Guitar Rig 2 Testbericht

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Guitar Rig 2 Testbericht

Tag,

ich habe mich entschlossen mir Guitar Rig 2 zu gönnen.
Wer das ganze nicht kennt sollte sich mal die Native Instruments Homepage antun.

http://www.nativeinstruments.de/

Nun, ich hatte zuvor ein Audio Interface von Tascam ( us-122 ) und habe schon mit der "Demo" von Guitar Rig rumgespielt.
Mit dem US-122 erreichte ich 21 MS Latenz. Damit war ich nie ganz zufrieden. Also war kauf einer neuen Soundkarte nur eine Frage der Zeit.
Als NI nun mit Guitar Rig 2 ein komplett System raus brachte musste ich
zuschlagen.

Soviel zur Vorgeschichte:
Ich habe nun ca. 2 Stunden damit getestet und rumgespielt, ich kann und nach längerem spielen hier etwas mehr zu schreiben, sofern Interesse besteht.
Bisher bin ich mehr als zufrieden. Die Soundqualität ist für meine Ohren ein gutes Stück besser als mit dem Tascam. Meine Lazentz liegt bei wundervollen 6 ms, diese kann ich bei weniger Rechen Intensiven Setups noch weiter runterschrauen. 6ms fühlt sich aber schon bei weitem besser an als 21 ;)!
Ich spiele zuhause absolut keinen "echten" Amp mehr. Guitar Rig bietet einfach eine Perfekte Umgebung zum üben.
Metronom und z.b. ein Tapedeck mit dem man Songs langsamer abspielen kann, oder einfach die Tonhöhe anpasst.
Dazu eine unglaubliche Anzahl Effekte und kram.. kram kram.

Der das Bodenpedal sieht stabil und Optisch ansprechend aus.
Beim üben kann man damit z.b. wunderbar das Tapedeck steuern, oder auch die Loop Machine.

Zum Sound:
ICH FINDE IHN KLASSE. Es gibt 100% viele Menschen die behaupten das NUR ein echter Röhren AMP klingt wie ein echter Röhren AMP.
Doch die sollen mir mal zeigen wie sie das zuhause mit ihren Nachbarn klären ;)!
Guitar Rig bietet mir sehr gute Sounds für mein Homestudio.
Ich brauch keine extra Soundkarte, Mikros usw. sondern kann direkt loslegen und hab eine unglaubliche Menge sounds und möglichkeiten
direkt zur Hand.

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Wenn Fragen ihr fragen zu Guitar Rig 2 habt bin ich gerne Bereit diese zu beantworten. Oder falls ihr Sondbeispiele von bestimmten Amps oder Effekten wünscht, immer her mit den fragen.

Ansonsten kann ich Guitar Rig nur empfehlen. Für Zuhause eine wunderbare Sache.
Live, vertraut weiterhin euren echten Amps
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

Hallo Marcel,

ich weiß leider nicht, welcher Musikstil dir am meisten am Herzen liegt, aber hast du mit dem GuitarRig schon einen Marshall-Stack und einen Rectifier miteinander kombiniert! Das sind mehrere Monatsgehälter, wenn man sie sich leisten will. Der Rig machts nicht schlecht, oder?

Was für einen PC nutzt du? (CPU etc...)

C-ya
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

Tja welche Musik... am meisten Höhre ich wohl Metall.
Aber ebenfalls mag ich Blues sehr gern. Und stink normalen Rock !
Alles was die Gitarre hergibt.
Und NEIN habe noch gar keine Amps kombiniert, muss ich mal testen.
Kannst mir ja ein Preset schicken falls du was gutes hast.

Mein System:

AMD 2,2 GHZ
768 MB RAM
160GB Festplatte
Win XP SP 2

mhh mehr ist kaum relevant für Guitar Rig.
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

Moin!

Ich war in den Hamburger Docks (oder D-Club wie das jetzt so hip heisst), bei einer Art Ausstellung namens "Der Apple und die Gitarre" oder so ähnlich. Soft Drinks und Chips gabs umsonst... Egal.
Da haben NI das Guitar Rig 2 vorgestellt und ich habe mir gleich ein Apple geschnappt um dann eine halbe Stunde lang rumzuschrauben.

Die Negativen Punkte:
Der Typ meinte das wäre die kleinste Latenzzeit und verdammt ich habe sie gemerkt, das ist wie als wenn man mit einem ur ur ur alten Kugelschreiber schreibt, irgendwie zäh.
Die Verzerrten Sound fand ich unglaublich kalt, trotz der guten Apple Monitor Boxen. Das Feeling war auf jeden Fall Digital.
Als der Angestellte mir das Wah Wah Pedal einstellen wollte hat das Stunden gedauert und er murmelte immer "Also eigentlich müsste das jetzt klappen..." Diese Kisten... Wenn ich daran denke; Ernie Ball Pedal anschließen, abrocken! naja...

Die Positiven Punkte:
Die Chorus und Phaser/Flanger Sounds waren echt Zucker. Genau wie die anderen Effekte. Wirklich vom feinsten.
Die angecrunchten Sounds gefielen mir sehr gut und hatten viel Dynamik.
Cool ist die auswahl der Cabinets und der Mikros, auch die Mikrofonierung ist wirklich klasse und sehr realistisch.
Das Preisleistungverhältnis stimmt.


Wenn ich mal gebraucht oder so an die Software komme lege ich mir das Guitar Rig 2 wohl auch zu.
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

Marcel D. schrieb:
Tja welche Musik... am meisten Höhre ich wohl Metall.


Bitte bitte: es heißt METAL.

Ansonsten kann man Metall natürlich auch zuhörn, aber ich glaube es gibt nur wenige Leute, die einer schwingenden Metallplatte oder ähnlichem lauschen?

Gruß
Seb
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

Marcel D. schrieb:
Tja welche Musik... am meisten Höhre ich wohl Metall.
Aber ebenfalls mag ich Blues sehr gern. Und stink normalen Rock !
Alles was die Gitarre hergibt.
Und NEIN habe noch gar keine Amps kombiniert, muss ich mal testen.
Kannst mir ja ein Preset schicken falls du was gutes hast.

Mein System:

AMD 2,2 GHZ
768 MB RAM
160GB Festplatte
Win XP SP 2

mhh mehr ist kaum relevant für Guitar Rig.


Hallo Marcel,

auf meiner alten PC-Gurke würde der nicht laufen!
Das Guitar-Magazins 06/04 hatte auf der CD Klang-Files der ersten Version des Rigs, die hörten sich gut an. (Eben Rectifier + Marshall!) Aber den Magazinmachern traue ich nicht über den Weg!

Kurz vorher war ich auch auf einer Vorführung, die mich nicht wirklich überzeugt hatte! Ich habe allerdings nicht selber probieren können.

Hast du die Fußleiste zum Rig?

C-ya
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

95% der Klamotten die Ihr im Radio hört sind inzwischen mit dieser SW aufgenommen.

Damit der Gitarrist beim einspielen ein gutes Feel hat, bekommt er ein schönen Amp hingestellt und legt los.

Aufgenommen wird dann nur der Recording- oder Lineout des Amps.
Dann setzen sich der Produzent und Toneng. hin und lassen den Track entspannt durchs Guitar Rig laufen und gut ist das.

Schon pervers das. , aber so läufts.

Greeze
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

EZE schrieb:
Aufgenommen wird dann nur der Recording- oder Lineout des Amps.
Dann setzen sich der Produzent und Toneng. hin und lassen den Track entspannt durchs Guitar Rig laufen und gut ist das.


Stimmt...!!! Wir beginnen heute Abend mit Aufnahmen und ich will natürlich Gebrauch von meinem neuen Spielzeug machen und habe den RoadKing schön abgemikt. Beim Slave Out geht's in die Behringer DI Box mit Speakersimulation und der digitale Ausgang des G-System wird direkt aufgenommen. Habe also letztes Wochenende alles schön vorbereitet und Probeaufnahmen gemacht. Ironisch ist, dass der digitale Ausgang im G-System, über ne virtuelle Boxensimulationn besser klingt als die Behringer DI und dem e609 vor dem Lautsprecher...!!! Gut, manchmal ist der Sound fast gleich, aber wenn ich dann noch ein bisschen flexibel sein will, bleibt mir nur noch der virtuelle Weg übrig. Ich habe nicht die Zeit und Erfahrung, das Mik bei jedem Song anders zu positionieren und das optimale herauszuholen. Bei einigen Songs klingt's halt besser über ne 1x12" und manchmal sollte es halt ne 4x12" Greenback sein. Je nachdem wie die Resultate werden, kann es auch gut sein, dass ich alles Virtuell mache (trotz RoadKing), ausser Gitarre spielen natürlich nicht...

Live ist es (noch) keine Alternative für mich, aber man weiss nie was noch alles erfunden wird...!!!
Ach ja noch, der zenTera ist ja auch nur ein Computer und ich bin immer noch vollauf begeistert von dem Teil... auch Live...!!! Für Aufnahmen über Sp/dif ist es das Beste was ich je gehört habe...!!! Schade habe ich den zenTera nicht mehr...
 
Viele Grüsse...
Daniel
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

Ui.. ich find Metall aber auch schön ;). Ja ist ja gut, hin und wieder schreib ich schneller als ich schreiben kann.

Ja ich habe die Fußleiste dazu. Wenn du mir möglichst genau das Set Up von dem Magazin sagen kannst werd ich das nachbauen und dir ne mp3 schicken. Mir kannst du trauen ;)!

Das heute viele Songs damit produziert werden find ich kein stück Pervers. Warum? Man hat einfach wunderbare Möglichkeiten und kann nachträglich ALLES ändern ohne neu einspielen zu müssen.
Verfasst am:

RE: Guitar Rig 2 Testbericht

Hallo Marcel,

ich habe gerade das GuitarMag 06/04 und seine CD nochmal durchgesehen und kann keine genaueren Einstellungsvorschläge für den Rig entdecken. Das ganze soll aber sehr einfach sein: Rectifier und Marshall ohne viel Effekte einfach gleichzeitig betreiben oder, was ich mir noch gut vorstellen könnte, über einen Chorus stereo ansteuern. Probiers doch einfach mal aus, falls du Lust hast! Ich habe hier übrigens noch eine Demoversion des ersten Rigs. Aber auch die läuft auf meinem alten Rechner nicht! Schade!

C-ya

Oliver
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