Bodenequalizer gesucht


russ
russ
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Mohn zusammen,

ich möchte gerne einen BodentreterEQ

hat denn jemand einen guten Tipp für mich.

Wie isn der Danelectro Fish´Chips... taugt das?

Ach ja, ich möchte den für folgendes: Meine neu erwobene Parker mit 2 Humbuckern verträgt sich nicht so wirklich mit meinem Amp zuhaus...der hingegen mit meinen Singlecoils Teles und Strats ganz wunderbar tönt. Irgendwie tut die Abstimmung nicht richtig. Als Tip in einschlägigen Magazinen wird da gern mal ein einfacher graphischer EQ vorgeschlagen.

Aber welcher?

da gibts den artec, den fame, den boss, obigen danelectro und noch welche im teuren segment, *schulterzucks* hmm für zuhause mal 150 euros?
 
Dr.Dulle
Dr.Dulle
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Hi

Ich hatte auch schon mal überlegt mir nen Boden EQ zuzulegen.


Der Boss EQ wird des öfteren im IN als nicht gerade
rauscharm bezeichnet (im Verhältniss zum Preis)
und da würde ich diesen für 29,90 als erstes ausprobieren.

http://www.thomann.de/de/harley_benton_eq100.htm

Besitze ein Harley Benton Pedal und das ist völlig ok,
mechanisch ist es sehr robust.

bei nichtgefallen hat man ja Rückgaberecht ;-)


Gruß
 
E
erniecaster
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Hallo!

Überleg doch bitte mal, ob du nicht doch lieber einen semiarametrischen EQ nimmst. Gibt leider nicht viele in Treterform und schwieriger zu benutzen sind sie anfangs auch. Nach Erklärung und eine Minute Probieren ist das aber kein Thema mehr - und dann sind die Dinger richtig geil.

Gruß

erniecaster
 
A
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Guest
Hi

Ich hab den HB EQ früher benutzt. Alles auf 0 nur Volume hoch , quasi als Soloboost.
Das Problem , der Sound, der aus dem EQ wieder rauskommt hat selbst in Nullstellung nicht viel mit dem ,der mal original reinkam zu tun.
Live war mir das früher nei so heilig aber testet man das daheim , grausts einem schon ein wenig.
Auch andere Einstellungen wie klassische Mittenabsenkung/erhöhung wirken sich zwar aus, aber Verändern auch den Sound an sich irgendwie , unabhängig der Frequenzen.
Schwer zu beschreiben , aber meine EQ aus dem RP1000 arbeiten wesentlich "authentischer".

;-)
Gruß
Matze
 
J
Julle
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Morgen,

ichh bin seit Jahren zufriedener Benutzer vom Boss GE7.
Macht genau das, was ich will. Und hat noch einen seperaten Lautstärkeregler, ist also auch NUR als Booster einsetzbar, was ich sehr praktisch finde.
Meine Aussage relativiert sich allerdings dahin gehend, als dass ich nie einen anderen Boden EQ unter den Füßen hatte.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist kann ich nicht sagen, wie gesagt, ich bin zufrieden und habe somit keinen Grund, nach was neuem zu suchen...
 
therealmf
therealmf
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the right side of the rhine (=left)
Ich kann den Artec Parametric EQ sehr empfehlen. Er hat nicht nur stufenlose Boost/Cut- und Frequenz-Regelung, sondern auch nen Regler für den Q-Faktor, also ob die Anhebung/Absenkung schmalbandig nur bei der gewählten Frequenz oder breitbandig erfolgen soll. Extrem variabel und für den Zweck sicher besser als ein Grafik-EQ mit 6 oder 7 Bändern, denn da hast Du immer das Risiko daß die für deinen Fall perfekte Frequenz genau zwischen zwei Bändern liegt.
Außerdem kostet das Ding fast nix.
 
A
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Guest
Gitarrenschlumpf":o9omjy26 schrieb:
Ich find den MXR-EQ, den ich neulich von Magman erstanden habe, echt schick: http://www.jimdunlop.com/index.php?page ... pip&id=248
Gibt´s auch als 6-Bänder: http://www.jimdunlop.com/index.php?page ... oducts/mxr

Mit nem grafischen EQ bist du halt nicht festgelegt und kannst deinen Sound hindrehen, wie du es gern hättest.

Es ist m.M.n. DER EQ für Gitarre. Es kommt halt darauf an, was man mit dem EQ veranstalten möchte. Möchte man seinen Sound in eine bestimmte Richtung 'biegen', als Booster nutzen, oder gelegentlich einen 'Effektsound' fahren?
 
A
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Guest
Ich klinke mich da mal mit ein... bin selbst auf der Suche nach einem kleinen kompakten EQ, den in in den Insertweg meines Laney LC30 hängen kann, um Boogie-like den Gesamtsound der Vorstufe zu beeinflussen, bzw. den Speaker-Klang auch noch etwas zu verbiegen, um das ganze etwas mehr nach 7ender klingen zu lassen oder doch mehr Vintage30 nöckig :D je nach Bedarf.
Ich bräuchte da schon was, was ein bisschen mehr Pegel vertragen kann... (+4dBu) Ich kann den Insertweg zwar auch auf normales Bodentreterniveau herunterschalten (-10dBu), möchte aber zusätzliches unnötiges Rauschen vermeiden, weil hinter dem FX-Return nur noch die Endstufe hängt und kein Summen-Master...
Der Hanomag Boden-EQ ist mir etwas zu unhandlich und ich kann den auch schlecht hinten mit in den Combo reinlegen :D

Schätze mal, daß sich das auf Boss bzw. MXR reduziert. Oder hat da jemand nen echten Geheimtipp?
Der programmierbare Boss ist ja schnuckelig, aber auch gleich richtig teuer... Hier geht's mehr so um "once set an forget" Ich würde das Teil sogar nachher im Combo drin befestigen...

Gruß

Stefan
 
russ
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hey stratitis,
ich hab da noch ein altes BOSS SE 50 Multieffekt im Einschleifweg meines Combos. da ist ein paramatrischer EQ drin, und mit dem mach ich genau das, was du denkst, schau dich doch nach nem älteren Multieffekt um, die haben auch meist nen EQ an Board, dann dürfte es im Effektweg auch kein Problem geben.
ich such halt selber nen bodentreter.
 
A
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Guest
Das hilft zwar nicht weiter, aber ich mache sowas ja alles per GT-10. Der Vorteil daran ist (wenn man's per "4 Kabel Methode" benutzt), dass man den EQ vollkommen frei im Signalweg plazieren kann. Mal benutze ich den als Solo-Boost (mit sanftem Höhencut) hinter der Vorstufe, mal aber auch korrektiv, um eben bspw. verschiedene Gitarren im Wechsel benutzen zu können.
Ich bereue da auch gar nicht, meine analogen EQs (jeweile einen grafischen von Pearl und Ibanez sowie einen parametrischen von Boss im 9.5" Format) nicht mehr benutzen zu können/müssen. Irgendwie gab's dann doch immer nur mehr Nebengeräusche.
Und mal so nebenbei: Das GT-10 verhält sich extrem soundneutral.

- Sascha
 
A
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Guest
Ein GT10 :-D

Meine Armut kotzt mich an !!! :roll: :mad:

Zur Zeit habe ich meine alte J-Station dazwischengefrickelt,eigentlich als Effektgerät. Gelegentlich nutze ich aber auch die Amp-Modelle bei deaktivierter Speaker-Emulation und minimalem Input-Gain, damit sie selber nur den Frequenzgang biegen und nicht groß selber rumzerren, denn das tun ja die Vorstufen. Einen richtigen EQ hat das Teil nicht und die Klangregelung beeinflusst den Grundsound bei einigen Modellen nur sehr wenig. Damit der Sound nicht zu krass wird, habe ich am Amp die Klangregelung fast auf linear stehen (Bässe und Höhen auf Null, Mitten voll auf) Aber egal wie.. die J-Station nimmt im Live-Betrieb einfach eine Menge an Druck und Lebendigkeit aus dem Sound, wenn man mit Amp-Modelling arbeitet. Als reines Multieffektgerät arbeitet sie sehr gut (abgesehen von den Pitch/Detune-Effekten...)

Ich komme schon fast ins Grübeln, ob für TOP40-Kram es sogar sinnvoller ist, statt dem Amp gleich ein Line6 POD X3 LIVE etc. zu nehmen und damit dann in die PA rein...

Wenn das Teil für sowas optimal ist, würde ich glatt meinen neuwertigen LANEY LC30 Mk2 gegen ein POD X3 Live eintauschen.... Zwar bitter, weil der Laney knapp 600 Ocken gekostet hat und an sich auch geil klingt...
Aber ich brauch halt viel verschiedene Sounds und Patches, die man bltzschnell umschalten oder überblenden kann (was der POD ja kann)
Vielleicht kann man dann aber auch über einen Wertausgleich reden :D

Los, sagt mir, daß das eine Scheis-Idee ist ! :? :|

Oder könnte vielleicht ein ganz simples Zoom G2.x auch schon die meisten meiner Probs lösen? Immerhin soll da ja ein 6-Band-EQ drin sein... Amp-Sim ist auch nicht soo wichtig.

Gruß

Stefan
 
A
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Stratitis":23r3iekj schrieb:
Wenn das Teil für sowas optimal ist, würde ich glatt meinen neuwertigen LANEY LC30 Mk2 gegen ein POD X3 Live eintauschen.... Zwar bitter, weil der Laney knapp 600 Ocken gekostet hat und an sich auch geil klingt...
Aber ich brauch halt viel verschiedene Sounds und Patches, die man bltzschnell umschalten oder überblenden kann (was der POD ja kann)
Vielleicht kann man dann aber auch über einen Wertausgleich reden :D

Los, sagt mir, daß das eine Scheis-Idee ist ! :? :|

Ja, das ist eine Scheißidee.
Mach beides nicht. Der Laney ist ein geiler Amp (ich habe den auch angetestet, mich dann aber für den LC50 entschieden). Und einen guten Amp braucht man immer mal wieder, auch im Top40 Kontext, denn nicht immer ist das Monitoring so super.
Ich benutze im Moment (trotz Vorhandensein etlicher anderer Sachen) meistens ein Setup aus GT-10 und LC50. Das ist wirklich superkomfortabel und leistungsfähig. Bisher habe ich, seit ich das so spiele (etwas über ein Jahr) ausschließlich positive Kommentare hinsichtlich meines Sounds bekommen. Das GT-10 schaltet übrigens auch noch gleich den Amp mit um.
Und ich habe halt beide Optionen: Nur DI per GT-10 (was mMn übrigens irgendwelche PODs locker schlägt, gerade in punkto Dynamik), oder eben GT-10 mit Amp. In letzterem Fall benutze ich die Preamps des GT-10 übrigens gar nicht, sondern stelle mir am Laney 2 relativ "neutrale" Grundsounds ein (der Cleane ist nicht sonderlich scharf oder fett, der Zerrkanal nicht zu zerrend) und manipuliere die dann mit den Zerrern, EQs und natürlich Effekten des GT-10. Damit kann ich eine ganz enorme Bandbreite abstecken, und in Verbindung mit dem Röhrensound des Laneys kommt das GT-10 auch nochmal ganz anders zur Geltung.
Mal nebenbei zur Information: Ich habe auch noch einen Boogie MkIV samt Rack, Looper, Soldano SP77, Boogie VTwin und TC G-Force zur Verfügung. Der Kram verstaubt mehr oder minder. Denn die Laney/GT10 Kombination macht quasi alles, was ich brauche. Manchmal kommt 'ne zusätzliche 1x12"er ran, letztens habe ich auch mal den internen Speaker großzügig mit 'ne 4x12"er ersetzt, da flattern dann auch mal die Hosenbeine.
Und nee, ich bekomme nichts von Boss für die Werbung - bin halt von diesem Setup absolut überzeugt.

Amp verkaufen würde ich also auf gar keinen Fall. Ob's dann ein GT-10 sein muss - keine Ahnung. Es gibt Leute, die finden das Line 6 Zeugs geiler (oder auch so Digitech Krempel), aber im Zusammenspiel mit einem Amp (der über einen seriellen Einschleifweg verfügt) ist, zumindest in dieser preislichen Größenordnung, das GT-10 absolut nicht zu schlagen.
Also einfach mal die Gage von 2 Top40 Shows aufgehoben, schon klappt das!

Gruß
Sascha
 
T
tommy
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Stratitis":2untxjt1 schrieb:
Oder könnte vielleicht ein ganz simples Zoom G2.x auch schon die meisten meiner Probs lösen? Immerhin soll da ja ein 6-Band-EQ drin sein... Amp-Sim ist auch nicht soo wichtig.

...lass es, ich selbst hatte ein Zoom G2.

M.E. ist das Teil echter Müll. Der Grundsound ist schon ziemlich mies. Irgendwie aufdringlich und blechern. Mit den kompliziert zu bedienenden EQs wurde es eher schlimmer.
Nachdem ich immer wieder versucht hatte irgend eine sinnvolle Beschäftigung für das Gerät zu finden, habe ich es schließlich eingemottet.

OK, es war eins der ersten Generation. Vielleicht sind die Neuen besser.
 
A
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Ich finde die Zooms nach wie vor ziemlich räudig.
Also, wenn überhaupt was in der Richtung, dann würde ich sagen Digitech, Line 6 oder eben Boss. Für mich, aus den schon genannten Gründen, letzteres.

- Sascha
 
T
tommy
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...mal eine andere Frage: Welche Parker hast Du denn? Eigentlich sind die (zumindest die U.S. Modelle) doch unglaublich klangflexibel (Piezo etc.).
Könntest Du nicht an der Gitarre einen anständigen Sound einstellen?

Oder hat die Parker im Vergleich zu Deinen anderen Gitarren nur zuviel Output?

Hier würde sich dann nämlich ein teilgepufferter A/B Schalter mit Lautstärkeregelung anbieten.

http://www.tonebone.com/re-bigshot-io.htm

Ein wirklich wunderbares Teil mit Soundauffrischungsfunktion.
Die Eingriffe wie Puffer, Lautstärke sowie Auffrischung wirken nur auf den Kanal 2 und zwar sehr sehr hochwertig.
Kanal 1 ist true bypass.

Mit dem Teil spiele ich absolut ausgewogen Tele/Strat und Ibanez mit EMG Humbuckern über nur einen Amp ohne am Letzteren zwischendurch rumkurbeln zu müssen.
 
russ
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@tommy, ich hab ne Parker PM 20 Pro mit SD Jazz am Hals und JeffBeck am Steg.
über den Grossen Amp klingt das richtig geil und alles ist bestens, aber zuhause steht ein Fame Tube 5, der mit ner Strat irgendwie besser kann, und mit den HB irgendwie zu mittig klingt. Ich möchte einfach nen schönen Wohnzimmersound. Vielleicht sind meine Ohren auch Strat geprägt und ich muss mich erstmal umstellen.

@stratitis: wenn du Top 40 spielst hast du doch an einem WE das GT 10 drin (~sorry, ist blanker Neid von nem Eigensongschreiber und Spieler)
Ich mag die Line6 auch ned... ich find die klingen fransig und spielen sich ned audentisch.
 
T
tommy
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Moin,

ich glaube, das liegt in der Natur der Sache.

Auch ich war zuhause, gerade mit Humbuckergitarren, beim Spielen über "Tischhupen" oft unzufrieden und habe mir deshalb auch für das Wohnzimmer einen 12" Amp gekauft. Kleine Speaker neigen dazu, Mitten in den Vordergrund zu stellen. Das Ganze noch hervorgehoben durch einen unterbelichteten Bass. Der grösste Frequenzspektrumsanteil wird im gesamten Mittenbereich dargestellt mit wenig "Glitzerhöhen", die Humbucker ohnehin meist nicht bieten.
Im Bandgefüge oft optimal, da durchsetzungsfähig, zuhause aber eher ungeliebt, da man sich hier in der Regel mehr "berieseln" lassen will.
So zumindest ist meine Erfahrung.

Das Dilemma wird m.E. deutlich entschärft durch die Benutzung von Singlecoilgitarren. Sie klingen unter den genannten Umständen einfach angenehmer, wie Du ja auch beschreibst.

Wie gesagt, bei mir hat ein Combo mit wenig Leistung und 12er Speaker Abhilfe geschaffen.

Möglicherweise wirst Du mit einem gezielten Röhrenwechsel bessere Ergebnisse erzielen. Da müsstest Du mal die Spezis hier fragen.

Ob Equalizer helfen oder "verschlimmbessern" kann ich mangels Erfahrung nicht sagen.

Im HiFibereich z.B., funktioniert das aber nicht wirklich und Wohnzimmer-Gitarrespielen ist für mich sowas wie HiFi (s.o.).


....und: Ein Fame ist kein Weltklasseverstärker! Wenn schon Wattzwerg mit kleinem Speaker, dann doch bitte einen Fender. Schön abgehangen, wenn's geht! ;-)
 
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Daheimsound: Rechner plus Soundkarte und geeigneter Software, samt möglichst niedriger Latenz (mit Desktops auch sehr günstig zu erreichen). Da würde ich mir niemals einen Amp hinstellen, macht dieser Tage einfach null Sinn.

- Sascha
 
 

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