Badger Fx-Loop - Strymon Flint - Unity Gain ??????


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Ich spiele mit dem Gedanken mir die verlockende Kombination von Reverb + Tremolo in Form des Strymon Flint zuzulegen.

Jetzt habe ich aber Bedenken was den richtigen / optimalen Einsatz des Pedals angeht. Bisher setze ich VOR dem Amp außer einigen ODs nur ein Memory Lane Jr. als Modulations-Fx ein und denke, daß für ein Reverb eigentlich der richtige Platz der Loop wäre.

So weit so gut. Ich hatte bisher nur einmal ein Fuchs Good Verbrations im Loop und das Ergebnis war absolut grauenhaft. Lautes Krachen und andere Nebengeräusche die nur dann erträglich waren wenn der Effekt so weit reduziert (heruntergeregelt) wurde, das er kaum noch als Reverb wahrnehmbar war.

Auf der Suhr Homepage wird im Zusammenhang mit dem Fx-Loop darauf hingewiesen " For best results ensure that the effects unit is set to unity gain." womit (unity gain) ich leider absolut nix anfangen kann :( . Was bedeutet das ????

Könnte mir jemand von euch sagen ob ich nun das Strymon hier einschleifen kann und wenn nein ob es möglich ist das Gerät auf meinem Board VOR dem Badger einzusetzen und ich trotzdem mit einem sehr guten Soundergebnis rechnen kann.

Schon mal vielen Dank im voraus für euer Bemühen, mir einen wahrscheinlich ganz simplen Sachverhalt begreiflich zu machen :patsch:

Gruß
Stefan
 
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Unity gain ist Verstärkungsfaktor 1, falls das hilft.

Was hast Du denn für einen FX Loop, was für nen Amp?

Ich habe meine Modulationseffekte = 3 x Chorus bzw. Vibrato und 2 x Delay eingeschliffen und keine Probleme. Vor dem Amp habe ich nur 1 x Crunch Box, WahWah und Tuner. Habe mit keinem der Geräte Probleme, nur das Wah Pedal musste umgerüstet werden, da es zu leise war.
 
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Danke für die Antwort! Aber genau das meinte ich: Was bitte ist ein Verstärkungsfaktor 1 ???

Wie im Titel erwähnt spiele Ich einen Badger (18 Suhr) mit einem "Tube Buffered Effects Loop".

Gruß
Stefan
 
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Pfaelzer schrieb:
Allerdings kapiere ich nicht ganz, warum der Badger einen FX-Weg hat, denn er ist doch meines Wissens nach einkanalig. Da sollte es problemfrei möglich sein, alle Effektegeräte vornedran zu hängen.

Kommt drauf an - wenn der Amp nicht clean eingestellt ist, klingen gerade Tremolos eher unprall. Das hat dann weniger was vom gewollten Trem-Effekt und mehr von einem permanenten Rumkurbeln am Vol-Poti der Gitarre - es wird nicht leiser, sondern die Verzerrung nimmt ab. Ist zumindest meine Erfahrung (deswegen hängt das Trem bei mir auch im Loop). Reverbs sind in dem Fall auch nicht so toll (ist aber mMn eh überbewertet bei Gitarrensounds ;-) ).
 
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Sorry, aber schlauer bin ich jetzt auch nicht.
Hab noch ein Bisschen gelesen und finde immer wieder die Hinweise des Amp-Herstellers, ich möchte doch bitte das Fx auf unity gain stellen bzw. des Fx-Herstellers mit dem gleichen Hinweis (ich möge doch den Fx-Loop des Amps auf "unity gain" - was auch immer das heißen mag - stellen).

Am Amp befinden sich auf der Rückseite eine Send- und eine Returnbuchse. KEIN Regler um irgendetwas anzupassen. Mein Holy Grail verfügt über KEINEN Vol.-Regler. Mein Fuchs-Plush Good Verbrations auch NICHT und das Strymon Flint ebenfalls NICHT !

Wo soll man denn dann "unity gain" einstellen/erreichen/anstreben oder was auch immer?

Ich hab nur keine Lust fast EUR 300 für ein Pedal auszugeben, das ich dann wegen "unity gain" nicht nutzen kann...
 
RogerX
RogerX
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Hi,
der Effektweg des Badger ist nicht regelbar. Wenn sich
die Eingangsempfindlichkeit des Effektgerätes nicht mit dem "Send" des Verstärkers verträgt, verlierst Du Ton.
Abhilfe kann ein Effektloop Buffer schaffen, schau zum Beispiel nach "Kleinulator".
Suhr hat einige Zeit einen "Minimix" angeboten, sollte das gleiche leisten (wird auch in der Bedienungsanleitung des Badger erwähnt),
auf seiner Webseite finde ich das Teil aber nicht mehr.
Ich spiele auch einen Badger und benutze im Effektweg ein TC Nova Reverb, das als besondere Möglichkeit ein Kalibrierung besitzt, dadurch optimale Anpassung an den Effektweg .
Grüsse
roger
 
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Hi,
Unitiy Gain bedeutet vereinfacht gesagt. Das was vorne an Strom reingeht, soll auch bitte hinten wieder rauskommen.

Hier gibts nun, 2 Fallen:


- Das Eingangsignal vom Bagder ist zu hoch für den Strymon -> es zerrt
- Das Strymon gibt weniger Pegel aus als es bekommt? Leiser und da nun das Gainstaging zwischen Vorstufe und Endstufe nicht mehr optimal ist ggf höhere Nebengräusche etc ...

Aber, wenns denn unbedingt so ein Setup sein muß, hier werden Sie geholfen :)
Lehle Parallel M

gruß
jens
 
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Vielen Dank für eure Bemühungen, einem Pannemann wie mir, das kleine Einmaleins in Sachen Amp-Physik näher zu bringen.

Das mit dem Eingangs- und Ausgangssignal habe ich jetzt kapiert. Ich werde jetzt das Strymon (kann übrigens doch durch div. Doppeltfunktionen der Schalter/regler "gain"-mäßig justiert werden) bestellen und wenn es denn, so wie überall angekündigt, großartig klingt (z.B. mit meinen anderen Amps) und dann doch nicht im Loop funktioniert, würde ich dann die Anschaffung eines Lehle P. ins Auge fassen.

Gruß
Stefan
 
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Als Badger User kann ich Dir bestätigen, dass die FX Loop ausreichend gutmütig ist ... :)

die meisten anständigen Modulations- und Delaypedalen verändern die Lautstärke des signals nicht (das ist das was im Volksmund mit Unity Gain gemeint ist ... reinlaut = rauslaut) und damit arbeitet der Badger ganz klaglos.
Ich denke, dass Du da keine Probleme bekommen solltest.

@Pfälzer: Die Vorstufe im badger ist ziemlich heiß abgestimmt ... man kann den Amp auch sehr schön JCM800 mäßig mit viel Gain vorne und wenig Sättigung in der Endstufe fahren. Da macht der FX Weg durchaus Sinn. Im "Non Master Mode", am besten noch mit total verpowerscaleder Endstufe, dann eher nicht mehr :)
 
A
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Hi Stefan,
hatten wir nicht kürzlich über den Flint gesprochen? Jedenfalls spiele ich auch mit dem Gedanken, mir das Gerät für meinen JTM45 zu kaufen. Eine Bewertung von dir käme mir da grade recht.
Du spielst doch überwiegend mit Zerrern? Dann kannst du den Flint vor die Vorstufe packen und dir keine Gedanken über den Einschleifweg machen. Es wird dann schon gut klingen.
Ich mache das bei meinem Realtone auch so. Diverse Zerrer, dann kommt Modulation und Delay, dann in den Amp, der leicht angebritzelt eingestellt ist. Perfekt!
Sollte bei dir Highgain aus der Vorstufe kommen, wird es mit dem Flint davor experimenteller klingen.
LA
 
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Tach Andreas!

Soweit ich mich erinnern kann (das will aber nichts heißen) haben wir nicht über das Flint gesprochen. Ich habe es aber heute bei T bestellt, da ich dem Herrn aus Leverkusen nach meinem letzten Besuch (bei dem ich immerhin ein Suhr Koko Boost mitgenommen habe) keinen Cent mehr bezahlen werde. Der Laden und sein Besitzer sind wirklich unfassbar.

Aber ich schweife ab... Beim Badger stelle ich fast immer einen schönen Crunch ein und mache den Rest, wie du schon ganz richtig schrubst, über div. Treter. Ich werde den Flint also vor dem Amp als auch im Loop ausprobieren. Dein schweineteurer Realtone wird doch wohl einen Loop haben, oder etwa nicht??? :?:

Werde dir dann genaustens berichten, denke aber jetzt schon, das die Entscheidung richtig war.

Gruß
Stefan
 
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Einschleifweg? Natürlich nicht! Wo kämen wir denn da hin mit son neumodischen Kram??
Ernsthaft, ich brauch das nicht. Ich habe alle Effekte vor dem Amp. Für mich klingt das besser. Ich hab den Sunday Driver als Buffer und keine Probleme mit Soundverlust, Brummen etc.
Hatte U. aus L. einen schlechten Tag? Das kommt schon mal vor bei ihm.
Gruß
Andreas
 
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Hallo Stefan,

ich hatte mal den Badger und im Effektweg verschiedene Delay und Chorus Pedale gehabt - alle funktionierten 1A. Zur Not kannst Du ja eben den Lehle Parallel kaufen, den habe ich auch und er funktioniert mit meinen Effekten ( u.a. Timeline) und meinem Divided super.
Und wenn das alles nicht hilft, dann kaufe einen Custom Audio PT 50 Amp - ein geiles Gerät mit einem super Effektweg ! -)))

Viele Grüße
Peter
 
 

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