Taylor und Scientology

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RE: Taylor und Scientology

Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Scientologe ist
auch schon mal gehört. Kann man da wo Näheres erfahren ?

Die 414 CE hab ich übrigens auch, sie ist großartig - aber auch sehr speziell mit diesem warmen HiFi-Klang.
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RE: Taylor und Scientology

ferdi schrieb:
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Scientologe ist.


Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Muslim ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Buddhist ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Christ ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Jude ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Spaghettimonsteranhänger ist

Man finde den Fehler

Gruss

Alex
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RE: Taylor und Scientology

Alex K. schrieb:
ferdi schrieb:
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Scientologe ist.


Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Muslim ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Buddhist ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Christ ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Jude ist
Gegen Taylor spricht auch, dass der Vizechef Spaghettimonsteranhänger ist

Man finde den Fehler

Gruss

Alex


Na da vermischt Du aber was. Spaghettimonsteranhänger und Scientology sind keine geschützen Glaubensgemeinschaften. Scientology ist m.M.n. organisiertes Verbrechen (gut bei der katholischen Kirche, muss man wohl auch davon aus gehen) und die muss man nicht unbedingt unterstützen.

In der Taz war ein Artikel dazu, den ich "nett" finde:
http://www.taz.de/!5066534/

Anyway, wer weiß schon, was irgendein Hersteller zu seinen Lebzeiten getan hat, ausser Gitarren zu bauen. Man geht natürlich erstmal davon aus, dass das nette Gitarrenbauer und Menschen sind. So mache ich das auch. Andererseits frage ich mich mittlerweile, ob ich doch nach z.B. der politischen Gesinnung fragen darf, wenn ich z.B. ein Zimmer für den Urlaub buche oder mir eine Gitarre bauen lassen. Stellt Euch vor, der Vermieter ist Nazi oder der Gitarrenbauer der größte Trump-Fan? Und dann wohnt man da unter einem Dach mit so nem Kerl oder spielt über Jahre berührende Musik auf so einer Gitarre? Komplizierte Welt. Ausschliessen kann man nix, aber man kann sich auch zu sehr die Haare raufen und sich zu Tode engagieren. Ein Dilemma!
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RE: Taylor und Scientology

Scientology dürfte noch in dem Bereich liegen, wo jeder selber sein eigenes Urteil fällen darf, wie schlimm er das findet. Schön wäre auch, bei der Recherche mehr als nur einen Artikel zu lesen, und den dann auch noch aus der TAZ, ausgerechnet.

Und spätestens nachdem bereits brav Nazis erwähnt wurden und die katholische Kirche global mal eben en passant als organisiertes Verbrechen entlarvt wurde, ist das Thema im großen und klumpigen Fetteimer der Polemik angelangt aus dem keiner mehr sauber rausklettert.

Hätte ich 5 Tausend Taler zur Verfügung würde ich einen Teil dieses Geldes als Benzin-Etat einplanen um herumzufahren und mich schlau zu machen, was es schönes gibt auf der Welt.

Zum Beispiel (neben Religionsfreiheit, Entscheidungsfreiheit, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit) auch viele Gitarren in anderen Städten.
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RE: Taylor und Scientology

mr_335 schrieb:
Scientology ist m.M.n. organisiertes Verbrechen (gut bei der katholischen Kirche, muss man wohl auch davon aus gehen)


Bitte?

Die Katholische Kirche ist das Opfer einer der größten Zusammenrottungen von Einzeltätern in der Geschichte der Menschheit!
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Taylor und Scientology

ferdi schrieb:
mr_335 schrieb:
Scientology ist m.M.n. organisiertes Verbrechen (gut bei der katholischen Kirche, muss man wohl auch davon aus gehen)


Bitte?

Die Katholische Kirche ist das Opfer einer der größten Zusammenrottungen von Einzeltätern in der Geschichte der Menschheit!


Der war gut, Ferdi!

groby schrieb:
Scientology dürfte noch in dem Bereich liegen, wo jeder selber sein eigenes Urteil fällen darf, wie schlimm er das findet. Schön wäre auch, bei der Recherche mehr als nur einen Artikel zu lesen, und den dann auch noch aus der TAZ, ausgerechnet.

Und spätestens nachdem bereits brav Nazis erwähnt wurden und die katholische Kirche global mal eben en passant als organisiertes Verbrechen entlarvt wurde, ist das Thema im großen und klumpigen Fetteimer der Polemik angelangt aus dem keiner mehr sauber rausklettert.


Huhu Groby!

Als was würdest Du denn die Missbrauchsfälle in Einrichtungen der kath. Kirche (z.B. bei den Domspatzen) bezeichnen? Alles Einzelfälle? Ist klar! Das jahrzehntelange Verschleiern - auch alles Einzelfälle. Und - ich weiß jetzt nicht, ob Du in Urlaub fährst und Dich dann unterm Dach mit einem zweiten J. Haider wohlfühlen würdest. Mir würd das nicht gefallen. Und ob Scientoloy so harmlos ist, wie Du vielleicht annimmst? Meine Familie hat da andere Erfahrungen gemacht.

Nochwas zu dem TAZ Artikel. Ich hätte auch schreiben können: "Hallo Google mal und dann wirst Du genug Quellen zu SCT finden. Hier handelt es sich nicht um journlistische Recherche, sondern darum, dass ich den Artikelschreber und seine Sicht ganz symphatisch fand. Vielleicht liest Du ihn erst mal. Ansonsten wünsch ich Dir noch ein angenehmes Äusseres.
Gesplittet: 01.09.2017 Uhr von Banger
Von Beitrag Collings OM vs Taylor 914 aus dem Forum Gitarre
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RE: Taylor und Scientology

Die beiden großen Schlaghammer "Nuancen stören, Verallgemeinern bringt's!" und "Rhetorik-Wunderwaffe: Nazis!" hast du ja schon ausgepackt.

Da hilft dann nichts mehr.

Wenn du selber direkte Erfahrungen mit Scientology gemacht hast, ist das eine vollkommene valide Meinung. Da kann ich auch spontane Ablehnung des ganzen Vereins völlig nachvollziehen.

Eine Meinung "sympathisch" finden ist hingegen kein Kriterium für guten Journalismus.
Im Gegenteil: zuviele Menschen setzen sich nur dem aus, was sie ohnehin sympathisch finden. Der Zeitgeist geht ja dahin, Information mehr als so eine Art Wunschkonzert nach Geschmack zu betrachten.
Nicht schön.

mr_335 schrieb:
Ansonsten wünsch ich Dir noch ein angenehmes Äusseres.

Jou, ich sag mal: bisher geht's.
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RE: Taylor und Scientology

Wusste nicht, das sowas ernst gemeinte Fragen darstellen sollten.
mr_335 schrieb:
Als was würdest Du denn die Missbrauchsfälle in Einrichtungen der kath. Kirche (z.B. bei den Domspatzen) bezeichnen?

Als Verbrechen, als nicht-organisiert, die Verschleierung ihrer als Beihilfe und ich würde dagegen halten, was die katholische Kirche *sonst* noch so macht. Zum Beispiel Seelsorge, Entwicklungshilfe, Krisenberatung, Beistand oder Hungerhilfe. Wenn jemand nur abwatscht "Kirche = Priester ficken Kinder" und weder Priester kennt, noch andere Seiten wahrnimmt, ist Diskussion unsinnig. Oder findest du diese Sichtweise besonders informiert und nuanciert?
mr_335 schrieb:
.. und Dich dann unterm Dach mit einem zweiten J. Haider wohlfühlen würdest.

Baut der da Gitarren unterm Dach? Das war doch das Thema, oder? Oder sind Neo-Nazis und Scientology alles dasselbe?
mr_335 schrieb:
Und ob Scientology so harmlos ist, wie Du vielleicht annimmst?

Das tue ich nicht.
Polemik relativieren heißt nicht, der Gegenseite zustimmen.
Mir zu schwarz/weiß.
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RE: Taylor und Scientology

Hallo alle,

ich finde es halt nur problematisch, wenn aufgrund einer Glaubenszugehörigkeit ein Urteil gefällt wird.
Wenn man als Zugehöriger zur Scientology nicht im oberen Management sitzt, ist man eher Ausgebeuteter als Ausbeuter.

Und meiner Meinung nach nicht mit einem Nazischläger zu vergleichen.
Und die meisten Katholiken, die ich kenne, sind sehr nette Leute, trotzt der doch manchmal blutigen Geschichte.
Protestanten ware uebrigens auch nicht immer brav, und das gilt fuer ziemlich jede Art der organisierten Religion, sogar Buddhismus, wie man an der Verfolgung der muslimischen Minderheit in Myanmar sehen kann.

Beste Gruesse

Alex


Zuletzt bearbeitet von Alex K. am 01.09.2017, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Taylor und Scientology

groby schrieb:
Wusste nicht, das sowas ernst gemeinte Fragen darstellen sollten.
mr_335 schrieb:
Als was würdest Du denn die Missbrauchsfälle in Einrichtungen der kath. Kirche (z.B. bei den Domspatzen) bezeichnen?

Als Verbrechen, als nicht-organisiert, die Verschleierung ihrer als Beihilfe und ich würde dagegen halten, was die katholische Kirche *sonst* noch so macht. Zum Beispiel Seelsorge, Entwicklungshilfe, Krisenberatung, Beistand oder Hungerhilfe. Wenn jemand nur abwatscht "Kirche = Priester ficken Kinder" und weder Priester kennt, noch andere Seiten wahrnimmt, ist Diskussion unsinnig. Oder findest du diese Sichtweise besonders informiert und nuanciert?
mr_335 schrieb:
.. und Dich dann unterm Dach mit einem zweiten J. Haider wohlfühlen würdest.

Baut der da Gitarren unterm Dach? Das war doch das Thema, oder? Oder sind Neo-Nazis und Scientology alles dasselbe?
mr_335 schrieb:
Und ob Scientology so harmlos ist, wie Du vielleicht annimmst?

Das tue ich nicht.
Polemik relativieren heißt nicht, der Gegenseite zustimmen.
Mir zu schwarz/weiß.


Nein - natürlich finde ich die von Dir beschriebene Sichtweise falsch und weder teile ich sie, noch habe ich diese geschrieben. Die Missbrauchsfälle sind eine Seite der Katholischen Kirche.
Entweder stellst Du hier nun mit dem obigen etwas provokatives in den Raum oder Du unterstellst mir sogar diese Haltung. Da solltest Du nun wieder einen Schritt zurückgehen und nuancieren. Groby - nimms nicht persönlich, aber manchmal habe ich die linde Vermutung, Du schreibst gegen was an, nur um Dich zu reiben. Mach das, aber nicht mit mir. Ich setzte dann mal die Konversation mit Dir aus und erkenne Deine Weisheit vollumfänglich an.
Du hast also gewonnen!
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RE: Taylor und Scientology

Uebrigens nur so am Rande

mr_335 schrieb:
Na da vermischt Du aber was. Spaghettimonsteranhänger und Scientology sind keine geschützen Glaubensgemeinschaften.


!Pastafarianism/FSMism is recognized as a religion in the Netherlands,[4] and New Zealand, where Pastafarian representatives have been authorized to celebrate weddings.[5][6]!

(Wikipedia)
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RE: Taylor und Scientology

Alex K. schrieb:
Uebrigens nur so am Rande

mr_335 schrieb:
Na da vermischt Du aber was. Spaghettimonsteranhänger und Scientology sind keine geschützen Glaubensgemeinschaften.


!Pastafarianism/FSMism is recognized as a religion in the Netherlands,[4] and New Zealand, where Pastafarian representatives have been authorized to celebrate weddings.[5][6]!

(Wikipedia)

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RE: Taylor und Scientology

Wie schaut`s aus mit Faktencheck zur "Scientology"....

Das meiste was man im Netz zu lesen bekommt ist höchst spekulativ!

Über die Amtskirche könnte man wahrscheinlich mehrere Jahre diskutieren.
Das will man sich hoffentlich hier nicht antun....dafür gibt es genügend andere Foren...

Die Frage ist ja eine andere, würde man eine Gitarre deshalb nicht kaufen, weil der Verkäufer
gläubiger "Christ" ist, oder "Zeuge Jehovas"....oder "Scientologe"....ich bin ehrlich, mir ist auch letzteres
egal.....von einem überzeugten Nazi würde ich sie nicht kaufen.....
Aber ich mag sowohl "Tom Cruise" in einigen Filmen und finde "Chick Corea" auch ganz schick....obwohl beide
überzeugte Scientologen sind. Ein Bekannter von mir war ein zeitlang bei der Scientology....er hat sich aber wieder verabschiedet....das ist nun 15 Jahre her und sanktioniert wurde er nicht.....

über Unternehmen wie Amazon, Microsoft und Wartsteiner kursierten auch Gerüchte, sie gehören zur Scientology...
diese Gerüchte sind unbewiesene Behauptungen....nur die Tatsache, das vereinzelt MItarbeiter auch bei der Scientology
sein können, machen kein Unternehmen zu einem "S" Unternehmen....

deshalb verwies ich eingangs auf den Faktencheck...

Wer weiß mehr ....her mit den Infos, interessiert mich als "Wahrheitsfanatiker" brennend!
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RE: Taylor und Scientology

Hallo,

in der Vergangenheit habe ich auch dazu geraten, das Thema Scientology beim Kauf von Taylor zu erwägen und diese Ansicht auch noch im Internet breit getreten. Heute schäme ich mich ein wenig dafür.

Genauso wie es falsch ist, jeden einzelnen Katholiken für Verfehlungen der katholischen Kirche zu verurteilen, ist es falsch, das mit Moslems, Juden, Scientologen oder Gläubigen egal welcher Kirche zu tun.

Gruß

erniecaster
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Taylor und Scientology

Nun ja, dennoch ist Scientology eben *nicht* eine offene, dem Gemeinwohl dienende Organisation und auch wie sie ihre Mitglieder rekrutiert und behandelt oder mit Fragen der Öffentlichkeit umgeht, lädt zu Kritik an ihrem Menschenbild und ihren eigentlichen Zielen ein.

Das sind dann nicht Verfehlungen - wie in der katholischen Kirche - sondern ist der Kern ihrer Ideologie.

Man sollte niemanden aufgrund seiner Religion verurteilen aber könnte dennoch für die eigene Kaufkraft beschließen, dass Scientology als ethisches Kriterium doch nicht dasselbe ist wie andere Religionen.
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RE: Taylor und Scientology

mr_335 schrieb:
Huhu Groby!

Als was würdest Du denn die Missbrauchsfälle in Einrichtungen der kath. Kirche (z.B. bei den Domspatzen) bezeichnen? Alles Einzelfälle? Ist klar! Das jahrzehntelange Verschleiern - auch alles Einzelfälle. Und - ich weiß jetzt nicht, ob Du in Urlaub fährst und Dich dann unterm Dach mit einem zweiten J. Haider wohlfühlen würdest. Mir würd das nicht gefallen. Und ob Scientoloy so harmlos ist, wie Du vielleicht annimmst? Meine Familie hat da andere Erfahrungen gemacht.


Die Katholische Kirche hat kein alleiniges Abo auf sexuellen Missbrauch, von daher würde ich sie auch nicht darauf reduzieren. Sonst würde man z.B. der Reformpädagogik á la Odenwaldschule "Unrecht" tun. Sexueller Missbrauch entsteht in Abhängigkeitsverhältnissen genauso wie in Familien und Bekanntenkreisen. Und zu den Tätern gehören nicht nur katholische Priester, sondern auch erstaunlich viele Familienväter.
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