf den rechten Ohrhörer zu legen.
Erweiterbar ist das leider nicht. Es gibt da auch Kopfhörerverstärker die das schon können. Kabellos gibt es da auch was.

Aber egal welche Lösung man wählt: Man macht irgendwie immer ein Faß auf - organisatorisch/technisch und finanziell
Da doch lieber eine Box auf dem Boden ;)
Gruß
Ugorr
 
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Ich denke das Thema ist zu komplex um das übers Knie zu brechen.
Für die nächsten Wochen habe ich ja erst mal die "kleine" Lösung für mich:

4Ch.-Micro-Mischpult gespeist durch die entspr. Instr.-Lineouts vom Mischpult + eine AUX-Spur mit dem Gesangsmix. Das ganze dann per In-Ear (Kabel) zu mir.

Die "richtige" Lösung werde ich dann mal weiter recherchieren.

Btw.:
Sound Logics muß irgendwie einen WiFi-Micro-Mixer in der Größe eines Effektgerätes auf dem Markt haben.
Die dazugehörige App zum Steuern per iOS oder Android findet man überall, YT-Videos auch, aber das Device finde ich nirgendwo zum käuflichen Erwerb - schade!
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Hallo!

finetone schrieb:
Monitormixe auf die 2 Aux-Wege zu legen und sich den passenderen aussuchen - so macht man das seit Jahrzehnten.


Och, so schlecht funktioniert das doch auch nicht, oder?

Meistens ist man einfach nur zu faul, sich einen Monitor hinzustellen oder sich um den Sound zu kümmern. Oder es läuft schon bei der Aufstellung auf der Bühne oder den Lautstärken der Bandmitglieder was falsch.

Ist aber nur meine Meinung.

Gruß

erniecaster
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Moin,

In Ear setzt immer auch ein entsprechendes Mixing voraus, weil die natürlich erzeugten Geräusche nahezu wegfallen. Die kleine Lösung funktioniert mMn und Erfahrung nach nicht gut.

Benutzt du keinen Gehörschutz? (Dämpfung geringer als bei In Ear) Ich hatte mal die schöne Erfahrung, das meine Hörsituation auf einem Gig mit Gehörschutz wunderbar differenziert wurde, der Geräuschpegel war niedriger, und meine Ohren haben alles deutlich gehört. Ganz ohne extra Monitore, nur die PA hinter uns und die Amps dazu.

Aber wahrscheinlich hast du das ja schon...

Ciao
Monkey

P.S.: Das Behringer System sieht echt interessant aus! Setzt aber ein separates Mischpult voraus, oder? Sonst keine Pegelanpassung, Klangregelung etc.
 
D'oh!

On sale:
Multicore 16/4
Mischpult mit Knöpfen ohne Computer Yamaha MG16/6fx
Mixercase mit Aufsteller extra tief!
Behringer graphischer EQ 3102
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Monkeyinme schrieb:
Moin,

In Ear setzt immer auch ein entsprechendes Mixing voraus, weil die natürlich erzeugten Geräusche nahezu wegfallen. Die kleine Lösung funktioniert mMn und Erfahrung nach nicht gut.

Benutzt du keinen Gehörschutz? (Dämpfung geringer als bei In Ear) Ich hatte mal die schöne Erfahrung, das meine Hörsituation auf einem Gig mit Gehörschutz wunderbar differenziert wurde, der Geräuschpegel war niedriger, und meine Ohren haben alles deutlich gehört. Ganz ohne extra Monitore, nur die PA hinter uns und die Amps dazu.

Aber wahrscheinlich hast du das ja schon...

Ciao
Monkey

P.S.: Das Behringer System sieht echt interessant aus! Setzt aber ein separates Mischpult voraus, oder? Sonst keine Pegelanpassung, Klangregelung etc.

Hi Niels,
Ich spiele immer mit Gehörschutz, so auch bei diesem Gig
Das was Du schreibst mit dem Mix bei der kleinen Lösung (ohne Klangregelung) ist auch so ein bisschen meine Befürchtung.
Danke deshalb für Deine Erfahrung.

Das behringer System würde bei uns passen wie A... auf Eimer. Es besteht im Prinzip aus zwei Funktionseinheiten:
Teil eins ist der Analog/"Netzwerk"-Wandler mit dem Du bis zu 16 Analogsignale einfangen kannst. Bei unserem Pult würde ich 8 lineouts anschließen können. Teil zwei (3,4, ... 8, kaskadiert bis 48) wären dann quasi "Personal"-DigitalMixer mit "Netzwerk"/Analog-Wandler, an dem Du für jeden der zurückgewonnenen Kanäle Pegel- und 3-Band-Klangregelung vornehmen kannst. (Kanal anwählen, einstellen, speichern). Und Du hast wie gewohnt einen Masterregler.
Letztendlich wäre es mit egal ob ich so ein Teil oder ein iPad vor mir stehen habe
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Meine Erfahrung:
möglichst leise spielen, 2 sidefills und ein wedge vor dem Sänger und ein Monitor für den drummer.
Jedes Instrument spielt nicht von der Bühne runter sondern mit dem Lautsprecher auf sich selber gerichtet.
Macht gute Trennung Bühnensound / FOH und stressfreie Bühnenlautstärke.
Wenn ich mich selber nicht höre, habe ich meine Box falsch gestellt oder die anderen sind zu laut. backvocs sind auf allen Monitorwegen.
InEar mach nur Sinn, wenn alle leise ( isocabs ) spielen, aber nicht, um im Lautstärkewettrüsten zu überleben.
Lärm ist Stress, brauch ich nicht.
 
___________________________________

Gruß
Stefan
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Hi,
Ich habe direkt vor meinem Zeug gestanden ... MICH habe ich gut gehört, den Drummer neben mir auch. Die Gitarre und Gesang waren von meiner Position aus kaum wahrnehmbar obwohl der Gesamtsound im Raum wohl lt. (fachkundigem) Publikumsfeedback sehr ordentlich war.

Mein Maßstab ist meine pegelempfindliche Cordula.
Sie hatte mir versichert, daß sie zu keiner Zeit das Bedürfnis hatte ihre Ohrstöpsel zu gebrauchen. Von daher haben wir nicht zu laut gespielt Und Rock'n Roll kann man nun mal nicht mit Besen spielen

Nochmal ... Wenn an dieser Stelle Geld anfassen, dann nur, wenn es in moderne Technik/Technologien investiert wird. Die Locations, die wir momentan konzertmäßig bespielen, lassen "Großbühnentechnik" wie z.B. Sidefills nicht zu - mal davon abgesehen, das wir die gar nicht haben.
Trotzdem danke auch für Deine Erfahrungen unnd Tipps.
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Sooo, eine Entscheidung ist nach langem Überlegen und Recherchieren gefallen ...

Das Behringer Powerplay-System und eine Selektion an In-ear-Monitoren ist bestellt und bereits geliefert.

Erster Eindruck hier zuhause ... sehr einfach zu handhaben und intuitiv bedienbar, ein Handbuch brauchte ich gar nicht erst zu bemühen - sehr schön.

Jetzt teste ich erst mal die In-ear-Hörer und wenn ich dann den den "für mich als am besten funktionierenden Hörer" herausgefunden habe, werde ich intensiver das Monitorsystem testen, bevor ich damit in den Proberaum umziehe.

Ich sehe bis jetzt erst mal keine Minuspunkte und bin zuversichtlich ...
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Aus einer Selektion an in-ear-Hörern habe ich mich nun für ein 2-Wege-System Shure SE425-CL entschieden. Ausschlaggebend waren neben dem Sound eine beiliegende Selektion verschiedenster Ohrpaßstücke sowie die abnehm-/bzw. austauschbaren Kabel, d.h. Kabel kaputt - NUR neues Kabel kaufen.
Das SE535 (3-Wege) selbiger Marke war klanglich noch deutlich besser, aber ich will damit kein High-End hören und über 150,-EUR Mehrpreis war mir die Sache dann auch nicht wert. Andere Probanten wie z.B. das "Flagschiff" t.bone EP-7 (ebenfalls 2-Wege) als Hausmarke des T. waren nicht wirklich schlecht, konnten für mich aber mit dem Shure nicht mithalten und die Kabel waren fix. Die 1-Wege-Systeme fand ich generell unterlegen.

Von dem Powerplay-System bin ich seit gestern schwer begeistert, habe die erste Bandprobe damit bestritten.
8 Signale habe ich mir vom Mixer per kurzem Multicore-Kabel abgesaugt und damit das 19"-Channel-Input-Modul gefüttert.
Per Netzwerkkabel ging es dann zu meinem "Personal"-Digital-Monitormischer wo ich mir dann meinen persönlichen Stereo-Mix individuell zusammenstellen konnte ...

Da die in-ears relativ dicht machen, mußte das Schlagzeug auch mikrofoniert werden. Ich habe einfach ein dyn. Mikro oberhalb der Baßdrum in Richtung Snare und Toms platziert - voila alles gut, das reicht völlig aus denn ich höre alles (natürlich nicht in "Studioqualität").

Also zum Mix:
Gesang und Drums in die Mitte, Gitarre halb links, Baß halb rechts, backing-voc ganz links und ganz rechts. Der
Gesamt-Pegel konnte sehr moderat eingestellt werden und zur Sicherheit habe ich noch den eingebauten Limiter an dieser Grenze eingepegelt für den Fall, daß Rückkopplungen oder eine Fehlbedienung am Gitarrenamp zu unerwartet hohen Pegeln führen. Ich habe während der Probe nur noch 3...4 mal nach reguliert/feinjustiert - fertig.
All diese Möglichkeiten kann mir keine Aktivmonitor-Lösung bieten.

Ich habe noch nie so gut alles gehört und so entspannt gespielt wie gestern. Nochmal, ich bin schwer begeistert.
Und ich bin auch relativ sicher, daß ich mind. einen Bandkollegen angefixt habe ...

Ach so: Bis auf ein Köfferchen für PDA-Mischpult, in-ears und Netzwerkkabel (reinster Luxus) gibts nichts zusätzlich zu schleppen, denn das 19"-Teil hatte noch Platz in unserem Mixer/Endstufen-Rack.
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Bernd, ich las hier eben Deine letzten Postings von vor etwa einem Jahr mit Interesse. Mir ist das mit den Mixern noch nicht klar, vielleicht kannst Du mir helfen:

Vom herkömmlichen, analogen Mischpult per Multicore in das Powerplay P16-I, von dort wird per Cat5 für jeden Musiker ein Powerplay P16-M benötigt, ist das korrekt?

Wenn es kabelgebunden bleibt, könnte man In-Ear-Hörer direkt an das P16-M anschließen? Wofür würde man P1 oder PM1 benötigen, damit man einen Lautstärkeregler "direkt an der Hüfte" hat?

Wollte man kabelloses In-Ear haben wollen, müsste man entsprechende Sendeanlage an den P16-M anschließen?
 
Ich hatte mal einen Gitarrenkoffer von Yamaha, der kostete 90 Euro. Mein neuer Gitarrenkoffer - No-Name - kostete etwa halb so viel, ist dafür aber dreimal so gut.
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RE: Monitoring-Konzept muß her

rockz schrieb:
Bernd, ich las hier eben Deine letzten Postings von vor etwa einem Jahr mit Interesse. Mir ist das mit den Mixern noch nicht klar, vielleicht kannst Du mir helfen:

Vom herkömmlichen, analogen Mischpult per Multicore in das Powerplay P16-I, von dort wird per Cat5 für jeden Musiker ein Powerplay P16-M benötigt, ist das korrekt?

Yes

Wenn es kabelgebunden bleibt, könnte man In-Ear-Hörer direkt an das P16-M anschließen?

Yes

Wofür würde man P1 oder PM1 benötigen, damit man einen Lautstärkeregler "direkt an der Hüfte" hat?

Yes
Ich habe aber eine einkanalige Customerlösung im Einsatz. Quasi ein Multi-Core-Gitarrenkabel....
Das hängt am Bassgurt und da schließe ich auch das inear System dran.


Wollte man kabelloses In-Ear haben wollen, müsste man entsprechende Sendeanlage an den P16-M anschließen?

Yes
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RE: Monitoring-Konzept muß her

rockz schrieb:
von dort wird per Cat5 für jeden Musiker ein Powerplay P16-M benötigt, ist das korrekt?

Hier gibt es mittlerweile aber ja auch die Möglichkeit einen Digitalmixer der X Air oder X32 Reihe als Verteiler zu nutzen, wodurch die Möglichkeiten nochmal ganz erheblich erweitert werden.
Dann kann man entweder per CAT5 auf einen P16-M gehen, oder aber auch reguläre Aux-Wege verwenden. Diese können dann von jedem mittels der Air Q App individuell gesteuert werden.
Wir haben auf diese Weise gerade unser gesamtes Equipment um die Hälfte kompakter und einfacher gemacht. Im Rack ist jetzt nur noch ein Splitter der unsere Signale einmal "roh" zum FOH schickt, und einmal in unser X Air 18. Das wiederum fütter dann die In-Ear Strecken, die sich jeder wie oben beschrieben auf seine gewünschte Weise einstellen kann.
Zusatzbonus ist, dass man das X Air auch für kleine Kneipen Gigs wo der Tonmann fehlt als eigenes PA Pult nutzen kann. Hier kann man dann einen Freund mit einem Tablet vor die Bühne stellen, der dann zumindest mal notfalls die Pegel anpassen kann.
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RE: Monitoring-Konzept muß her

Danke euch beiden, sehr hilfreich.

finetone schrieb:
Ich habe aber eine einkanalige Customerlösung im Einsatz. Quasi ein Multi-Core-Gitarrenkabel....
Das hängt am Bassgurt und da schließe ich auch das inear System dran.

Pfiffig - kein weiteres querliegendes Kabel.

Raptor schrieb:
Dann kann man entweder per CAT5 auf einen P16-M gehen, oder aber auch reguläre Aux-Wege verwenden.

Interessant. Kann man denn nur die Aux-Wege per App einstellen und die 16 anderen Kanäle nicht?
Wenn ich es richtig interpretiere, könnte man vom XR18 doch auch direkt zu P1/PM1 (oder entsprechende Funklösung) verkabeln? Das würde sich ab dem dritten Musiker sogar besser rechnen, als für jeden Musiker ein P16-M zu kaufen.
 
Ich hatte mal einen Gitarrenkoffer von Yamaha, der kostete 90 Euro. Mein neuer Gitarrenkoffer - No-Name - kostete etwa halb so viel, ist dafür aber dreimal so gut.
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