Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

Solo - bei einer Aufnahme. Da höre ich mir den Kontext genau an. Singe was im Geiste, bekomme Ideen und dann improvisiere ich was drüber. Hör mit das an und entweder hat es schon gepasst oder ich finde Teile davon gut, dann versuche ich diese nochmal annähernd so zu spielen und das was nicht gefallen hat, versuche ich besser hinzubekommen. Meist dauert es nur 1 - 300000 Takes, dann ist das drin ;)

Solo - live. Ist das selbe wie oben, nur ohne Wiederholungsmöglichkeit. Und nach dem Spiel sofort Schnee von Gestern. Ich versuche mir immer gut zuzuhören und lerne. Wenn es Bockmist war, hack ich es ab und merk mir, was ich nicht so doll gespielt habe.
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

Dr.Dulle schrieb:
what nie, gar nicht .....


Was ich meinte, war, dass ich für die Stücke unseres Band-Programms für jede Nummer irgendwann mal ein (r)echt gutes Solo "komponiert" habe, dass ich dann jedesmal spiele, bis ich es leid bin und durch etwas Anderes ebenfalls Komponiertes ersetze.

Live passiert es ab und zu mal, dass ich mich der Komposition nicht erinnern kann, bei wiederum anderen Gelegenheiten habe ich das Elaborat schlicht vergessen. Dann improvisiere ich eben, kein Problem. Aber es ist NIE so, dass ich für Stücke im Programm einfach nur eine bestimmte Anzahl Takte für ein jedesmal völlig improvisiertes Solo habe, nein. Beim Erlernen des Stückes mache ich ein Solo dafür, so gut es mir eben möglich ist.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

Hi,

interessantes Thema, wie ich finde.
Mir geht's wie einigen anderen hier. Um ein Solo wirklich beurteilen zu können, benötigt man den Kontext.
Ich meine nicht nur die Intensität eines Stückes, sondern ich gehe noch weiter, und meine auch das Genre.
Haltet mich für spießig aber für mich gehört es zum guten Geschmack, dass das Solo zum Geist des gespielten Genres passt.
Wenn z. B. zu einem Rock'n'Roll ein Metal-Shreddersolo gespielt wird, dann finde ich das nicht innovativ, sondern einfach nur nicht einfühlsam.

Desweiteren gilt für mich eine Unterteilung zwischen Live und Studio. Was live super rüberkommt, klingt oft auf CD beschissen. Ich kann denk ich z. B. live sehr gut improvisieren und habe auch den Mut etwas auszuprobieren, da kommt es in der Situation nicht auf jeden Fehler an. Bei einer Aufnahme geht so etwas natürlich nicht, da muss es stimmen - was natürlich auf Kosten der Spontaneität geht.

Da ich aufgrund meines Genres (Blues, Boogie, R'n'Roll) viele Soli spiele, muss ich mir schon im Vorfeld Gedanken machen, welche "Aufhänger" ich für welchen Song nehme, denn es dürfen natürlich nicht alle Soli gleich klingen. Und für's Publikum langweilig darf's erst recht nicht werden!

Grüße
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

Solo ist ja an sich auch ein merkwürdige Idee:

Wir haben hier ganz sorgsam und mühsam und mit genügend Zeit ein Lied geschrieben. Und wir erwarten jetzt, dass du spontan sozusagen einen zweiten Song da hinein-improvisierst, es soll passen, aber zackig und spontan, uuuund: Los!

Und gleichzeitig:

Alle sollen sich schön brav an das Lied halten, haben höchstens hier und da ein paar interpretatorische Variationsmöglichkeiten, aber sonst: schön spielen wie es sich gehört. Und mittendrin ist plötzlich ein Teil, da darf ein Instrument einfach machen was es will. Ganz schön anmaßend.



Mein Zufriedenheits-Faktor bei eigenen Soli fällt fast immer deutlich aus:

Entweder ich könnte mich selbst mit Champagner übergießen und im Kreis hüpfen weil ich mal wieder astrein abgeliefert habe...

... oder ich empfinde es als derart Panne, dass ich fürchte, gleich legt der Sänger seinen Arm auf meine Schulter: "Die Jungs und ich wollten sowieso mal mit dir reden. Nach dem, was hier gerade musikalisch vorgefallen ist, kannste bestimmt selber denken warum."

Dass ich mein Solo irgendwie so mittel-okay finde, ist eher selten.

Ich improvisiere aber auch ausschließlich.
Da ist der Gold-versus-Müll-Quotient erschreckend mies, aber ich würde mich sonst langweilen und wäre auch weniger experimentierfreudig.
Also: gilt nur für mich, jetzt.
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

groby schrieb:
Solo ist ja an sich auch ein merkwürdige Idee:

Wir haben hier ganz sorgsam und mühsam und mit genügend Zeit ein Lied geschrieben. Und wir erwarten jetzt, dass du spontan sozusagen einen zweiten Song da hinein-improvisierst, es soll passen, aber zackig und spontan, uuuund: Los!


Stimmt, auch ich halte die Mär vom "Erzähle mit deinem Solo eine Geschichte" nicht viel.
Für mich ist ein Solo einfach ein weiteres Stilmittel um Stimmungen zu erzeugen.
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

groby schrieb:
Ich improvisiere aber auch ausschließlich.
Da ist der Gold-versus-Müll-Quotient erschreckend mies, aber ich würde mich sonst langweilen und wäre auch weniger experimentierfreudig.
Also: gilt nur für mich, jetzt.


Meinste echt?

Also ich langweile mich musikalisch EXTREM schnell und mir gefällt fast NICHTS, aber mit den ausgearbeiteten Soli fühle ich mich pudelwohl.
Ich sehe sie auch bei Stücken, deren Glanz sich im Laufe der Auftritte abgenutzt hat, als Höhepunkt - ich mache sie so, dass ich sie maximalstgeil finde, und alle unterschiedlich, in jedem irgendeine Finesse und irgendein Wiedererkennungswert (so als Mittel gegen Langeweile. jedenfalls ist das meine Absicht - kann ja trotzdem jeder geschmacklich mau finden).

Und falls doch mal eins langweilig wird, kann ich es ja noch geiler machen.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

ferdi schrieb:
Meinste echt?

Ja, ich hatte das im Nachsatz ja noch gedämpft, weil ich dachte, nachher stehe ich auf ferdi's Schlips.

In Soli oder Jams experimentiere ich am meisten und lerne dann am sinnvollsten.
Nämlich mit etwas Druck und Laune und laut (siehe: Laune) und im Kontext.

Ich frage mich dann, was wohl passiert wenn ich z.B. an dieser Stelle diese komische Idee mal versuche. Und dann passt's oder knirscht's und wieder was gelernt. Solange man sich ungefähr in der Tonart aufhält, ist der Schaden ja begrenzt.

Zuhause üben versus in der Band probieren ist für mich wie Grammatik+Vokabeln pauken versus im Sprachumfeld durch Anwendung lernen.

So funktioniere ich halt.

Meine jetzige Band ist aber auch sehr jam-freudig. In einem interaktiven Kontext, wo Solo-Spots auch mal mehr mal weniger Takte dauern können, wären starre Abläufe unsinnig.

Ich sehe die Vorteile fester Soli vollkommen, aber wäre nichts für mich.
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

[quote="ferdi"]
groby schrieb:
Also ich langweile mich musikalisch EXTREM schnell und mir gefällt fast NICHTS, aber mit den ausgearbeiteten Soli fühle ich mich pudelwohl.


Interessant wir ticken ja total anders

Mich langweilen eigentlich nur mittelmässige Songs, schlechte Drummer und Musiker die lustlos spielen.
Aber ausgearbeitete Soli ..... ok es gibt ein paar Ausnahmen

1) recht kurze Soli in gesangsbetonten Songs
2) Einstiege und Endings von Soli
3) kniffelige Harmonische Wendungen

da leg ich mir mal was zurecht.
Aber komplett ausgearbeitete Soli sind für mich (ACHTUNG Ferdi nicht als Beleidigung gedacht)
wie Blümchensex

Da ist MIR einfach nicht genug Adrenalin, nicht genug Energie und Unvorhersehbares dabei.
Da kann ich ja auch gar nicht auf den Moment und die anderen Instrumente (besonders Drums)
eingehen......? Klar kann ja auch ganz nett sein. Reicht mir aber nicht.
 
"Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen
das tut, was ihm gefällt.“ - Bob Dylan
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

Hi,

groby schrieb:
Zuhause üben versus in der Band probieren ist für mich wie Grammatik+Vokabeln pauken versus im Sprachumfeld durch Anwendung lernen. [ ... ]
Ich sehe die Vorteile fester Soli vollkommen, aber wäre nichts für mich.


Titel des Threads ist "Solovergleich, Meinung zu Dramatik oder klischees, Spannungsbogen etc."
Auf die Frage des "WIE" der Erzeugung von Dramatik und Spannungsvergleich haben wir verschiedene Antworten bekommen, was völlig okay ist.

Dr.Dulle schrieb:
Interessant wir ticken ja total anders

[ ... ]

ok es gibt ein paar Ausnahmen

1) recht kurze Soli in gesangsbetonten Songs
2) Einstiege und Endings von Soli
3) kniffelige Harmonische Wendungen

da leg ich mir mal was zurecht.


so "total" kann ich das gar nicht finden?
Ich sehe einen graduellen, keinen kategorischen oder totalen Unterschied.



Machen wir es doch praktisch und anschaulich.

Ich spiele in einer regional umtriebigen Cover-Kapelle.
Nix Großes, Erfolgreiches, aber stark von der Gitarrenarbeit geprägte Musik zwischen Blues, Rock, Funk. Kontext ist wichtig, hatten wir festgestellt, und ich sehe das auch so.

Hier zB habe ich fast ausschließlich improvisiert (mit Ausnahme des Unisono-Licks), mit dem Ergebnis, dass die beiden Soli sehr ähnlich sind. Hätte man interessanter machen können.



Das hier hingegen spiele ich jedesmal 90% gleich (darf jeder viel zu lang und zu doof finden, aber es geht ja ums Beispiel)



das hier auch




Es geht ja auch nicht um Dogmen oder so.
Auf die Frage "wie Spannungsbogen erzeugen, Dramatik nutzen und Klischees vermeiden" (so jedenfalls habe ich den Threadtitel verstanden) gibt es halt mehr als eine Antwort. Mir gelingt das vollspontan und rein improvisiert weniger gut, allermindestens weniger abwechslungsreich.

Poste du doch auch mal was, Video oder Aufnahme, würde mich interessieren. Damit wir nicht aneinander vorbeischreiben.

Überhaupt wünsche ich mit (Achtung, Meta-Exkurs) mehr praktische Beispiele und eigene Musik in diesem Forum. Oft diskutiert man sich in kontroverse Positionen hinein, und eigentlich wollen doch alle nur Musik machen. Wir kochen doch auch alle nur mit Wasser, ich jedenfalls.

Deshalb fand ich grobys Idee für diesen Thread schon mal astrein, auch wenn ich zu Beginn nicht gleich gecheckt hatte, dass das eigene Beispiele sind. Also - mehr davon!
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

groby schrieb:
In Soli oder Jams experimentiere ich am meisten und lerne dann am sinnvollsten.
Nämlich mit etwas Druck und Laune und laut (siehe: Laune) und im Kontext.


Das ist für mich ein ganz wesentlicher Punkt. Nur "on Stage" hat es für mich Wert und was "on Stage" funktioniert das pickt dann auch. Und da lässt sich viel herumprobieren. Beim gestrigen Gig ist mir das experiment des "groovig reduzierten Solo" erstmals so richtig aufgegangen, dass ich selber Gänsehaut bekam. War sicher nur für mich wichtig für sonst niemanden. Und da dachte ich dann an diesen Thread und dass ich UNBEDINGT einfach möglichst viel frei spielen will.

Wir scheinen da ähnlich zu ticken.
 
Traurige Erkenntnis:
...Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht...
...Andere zu stalken und auf die Füße zu treten bedeutet nicht besser zu sein sondern sich besser zu fühlen...
Homepage: http://www.AugeundSo.at
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

ferdi schrieb:
Hier zB habe ich fast ausschließlich improvisiert (mit Ausnahme des Unisono-Licks), mit dem Ergebnis, dass die beiden Soli sehr ähnlich sind. Hätte man interessanter machen können.



Das hier hingegen spiele ich jedesmal 90% gleich (darf jeder viel zu lang und zu doof finden, aber es geht ja ums Beispiel)



das hier auch



Ganz ehrlich, ich finde deine improvisierten Solos viel geiler! Da ist irgendwie mehr Pfeffer und Emotion drin... Oder wie es groby schreiben würde "Laune".
 
Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

powerslave schrieb:
Ganz ehrlich, ich finde deine improvisierten Solos viel geiler! Da ist irgendwie mehr Pfeffer und Emotion drin...


dito
 
"Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen
das tut, was ihm gefällt.“ - Bob Dylan
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

powerslave schrieb:
improvisierten Solos viel geiler! Da ist irgendwie mehr Pfeffer und Emotion drin


Hm

Man hat ja nicht immer selber recht

Ich möchte mich halt nur ungern darauf "verlassen", dass "mit Glück und Inspiration" alles gut wird, aber wenn ihr meint ...?

auge schrieb:
... und dass ich UNBEDINGT einfach möglichst viel frei spielen will.


Jetzt ist erstmal 8 Wochen Band-Sommerpause (der gestrige open air-Gig war fucking verregnet und bildete eine Art Abschlussgefühl ), und wenn ich bis zum Wiederbeginn der Schaffensperiode dem Sprung aus dem dritten in den vierten Stock nähergekommen bin (s.o., bewusste vs unbewusste Kompetenz), wer weiß, wie ich dann die Soli angehe. Wie an anderer Stelle schon mal beschrieben, so richtig mit Harmonielehre beschäftigen tue ich mich erst ein paar Jahre, mag sein, dass da der Kopf da den Eiern mal im Weg steht.

Postet ihr doch auch mal was von euch, passt doch wunderbar in diesen Thread (Solovergleich, Dramatik, Spannungsbogen, Klischees) und interessiert allermindestens mich.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

ferdi schrieb:
Postet ihr doch auch mal was von euch, passt doch wunderbar in diesen Thread (Solovergleich, Dramatik, Spannungsbogen, Klischees) und interessiert allermindestens mich.


Na dann:

https://youtu.be/PO_xyQJo1us?t=3m34s
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

Michael (Jacuzzi) schrieb:
https://youtu.be/PO_xyQJo1us?t=3m34s


Ich finde, da wir ja von Soli sprechen, 3:57 bis 4:08 großes Kino.
Vorher Blueslicks, die man so oder so ähnlich schon gehört hat - nix dagegen - dann aber flüssig bunt ungezügelt farbenreich, bis hin zum finalen Zielton, der schlüssig auf den Folgeakkord hinweist/daran anschließt.

Wenn du das so oder recht ähnlich schon mal gespielt hast, fiele das für meine Begriffe in die Kategorie "komponiert". Bei vielen schnellen und flüssigen Läufen ist da so, weil man das eben üben muss - einfach "improvisieren" kann man so etwas, wenn man entweder sehr schnell denkt, zugegeben, oder eben gar nicht denkt und nur musikalische Puzzleteile raushaut, die dann tetrismäßig irgendwie passen.

Wahrscheinlich ist es sowas dazwischen?
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

ferdi schrieb:
Wahrscheinlich ist es sowas dazwischen?


Wahrscheinlich dazwischen. Aber ich komponiere so etwas nie aus, weil ich mich meistens viel zu sehr darauf freue, was mir vielleicht einfällt.

Noch eins, dann ist aber Ruh:

https://youtu.be/f7AUT1Zu2D0?t=1m6s

(Immer eine meiner Lieblingsstellen in Konzerten gewesen - ein ganz dankbares Stück mit einem ganz dankbaren Solo-Spot. Und in diesem Fall einer ganz dankbar klingenden Gitarre...)
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RE: Solovergleich - Meinungen zu Dramatik oder Klischees, Spannungsbogen, etc....

Michael (Jacuzzi) schrieb:
ferdi schrieb:
Wahrscheinlich ist es sowas dazwischen?


Wahrscheinlich dazwischen. Aber ich komponiere so etwas nie aus, weil ich mich meistens viel zu sehr darauf freue, was mir vielleicht einfällt.

Noch eins, dann ist aber Ruh:

https://youtu.be/f7AUT1Zu2D0?t=1m6s

(Immer eine meiner Lieblingsstellen in Konzerten gewesen - ein ganz dankbares Stück mit einem ganz dankbaren Solo-Spot. Und in diesem Fall einer ganz dankbar klingenden Gitarre...)


Supi, ist ja fast alles singbar.Ich glaube Du spielst doch recht unterschiedlich, je nachdem ob für Aufnahmen oder live! Mich hat Dein Spiel bei den Sessions damals immer fasziniert, während es mir auf den Aufnahmen manchmal zu "konzipiert" klingt!

PS; Ist das noch mein oller Amp?
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altes Zeugs

Hi, ich war ja nie so der ausgebuffte Solist. Eher recht "old school", bissken Melodie und ein bissken Krach.
Hier eins der wenigen Soli, die ich eingespielt habe. Das Ende ist dann einfach "reversed". Mir gefällt es nach wie vor noch ganz gut, weil es halt meine Spielweise repräsentiert.

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