Fender Mustang V Top, Fender Fuse

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Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen.
Habe mir einen Fender Mustang V mit 4x12 zugelegt. Im Moment arbeite ich an "Verdamp lang her" von Bap. Da wird am Anfang ein cooler Riff gespielt, den ich inzwischen ganz gut drauf habe. Mit meinem Amp kenne ich mich noch nicht so gut aus und hatte es einfach nicht hinbekommen den richtigen "Bap-Sound" einzustellen.Ich konnte auch im Netz nichts darüber finden, z. B. mit welchen Verstärkern das im Original gespielt wird oder mit welchen Effekten. Wäre überglücklich, wenn mir dabei jemand helfen kann!:banana:http://www.guitarworld.de/forum/images/smiles/banana.gif
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Re: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Jürgen Lamm schrieb:
Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen.
Habe mir einen Fender Mustang V mit 4x12 zugelegt. Im Moment arbeite ich an "Verdamp lang her" von Bap. Da wird am Anfang ein cooler Riff gespielt, den ich inzwischen ganz gut drauf habe. Mit meinem Amp kenne ich mich noch nicht so gut aus und hatte es einfach nicht hinbekommen den richtigen "Bap-Sound" einzustellen.Ich konnte auch im Netz nichts darüber finden, z. B. mit welchen Verstärkern das im Original gespielt wird oder mit welchen Effekten. Wäre überglücklich, wenn mir dabei jemand helfen kann!:banana:http://www.guitarworld.de/forum/images/smiles/banana.gif


Mit dem Mustang kenne ich mich nicht aus, aber das Equipment vom Major war damals mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Acoustic (Acoustic control corporation) 165.
Der Amp war nahe am Mesa Boogie MkII hat diesen mittigen Ton, der Anfang der 80er so in war.
Sollte der Mustang eine MkII emu haben, wuerde ich also den Mal probieren.
Falls nicht - der Acoustic war eher im Hot Rodded Fender Lager, vielleicht lässt sich da mit Fuse was zusammenschrauben.

Gruss

Alex
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Stimmt, es war der Acoustic 164, der später in GT 100 umbenannt wurde.
Ich stimme ebenfalls zu, dass dessen Sound sich sehr an Boogie Mk I und II orientiert hat.

Da der Mustang lediglich ein Mesa Rectifier Model enthält, welches ganz anders klingt als Boogies, müsste man auf Umwegen zum Ziel kommen:
Boogies waren/sind aufgebohrte Fender Amps mit kaskadierten Vorstufen.

Am ehesten käme man also z.B mit einem Deluxe Reverb Model plus einem Drive davor (z.B. Tubescreamer Model) zu guten Ergebnissen.
 
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Herzlichen Dank für den guten Tip - werde ich heute gleich ausprobieren. Wirklich toll, wie man hier im Forum kommuniziert und auch so schnell Antworten bekommt.
Gibt es eine erschwingliche Alternative zum Fender Mustang, mit der man da näher rankommt? VG, Jürgen
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Ich denke, dass die Fender Mustang — Serie vom Preis—Leistungsverhältnis eigentlich ungeschlagen ist.
Daher würde ich da schon ein wenig schrauben. Ich denke, der Sound, den du suchst, ist mit dem Mustang machbar.
 
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Ja, so sieht es in der Preisklasse wohl aus. Habe noch was im Netz rumgestöbert und die absolute zukünftige Lösung gefunden: Kemper! Das ist wirklich revolutionär! Damit hören die ganzen Sound-Probleme endlich auf.
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Jürgen Lamm schrieb:
Ja, so sieht es in der Preisklasse wohl aus. Habe noch was im Netz rumgestöbert und die absolute zukünftige Lösung gefunden: Kemper! Das ist wirklich revolutionär! Damit hören die ganzen Sound-Probleme endlich auf.


Yep, das ist für mich seit 2012 die präferierte Lösung.
Besitze 2 Kemper, jedoch auch noch einen Mustang III.
 
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Jürgen Lamm schrieb:
Ja, so sieht es in der Preisklasse wohl aus. Habe noch was im Netz rumgestöbert und die absolute zukünftige Lösung gefunden: Kemper! Das ist wirklich revolutionär! Damit hören die ganzen Sound-Probleme endlich auf.


Moin,

abgesehen davon, dass ich das anders sehe, vergleichst du da nicht ein wenig Äpfel mit Birnen? Zumindest was die nötige Investition angeht?

Ich finde den Mustang auch ziemlich gut für das Geld, den von dir gewünschten Sound solltest du da leicht mit hinbekommen. Ich persönlich würde mit der Gitarre anfangen, was LP artiges mit HalsPU, mMn schon die halbe Miete.

Ciao
Monkey
 
D'oh!

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Multicore 16/4
Mischpult mit Knöpfen ohne Computer Yamaha MG16/6fx
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Klar, das soll auch kein Vergleich, sondern eine zukünftige Lösung sein Habe mit der LP und dem Metal im Mustang den Sound schon ganz gut drin.
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Doc Line6forum schrieb:
Stimmt, es war der Acoustic 164, der später in GT 100 umbenannt wurde.


Zur Erklärung fuer Jürgen Lamm: Der 164 und der 165 waren technisch identisch und unterschieden sich nur im Cabinet. Der 165 war die teurere Version im Edelholz-Cabinet, während der 164 mit braunem Tolex bezogen war. Soundmässig haben die sich nicht grossartig unterschieden.

Der G100T war technisch anders aufgebaut; nachdem der 164/165 wohl ein MkII Ripoff war(Randall Smith hat wohl Anwälte eingeschaltet wegen dieser dreisten Kopie), war der G100T eine Entwicklung von Steve Rabe (später bei SWR; dann Raven Amps http://www.loopers-delight.com/LDarchive/200801/msg00777.html); die Klangregelung war viel intensiver (angeblich Klang der G100T mit den Potis in der Mittelstellung wie ein 164/165 mit den Potis voll aufgedreht). Man konnte es anstellen, diesen Amp (G100T) richtig beschissen klingen zu lassen. Das war beim 164/165 wohl schwieriger. Der hatte ueberdies individuell Tandem Gain/Volume Regler separat fuer jeden Kanal, und beide Kanäle beeinflussten sich gegenseitig. Hatte den Nachteil, dass man u.U. Kompromisse zwischen Kanal 1 und 2 machen musste im Zerrgrad oder beim "Cleanen" sound. Auf der anderen Seite konnte man den Kanal 1 auch etwas haariger einstellen. Das war beim G100T nicht drin - der blieb unverzerrt bis die Ohren bluteten.
Das war aber auch ein 1A Klarsound, der sich gewaschen hatte!
Siehe auch hier: http://www.guitarworld.de/gwpages/gear,a,show,g,1752-g100t-112.html

Beim 164/165 konnte man aber auch auf eine FET Vorstufe umschalten; diese Option hatte der G100T nicht mehr.

Letzteren (oder das kleinere G60T Modell, das ähnlich klingt)sieht man immer wieder mal auf ebay. Wenn Jürgen ganz Retro und authentisch gehen wollte: Modelle 164 und 165 sind seltener, das Topteil (Modell 160) kaum zu finden. (Letzters wuerde mich reizen wenn eins in gutem Zustand auftauchen wuerde..).
So, Schluss mit der Geschichtsstunde.

Beste Gruesse

Alex
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RE: Fender Mustang V Top, Fender Fuse

Doc Line6forum schrieb:
Am ehesten käme man also z.B mit einem Deluxe Reverb Model plus einem Drive davor (z.B. Tubescreamer Model) zu guten Ergebnissen.


Guter Rat: Ich habe dies mit dem MIII probiert, DeLuxe recht clean eingestellt, Höhen runter, Mitten etwas mehr + Drivemodell bei dem ich auch einen Eq habe. Mit dem Stegpickup !! einer Strat hatte ich damit recht gute Ergebnisse. Ich fand es sehr nah am Original. Danke!
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