G-Force Tuning - erste Praxiserfahrung

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G-Force Tuning - erste Praxiserfahrung

ich hab' mir letztens via ebay kleinanzeigen 'ne einfache 2015er gibson junior besorgen können.
will gar nicht so sehr auf die gitarre eingehen, bin damit ganz zufrieden - gutes "arbeitsgerät"... will nur mal kurz schildern, dass ich das g-force tuning erfolgreich im proberaum nutzen kann, es mir auf einfache art und weise ein paar dinge erlaubt, die vorher nur mit mehr, nervendem aufwand möglich waren...verschiedene songs, in verschiedenen tunings spielen... slide-spiel, "normales" spiel etc. vorher musste ich dafür immer mindestens zwei oder drei verschiedene gitarren am start haben - das ist jetzt viel einfacher und funktioniert auch gut. ganz abgesehen vom kreativen anreiz, mal dinge auszuprobieren die man sonst nicht so einfach angeht.

kurz zur gitarre: das einzige was mich stört ist, dass das griffbrett etwas breiter ist als bei meinen anderen gitarren...

also, ich kann das g-force tuning system besten gewissens nur weiterempfehlen... gute sache.

gruß

falk
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RE: G-Force Tuning - erste Praxiserfahrung

Keine Kopflastigkeit?
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.
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RE: G-Force Tuning - erste Praxiserfahrung

Nee, die ist nicht kopflastig.
Ich finde sie sehr bequem und habe neulich einen ganzen Gig damit gespielt (und nicht auf der sonst üblichen Lieblings- Tele).
Ich komme auch mit dem breiten Hals gut klar.
Ich muss mich lediglich daran erinnern, bei den Jumbofrets nicht so doll zu drücken.
Feine, schnörkellose Gitarre.
 
www.beatcrazy.eu
LOWBRIDGE - das aktuelle Album:
http://www.beatcrazy.eu/lowbridge---new-album.html
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Ich bin Beta- Tester für Kemper GmbH
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RE: G-Force Tuning - erste Praxiserfahrung

ferdi schrieb:
Keine Kopflastigkeit?


Ich habe das Tronical Tune an einer Tribute Plus montiert.
Bei ca. 250 Gramm des kompletten Systems merkt man da absolut keinen Unterschied.
Auch von der Optik her (von vorne betrachtet) ist nichts zu sehen. Sehr empfehlenswert, würde ich sofort nochmals kaufen.
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RE: G-Force Tuning - erste Praxiserfahrung

Blower schrieb:
ferdi schrieb:
Keine Kopflastigkeit?


Ich habe das Tronical Tune an einer Tribute Plus montiert.
Bei ca. 250 Gramm des kompletten Systems merkt man da absolut keinen Unterschied.
Auch von der Optik her (von vorne betrachtet) ist nichts zu sehen. Sehr empfehlenswert, würde ich sofort nochmals kaufen.


Bin mit meinem auch sehr zufrieden. Gute Sache!
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RE: G-Force Tuning - erste Praxiserfahrung

Ich finde die Lösung nicht gut, hab's mir zuletzt auf einer SG 2015 angeschaut. Das Instrument an sich war wirklich OK aber das Gforce und die Veränderungen, die damit einher gehen sind für mich einfach nur "suboptimal".

* Der Hals ist breiter aber die Saitenabstände sind unverändert. Ich nehme an, damit das System auf die Kopfplatte passt. Damit ist der Hals zwar nicht großartig unbequem weil flacher von hinten (sonst würde sich die SG vermutlich Kopf über in den Boden bohren) aber die Wege sind einfach weiter vom Halsrand zu den Saiten. Vom Gefühl her wie eine bequeme Konzertgitarre mit e-Gitarre Saitenabständen. Ich fand's sehr komisch und damit unbrauchbar.
* Im Messingsattel und diesem Quasi-Nullbund bilden sich bei umwickelten Saiten offenbar Querriefen. Sieht man wenn man die Saite hebt. Beim Stimmen muss die Logik öfters neu anfangen. Hört man... Messingsattel - hat es jemand schon mal vernünftig hinbekommen? Nullbund - gerne!
* Das stimmen per Hand geht nur bei einer "Vergewaltigung" der Schrittmotoren darin. Ein ungutes Gefühl. Beliebig schnell geht das auch nicht. ich will für ein schnelles Nachstimmen einer Saite nicht das System komplett neu anwerfen. Es ist auch nicht Blind bedienbar.
* Die oberen drei Mechaniken stimmen unnatürlich, weil "falsche" Richtung, nach innen
* Saiten Aufziehen musste ich praktisch neu lernen und hab mir die Fingerkuppen hinterher gefühlt 5 mal blutig gebohrt.
* Die Kopfplatte war komplett kreisförmig zerkratzt weil der Vorbesitzer offenbar die Saiten etwas länger belassen hat. Da kannste zugucken, wie der schöne neue Lack vom messerscharfen Saitenende in faszinierender Weise zerkratzt wird. Eingreifen kannste nich'. Die Klemmschraube ist fummelig, drückt die Saite gegen die Kopfplatte und wenn sie mal auf der Bühne verloren geht, biste geliefert. Oha!
* Das Stimmen dauert einfach lange. Sicherlich immer noch kürzer als per Hand aber nicht so schnell wie Gitarre wechseln.
* Ich muss ab jetzt wohl an das Netzteil denken. Gibt es auch Ersatzbatterien in dieser einzigartigen Form? Vermutlich aber als Gitarrist will ich nicht mehr über Batterien nachdenken. OK meine EC Strat ist eine Ausnahme aber auch nur die und da hält die Batterie gefühlt 2 Jahre

Fazit: Ich kann mit dem Zeug nichts anfangen, die Gitarre habe ich wieder weggegeben. mag sein, dass ich nicht positiv genug herangetreten bin aber es haben sich auch schnell 5-6 Gründe dagegen gefunden.
 
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