Band und Familie


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Hallo,

da ich im Oktober Vater werde würde mich mal interessieren wie die Väter unter euch Band und Familie unter einen Hut bekommen.

Mit Nachwuchs ist ja eh schon alles zeitlich zu knapp und dann auch noch die Musik, das kann doch für die Beziehung schädlich sein.


Wie handelt ihr das so?

Catweezle
 
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Anonymous
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Moinsen,

kommt doch alles auf die Dosis an.

und Kinder werden ja auch ma grösser - dat geht relativ schnell.

Am Anfang einfach die Wiege ans Taktell aschliessen und Blues üben.
ab 1 Jahre: Gehübungen mit Gary Moore ( Walking)
ab 3 Jahre: Klassikübungen (Sabledance)
ab 6. Jahr: Familienband aufmachen und sich - wenn alles geklappt hat -schon mal über die Anschaffung weiterer Drummer, Bassisten Gedanken machen.

Alles halb so wild! :-D
und wenn hier und da noch mal Extrageld reinkommt...gehn erstaunlich viele Mundwinkel hoch! ;-)

greez
 
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hi catweezle,

ich hab zwar selber (noch) keinen nachwuchs, aber unser gitarrist ist zwillingspapa. daher kenne ich das thema zur genüge. ich denke, das steht und fällt mit dem verständnis des partners für das "hobby" des papas.

jeder braucht einen ausgleich zum alltagstrott und was ist da schöner als ein paar stunden in der woche musik zu machen. dann ist der papa wieder gut gelaunt und alle haben was davon. natürlich eine reine frage der selbstorganisation.

wir proben 2x die woche, das ist sicher schon viel und dann kommen noch gigs, recordingtermine etc. dazu. das ist nicht immer einfach.

ich habe das glück, das meine frau mein "hobby" nicht als dusseligen zeiträuber sieht sondern als meinen lifestyle anerkennt. und damit ist die kuh vom eis. sei es zeiteinsatz oder kluge und notwendige investitionen (dazu gehören keine gas-attacken) fallen da immer auf fruchtbaren boden.

das wünsche ich allen musizierenden familienvätern (oder verheirateten).

viele grüße

alex
 
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Hi catweezle,

ich habe vier Kinder, darunter ein Zwillingspärchen. Ich sehe das Problem gar nicht so sehr darin, in einer Band zu spielen (d.h. einmal die Woche proben und der eine oder andere Gig), sondern darin, dass sich Dein allgemeines Freizeitvolumen verringert, d.h. z.B. weniger Zeit zum üben. Auch die Finanzen sind eingeschränkter. Insoweit bedeutet es auf jeden Fall Kompromisse eingehen. Ich habe Glück, dass ich zwei angehende Gitarristen großziehe...

Gruß, Martin
 
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Hi,

als Vater dreier Bratzen und Hausmann kann ich Martin nur voll zustimmen. Was noch dazukommen kann: Meine Tochter hat meinen Bass beschlagnahmt...

Ich würde die Band nicht gebacken bekommen, wenn a.) meine Lieben nicht mitziehen würden und b.) unsere Übtermine nicht regelmäßig wären. Spontan läuft so gut wie garnichts, dafür haben alle vielzuviele Termine, Fußball, Konfer, KiTa, Schule, Musikunterricht, Arbeit... Ein Trost: Dreiviertel der Band geht es genauso.

Gruß,

ojc
 
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ojc":176qpzod schrieb:
Was noch dazukommen kann: Meine Tochter hat meinen Bass beschlagnahmt...

Dem habe ich vorgesorgt: Meinen Mädels habe ich eine Ukulele gekauft und sie sparen im Hintergrund das Weihnachtsgeld von Omas und Opas, meine Jungs geben ihres bereits für eigene Instrumente aus. Das heisst nicht, dass sie an meine Sachen nicht dran dürfen, aber die Grenzen sind gesteckt... ;-)
 
Woody
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catweezle":2uj1jy90 schrieb:
Mit Nachwuchs ist ja eh schon alles zeitlich zu knapp und dann auch noch die Musik, das kann doch für die Beziehung schädlich sein.

Wenn es das wäre, dann wäre es keine gute Beziehung.
Musik machen gehört zu mir.
Und wenn man sich einmal die Woche im Probenraum so richtig austoben kann und abschalten, dann kann das für eine Beziehung auch ganz gut sein.

Gruß,
Woody
 
 

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