Blindtest....röhre vs fender mustang


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vielleicht kennen ihn mache noch nicht?!

http://www.youtube.com/watch?v=YUxBL7mub0A

es geht hier nur um den Klang für den Zuhörer, feeling, response etc können nicht berücksichtigt werden ;-)
 
A
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Super; danke, Heinz! :cool:

Anmerkung OHNE SPOILER: Sound A ist marginal lauter (hab mir den Soundfile mal angesehen); dadurch wirkt dieser immer etwas "überlegen" und auch mittig-direkter. Dies sollte man beim direkten Vergleich berücksichtigen, und dies beeinflust den Test natürlich.

Anmerkung MIT SPOILER (siehe unten):


































































Ich fand beide auf einem Niveau. Beide Sounds begeistern mir nicht wirklich, wobei ich sie auch nicht schlecht finde. A hat m.E. die Nase leicht vorn, was aber eben an der leicht erhöhten Lautstärke liegen kann; dadurch wirkt er dynamischer, mittiger und ein wenig saftiger.

Das Ergebnis überrascht mich nicht nur nicht, es entspricht sogar meiner Annahme; die Mustangs sind eben, wie ich an anderer Stelle schon einmal schrob, perfekte (= ideale) ABBILDER. Solange man das Spielgefühl nicht hat, sondern "nur" von außen hört, spielen sie in der Top-Liga.

Außerdem mag ich dies ganze Crapton-Linie nicht. Der Meister selbst mag damit seinen Sound finden, den ich dann ja auch wieder ganz lecker finde, aber für mich persönlich wären die Dinger nix. :cool:

Nochmals meinen Dank; Blindtests sind das einzig Wahre... wenn man denn tatsächliche Chancengleichheit für alle beteiligten Gerätschaften walten lässt. ;-)

Schönen Sonntag,

Batz.
 
A
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A klingt zu gut/glatt für nen rauchigen Tweed, aber wahrscheinlich sind A und B der Mustang, das wäre mal witzig ;)
 
A
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Haste die Auflösung nicht gefunden? - Gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=Mr9g7vIKR7s

Gruß,

Batz. :cool:
 
A
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Batz Benzer schrieb:
Super; danke, Heinz! :cool:

Anmerkung OHNE SPOILER: Sound A ist marginal lauter (hab mir den Soundfile mal angesehen); dadurch wirkt dieser immer etwas "überlegen" und auch mittig-direkter.
Moin.

Sound A hat auch mehr Zerre. Gefällt mir -deshalb- besser, macht aber so nen Vergleich recht wertlos.

Beide Amps klingen bei den Aufnahmen mit dem Gitarristen, dieser Gitarre und diesem Aufnahmesetting (imho) gut.

Wichtiger ist die Frage, wie die Amps auf das reagieren, was der Klampfer spieltechnisch reinkippt. Und das kann eigentlich kein U-Röhren-Video darstellen.

Tschö
Stef
 
A
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Als Besitzer eines Mustang III V2 weis ich zu was dieser in der Lage ist. Ohne die Auflösung anzuklicken war mir irgendwie klar dass A der Mustang ist. Das sind ja eh so die Sounds die ich bevorzuge. Tele und Mustang= Waffe! :lol:

Ich hab einen ähnlichen Vergleichstest für mich gemacht. Da ich einen sehr guten BF Deluxe Reverb von Ritter besitze hab ich meinen Mustang in mühevoller Einstellarbeit exakt mit dem Tubeamp abgeglichen in verschiedenen Gainsettings. Ich nutze bei dem Mustang eh nur zwei 7ender Ampmodelle für die ich viele verschiedene Presets angelegt habe. Die letzten 20 Plätze sind dann etwas britischer angehaucht, was der Amp auch kann, aber nicht seine Stärke ist.
Mir war klar dass hier vor allen Dingen Gehäuse und Speaker eine sehr große Rolle spielen. Also habe ich den Mustang auch mal über das DR Gehäuse laufen lassen. Das hätte ich allerdings besser sein lassen! Es ist unfassbar wie gut plötzlich die DR Simulation des Mustang klang. Selbst mit einem TubeScreamer davor verhält sich der Amp wie ein echter mit dem klaren Vorteil clean noch wesentlich lauter zu sein. Da fliegt dir echt der Hut weg :p
Dies habe ich dann doch mal einem befreundeten Gitarristen vor Ort vorführen müssen mit der Antwort die ich eigentlich erwartet habe: Warum baust du nicht ein anderes Gehäuse für den Mustang, das klingt doch noch viel geiler :roll:

Der Mustang ist mein Session-Amp und steht sonst bei mir Zuhause und dort bleibt er auch. Punkt.

Ich hab lange überlegt ob ich das nun hier so schreiben soll. Man mag mich jetzt für diesen Test und diese Zeilen dazu für verrückt erklären, teeren und federn, aber es ist so wie es ist. Der Mustang hat suuuuper 7 BF- und Tweedsounds an Bord die sich je nach Einstellung auch dynamisch gut spielen lassen. Das Feeling eines guten Röhrenamps kann man allerdings mit keinem Amp nachbilden, aber den Sound schon.
 
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Magman schrieb:
Mir war klar dass hier vor allen Dingen Gehäuse und Speaker eine sehr große Rolle spielen. Also habe ich den Mustang auch mal über das DR Gehäuse laufen lassen. Das hätte ich allerdings besser sein lassen! Es ist unfassbar wie gut plötzlich die DR Simulation des Mustang klang.

Nur zum Verständnis, bei gleichem Speaker?

Viele Grüsse,
gp
 
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Hey,
Danke für den Link !

Spannend........ ich hab den Mustang III seit einer Woche hier stehen und bin mir noch unschlüssig, ob er bleiben soll oder wieder ins Musikhaus zurück gebracht wird.....

Dass die beiden Amps im Test für einen Zuhörer klanglich so nah aneinander sind, hätte ich nicht gedacht !

Aber wie oben bereits jemand schrieb: ich vermute auch, dass in Puncto Spielgefühl der Unterschied doch etwas deutlicher ausfallen würde !

Gleich zu Beginn des Videos, als der Tester das Modell "A" vorführte, war mein erster Gedanke: Das könnte der Mustang sein, dieses "Fette" & "Schmatzende" kommt mir bekannt vor.

Modell "B" kam mir etwas höhenreicher, klingeliger und minimal dünner bzw. "hohler" im Klang rüber.....

Am Ende des Testes war ich mir dann aber auch nicht mehr ganz so sicher wie zu Beginn....

Es hat mich davon abgesehen aber auch überrascht, dass der "Röhren- Kandidat" relativ viel Zerre hat !?
 
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Guitarplayer schrieb:
Magman schrieb:
Mir war klar dass hier vor allen Dingen Gehäuse und Speaker eine sehr große Rolle spielen. Also habe ich den Mustang auch mal über das DR Gehäuse laufen lassen. Das hätte ich allerdings besser sein lassen! Es ist unfassbar wie gut plötzlich die DR Simulation des Mustang klang.

Nur zum Verständnis, bei gleichem Speaker?

Viele Grüsse,
gp

Jupp mit gleichem Speaker, einem Jensen P12Q Alnico. Dieser ist zwar nur mit 40 Watt gelistet, hält aber weit mehr aus.

@Zak: der Celestion G12T-100 braucht sehr sehr lange bis er weicher wird. Danach klingt der Mustang allerdings wirklich um einiges besser und verliert das "Glas" obenrum.
 
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Guitarplayer schrieb:
Magman schrieb:
Jupp mit gleichem Speaker, einem Jensen P12Q Alnico. Dieser ist zwar nur mit 40 Watt gelistet, hält aber weit mehr aus.

Heisst das, Du hast den in Deinem Mustang verbaut?

Viele Grüsse,
gp

Nein, ich hatte bloß den Mustang selbst über das DR Combogehäuse laufen lassen um einen 1:1 Vergleich starten zu können.
 
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Hattest du bei dem Vergleich die Cab.-Simulation im Mustang dann ausgestellt?

(Es ist übrigens auch ohne Nachmessen leicht zu hören dass Amp A im Test lauter ist - das macht ein Urteil "was besser klingt" ziemlich schwierig. Das hätten die Tester doch spätestens beim Fertigstellen des Videos selber merken können)
 
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Magman schrieb:
Guitarplayer schrieb:
Magman schrieb:
Jupp mit gleichem Speaker, einem Jensen P12Q Alnico.
Heisst das, Du hast den in Deinem Mustang verbaut?
Nein, ich hatte bloß den Mustang selbst über das DR Combogehäuse laufen lassen um einen 1:1 Vergleich starten zu können.

Ok, aber dann hat der P12Q natürlich mehr Einfluss als das Combogehäuse selbst.

Viele Grüsse,
gp
 
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Frente schrieb:
Hattest du bei dem Vergleich die Cab.-Simulation im Mustang dann ausgestellt?

Nö ich habe am Mustang selbst garnichts verändert. Was mich sehr überrascht hat war die Verträglichkeit mit echten Pedalen vor dem Amp. Mit meinem Rockett Pedals Blue Note davor klingt das genau so gut wie bei dem Original. Braucht man aber eigentlich nicht, da die ODs im Mustang gut klingen und reagieren.

Mal sehen, vielleicht mache ich den Test mal wieder vor der Cam. Obwohl man ja mittlerweile weis wie gut und authentisch die 7ender Amps im Mustang klingen.

@gp: klar, der Speaker hat nen großen Einfluss, aber auch die Gehäusebauform des DR macht dabei was aus. Das Gehäuse hat ne andere Abstrahlfläche und auch mehr Volumen. Ich wollte aber auch mal nen P12Q in den Mustang schrauben. Mal sehn wie das so kommt ;-)
 
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Die müssen was an den Ohren haben... die beiden klangen ganz klar nicht gleich sondern nur ähnlich.
Für mich als "moderner" Mensch (und Mustang-Besitzer) enttäuschend, dass der Mustang mir weniger sympathisch klang... aber man muss ja ehrlich bleiben.
 
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erniecaster
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Hallo Mipooh,

nicht enttäuscht sein. Schreib einfach nichts darüber und verkauf den Mustang, solange er noch hip ist.

Es ist gerade NAMM, in ein paar Wochen kommt eine neue Sau durchs Dorf, dann verfällt der Secondhand-Preis für die Mustangs. Wetten?

Gruß

erniecaster
 
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Achwas, ich behalte den sogar und kaufe keinen Röhrenamp mehr. Nicht in diesem Leben...
Ich finde den Mustang auch ziemlich gut und bin sowieso sehr empfänglich für technische Entwicklungen. Aber ich kaufe auch keinen neuen Mustang, selbst wenn es den mal in Version 5.0 geben sollte.
Die besten Sounds sind eh unplugged...
 
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mipooh schrieb:
Achwas, ich behalte den sogar und kaufe keinen Röhrenamp mehr. Nicht in diesem Leben...
Ich finde den Mustang auch ziemlich gut und bin sowieso sehr empfänglich für technische Entwicklungen. Aber ich kaufe auch keinen neuen Mustang, selbst wenn es den mal in Version 5.0 geben sollte.
Die besten Sounds sind eh unplugged...

Die NAMM hat nix erwähnenswertes gebracht was 7 anbelangt. Ich glaube es wird auch schwer werden die jetzigen Mustangs noch zu toppen. Mit V2 hat man alle Kinderkrankheiten im Pferdestall ausgeräumt. Vielleicht was die Bedienung angeht, einige warten auf MIDI-Tauglichkeit. Oder ein Limited Mustang im Tweed Gehäuse. Das gäbe einen Run denke ich.
Egal wie, 7 hält sich mit den Mustangs über Wasser und die Amps verkaufen sich seit Erscheinen wie von selbst und ist die erfolgreichste Ampserie seit langen Jahren.
 
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erniecaster
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Hallo!

Ach Martin...

-Warst du bei der NAMM?
-Du selbst schreibst, dass das Spielgefühl beim Mustang nicht wie bei einem Röhenamp ist. Somit könnte sich Fender sehr wohl "toppen", indem das Spielgefühl auch nachgebaut wird.
-Hast du Zahlen über Verkäufe des Mustangs?
-Hast du Zahlen über die Verkäufe der anderen Fender-Produkte?

Sorry, du bist immer sehr begeistert aber deine Aussagen lesen sich immer wie in Stein gemeißelt, es sind aber Mutmaßungen. Oder du hast Insiderinformationen...

Gruß

erniecaster
 
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Ach Ernie,

ist das ein Déjà-vu?, das hatten wir doch schon einmal!

Nun, ich bin gut über die NAMM informiert und was 7ender betrifft so begleicht sich das mit deinem letzten Satz.

Gefühl kann man nicht nachbauen, modeln, profilen oder wie auch immer und das ist auch gut so. Und wenn es 7ender dann doch schaffen sollte seine jetzigen Algorithmen noch zu pushen freuen wir uns....oder auch nicht.

Freuen wir uns doch über beide Welten wie sie da ganz oben vorgestellt werden. Ich mag sie beide ;-)
 
A
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Zum Thema Mustang Gehäuse:

Ich betreibe meine MII (V1&V2) mit Jensen C10Q auf Adapterringen im Open-Back-Gehäuse (2/3 geschlossen). Beide Gehäuse sind Spanplatte.
Ich besitze eine gleichdimensionierte Zusatzbox in Kiefer - auch mit C10Q - auf 9mm Schallwand...

Der Unterschied ist phänomenal....

Mein MIII V2 ist im Umbau zum Paulownia-Headshell begriffen (Tweed ist bereits geklebt und harrt der Lackierung), die Boxen dafür ebenso....

... und außerdem ist da noch so ein Special-Projekt am trocknen.....
 
A
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Es gibt nen neuen Test von dem Kollegen: 7ender EC Tremolux vs Mustang IV.

Ich sag A ist der Mustang.

[youtube]http://youtu.be/jcpdCOQFt5Y[/youtube]
 
 

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