Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)

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Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)

Irgendwas habe ich bestimmt falsch verdrahtet an meiner Les Paul, denn ich habe einen lustigen Effekt in der Mittelstellung des Toggle Switch:
Wenn ich beide Vol Regler voll aufdrehe, ist das Signal aus dem Amp deutlich leiser, als wenn ich direkt auf einen einzelnen Pickup umschalte.
Bleibe ich in Mittelstellung und regele von max Vol (beide PU in Vol max) einen der beiden Pickups runter, wird das Signal bei ca. 70% Regelweg auf einmal deutlich lauter! Also in Volumenreglern: 70% PU1 + 100% PU2 ist deutlich lauter als beide auf 100%.
Da ist doch was faul, oder?
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RE: Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)

Vielleicht starker Out-of-phase-Effekt?
Hat meine Hamer Sunburst ab Werk auch so, dass die Mittelstellung deutlich leiser tönt, weil die Mittenauslöschung relativ stark ist. Wenn einer der beiden leicht runtergeregelt wird, bleibt im Klangbild fast nur noch der andere übrig.

LG
Marc
 
Liebe ist möglich
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RE: Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)

Ja, genauso ist es bei mir!
Ist das normal?
Kann man was dagegen machen?
Finde die Mittelstellung eigentlich schön, aber so ists doof.
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RE: Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)

Man müsste für einen der beiden wohl die Phasenlage tauschen, aber damit erreiche ich auch schon die Grenze meiner Kenntnisse.....
COBRA übernehmen sie....

Viel Erfolg
M

PS: Bei Hamer damals war das ein beworbenes Feature....
 
Liebe ist möglich
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RE: Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)



Vllt habe ich auch echt etwas falsch verdrahtet, kann sein :-/
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RE: Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)

Hallo, Peter Green hören.

Das war gewollte Gegenphase in Mittelstellung und saugeil !
Grüße V.H.
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RE: Nächste Frage zum Gibson Wiring (Mittelstellung)

Nun, ich habe mein Halbwissen ergänzt.
Quelle Wikipedia:
The Peter Green Les Paul

Gary Moore war jahrelang der Eigentümer von Peter Greens legendärer Gibson Les Paul, deren Hals-Tonabnehmer-Magnet bei einem Service oder werkseitig irrtümlich verkehrt herum und damit mit umgekehrter Polarität wieder in den Tonabnehmer eingebaut wurde, was ihren charakteristischen Out-of-Phase-Klang bedingte. Zudem wurde der Tonabnehmer verkehrt, d.h. mit den Schrauben Richtung Steg, eingebaut, was allein aber noch keinen Einfluss auf den Gitarrenklang hat.

Als die Gitarrenfirma Gibson gemeinsam mit Peter Green ein Signature-Modell seiner Les Paul in Serie fertigen wollte, lehnte Green das Angebot ab. Die Tatsache, dass es inzwischen dennoch auch einen offiziellen Nachbau von Greens Les Paul gibt, ist dem Gitarren-Sammler Melvyn Franks zu verdanken, der Greens legendäre Gitarre von Gary Moore ersteigert hatte und anschließend der Firma Gibson zur Verfügung gestellt hat, um davon ein Signature-Modell herzustellen, das zwar nicht Greens Namen trägt, aber doch ein Imitat seiner Les Paul ist. Das Modell wird seit Anfang 2010 von Gibson unter dem Namen "Gibson Collector's Choice #1 1959 Les Paul Standard Gary Moore" vertrieben. [5]

Schon Ende 2006 hat der Gitarren-Designer Trevor Wilkinson mit der Vintage V100MRPGM Lemon Drop ein preiswertes Modell entwickelt und auf den Markt gebracht, das Peter Greens legendäre Gibson Les Paul nachahmt.

Schönen Klang auch V.H.
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