Alternative zu Ibanez Sand Grip Plektrum?


Rio_Fischbein
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Hallo,
dieses Ibanez Grip Wizzard Medium Plektrum ist an sich ja schon geil. Handlich, griffig und es kommt ein sauberer Ton raus. Was will man eigentlich mehr?
Der Haken an der Sache ist, daß diese Pleks bei mir rasend schnell rund gespielt sind. Und dann klingen sie dumpf(er). In einer Packung sind nur 6 StücK drinne. Bei 7,55 pro Pack entwickelt sich das Plektrum schnell zu einem ernstzunehmenden Kostenfaktor. Pro Monat 2 Packs, aufs Jahr hochgerechnet komme ich auf über 150 Steine! :shock: Damit ist meine persönliche Schmerzgrenze für Plektren weit überschritten.

Das Sand Grip hat eine Form wie ein normales Standardplek. Nur, und das macht es für mich so attraktiv, ist es etwas küzer (ca 4-5mm) als z.B ein Dunlopp Schildkröten oder Clayton Plek.
Jetzt meine Frage: Kennt jemand ein Plektrum, welches dem Ibanez Grip Wizzard von der Form her nahe kommt? Es sollte eine ausgeprägte, aber nicht zu scharfe Spitze haben, haltbar und kostengünstig sein.

Ich bedanke mich im Vorraus!!
 
E
erniecaster
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Hallo!

Mein Tipp ist, Michael Schnoor von Plectronic.de anzumailen oder anzurufen.

Vielleicht ist ja das hier schon was für dich:

http://www.plectronic.de/shop/Plektren/ ... sform.html

Dreiecksformen haben den Vorteil, drei Ecken zu haben. Wenn eine Ecke abgespielt ist, mal eben drehen, fertig.

Gruß

erniecaster
 
Rio_Fischbein
Rio_Fischbein
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Scheint ja ein sehr gut sortierter Plektrumladen zu sein.
Vielen Dank für den Tip!
Ich messe das Ibanez mal nach und vergleiche erst mal. In dem Shop sind ja sogar die Abmessungen angegeben.
Wenn ich nix finde, schreibe ich dem Herrn ein Mail. Komme mir zwar ein bisschen doof vor, so viel Federlesen um ein passendes Plek zu finden.
Aber die innere Stimme gibt ja eh keine Ruhe, bis ich das "Plektrum-Problem" gelöst habe...
Mann hätten die von Ibanez nicht 12 Stück in die Packung tun können und 1 Euro weniger dafür verlangen, dann wär alles in Butter.
 
A
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Es gibt von Dunlop eine Pick-Sorte, die größenmäßig zwischen Jazz II/III und Standard Nylon liegt. Ich glaube allerdings, dass die nur etwas dicker zu haben sind, von daher weiß ich nicht, ob die das Richtige wären. Weiß leider den Namen nicht, aber Thomann verkloppt die zu üblichen Dunlop-Preisen (72 Stück für 18 € oder sowas).

Dreieckige Picks finde ich mittlerweile übrigens total fiese, obwohl ich die früher mal gespielt habe.

Bin ich froh, dass ich mit Dunlop Nylon Standard (1mm) so gut klarkomme.

- Sascha
 
A
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Moin.
Ich spiele am liebsten Dunlop Tortex. Das Material an sich ist schon griffiger als Nylon oder so, ich ritze zudem beidseitig mit einem scharfen Messer o.ä. ein Rautenmuster # in die "Griff-Fläche"), das gibt mir dann genug Grip.
Und weil Tortex eher hart ist, sind die auch nicht zu schnell runtergespielt.
Nylon mage ich nicht so, da eben (subjektiv zumindest) weicher und schneller runtergespielt als Tortex, und bei gleicher Festigkeit zudem dicker, was ich nicht so gut finde.

Alternativ kann man natürlich auch selber etwas Sandpapier auf 0815-Pleks seiner Wahl kleben.

Tschö
 
Rio_Fischbein
Rio_Fischbein
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Hi,
um das Sandpapier geht es mit eigentlich garnicht so. Ursprünglich ja, mittlerweile ist es eher die Form.
Das Dunlop Tortex ist ca einen halben Zentimeter länger als das Ibanez. Die Breite ist fast gleich. Ich suche ein Standardplektrum, welches etwas gestaucht ist.
 
Ugorr
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Moin.
Guck Dir bei Tonetoys mal die Pickboy Carbon/Nylon an. Ein paar Pickboy Plektren gibt es auch bei Thomann. Könnte Dir passen, mein Ibanezpick hat exakt die selbe Form.
Ich bin mittlerweile bei Dunlop Ultex gelandet, die gibt es auch in der Jazzpickform. Für mich der Beste Sound/Verschleiß Kompromiss. Tortex und Nylon von Dunlop spiele ich eines in einer Probe durch, die Ultex(min 1mm) klingen besser und halten ein paar Proben durch.
Gruß
Ugorr
 
Rio_Fischbein
Rio_Fischbein
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Hi,
vielen Dank für die Tipps!
Ich habe mir jetzt einfach mal Pickboy "Egde" (kurzes Plek) und "High Modulus" Testsets bestellt.
 
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Salve!

...geht mir ganz genau so.....
Seit kurzem hab ich die Ibanez auch und finds wirklich toll, der Preis hat mich allerdings echt etwas geschockt!
Ähnlich wie es die "Mama" beschrieben hat, mache ich es auch (schon sehr lange) nur habe ich nun rausgefunden, wenn ich ein Tortex nehme (hier grad 1mm stark) und dieses anstatt mit einem Cutter mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher (flach) ritze, dann entstehen relativ viel "Späne" und Grate, die zudem auch recht haltbar sind und fast das Gefühl vermitteln, man hätte das Ibanez in den Fingern.
Ausserdem habe ich die Spitze mit einer Schlüsselfeile etwas spitziger gefeilt, das ergibt ebenso einfach die pinch harmonics, wie mit dem IBZ - da finde ich das wirklich sehr gut - liegt aber auch sicher daran, dass es eher kurz ist.

Das Tortex könnte man sich ebenso in Form bringen, allerdings find ich es OK, dass es eben diese 3-4mm länger ist, finde dadurch hat man einfachere Kontrolle und auch mehr Möglichkeiten.

Hört sich jetzt vll. kompliziert an, geht aber in einer Minute und ich finde es genau so gut, ausserdem spielt sich das Ibanez an dem "Sandpapier" schnell glatt, und das Aufrauhen hier geht dann vll. wegen der "Applikation" nicht so gut - man kann so ein Tortex ja immer wieder mal nachrauhen und scharf feilen.

Nylon (schwarze 1mm Dunlop und so...) find ich zwar auch gut und unkapputbar, allerdings hat gibt es mir nicht den gewünschten Oberton und auch diesen crispen Ton und den Attack.
Ich werde meine Ibanez runterspielen, aber bei den Tortex bleiben - weils dann nach dem "Tuning" einfach gleich oder fast schon besser ist.

Diese ebenfalls erhältlichen dreieckigen Tortex habe ich auch jahrelang gespielt, wenn ich da nun mal eins ab und zu spiele, dann kommen sie mir doch wirklich blockig groß und vor allem schwerer vor, irgendwie langsam :lol:

Ich weis, das alles ist auch Sache der Gewohnheit, nur finde ich, dass man nach zig Jahren immer "eingefahrener" wird und sich eben für gewisse Spielweisen auf ein Ding einschiesst.
DAS eine Plektrum gibt es für mich nicht, aber je nach Gitarrengattung werden es dann schon weniger - in der Regel reichen mir dann so 5-6 verschiedene aus.

Aber so fürs schnelle picken und Wechselschlag, Rocksachen.... sind Tortex echt Klasse.

Das Ibanez ist mir auf Dauer zu teuer und dann doch etwas kurz. Aber ich hab meine "Alternative" ja schon, besser und günstiger.
....und haltbar sind sie auch, da gibts manche, die sind schon von dreieckig auf beinahe rund gespielt....
grade die dickeren sind eigentlich nicht kaputt zu bekommen ??
 
Rio_Fischbein
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Hi MAD,
vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung! :-D
Es war mir schon ein wenig peinlich, weil ich dachte, daß ich vielleicht etwas pingelig bin.
Das mit den Tortex probier' ich auf jeden Fall auch mal aus. Die gelben und orangenen habe ich hier eh rumfliegen. Das Material scheint ja das richtige zu sein, auf jeden Fall klingts mit denen auch geil.
Ich werde berichten, wie die Pickboy Testsets sind, die hoffentlich bald bei mir eintreffen werden.
 
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Moin Rio,
....gern geschehen wurde auch etwas länger.... weil früher wars lange Zeit "nur ein plek".... mit der Zeit wurde es aber immer wichtiger, wenn es eben kein fingerpicking ist - dann ist das Stückchen Plastik eben Bindeglied zum Instrument und obwohl es so wenig kostet und scheinbar immer ähnlich ist, ist es doch maßgeblich am Klang beteiligt.

Das hat mit pingelig nix zu tun :)
 
A
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Ist zwar klein wenig OT, aber ich bohre kleine Löcher in die Pleks für den besseren Grip. Entspannt die Hände.
 
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erniecaster
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Hallo!

FretNoize":2wwyfoqs schrieb:
Ist zwar klein wenig OT, aber ich bohre kleine Löcher in die Pleks für den besseren Grip. Entspannt die Hände.

Dafür benutze ich einen ausrangierten Bürolocher.

Gruß

erniecaster
 
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erniecaster":1zuzo3pl schrieb:
Hallo!

FretNoize":1zuzo3pl schrieb:
Ist zwar klein wenig OT, aber ich bohre kleine Löcher in die Pleks für den besseren Grip. Entspannt die Hände.

Dafür benutze ich einen ausrangierten Bürolocher.

Gruß

erniecaster

:shock:

OK, ich nehme an, du benutzt nicht wie ich die Jazztones. An denen kannst du dir den Locher ausbeißen.
 
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erniecaster
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Hallo!

Nein, ich nehme seit Urzeiten nur noch Fender heavy. Da ist ein Bürolocher schon genug gefordert.

Als ich noch Jazztones nahm, habe ich auch gebohrt. Mittlerweile kann ich mit so dicken Plektren aber nichts mehr anfangen.

Gruß

erniecaster
 
Rio_Fischbein
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Hallo,
meine Testpleks sind heute angekommen. War noch ein bisschen Spannung, weil der Postbote meine Sendung doch tatsächlich in einen anderen Briefkasten gesteckt hatte. :|

Für diejenigen die es auch noch interessiert: Das Pickboy "Edge CGN" ist von der Form her nahezu identisch mit den Ibanez Gripp Wizzard! :-D Das Griffstück fühlt sich ebenfalls sehr angenehm und griffig an. Die Pleks haben für meinen Geschmack genau die richtige Ballance zwischen Steifheit und leichten Nachgeben. Ab 0,88 ist aber kaum noch was mit nachgeben und bei 1,00mm ist es dann endgültig vorbei. Aber auch die ganz steifen Pleks gleiten gut über die Saiten. Den Ton konnte ich noch nicht richtig testen. An der unverstärkten Gitarre hört man deutliche Unterschiede zwischen den Stärken. Vielleicht nicht gerade zwischen 0.88 und 0.75....
Das "High Modulus", ebenfalls von Pickboy ist einen Hauch länger als das Ibanez und noch etwas kleiner als das Dunlop Tortex. Die Breite ist etwa gleich wie beim Ibanez. Es liegt ebenfalls super in der Hand. Ich habe hier gerade die Nylon und Celltex Ausführung als Testset. Bei den Nylons hört man an der unverstärkten Gitarre ebenfalls sehr gut die Klangunterschiede zwischen den verschiedenen Stärken.
Ich bin jetzt mal gespannt, wie das nun an meinem Amp klingen wird!
Übrigens hatte ich heute einen sehr netten MA von Plectronic am Telefon. Er hat mir empfohlen auch mal die weiße Ausführung von dem "Edge" zu probieren. Da war die Bestellung allerdings schon raus, aber das werde ich auch noch probieren.
 
 

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