Anfängerfrage: Griffwechsel üben oder Takt?


A
Anonymous
Guest
Hallo,
als Anfänger beschäftigt mich eine wichtige Frage: Ich versuche zur Zeit vor allem Griffwechsel von Akkorden sauber hinzubekommen. Bei manchen Griffen braucht das noch seine Zeit :cry:
Nun habe ich auch gehört, dass das allerwichtigste der Takt ist, und dass man lieber versuchen sollte den Takt zu halten, auch wenn der Griff mal daneben geht.
Ich dachte ich übe erstmal die Griffwechsel, und wenn ich die flüssig "im Griff habe", dann kommt die Kür und ich mache das ganze zum Metronom.

Ich könnte natürlich auch das Metronom auf gaaaaaanz laaaangsam stellen, und dann beide Fliegen mit einer Klappe schlagen - die flüssiger gehenden Griffwechsel müsste ich dann allerdings 'abbremsen'....

Wie lautet denn die Empfehlung der 'alten Hasen' für die ersten Gehversuche?
 
A
Anonymous
Guest
Das eine tun und das andere nicht lassen.

Dein Gedanke, zunächst ganz langsam anzufangen, ist schon richtig. Ziel muß ja sein, alle Akkordwechsel im gleichen zügigen Tempo hinzubekommen.

Ich schlage aber vor, zunächst ohne Metronom ganz häufig die Wechsel zu üben, die Dir besonders schwer fallen. Dann kannst Du zu den Metronomübungen übergehen.

Und die Aussage: egal, ob der Akkord klingt, Hauptsache in time ist natürlich sehr fragwürdig...
 
A
Anonymous
Guest
Moinsen,

Hallo Frankiboy

Nimm das Metronom als Maß aller Dinge!

klack Klack (dein Drummer wird es dir später danken)

SAUBER...
Was heisst SAUBER?

da rutscht und quitscht es...
siehe Welthits wie Extreme - more than Words
cat Stevens.....all about...

eine undeutliche Griff-gerutsche.Signatur...gehört wie das Klappern zum Handwerk.....und bringt einen gewissen Charme......

Aber TIMING ist das Mass aller Dinge!..(da können selbst wir verrückten Gitarristen nich dran vorbei)
DISZIPLIN
 
W
Weekend-Hero
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11 Februar 2005
Beiträge
293
Hallo erstmal,

also ich habe, was das Üben betrifft von allen Seiten bisher nur gehört, so laaaaangsaaaaam wie möglich anfangen.

Ich zitier mal mein Übungsbuch:

Übe immer nur so schnell, dass du keine Fehler machst

Nachdem du das Beispiel visualisiert hast, spielst du es 15mal megalangsam und ohne Fehler zum Metronom

Stelle nun das Metronom auf ein komfortables Tempo und übe das Erlernte für 10 Minuten.
Erst wenn du das beispiel mit Leichtigkeits spielen kannst, solltest du das Tempo beschleunigen.

(aus: Jazz Guitar Basics von Joachim Vogel)

Also ich bin der Meinung langsames üben führt zu technisch sauberem Spiel und die Geschwindigkeit kommt mit der Zeit von alleine.
Mit Metronom übrigens weitaus deutlicher!

Viel Erfolg ;-)
 
Don_Mauzo
Don_Mauzo
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Ort
Reutlingen
Weekend-Hero":1x8znazf schrieb:
Also ich bin der Meinung langsames üben führt zu technisch sauberem Spiel und die Geschwindigkeit kommt mit der Zeit von alleine.
Mit Metronom übrigens weitaus deutlicher!

Wenn man sich umschaut wird das auch genau so in allen Büchern, Videos etc. und von Gitarrenlehrern empfohlen.
Genau so mache ich es auch. Spiele ja noch nicht lange, merke aber, dass es so wunderbar funktioniert. Wenn die Griffe und Anschläge erst einmal sauber sitzen kommt das Tempo mit der Zeit von ganz alleine.

Gruß,
Don Mauzo
 
A
Anonymous
Guest
Moinsen,

YEPP!
right Attitude!

die Halftime-Übungen vertiefen einfach die Geschichte.

Sehr empfehlenswert sind diese Sachen auch in Proberäumen...mit der whole Band!

so einige Missverständnisse können da prima geklärt werden..die in der Realtime überhört wurden.
(("ach...du spielst da Cdur?..habsch ganet mitgekricht?!"))) :-D

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... ;-)

greez
 
Woody
Woody
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16 April 2003
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Lösungen
2
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Köln
Meine Meinung: Erstmal die Finger sortieren und dann das ganze flüssig bekommen.
Gruß,
Woody
 
 



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