Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

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Re: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Woody schrieb:
michabekman schrieb:
Bisher habe ich einfach ein Mikro vergesetzt: SM57 oder Sennheiser 609 (jenachdem was gerade da ist).


Was schafft Dir denn dabei Leidensdruck?
Dein Posting kling für mich so ein bisschen nach einer Lösung auf der Suche nach einem Problem...

Viele Grüße,
woody


Exakt so habe ich es auch verstanden.
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Die Frage "Leidensdruck warum" ist doch längst beantwortet. Einfach den ganzen Thread lesen: Es geht um das Thema "Traumsound bei Clublautstärke".
Mich würde eine erneute Positionsbestimmung vom Threadersteller interessieren.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Hi Ferdi, vielen Dank für deine Tipps. Das ist sicherlich auch ein sehr guter Ansatz. Ich verstehe voll und ganz worauf du hinaus willst.
Was für ein Clearsonic würdest du empfehlen für einen 2x12er Combo. reicht das 18-2 oder sollte man besser ein 3er Element haben?

Trotzdem denke ich auf lange Sicht, gerade wenn man sich dem Thema inEar mal nähern möchte, macht so eine IR-Lösung wohl Sinn.
Ich werde jetzt mal schauen. Aktuell brennt es nicht, da noch kein neuer Gig geplant ist und im Proberaum klingt es ja sehr gut.

Leidensdruck? Ich denke das sollte klar sein. Im Vorletzten Posting habe ich es ja genau ausgeführt. Kurzversion: Lautstärkemäßig abgewürgter Non-MV Amp klingt abgenommen halt auch abgewürgt. Ich möchte für die Abnahme halt gerne ein Signal welches Lautstärkemäßig unabhängig immer gleich gut klingt. Vorteilhaft wäre auch unabhängig von anderen Unwägbarkeiten wie Mikro-Positionierung zu sein. Da kann ja auch schonmal Murx passieren.
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

michabekman schrieb:
Was für ein Clearsonic würdest du empfehlen für einen 2x12er Combo. reicht das 18-2 oder sollte man besser ein 3er Element haben?

Trotzdem denke ich auf lange Sicht, gerade wenn man sich dem Thema inEar mal nähern möchte, macht so eine IR-Lösung wohl Sinn.


Hi,

ich habe ein selbstgebautes (lohnt sich nicht!) und das A18-2. Das steht so vor meinen vertikalen 2x12ern (die rechte so geraaaade noch zu sehende Box im Avatar), dass der Schall noch gut mein Ohr erreicht. ich stehe meist so 1-3m vom Amp entfernt.

Unser Bassist hat letzte Probe in ear ausprobiert. unser Drummer steht auch totaaaaal drauf. Unsere Proberaumlautastärke ist in etwa Kneipengiglautstärke, und die hat wenigstens in das in ear-system, das unser Bassist dabeihatte, von außen so reingeblutet, dass in ear für ihn nicht wirklich funktionierte. Außerdem wollen die Gitarristen ja auch ohne in ear was vom Bass hören.

Das ganze Thema in ear funktioniert mMn nur, wenn es alle machen und die Bühne ganz ganz leise ist. Dann kannst du stehendendes Feedback aber vergessen, egal wie viele Verzerrer du ankickst. Und - ganz ehrlich - ohne die Möglichkeit für stehendes Feedback brauche ich nicht E-Gitarre spielen, das ist witzlos für mich.

Warum die E-Gitarre bei Livemusik nun aber auf der Bühne SO leise sein soll, dass ein normal gespieltes Schlagzeug deutlich lauter ist, verstehe ich nicht? Ich finde, ein akustisches Drunmset ist immer immer immer die Bezugsgröße für Lautstärke - oder soll das vielleicht auch noch in ein Clearsonic-Aquarium?
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Logo, in Ear bringt es nur wenn es alle machen, und da sollte es halt auch ein gutes sein + sehr gute Ohr-Hörer, damit man eine bestmögliche Staffelung der Instrumente erhält.
Mit dem Feedback ist auch richtig - genau das sind so Komponenten die mich auch bisher abschrecken da einen nicht unbedeutenden Batzen Geld auszugeben.
Trotzdem hat es seinen Reiz und seine Vorteile.

Das mit der Bühnenlautstärke sehe ich genauso wie du. Nutz dann aber auch nix wenn unter Zeitdruck Diskussionen zu nix führen, sondern du den Leuten dann einfach vertrauen musst.
Ich bin da auch ehrlich. Ich bin jetzt keiner der vorher dann auch das Mikro rumplatziert und selbst vor der PA hört ob es so oder so nun besser klingt.
Mit InEar hätte man da schon mehr Eigenkontrollmöglichkeiten.

Basser und Drummer sind ja meist die die als letzte ein InEar wollen, weil für sie das physikalische Spüren doch noch am wichtigsten ist - nicht umsonst sind ja Bass-shaker und Vibrationsplatten auf dem Markt.
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Ich will in ear niemandem madig machen. Und mega laut spielen tue ich schon lange nicht mehr.

Es sind aber, wenn man die in ear-Geschichte mit Loadboxen, IRs usw zu Ende denkt, doch aber auch ganz schöne Kosten, die da auf dich zukommen, und wenn du am Ende nicht total begeistert bist, dann hättest du ja auch gleich den Kemper live spielen können. Okay bis gut sind die Sounds allemal (will auch den Kemper niemandem madig reden, er kann, was er kann, dasselbe ist es trotzdem nicht - Punkt).

Meine Vorschläge - Silencer und Clearsonic - sind vergleichweise günstig, aber drastisch effektiv, was die Seknung der Lautstärke bei bestmöglicher Beibehaltung des Sounds aus dem Speaker - auch am Mikro, darum ging es ja - angeht.
Einen Speaker ersetzt du bei Bedarf schaltbar durch einen Lastwiderstand - der Silencer (Link weiter oben) käme schaltungstechnisch quasi "zwischen die Speaker" (sind ja parallel verdrahtet?!), das Clearsonic davor. Am Sound aus dem verbleibenden Speaker ändert sich so gut wie nichts.

Du kannst dann einmal deine Lieblingsposition fürs Mikro mit zwei schmalen Streifen Gaffa markieren und bist mit dem Thema durch.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Wir haben vor ein paar Jahren in der Band komplett auf hochwertiges in-ear (+ e-drums) umgestellt. Und nach einem Jahr wieder komplett damit aufgehört.

Vorteile:
-Proberaumlautstärke sinkt praktisch auf 0. Man hört nur das Saitengeschrammel und das Klappern der Fußmaschine bzw. der Sticks. Sehr schräg, wenn man z.B. etwas später kommt und die anderen schon spielen
-jeder kann sich seinen Sound so regeln wie er mag - sogar (via Doppelmono) selbst am Receiver.
-man spielt als Band plötzlich viel präziser
-bei Auftritten fällt das Monitorgeschleppe weg und (da Digitalmischpult) auch jedes Monitorgemische - es ändert sich dbzgl. nichts gegenüber der Proberaumsituation
-auch der PA - Sound profitiert - kein Spillover von der Bühne, laut unserem Tonmann auch leichter zu mischen.

Nachteil:
-der Spaß an der gemeinsamen Probe ging total verloren (typische Szene: alle ziehen sich die Stoppel aus den Ohren: Häh, was hast du gesagt?)
-irgendwie geht die ganze Interaktion und Dynamik flöten
-der Spaß an den Auftritten ging ziemlich verloren - trotz Beimischung eines Raummikros usw. Das hat irgendwie etwas total steriles und ungeiles..
-billig ist der Spaß nicht - allein gute in Ears kosten 400.- Euro aufwärts. Und dann macht das ganze eigentlich nur kabellos Sinn, d.h. Transmitter, Receiver, Funkproblematik etc.
-auch mit meinem eigenen Sound war ich nicht zufrieden. Amp auf 2 (nur ja nicht zu laut! später dann Modeller bzw. Axe Fx), mit Loadbox direkt ins Pult, klingt alles amtlich, aber ein echter Amp auf der Bühne ist ein echter Amp. Punkt.
Im Endeffekt irgendwann Krisensitzung, weil alle zunehmend demotiviert waren, die Probedisziplin nachließ usw. Dann der Vorschlag (vom Drummer!)- lass uns doch mal wieder "normal" proben. Der Spaß war sofort wieder da, seither ist in ear passé. Nur der Sänger nimmt es manchmal noch bei Gigs.

Wie Ferdi schon schrieb, es macht schon grundsätzlich nur Sinn wenn die ganze Band umsteigt. Aber abgesehen von großen Bühnen, echten "Profi-"Anwendungen und komplexen Situationen würde ich es aus heutiger Sicht generell nicht mehr empfehlen. E-Drums sind zur Lautstärkendrosselung jedoch sehr brauchbar - die sind zumindest im Proberaum geblieben. Persönlich war für mich der Umstieg auf wahlweise Amp (max. 18 W) + 1x12 + Deeflex bzw. AX8 + Monitor hier die Lösung.
 
Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Das Thema inEar ist wirklich noch Zukunftsmusik bei uns - Trotzdem sind das schonmal sehr wertvolle Erfahrungen - gut sowas mal zu lesen...
Definitiv würde bei uns nicht auf ein E-Drumset gewechselt werden. Das geht einfach nicht bei unserer Musik ;)

Die Übergangslösung mit der Powerstation mit der ich einen IR Loader ansteuern kann, hat ja eben den großen Vorteil weiterhin die Speaker meines Amps ansteuern zu können. Da wäre man ja noch zu allen Seiten hin offen. Best of Both worlds - so mein Denken. Logo ist das Ding teuer. Ein in Ear würde ich mir definitiv nicht dazu holen. Eins nach dem anderen

Der Kemper ist für zu Hause einfach zu overdosed. Ich denke da macht es wirklich Sinn diesen abzutreten. Es ist nicht mein Ding und aufwendig mein Rig profilen möchte/brauche ich schonmal gar nicht. Der bindet aktuell definitv das meiste Geld. ;) Die kleine Amplifirebox tut es da vollkommen. Diesen Tausch werde ich schonmal durchführen und ich habe damit gleich einen IR-Loader parat um die Sache mal auszuprobieren.

Die Clearsonic-Geschichte finde ich simpel aber gut. Ich besitze ein Deeflex, welches ich bei dem letzten Gig dann auch benutzt habe. War am Ende wahrscheinlich genau falsch. Das Zustellen der Speaker über Clearsonic erscheint mir jetzt auch logischer, zu mindest beim Gig.
Die Idee von dem Zwischengelöteten Silencer finde ich auch nicht schlecht vom Grundsatz, möchte da aber in meinem Amp ungern eine zwischengelötete Lösung.

Mal sehen was es jetzt wird. Zeitdruck ist da jetzt erstmal keiner. Eine sehr gut klingende und funktionierendes Probesetting hatte ich ja gefunden.
In Ruhe den Kemper verkaufen und dann teste ich vielleicht mal so eine Powerstation bei einer Probe, ob mich das Teil mit dem was ich mir davon verspreche nach vorne bringt oder nicht. So ein Clearsonic ist ja auch schnell gekauft vor dem nächsten Gig.
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Ich habe sowohl Clearsonic als auch Deeflex...
Beide nehmen den "Beam" weg, d.h. man fönt nicht eine Schneise über die Bühne. Kommt dann ein wenig auf den Einsatzbereich an. Wenn ich (auf kleiner Bühne z.B., dann auch meist ohne eigene Monitorbox) sehr knapp am Amp stehe, ist mir der Deeflex irgendwie lieber. Da hab ich das Gefühl mich "besser zu hören".
 
Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Ja das stimmt und deshalb hatte ich ihn mir auch hingestellt.
Der Haken an der Sache ist nur dass die anderen dich durch die bessere Verteilung auch besser hören. Den anderen besser hören will man auf der Bühne ja meistens nicht.
Im Proberaum habe ich z.B. den Deeflex auch nicht aufgestellt. Da stehe ich meinem Amp gegenüber (der andere Gitarrist genau so) und dadurch ist der Beam ja sogar förderlich. Man strahlt primär sich selbst an. So gesehen macht es schon Sinn, live (wie Ferdi es schreibt) mit einem Clearsonic das Ding dicht zu machen. Nach oben kommt nur an dein Oh was ran und du kannst weiter aufdrehen, was dem Ampsound gut tut. Beim Deeflex macht man eher noch leiser, weil man sich ja besser hört - nur klingt der Amp dann so leise ja nicht.
Verfasst am:

RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Moin,

hat eigentlich jemand Erfahrungen mit einem Deeflex bei Open Air Situationen? Reflektierende Wände und die damit verbundene Raumverteilung des Ampsounds fallen ja weitestgehend weg.
 
Gruss, tommy
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RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Ja, ich habe den Deeflex auch schon Open Air verwendet. Er funktioniert im Prinzip genau so: nimmt den Beam weg und wirkt als Diffusor, gerade im Nahbereich des Speakers (vor allem wenn man sehr nahe dran steht). Ich mag einfach das Gefühl den direkten Ampsound unabhängig vom Monitor (gerade wenn mal z.B. aus Platzgründen kein eigener zur Verfügung steht) gut hören zu können. Aber insgesamt ist die Wirkung sicherlich in geschlossenen Räumen eindrucksvoller.
 
Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
Verfasst am:

RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Das Clearsonic habe ich auch, aber live musste ich es noch nie aufbauen, das ging immer so. Es hilft aber sehr, bei unseren Probemitschnitten im Proberaum, eine saubere Signaltrennung hinzubekommen.

Die Idee, grundsätzlich live als DI-Signal IRs einzusetzen, klingt plausibel und dürfte der beste Weg sein, einerseits ein sehr sauberes und klar-getrenntes Signal zukommen, und andererseits Top-Qualität auf die PA zu bekommen, ohne die Risiken, die eine Mikrofonierung birgt (schlechte Mic Position, Micro bzw. Stand verstellt sich, Übersprechen ...). "Normale" Speaker Sims wie TAD Fanta, Palmer Junction, Red Box fand ich immer sehr kompromissbehaftet und zT auch unterirdisch. Den DI-Out aus meinem DT25 nutze ich gerne, aber mit Mic ist nochmal ein anderes Ding - wir mischen das oft.

Nicht 100%ig on-Topic, aber es passt zur Diskussion:
In der Band versuchen wir, so wenig wie möglich auf die Monitore zu geben. D.h., an meinem Platz auf der Bühne ist mein Amp so ein- und aufgestellt, dass ich mich gut höre. Der Basser macht das auf der anderen Bühnenseite genauso. Meist höre ich ihn ohne Monitoring auf meiner Seite sehr gut, er bekommt meine Gitarre immer nur ganz leicht auf seinen Monitor.

Nochmal OT:
Als ich in den 80ern mit der E-Gitarre angefangen habe, hätte so gut wie niemand einen (quasi einkanaligen) Amp mit 15 (Röhren)Watt gekauft. Da waren ein paar relativ günstige Transistorcombos (H+H, Peavey, Marshall Mosfet), die aber keine echten Renner waren. Angesagt waren die JCM 800 Amps (es mussten eher die 100er sein), Boogie samt Ableger (Kitty Hawk, PCL, Acoustic etc.) und die aufkommenden Racks (mit Endstufen, die soviel wogen wie anderer Leute Kleinwagen). Aufreißen konnte man die Boliden damals schon nirgends, aber wirklich leistungsschwache Amps gab es nicht. Als ich mir 1988 einen Engl Jive mit 30w zulegte, hat mich unser Basser damals ziemlich mitleidig angeschaut. Der "Kleine" über die 2x12" Box (ein ausgemustertes 2x12" PA Mid-Bin mit EV 12L-Speakern - Gewicht der Box, da aus Spanplatte, war knapp 40 kg, hatte aber den Wirkungsgrad einer Interkontinentalrakete) hat ihn dann milde gestimmt. Der 12"-Red-Knob-Champ war einer der ersten (bandtauglichen) Low-Watt-Röhrenamps und damals sehr ungewöhnlich, und wurde von Harold McWonderlea (erinnert sich jemand?) im Fachblatt übers Klee gelobt. Und dann kam H&K mit der Cream-Machine und der Mini-Röhrenendstufe, das war damals SENSATION. Lustig, wie sich die Zeiten ändern und wir heute wieder mit viel Freude Amps auf dem technischen Stand der "Wirtschaftswunderjahre" spielen. Ich hab vor kurzem mal wieder einen alten H&K ATS100 spielen können, ehrlich gesagt keine Ahnung, warum die Dinger Anfang der 90er so angesagt waren ... brrr ....
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
Verfasst am:

RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

gitarrenruebe schrieb:
In der Band versuchen wir, so wenig wie möglich auf die Monitore zu geben. D.h., an meinem Platz auf der Bühne ist mein Amp so ein- und aufgestellt, dass ich mich gut höre. Der Basser macht das auf der anderen Bühnenseite genauso. Meist höre ich ihn ohne Monitoring auf meiner Seite sehr gut, er bekommt meine Gitarre immer nur ganz leicht auf seinen Monitor.


Yo, das machen wir auch so. Und nach vorn nur soviel wie nötig.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
Verfasst am:

RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

gitarrenruebe schrieb:
"Normale" Speaker Sims wie TAD Fanta, Palmer Junction, Red Box fand ich immer sehr kompromissbehaftet und zT auch unterirdisch.


Ich finde grundsätzlich gute IR für Aufnahmen besser. Die Behringer G-100 und die Palmer Junction kann man aber live durchaus einsetzen (finde ich). Fast alle anderen Speakeremulatoren sonst finde ich ziemlich fürchterlich, allen voran die TAD F.A.N.T.A. (die ist an meiner TAD Powersoak verbaut, also habe ich sie eigentlich immer dabei und trotzdem nie genutzt), ich wüsste gerne welchen Speaker die emuliert, vermutlich keinen, der jemals im Gitarrenkontext zum Einsatz kam. Nicht ganz so schlimm aber ähnlich fand ich die Red Box von H&K.

Mein Liebling ist die alte Behringer G-100 (keine Ahnung ob die neuen anders sind), leider braucht sie relativ viel Platz und 9V Batterie oder Phantomspeisung, da war die Palmer dann meist bequemer (habe in meinem Leben eh zuviel Geld für 9V Blocks von autobahntankstellen ausgegeben).
 
Gruesze Ralf
Verfasst am:

RE: Amp Abnahme live: Mikro vs. IR

Rabe schrieb:
gitarrenruebe schrieb:
"Normale" Speaker Sims wie TAD Fanta, Palmer Junction, Red Box fand ich immer sehr kompromissbehaftet und zT auch unterirdisch.


Ich finde grundsätzlich gute IR für Aufnahmen besser. Die Behringer G-100 und die Palmer Junction kann man aber live durchaus einsetzen (finde ich). Fast alle anderen Speakeremulatoren sonst finde ich ziemlich fürchterlich, allen voran die TAD F.A.N.T.A. (die ist an meiner TAD Powersoak verbaut, also habe ich sie eigentlich immer dabei und trotzdem nie genutzt), ich wüsste gerne welchen Speaker die emuliert, vermutlich keinen, der jemals im Gitarrenkontext zum Einsatz kam. Nicht ganz so schlimm aber ähnlich fand ich die Red Box von H&K.

Mein Liebling ist die alte Behringer G-100 (keine Ahnung ob die neuen anders sind), leider braucht sie relativ viel Platz und 9V Batterie oder Phantomspeisung, da war die Palmer dann meist bequemer (habe in meinem Leben eh zuviel Geld für 9V Blocks von autobahntankstellen ausgegeben).


Das sind schonmal auch gut Praxiserfahrungen. Einer analogen Speaker-Sim bin ich auch nicht abgeneigt gegenüber.
Schonmal jemand die neue Speaker-sim von Suhr getestet (A.C.E.)?
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