Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Schöner Beitrag, Fish!

Hier ist nochmal ein anderes meiner Schätzchen und die Geschichte dazu:

Meine vierte Elektrogitarre war eine Gibson SG Standard in walnut (!) von 1969. Ich habe sie geliebt, aber wenn man einen Alfa als Kraftfahrzeug zu brauchen meint, und der macht die Grätsche, muß vorrangig die Reparatur bezahlt werden...

Später hatte ich eine 1965er SG Special. Die habe ich noch mehr geliebt. Aber 1983 bei einer Plattenproduktion stellte sie sich vom Sound und dem Nebengeräuschverhalten der P 90 als nicht einsetzbar heraus. Damals meinte ich, nicht auf geliehenen Instrumenten spielen zu wollen und verdealte sie gegen eine Paula...

Jahrelang habe ich wieder nach einer solchen SG gesucht, ohne fündig zu werden. Und dann fand ich eine neue SG Standard, mit nahezu einteiligem Body (nur 3 cm am Elektrofach sind angesetzt), die sich so anfühlte, wie ich es in Erinnerung hatte. Nur hatten die PUs und das Aussehen mit den runden Kanten nur noch wenig mit meiner Erinnerung gemeinsam. Aber das kann man ändern.

Ein Satz ordentliche Grovers, nach einigem Ausprobieren eine Burstbucker 1 und 3-Bestückung, ein Alu - Einteilersteg für die Ansprache und ein herrliches Mahagonifurnier, damit man die Löcher nicht mehr sieht. Und die Ausgangsbuchse ist auch in die Zarge gewandert (die hatte mich bei der SG ohnehin immer gestört). Meine Personal SG.

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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

mad cruiser schrieb:
aber wenn man einen Alfa als Kraftfahrzeug zu brauchen meint, und der macht die Grätsche, muß vorrangig die Reparatur bezahlt werden...

Og je! ich hatte einen Alfasud, da du älter bist, vermute ich mal ein(e) Julietta ?
Egal, der Sud hat mich finanziell fettich gemacht!
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

mad cruiser schrieb:
Hier ist nochmal ein anderes meiner Schätzchen und die Geschichte dazu:

Ich hab's gewußt!
Für mich müsste sie wahrscheinlich nur Single Coils haben...
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Moin!
Sehr schöne SG! Ich hatte auch schon einige alte SG´s in Händen (68er und älter) die hatten aber leider alle nicht den Ton, den ich suche! Die extremen "Zahnstocher-Hälse" aus dieser Zeit sind für den speziellen Sound dieser SG´s ziemlich wichtig, denke ich. Eine 61er Reissue die ich mal hatte, mußte ich auch schon mal auf der Bühne zwischen zwei Songs einstellen (Halsstab), so unspielbar wurde sie durch die großen Temperaturunterschiede eines Gig-Abends! Anfahrt im schweinekalten Auto (saukalter Winter) und dann ziemlich schnell auf die "heisse" Bühne" Da hat dann ein Butterbrot unter den Saiten durchgepaßt!
Wer hat eigentlich diese Arbeiten an deiner SG gemacht? Das scheint ja sehr ordentlich gemacht zu sein!!
Grüsse, "ACY"
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Hi Mad Cruiser,

die SG ist wirklich klasse. Weißt Du von wann sie ist?
Ich hab auch eine Standard mit Vibrola, muß so von Ende der 60er sein. Allerdings ist der Hals auch recht kräftig, was ich aber ganz gut finde.

Gruß
Bumble
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Mach ich auch mal mit

Ibanez JPM P4



Hab sie damals (Anfang 2004) gebraucht in eBay geschossen. Im Grunde meine vierte (und erstmal letzte - Hab leider kein Geld ) Gitarre. Ich brauchte damals eine weitere da ich in 2 Bands unterschiedliche Stimmungen nutzte und hatte keine Lust zwischen den Proben immer rumzustimmen.

Neben dem Hals (u.a. schöner Halsübergang zum Korpus hin) gefällt mir der Sound unheimlich. Gerade die Mittelstellung mit beiden Pickups klingen für Cleane Sounds himmlich. Nur die Farbgebung ist für mich als Ex-Zivi etwas ungeschickt Hätte die lieber in s/w ... aber jut, was solls.

gruß,
Jacques
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Hallo!

Ich wollte mich mal in diesem Rahmen vorstellen: Also, meine Name ist Gerrit, ich bin 18 Jahre alt und spiele seit über zehn Jahren E-, A- und Konzertgitarre.

Mein Baby ist eine Les Paul von Epiphone in der Standart-Version, Farbe: Schwarz.

Ich besitze diese Gitarre seit ca. 6 Monaten. Ich habe sie mir für den Spotpreis von 429 € bei dem damals (angeblich) größten Musikhaus Europas hier bei uns im schönen Köln, gekauft.

Meine musikalischen Vorlieben könnte man sicherlich auf den Bereich Metal eingrenzen. Ich stehe vorallem auf Zeug wie P.O.D., Deftones und seit neuestem auch Bullet For My Valentine.

Da ist es sicherlich naheliegend, aus meiner Gitarre ein Riff-Monster zu machen. Aus diesem Grund habe ich ihr einen Satz EMG-Zakk Wylde Tonabnehmer spendiert. Damit habe ich vorallem ihr Attack gesteigert um den Sound sowohl Clean als auch Verzerrt klar akzentuieren zu können. Damit klingen (und dass leigt mir besonders am Herzen) Jazz-Akkorde verzerrt noch in jedem Ton klar differenziert.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich bei solchen Musikvorlieben meine Gitarre runtergestimmt habe (In der Regel Dropped C). Deshalb benutze ich einen Zwölfer-Satz D'Addario Chromes auf meine Les Paul. Was mir beim ersten Aufziehen eines solchen Saitensatzes direkt einen neuen Compensated Graphit-sattel beschehrt hat. Ich plane noch meine Paula mit Sperzel Tunern auszustatten, weil ich zu dämlich bin, so dicke Saiten aufzuziehen.

An meiner Les Paul liebe ich, denn Satten warmen Ton. Den Toggle-Switch auf den vorderen (EMG 85'er) Pickup gestellt, ergibt sich ein warmer Ton, mit schönen Bassanteilen. Wie sich sicherlich viele Vorstellen können, schiebt dann der 81'er EMG mit ordentlich Druck jeden Riff mit Druck aus der Box. Insofern unterstützen die EMG's den Grundsound meiner Paula und bringen das Gesamtklangbild mehr in Richtung Rock, Metal, etc..

An der Verarbeiteung meine Paula ist nichts zu Bemängeln gewesen. Im High-Gloss-Finish meiner Gitarre konnte ich mein Spiegelbild erkennen. Heute jedoch (nach 6 Monaten!!!) sieht meine Gitarre schon recht benutzt aus. Für mich ist das aber nur zweitrangig, hauptsache der Sound gefällt mir.

Die Vorteiel einer Les Paul brauche ich hier sicherlich nicht mehr zu erwähnen. Ich glaube jeder weiss für sich selber, warum er eine Paula spielt oder nicht. Einen Nachteil möchte ich jedoch nochmal hervorheben, weil der mich besoders stört. Der Hals-Korpusübergang, der bereits im 14. Bund beginnt ist sehr störend. Ich habe etwas kürzere Finger. Deshalb ist es für mich teilweis eine regelrechte Tortur in den hohen Bünden auf den tiefen Saiten zu spielen. Aus diesem Grund plane ich (längerfristig) die Anschaffung einer SG, oder einer ESP Viper (die haben in der Regel schon alle von mir nachhaltig erledigten Veränderungen Serienmäßig).

Schlussendlich will ich noch sagen, dass ich mir diese Gitarre geleistet habe, weil ich nichts andere kenne, als die Les Paul. Meine ersten "E-Gitarren-Schritte" habe ich auf einer billg-Les Paul-Kopie unternommen. Und ich habe mich von Anfang an auf diese schwehren Gitarre, mit ihrem dicken Hals wohlgefühlt.
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Erstmal herzlich willkommen!

Gerrit schrieb:
Satz EMG-Zakk Wylde Tonabnehmer spendiert..
An meiner Les Paul liebe ich, denn Satten warmen Ton..


Das hört sich für mich nach deutschem Döner an! Meinst du nicht eher steril?
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

seb schrieb:
Erstmal herzlich willkommen!

Gerrit schrieb:
Satz EMG-Zakk Wylde Tonabnehmer spendiert..
An meiner Les Paul liebe ich, denn Satten warmen Ton..


Das hört sich für mich nach deutschem Döner an! Meinst du nicht eher steril?


Hmm ... vielleicht. In der Regel ist es sowieso subjektiv. Ich kann nur den Vergleich zu den alten Tonabnehmern ziehen. Im vergleich hat sich der Ton wirklich nur verbessert. Der Ton ist nicht mehr so soft. Den Charakter mag ich an meiner Gitarre besonders, er passt besser zu meinem Spiel.

PS:: Ich steige nicht ganz hinter das mit dem "deutsch Döner", aber ich sollte vielleicht noch anmerken, dass der Döner in Hamburg erfunden wurde und sich von dort aus verbreitet hat. Was Du meinst ist Kebap.

Nichts für ungut!
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Gerrit schrieb:
PS:: Ich steige nicht ganz hinter das mit dem "deutsch Döner", aber ich sollte vielleicht noch anmerken, dass der Döner in Hamburg erfunden wurde und sich von dort aus verbreitet hat. Was Du meinst ist Kebap.


Hmn, da geb ich dir einfach mal recht, aber man lernt ja gerne neues über unsere "kultur" ;)

Naja, für mich klingen EMGs halt einfach sehr steril, zwar nicht schlecht, aber irgendwie leblos..
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

seb schrieb:
Hmn, da geb ich dir einfach mal recht, aber man lernt ja gerne neues über unsere "kultur" ;)


So stand es im Stern vor ca. zwei Jahren. Ich war selber überrascht.

seb schrieb:
Naja, für mich klingen EMGs halt einfach sehr steril, zwar nicht schlecht, aber irgendwie leblos..


Hmm ... an Deiner Reaktion hätte ich jetzt einfach mal geschlossen, dass deine Musikinterressen entgegen der Richtung Metal gehen. Aber wenn ich mir Deinen Avatar so ansehe. Ich weiss nicht ...

Auf jeden Fall: Ich mag den Klang und das Feeling die sie vermitteln.
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

SO dann schrieb ich auch mal was hier rein ;)

Meine absolute Lieblingsgitarre, ist meine Tobias Guitar von 1996.
Ich habe die Gitarre 2000 in gebraucht, aber im Top Zustand erworben , nachdem ich mich in diese Gitarre verliebt habe.

Die Gitarre hat einen relativ kleinen Korpus, mit zwei großen Cutaways, wobei das obere noch etwas vorgzogen ist ;)
Gefertig ist das gute Stück aus einem Mahagonikorpus, mit einer zweiteiligen Riegelahorndecke, was dem Aussehn sehr zu Gute kommt.
Der Hals besteht aus Ahron mit Einlagen aus Purple Wood8 etwas lilaner farbton, jenachdem wie das Licht darauf fällt). Bedeckt wird der schöne Hals von einem 22-Bündigem Palisandergriffbrett.
Herzstück sind die 3 Bartolini-Pickups ( Humbucker im Singlecoil Format), mit dem dazuschaltbaren Midboost.

Die Gitarre hat eine Top Balance, weder Kopflastig noch zu schwer am Korpus, das ganze Teil wiegt auch gerade mal 3 Kilo ;)

Als ich sie das erstemal angespielt habe war ich mir wegen der recht hohen Bünde noch etwas unsicher, was sich jetzt aber relativiert hat, da man wunderbar ohne sich die Finger kaputt zu machen auf die Terzen ziehen kann, wobei es kaum eine Rolle spiel ob die Seiten 8er oder 10er sind. Alles im allen eine serh gute Bespielbarkeit, wenn man mit engen und hohen Bünden zurecht kommt ;)

der Sound ist im Normalzustand einfach himmlich, durch 5 Wege Schalter bieten sich auch viele Möglichkeiten seinen Sound zu finden.
Wenn man nur den Halspickup betreibt, dann ähnelt die Gitarre sehr stark einer guten Stratocaster, der Unterschied ist wirklich nur sehr gering.
Aber einfach abgöttisch wie das "näseln" zur Geltung kommen kann jenachdem wo man die Gitarre spielt ( merh am Steg oder mehr am Hals).

Im Normalzustand ist die Gitarre Clean einfach nur gut, was anderes kann ich dazu nicht sagen, Glasklar, sehr direktes Ansprechverhalten kein "gematsche" oder ähnliches.
Man kann sehr differenziert spielen.
Für die Härtere Gangart gibts dann den Midbooster: Tone-Poti rausziehn und man hat Sustain ooooohhhnnneeee Ende, den hat man zwar auch shcon im trockenen unverstärkter Spiel, aber mit dem Midboost gehts dann nur noch heiss her.
Dann sind sogar härtere Metalriffs möglich, wobei der Sound im Rock und Bluesrock Bereich einfach unschlagbar ist.
Volle Bässe und klare, ab und zu kreischende Höhen, man kan auf dieser Gitarre fast alles spielen wozu man gerade Lust hat .

Das hat mich an dieser Gitarre so fasziniert, sie ist ein Optimales Alleround Produkt mit absolut perfekter Verarbeitung und einem herzerwärmenden Sound. Leider wird sie nicht merh gebaut , sonst hät ich wahrscheinlich noch eine mit Gibson Humbuckern ;)

Naja soviel zu meiner guten Stück
Bild folgt..
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

seb schrieb:
Naja, für mich klingen EMGs halt einfach sehr steril, zwar nicht schlecht, aber irgendwie leblos..


Hört, hört ..... das gute alte Urteil über EMGs. Ich sage mal: Pink Floyd - Pulse, alles von Lukather seit Anno Dickemilch, Larry Carlton - Last Nite und natürlich der unvermeidliche Zakk W. Alles schon sehr sterile Sounds, was? Nee, kann ich überhaupt nicht teilen...

Christof
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RE: Meine Lieblingsgitarre, und warum sie es ist

Hallo...

Ich hatte gerade meine andere Lieblingsgitarre in der Hand und muss gleich die Story dazu schreiben.

Anno 1993 (oder so ungefähr), kaufte sich ein Kollege, die erste "richtige" gute und teure E-Gitarre. Wir anderen Gitarristen spielten billiges E-Gitarren Zeugs, wie ich etwa eine Fender Standart Statocaster. Wir waren alle etwas sprachlos, als wie dieses Monster das erste Mal sahen, spielten und hörten. Einfach Hammer und sie war ja auch sauteuer...!!!
Als ich einige Jahre später begann meine erste Gitarre zu bauen, habe ich die Grundform dieser Gitarre genommen und leicht verändert. Daraus wurde die Cleopatra.
Viele Jahre verlor mal sich aus den Augen (Kollege und Gitarre), bis man sich bei einem Möbelhaus zufällig begegnete. Er war mittlerweile Vater geworden und das zweite Kind war unterwegs. Auch hat er das Gitarre spielen aufgegeben und möchte alles verkaufen. Auch "Diese"...? Ja auch diese Hammergitarre will er für viel Geld abgeben. G.A.S. war ausgebrochen und ich wollte diese Gitarre haben. Nur war ich einfach nicht bereit soviel Kohle für eine Gitarre auszugeben, da ich ja schon genügend Klampfen rumhängen hatte. Auch ging es mir am Arsch vorbei, dass es nur 366 Stück weltweit geben soll, denn meine Selbstgebauten sind je einzigartig genug. Aber irgendwie ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Besonders weil sie mein Kollege mit ins Grab nehmen wollte... tja, wenn man Kinder hat, verschieben sich die Prioritäten...
Dass ich sie haben will war also klar, aber wie bekomme ich die möglichst günstig...? Indem ich ihm ein Angebot über all einen Krempel gemacht habe. Mehrere Gitarren, n'Marshall, ne unbenutze Mesa 2:90 und viel Kleinkram. Wir wurden uns einig und dann habe ich alles über ebay verkauft. So einen relativ niedrigen Preis herauswirtschaften können.

Hier ist sie... Ibanez Jem 77 GMC... eine vor 366...

 
Viele Grüsse...
Daniel


Zuletzt bearbeitet von Daniel am 16.05.2006, insgesamt einmal bearbeitet
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Ibanez AS200

Hi Jörg, hoffe es geht Dir gut! Meine Lieblingsklampfe ist immer noch die
Ibanez AS 200 aus den 80ern. Es gibt nix was so gut zu bespielen ist und sie klingt sehr flexibel. Von knackig über rockig bis samtigweich ist alles drin. Sie ist um Längen dynamischer und hatte eine schnellere Ansprache als meine beiden ES von Big G. Nun gut die Luk Strat oder die 66er Tele will ich nicht missen, aber die AS toppt sie alle!
Verfasst am:

ach wie geil ist das denn....

Tobiais schrub: Meine absolute Lieblingsgitarre, ist meine Tobias Guitar von 1996. Ich habe die Gitarre 2000 in gebraucht, aber im Top Zustand erworben , nachdem ich mich in diese Gitarre verliebt habe.


Da bist Du einer der ganz wenigen, die auch so ein Ding haben
Schau mal...die hat mir Mike auch mitte der 90er gebaut. Er war ein recht guter Freund von uns (leider haben wir uns ein wenig voneinander weg entwickelt). Meine hat(te) allerding Tom Holmes PU statt Bill Bartolinis.

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Re: Ibanez AS200

mr_335 schrieb:
Hi Jörg, hoffe es geht Dir gut!


Danke ja. Dir hoffentlich auch. Nett, dass Du mal wieder ´reinschaust, und gleich ein Sahneteil mitbringst!
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Re: Ibanez AS200

mr_335 schrieb:
Ibanez AS 200 aus den 80ern. Es gibt nix was so gut zu bespielen ist und sie klingt sehr flexibel. Von knackig über rockig bis samtigweich ist alles drin. Sie ist um Längen dynamischer und hatte eine schnellere Ansprache als meine beiden ES von Big G.


Oh, einer der seltenen AS200-Besitzer:-D . Ich kann Deine Erfahrung vollauf bestätigen. Meine 200er ist aus dem Jahre 2000. Ansprache und Dynamik sind überragend lückenlos bis hoch zum 22. Bund. So ziemlich die einzige Gitarre in meiner schon längeren "Karriere", vor der ich echt Respekt habe, weil sie mir immer das Gefühl gibt: "Du holst nicht genug aus mir raus, ich kann es noch besser aber Du tust es nicht ."

Allerdings habe ich ich was zu kritisieren: Die Frequenzabgabe der unteren D, A, E-Saiten ist mir nicht prägnant genug. Das ist jetzt sicher Geschmackssache, weil ich von Haus aus Stratist bin. Die Gibson ES machen das eh nicht besser und haben zudem weniger Attack als die AS. Ich hätte da trotzdem gern etwas mehr Schärfe. Weshalb ich zurzeit eine Aria Pro CS-400 von 1980 bevorzuge

http://www.guitarworld.de/forum/viewtopic.php?t=152&start=378

Reagiert und arbeitet so spontan und vielfältig wie die AS - von jazzig clean bis Ultrazerre. Klingt auf den hohen 3 Saiten vergleichsweise etwas dünner (bei gleichwertigem Attack- und Schwingungsverhalten) aber ausgleichweise auf den unteren Saiten spontaner und prägnanter. Hals, Bespielbarkeit und das "Rundum-Absolut-Hochwertig-Feel" sind wiederum bei der AS200 nicht zu toppen.

Eine Mischung aus beiden - das wäre der Traum schlechthin.
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