Ach, mein Mark III ... :-(


A
Anonymous
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Hallo!

Der Mark III - Jammerer mal wieder. Nachdem ich mich eine Weile nicht gemeldet habe und viele Stunden vor besagtem gerät verbracht habe, es mit Hilfe einer THD Hotplate etwas beruhigt habe, fällt mir nix mehr ein. Der Sound passt einfach nicht. Er ist entweder zu lasch (bei Volume < 7,5), drüber wirds matschig. Endstufenzerre, auf die ich stehe, kommt trotz Hot plate nicht so recht durch, Sustain ist, trotz Paula mit eigentlich gutem Sustain, viel zu kurz. Die Höhen sind kaum zu bändigen. Sie werden bekanntlich von der Hot plate etwas gefressen, und es gelingt mir nicht, mit Höhenregler und 'bright' Schalter der Hot plate ein ausgewogenes Verhältnis hinzukriegen.
Was tun? ENGL kaufen? Hat jemand einen Mark III für härteren Rock in Gebrauch und kann mir mal seine Einstellungen durchgeben?

Gruss, schwerkowsky
 
A
Anonymous
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Moinsen,


welcher Sound schwebt den vor dem geistigen Gehör?

sach doch mal paar Beispiele...

vielleicht können wir ja ein neues Equipment basteln?!!

greez

PS: im übrigen...spielt kein Schwein nen Mesa Mark für härteren Gebrauch :-D die aktive Klangregelung ist zu filigran..und die endstufe zu bieder
 
univalve
univalve
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schwerkowsky":2vhgl7px schrieb:
Der Sound passt einfach nicht. Er ist entweder zu lasch (bei Volume < 7,5), drüber wirds matschig. Endstufenzerre, auf die ich stehe, kommt trotz Hot plate nicht so recht durch, Sustain ist, trotz Paula mit eigentlich gutem Sustain, viel zu kurz. Die Höhen sind kaum zu bändigen. Sie werden bekanntlich von der Hot plate etwas gefressen, und es gelingt mir nicht, mit Höhenregler und 'bright' Schalter der Hot plate ein ausgewogenes Verhältnis hinzukriegen.
Hi, das wundert mich schon. Ich benutze auch eine Hotplate. Inzwischen hatte ich die an vielen Amps dran (nein, kein Mesa bisher) und der Sound hat sich immer verbessert (also etwas Clipping in annehmbarer Lautstärke hinzugefügt). Von daher schätze ich, dass Du die Hotplate als Soundproblem ausschießen kannst.
Wenn der Endstufensound matscht (wie bei Dir genannt: bei höheren Einstellungen), dann würde ich die Endstufenröhren austauschen. Das hört sich danach an, als ob die durch wären.
Deinen letzten Satz kapiere ich nicht: zuviel oder zuwenig Höhen? Die HP hat nur einen Bright Switch. Dämpfen kann man Höhen da nicht.
Wenn auf jedenfall nach einem Röhrenwechsel der Sound immer noch nicht besser ist, Lautsprecher tauschen (um die Höhen in den Griff zu bekommen), Vorstufenröhren tauschen, etc.
Oder im ernst nach einem anderen Amp Dich umschauen, der Deinen Vorlieben eher gerecht wird.

greetz
univalve

@Moinsen alien: Kannste bitte mal Deinen Leerzeilenwahn abstellen? Ich würde mich sehr drüber freuen. Danke.
 
A
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univalve":1bjtl1rd schrieb:
schwerkowsky":1bjtl1rd schrieb:
Der Sound passt einfach nicht. Er ist entweder zu lasch (bei Volume < 7,5), drüber wirds matschig.
greetz
univalve

@Moinsen alien: Kannste bitte mal Deinen Leerzeilenwahn abstellen? Ich würde mich sehr drüber freuen. Danke.

versuche es....aber bedenke ...dass hier auch ältere Menschen lesen....und die sind dankbar für jede Ernüchterung der Augen...und Klarheit
;-)

nicht jeder hat 21zoller Monitore

Respekt.....Alien
 
B
Banger
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alien":d9cpwbkq schrieb:
versuche es....aber bedenke ...dass hier auch ältere Menschen lesen....und die sind dankbar für jede Ernüchterung der Augen...und Klarheit
;-)

...und gerade der Klarheit tut es gut, wenn man einfach mal zusammenhängend schreibt.
Meine Oma (89) kommt übrigens wunderbar mit der Zeitung klar, auch - oder gerade weil - diese keine doppelten Zeilenabstände enthält oder Sätze alle zwei Worte durch Gedankenpunkte unterbrochen werden.

Keine Sorge, ich winke nur mit dem Zaunpfahl, ich schlage nicht damit. ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Jensen-Mann,

ich bin


der Board - Opa.

Und isch 'abe in der


Firma einen Eizo 18" LCD Monitor.


Und zu Hause einen

19" Samsung LCD Bild-


schirm.

Brauchst also kaum

Rücksicht zu


nehmen.

;-) ;-) ;-)
 
A
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Hatte damals auch den Mark III und Mark IV getestet. Genau die gleichen Probleme wie Du gehabt. Der DC5 vom Boogie ist dafür schon besser aber neigt bei hohen Gaineinstellungen > 7 zu Feedback.

Ich bin bei Engl gelandet. Den DC5 hab ich aber noch, der klingt schon geil, besonders für Crunch und Hi-Gain-Sounds. Clean so mittel.
 
frank
frank
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univalve":2okfbdam schrieb:
Hi, das wundert mich schon. Ich benutze auch eine Hotplate. ...an vielen Amps dran (nein, kein Mesa bisher) und der Sound hat sich immer verbessert...

Mich wundert`s auch, denn ich spiele 2 Mesa mit der HotPlate.
Und ich bin zufrieden.

Schwerkoski, obwohl Du das Gegenteil behauptest, neige ich zu der Annahme, dass Du noch nicht genug mit dem Amp gespielt hast.

Mesa-Grundregel nach meiner Erfahrung: Je mehr Treble, um so schlechter wird der Sound, egal, was Du mit den anderen Poties anstellst.
Hohes Presence hilft hohem Treble beim Produzieren komischer Geräusche.

Ws heißt, die Höhen seien kaum zu bändigen? Zuviele oder zu wenige. Zuviele? Vergiß nicht, an der Klampfe gibt es auch tone-potis! Mann kann (und sollte wohlmöglich) die PU`s ein wenig herunter schrauben.

Je leiser Du die Hotplate einstellst, um so verwaschener wird der Sound.
-16 db ist ziemlich schrecklich und benutze ich nur, wenn`s nicht anders geht. Und das ist so gut wie nie der Fall.

Mein Probiervorschlag für Ersteinstellung von Amp mit Hotplate:

Nimm mal Gain ordentlich zurück, drehe Treble auf keinen Fall über 10 Uhr, Mid auf max. 9 und Bass erst mal nur auf 8, Presence nicht höher als 11. Und jetzt taste Dich langsam heran.

Die Hotplate auf - 8 , besser -4 db, Vol. = je weniger Leistungsbremse um so besser. Jetzt (bei eher wenig Gain) Vol. aufdrehen so laut Du magst.
Hast Du jetzt Röhrenzerren? nein? Dann die Hotplate eine Leistungsbremse mehr einsetzen und Vol. hochdrehen. Und? Röhrenzerren?
Und vielleicht jetzt ganz langsam Gain hinzuregeln.

Aber: Viel Gain = viel dunkler, mulmiger Ton! Da hilft es auch nicht, Treble hinzuzumischen. Treble erhöht nämlich auch den Gain-Anteil.

Und: Mit viel Gain viel Soustain zu erzwingen geht meist in die Hose. Lerne lieber, Soustain mit den Fingern zu formen.

Hat Dein Mark einen EQ? Dann gilt: Die Regler des EQ sollen eine V-Form bilden.
Grundregel: Je leiser Du spielen musst um so steiler ist das V, darf`s lauter sein, dann öffne das V zunehmend. Bei Vollgas bilden die Regler etwa in Mittelstellung eine waagerechte Linie.

Und wenn alles nichts hilft: Röhren prüfen, die anderen Komponenten wenigstens mal anschauen oder gleich einen anderen Amp kaufen.
Ein Mark III sollte sich zum vernünftigen Preis verkaufen lassen.

Vielleicht noch am Rande: Es geht die Mär, der Mark III sei der schlechteste der Mark-Serie. Keine Ahnung, ob das stimmt.
 
A
Anonymous
Guest
Schwerkoski, obwohl Du das Gegenteil behauptest, neige ich zu der Annahme, dass Du noch nicht genug mit dem Amp gespielt hast.

Ich weiss, dass man mit Boogies lange rumprobieren muss. Aber irgendwann will man halt auch anfangen zu spielen. :roll:

Mesa-Grundregel nach meiner Erfahrung: Je mehr Treble, um so schlechter wird der Sound, egal, was Du mit den anderen Poties anstellst.
Hohes Presence hilft hohem Treble beim Produzieren komischer Geräusche. Ws heißt, die Höhen seien kaum zu bändigen? Zuviele oder zu wenige. Zuviele? Vergiß nicht, an der Klampfe gibt es auch tone-potis! Mann kann (und sollte wohlmöglich) die PU`s ein wenig herunter schrauben.

Nicht zu bändigen heisst, entweder zu wenig, dann mulm, oder zu viel, dann matsch. Wenn ich am Amp die Höhen runterdrehe und an der Hotplate der Brightschalter einschalte, ändert sich alles radikal, aber eben nie so richtig gut.

Je leiser Du die Hotplate einstellst, um so verwaschener wird der Sound.
-16 db ist ziemlich schrecklich und benutze ich nur, wenn`s nicht anders geht. Und das ist so gut wie nie der Fall.

Schon klar. Ich habe sie auf -8 db.

Mein Probiervorschlag für Ersteinstellung von Amp mit Hotplate:

Nimm mal Gain ordentlich zurück, drehe Treble auf keinen Fall über 10 Uhr, Mid auf max. 9 und Bass erst mal nur auf 8, Presence nicht höher als 11. Und jetzt taste Dich langsam heran.

Die Hotplate auf - 8 , besser -4 db, Vol. = je weniger Leistungsbremse um so besser. Jetzt (bei eher wenig Gain) Vol. aufdrehen so laut Du magst.
Hast Du jetzt Röhrenzerren? nein? Dann die Hotplate eine Leistungsbremse mehr einsetzen und Vol. hochdrehen. Und? Röhrenzerren?
Und vielleicht jetzt ganz langsam Gain hinzuregeln.

Aber: Viel Gain = viel dunkler, mulmiger Ton! Da hilft es auch nicht, Treble hinzuzumischen. Treble erhöht nämlich auch den Gain-Anteil.

Und: Mit viel Gain viel Soustain zu erzwingen geht meist in die Hose. Lerne lieber, Soustain mit den Fingern zu formen.

Hat Dein Mark einen EQ? Dann gilt: Die Regler des EQ sollen eine V-Form bilden.
Grundregel: Je leiser Du spielen musst um so steiler ist das V, darf`s lauter sein, dann öffne das V zunehmend. Bei Vollgas bilden die Regler etwa in Mittelstellung eine waagerechte Linie.

Und wenn alles nichts hilft: Röhren prüfen, die anderen Komponenten wenigstens mal anschauen oder gleich einen anderen Amp kaufen.
Ein Mark III sollte sich zum vernünftigen Preis verkaufen lassen.

Engl wird wohl besser sein für mich. Aber angeblich haben Guns 'n Roses und Metallica auch zeitweise den Mark III gespielt. Erwähne ich nur, weil oben jemand geschrieben hat, er eignet sich nicht für solche Musik.

Vielleicht noch am Rande: Es geht die Mär, der Mark III sei der schlechteste der Mark-Serie. Keine Ahnung, ob das stimmt.

Meiner ist jedenfalls keine Werbung für Mesa. :?
 
A
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Hallo Schwerkowsky,

ich glaube, ich breche hier mal ´ne Lanze. Nur weil auf dem Amp Mesa Boogie steht, muss man die Amps nicht unbedingt wie das Non - Plus -Ultra finden.

Du kannst natürlich an dem Amp weiter schrauben bis der Arzt kommt, aber ich glaube, du solltest mal anfangen zu vergleichen.

Du erwähntest Engl. Gefallen dir die Amps? Wenn ja, wird das mit Mesa ´ne schwere Geburt, weil ich meine, dass die Boogies definitiv nicht wie Engls klingen und das kann man auch nicht wirklich durch Schrauberei an den Einstellungen ändern.

Die Schaltungen in Amps habe so etwas wie ein "Grund-Voicing", eine eigene Klangfarbe. Diese gewisse Farbe kann man, innerhalb bestimmter Grenzen, mit den Reglern verbiegen. Z.B. um unterschiedliche Gitarren anzugleichen. Aber generell klingt ein Mesa wie ein Mesa und nicht wie der XYZ Amp eines anderen Herstellers, es sei denn, dessen Schaltung ist von Mesamps inspiriert. Wie z.B. die alten Kitty Hawk Amps damals.

Jetzt kann man möglicherweise den Amp aufschrauben und die Schaltung soweit mofizieren, dass der Klang tatsächlich mehr in Richtung Engl geht. Aber das wäre ja schon Unsinn, oder? Und ob das tatsächlich möglich wäre, weiß ich auch nicht...

Deswegen! Wenn du mit dem Klang des Amps nicht zufrieden bist, dann habe ein einsehen mit dir! ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Marcello":iuylnnrx schrieb:
Du erwähntest Engl. Gefallen dir die Amps? Wenn ja, wird das mit Mesa ´ne schwere Geburt, weil ich meine, dass die Boogies definitiv nicht wie Engls klingen und das kann man auch nicht wirklich durch Schrauberei an den Einstellungen ändern.
Zitat gekürzt gemäß Punkt 5 des GW-Knigge

Mir gefallen Sounds, nicht Amps. Z.B. der von Angus Young, von Doug Aldrich (Whitesnake), eben als Rhythmussound klassisches Rockbrett, als Leadsound singend viel Sustain. Wie machen die ihren Sound? Indem sie irgendwelche Plexi-Marshalls einfach aufdrehen, bis die Endstufe fast abraucht. Die können das, weil sie in entsprechend großen Stadien spielen. Wenn ich aber immer Bierstüblein Kusemüttel gastiere, kann ich das nicht, und so muss Otto-Normal-Guitarero diesen Sound eben anders annähern.

Ich fand Marshalls (z.B. JCM 800) selbst bei relativ hoher Proberaumlautstärke nicht sehr überzeugend, die muss man eben aufreissen, damit sie gut klingen.
Da z.B. der Engl Powerball von vielen Gitarristen dieser Kategorie gespielt wird, dachte ich, der wäre vieleicht was.
 
B
Bumblebee
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Hallo Schwerkowsky,

wenn man an den Ampeinstellungen Klimmzüge machen muß, damit der Verstärker gut klingt, ist meiner Meinung nach was faul.
Bei meinen Amps z. B. muß ich mir wirklich Mühe geben den Sound so zu verbiegen, daß es richtig schlecht klingt.

Kann es denn nicht sein, daß Du soundmäßig einem Phantom hinterher rennst?

Mußt Du unbedingt Deinen Sound über Endstufenzerre bekommen? Würde Dich nicht sogar ein guter Bodentreter um Einiges näher an Deinen Wunschsound bringen? Ich finde es ist keine Schande seine Verzerrung aus einem Pedal zu holen :)

Spielst Du eine 4x12er Box? Da die Teile bei geringer Leistung nicht ausgelastet sind, klingen sie natürlich auch anders als bei Vollaussteuerung.
Ich war z. B. bei meinem Verstärker verblüfft, wieviel Zerre vom Lautsprecher selber dazu kommt. Ich hab mal für eine Aufnahme eine Dummyload angeschlossen und den Amp über einen Speakersimulation aufgenommen. Es war vom Zerrgrad wirklich nicht vergleichbar.

Vielleicht wäre also in Deinem Fall eine 1x12er Box eine bessere Wahl.

Kennst Du in Deinem Umfeld keine Gitarristen deren Sound Deinem Wunschsound nahe kommt?
Wenn ja, dann würde ich mal über deren Equipment spielen und schauen, ober der Sound auch mit Deiner Spielweise stimmt.

Auf keinen Fall würde ich jedoch auf Verdacht einen Engl kaufen und dann mich vielleicht mit ähnlichen Problemen rumschlagen zu müssen.

Gruß
Bumble
 
A
Anonymous
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Bumblebee":1rd1bpq0 schrieb:
Zitat gekürzt gemäß Punkt 5 des GW-Knigge

Ich spiele eine Boogie 2 x 12" Box, oder besser gesagt, über einen Speaker derselben. Zerren tut er schon, aber wie gesagt matscht er dann halt auch. Der Bandkollege hat einen Engl Savage 120, wenn ich über den spiele, klinge ich schon deutlich näher an meinem Traumsound, bis auf die vielen Effekte, die er benutzt. Ich mag eigentlich nur Hall. Allerdings kostet der Savage auch ordentlich Asche, mein Mark III hat knapp 900 Euro gekostet. Ich weiss, eigentlich auch schon zu viel, aber der Zustand war sehr gut, sieht aus wie neu. Vieleicht sollt eman tatsächlich nur mal die Röhren wechseln.

Klar, auf Verdacht kaufe ich nix mehr, neue Amps kann man ja antesten.
 
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schwerkowsky":35e0v8j4 schrieb:
Klar, auf Verdacht kaufe ich nix mehr, neue Amps kann man ja antesten.

Bei Deinen Klangvorstellungen könnte ich mir den Koch Multitone
oder auch den Powertone für Dich vorstellen ... mit dem MKIII (die
ich hatte) konnte man einen guten singenden Bluessound ohne
Power Plate und Co einstellen a la Walter Trout oder auch einen
etwas leblosen Cleansound. Ich habe aber auch mit verschiedenen
Röhren rumprobiert. Die Koch Amps habe ich übrigens auf Verdacht gekauft :)

In Ebay ist ein Multitone Combo, biete ihm doch Deinen Boogie im Tausch an.
Du kannst nur gewinnen dabei ...
 
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Marcello":331epdnn schrieb:
Und...weil´s so schön:

Ein paar Files, um den Koch klanglich einzuschätzen. Hier allerdings der Twintone....klingt m.M.n. aber ziemlich anders wie ein Engl.

http://www.callasong.de/band/music.php?id=101691

Der Powertone ist son´bisschen der Koch für die Rectifier-Freunde..

Der PT kann etwas mehr als Rectifier. Das ist sicherlich eher was
für Leute, denn Diezel und Bogner zu teuer sind ... die Crunch-Sounds
haben gut Eier, mit fetten Leads kann er auch gut dienen.

Der Multitone deckt die Range in das Vintagelager gut ab, Clean a la
Blues Deluxe (mit etwas mehr Dampf), Crunch a la 2203 und High Gain
a la Diezel, Bpogner, Boogie und Co mit dem Lead.

Mit dem Twintone Top bin ich nach wie vor sehr glücklich. Die bestklingendste
Röhrenhandtasche aus den Niederlanden :)
 
frank
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Marcello":3gqljcgt schrieb:
Hallo Schwerkowsky,

ich glaube, ich breche hier mal ´ne Lanze. Nur weil auf dem Amp Mesa Boogie steht, muss man die Amps nicht unbedingt wie das Non - Plus -Ultra finden....

Marcie,

das hast Du schön gesagt. Alle Deine Gedankengänge unterstreiche ich. Ich möchte nur noch dieses hinzufügen: Es ist nicht ein Zeichen schlechten Geschmacks, einen Mesa nicht zu mögen. Es ist aber ein schlechtes Zeichen, sich mit einem Amp herumzuplagen, den man nicht mag.

Also Schwer..., schau Dich nach einem neuen um.

Wobei, Bumblebee`s Phantom-Gedanken, den solltest Du nicht ganz unüberdacht lassen.

Ich glaube übrigens nicht daran, dass "die anderen" immer nur einen guten Sound haben, weil sie unter glücklicheren Umständen spielen können. Wer weiß schon, was bei denen wirklich an soundfördernder Technik zum Einsatz kommt?

Und ja, ein paar Röhren könntest Du schon noch wechseln. Nachdem Du soviel Geld ausgegeben und Dir so viel Mühe mit der Einstellarbeit gemacht hast, wäre es schade, diese letzte Möglichkeit zu negieren. Es bliebe dann immer die Frage: Was wäre wenn...?
 
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Das stimmt, ein Röhrenwechsel kann sehr viel bringen, dass hab ich damals bei meinem Tube50 gemerkt, neue E43L JJ Electronics Röhren rein anstatt der EL34 Teile in den Poweramp und das Teil hatte auf einmal nen Druck drauf, das war beängstigend.

Weiß net welche Tubes in nem Mesa sitzen, aber versuchs mal mit JJ Electronics Röhren, ist so mein Tipp, ansonsten jo neuer (pre) Amp :/ ein ENGL oder H&K dürfte für deine Musikrichtung sicherlich interessant sein.

Regards
Phil
 
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focus":43dz3uye schrieb:
Das stimmt, ein Röhrenwechsel kann sehr viel bringen, dass hab ich damals bei meinem Tube50 gemerkt, neue E43L JJ Electronics Röhren rein anstatt der EL34 Teile in den Poweramp und das Teil hatte auf einmal nen Druck drauf, das war beängstigend.

Weiß net welche Tubes in nem Mesa sitzen, aber versuchs mal mit JJ Electronics Röhren, ist so mein Tipp, ansonsten jo neuer (pre) Amp :/ ein ENGL oder H&K dürfte für deine Musikrichtung sicherlich interessant sein.

Regards
Phil

Die Röhren sind sicher nicht die neuesten, aber wenn ich die alle wechsle, zahle ich wieder ein Saugeld un kann mir trotzdem nicht sicher sein, dass das was bringt. Ausserdem wird ein Amp mit neuen Röhren seine Grundcharakteristik wohl nicht verlieren. also wech und neu.
 
doc guitarworld
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schwerkowsky":390rou10 schrieb:
Die Röhren sind sicher nicht die neuesten, aber wenn ich die alle wechsle, zahle ich wieder ein Saugeld un kann mir trotzdem nicht sicher sein, dass das was bringt. Ausserdem wird ein Amp mit neuen Röhren seine Grundcharakteristik wohl nicht verlieren. also wech und neu.

Versuch den Multitone zu bekommen, der auf Ebay grade ist.
Biete dem Kollegen doch einen Tausch an. Der MK III ist eben etwas
spezieller ;-)
 
frank
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doc guitarworld":1s9w0cwy schrieb:
Versuch den Multitone zu bekommen, der auf Ebay grade ist.

Ja, wenn Du Dich entschieden hast, Schwerkowsky, einen neuen Amp zu kaufen, dann los, und zwar besser heute als morgen.
Ich hatte auch mal so eine Möhre, von der alle Welt schwärmte, und der ich auch mit aller Anstengung keinen interessanten Ton entlocken konnte. Letzten Endes ist er doch zu ebay gewandert. Rückblickend muss ich sagen, dass ich mich viel zu lange mit dem Teil herumgeärgert habe.

Die Suche nach einem neuen Amp gestaltete sich dann etwas länger. Das lag wohl auch daran, dass ich nicht mehr gewillt war, mich auf eine Kaufempfehlung ohne vorherigen ausgiebigen Test einzulassen.

Ich habe im FAQ etwas darüber geschrieben, hast Du bestimmt schon gelesen.
Vielleicht ist diese Vorgehensweise auch für Dich ein möglicher Weg.

Ich fand einen tollen 100-Watter. Davon bin ich heute ab. Gerade, wenn man in die Endstufensättigung kommen will, könnte man mit einem 100-Watter nicht schlechter bedient sein. Das gelingt einem einfach nicht, weil diese Leistung einfach nie abgefordert werden kann. Auch eine Hotplate hilft da nur bedingt.
Heute habe ich 35 Watt, dessen Kanäle ich seperat auf 35, 15 oder nur 5 Watt voreinstellen kann. Meist tummele ich mit im 5 oder 15 Watt Modus. Und damit bin ich bestens bedient.
Ergo vermag ich ich Doc`s Vorschlag nicht zuzustimmen. Der Multitone mag seine Qualitäten haben, keine Frage. Wenn es ein Multitone denn sein soll, ok. Aber dann denke vor allem über die 50 Watt Variante nach. Und selbst die sind meines Erachtens schon zuviel.
 
doc guitarworld
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frank":29l940p9 schrieb:
Ergo vermag ich ich Doc`s Vorschlag nicht zuzustimmen. Der Multitone mag seine Qualitäten haben, keine Frage. Wenn es ein Multitone denn sein soll, ok. Aber dann denke vor allem über die 50 Watt Variante nach. Und selbst die sind meines Erachtens schon zuviel.

Der ist schaltbar auf 50 Watt und klingt selbst bei leisen Settings
schon nach gut bedampfter Endstufe. Das können Dir hier sicherlich
einige Kollegen bestätigen, die meinen Multitone selber schon auf den Sessions
gespielt haben ... einzig allein aus Gewichtsgründen würde ich
vielleicht an eine Topteil denken ;-) Der Combo ist Twin Reverb Klasse,
hat aber zwei seitliche Muldengriffe und Rollen, was es noch erträglich
macht.
 
 

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