Boss ME oder GT


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Hallo zusammen,

wie unschwer zu erkennen bin ich neu hier und falle gleich mit der Tür ins Haus.

Als grundsätzlicher Neuling auch bei den Dünnsaitern - hab früher mal geblasen :lol: kenne ich mich auch gar nicht so dolle aus - deshalb mein Besuch im Forum.

Am WE war ich beim örtlichen Musikalienhändler und hab mir mal die Effektkisten angeschaut. Bislang habe ich lediglich mit einem kleinen 15 Watt Git-Verstärker gearbeitet, der hat zwar ein wenig verzerrt - mehr war nicht. Nun möchte ich quasi mit ein paar Kumpels so ne Art Garagenband gründen. Natürlich möchte ich hier wenig schleppen tun - bin ja auch schon älter :cool:

Da wir eine kleine PA - aus Blasmusikzeiten - haben, will ich mir so ne kleine Effektkiste holen und einfach übers Mischpult rein und loslegen. Monitorbox hab ich auch. So nun kommt mein Problem: Es gibt viele dieser Dinger. Angetestet habe ich ein BOSS ME 70 (gefiel mir irgendwie am Besten vom Sound), ein VOX Tonelab LE (auch nicht schlecht), ein Zoom G7.1UT (hat mich nicht so überzeugt) und schließlich ein Line 6 Pod XT live. Alle sind irgendwie gut und als der Verkäufer noch mit nem GT-10 von BOSS ankam und meinte, dass das das Beste seit Äonen von Jahren sei und irgendwas von Effektweg bzw. -schleife bei Nutzung von Röhrenamps sei, musste ich aufgeben. Zuviel Informationen!

Wie gesagt, von den getesteten Teilen hat mir irgendwie das von BOSS am Besten gefallen. Kann hier irgendjemand mir als Laien etwas empfehlen. Ich weiß, dass das schwierig ist so online! Ich möchte quasi ne kleine, günstige, leicht zu bedienende Lösung, die mir auch ne Weile dient und im Prinzip die Musikrichtung Rock, Blues, Funk abdeckt.
Das GT-10 scheint schon toll zu sein, reicht vielleicht aber doch das ME??
groovigen Gruß
Mario
 
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Also der Jamalot spielt die Zoomleiste in unserer Combo über einen Peavey Classic 100 und das klingt absolut brauchbar. Sprich ihn doch mal an, er kann dir sicherlich über einige Erfahrungen mit dem Gerät berichten. Ob er nun die Zerre aus dem Teil nutzt, weiß ich nicht, da er auch eine Engl Vorstufe hat.
Das Boss GT10 hat alles und kann alles, ich weiß nur nicht, wie gut. Ich hatte damals den Vorgänger GT-6 und das klang eher steril und wenig lebendig. Hab mir danach für zuhause den Schmalspurmodeler Yamaha DG-Stomp geholt. Eer war da schon technisch überholt und nur noch gebraucht zu kriegen aber er klingt wirklich gut. Er hat 8 Ampmodelle, Chorus, Flanger, Rotary, Compressor, Delay, Hall, Wah über Expression Pedal und Speakersim. Was ich daran gut finde, ist, dass man alle wichtigen Parameter direkt über Potis regeln kann und nicht in irgendwelchen Menüs blättern muss um endlich den Reverb-Mix einstellen zu können. Man hat 3 Presets pro Bank. Das Bankumschalten ist allerdings eine Qual. Der Sound überzeugt aber auch heute noch.
 
Raptor
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Du kommst sicherlich auch locker mit dem ME aus.

Wie auf der Boss Seite nachzulesen basiert der ME ja sogar auf dem selben, sogenannten COSM System wie das GT10. Die Sounds an sich sollten also recht ähnlich oder teilweise sogar exakt gleich sein.

Die Unterschiede liegen meinen Infos nach hier primär in der Bauweise (anderes Display, mehr Buttons) sowie in Zusatz-Features die du vermutlich für deine Ansprüche nicht benötigst (USB Interface, mehr Routing Möglichkeiten, 2 separate Effektwege, Phrase-Loop ...)

Generell kann ich persönlich die Multis von Boss sehr empfehlen. Bin selbst stolzer Besitzer eines GT-Pro und nach unzähligen Systemen die ich schon hatte und getestet habe an diesem hängen geblieben.
 
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Hallo,

früher habe ich einen BOSS ME-50 gespielt, und soundtechnisch muss ich auch sagen, dass es relativ gut war. Mein Kumpel hatte damals eine Multikiste aus der GT Serie, was ich aber nicht so richtig mag, denn es für mich zu komplex erschien wegen all die Menus und bla bla.. Beim ME-50 mag ich echt die Tatsache, dass die Klangregelung wie bei Tretminen funktioniert..halt what you see is what you get.

Allerdings was mich unheimlich gestört hat, sind es die Banken gewesen.. und zwar - die Presets abzuspeichern, editieren ging schon kinderleicht, aber...wenn man zum Abrufen von gespeicherten Sounds kommt...hat man so eine Art Pause/Mute zwischen den Sounds...ne Sekunde etwa...also, bei Liveeinsatz könnte ich die Presets nicht mehr verwenden, als mein zweiter Gitarrist weg von der Band war... Demnächst bin ich dann auf die Einzeleffekten langsam umgestiegen. Das gleiche mit dem delay zwischen Presets habe ich übrigens auch beim BOSS GT-8 beobachtet. Ansonsten, war es schon eine echt kompakte und tolle Kiste.

Ob es für den Garagebandeinsatz einen GT Pro zu kaufen lohnt..schwer zu sagen. Ich glaube irgendwie nicht, dass es so viel besser sein könnte.

Alles ist aber definitiv subjektiv. Ich mag die Tretminen viel besser. :)
 
Jamalot
Jamalot
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Hi,

ich kann zu den GT und ME Teilen nicht so irre viel sagen. Ich kenne das GT-6 wohl recht gut, fand die Zerrsektion aber irgendwie komplett unbrauchbar. Ich empfand das alles ziemlich kreischend. Das Nachfolgeteil hatte einen haufen geiler Features, aber die Zerren fand ich immernoch grottig. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mich mit dem GT-8 nie ausseinander gesetzt habe. Diese Meinung beruht einfach nur aus Beobachtungen von anderen Bands.
Vor ein paar Wochen hab ich eine Band gehört, bei denen der Gitarrist mit dem GT-10 unterwegs war. Da empfand ich zum ersten Mal den Boss Sound als angenehm.

Vor ca einem Jahr stand ich vor einer ähnlichen Wahl wie Du jetzt und hab mich für das Zoom G7.1ut entschieden. Das ME-70 war zu neu oder noch gar nicht raus und das ME-50 hatte die Zerrsektion aus dem GT-6. Somit stand ich dann vor der Wahl POD XT Floor irgendwas und dem Zoom.
Irgendwie wollte der POD in meinen Ohren nicht so klingen wie ich es wollte.
Richtig homogen empfand ich das Zoom.

Zuhause hab ich direkt ausprobiert, wie sich das Teil in einer Aufnahmesituation macht und war erstaunt über die eher einfache Speakersimulation.
Aus POD 2.0 Zeiten kannte ich diese große auswahl an Speakersimulationen von 1x8 - 4x12 über 2x10 und was weiß ich nich noch alles... Im Zoom ist nur Simu on/off und ein paar wirklich wenige Einstellmöglichkeiten. Mir fiel direkt auf, dass ich aber auch keine weiteren Einstellmöglichkeiten brauchte, weil die Simu genau so klingt wie meine Box mit nem Mikro davor. Komplett ungeschönt und genauso 'langweilig'.
GEIL! Total gut!

Die Preamp sektion ist ebenfalls super.
Vorm Amp hab ich versucht den Lead Kanal des Peaveys im Zoom nachzubasteln, um nicht mit Kanalumschaltung rum basteln zu müssen. Hat nicht lang gedauert bis ich etwas eingestellt bekam, dass ziemlich nah an dem Lead dran war. Geil, sogar mit weniger Störgeräuschen.

Mein nächster Test war dann wieviel Ton das Teil wegfrisst. Also hab ich alle Blöcke ausgeschaltet und es in einen Looper vor meinen Amp gepackt.
Level auf 12 Uhr und dann den Loop an und aus geschaltet. Ich hab keinen Unterschied gehört. Nichts im geringsten.
Ob der Loop nun an oder aus war konnte ich nicht feststellen. Also wieder ein Pluspunkt.

Inzwischen hab ich mir eine andere Bodenplatte unter das Zoom geschraubt um es mit in mein Rack zu schrauben. Ich find das Teil so klasse, dass ich einige Effekte nun fest nutze. Dass das Teil auch Midi hat, macht die Ansteuerung natürlich einfach. Das war übrigens mit ein KO-Kriterium fürs ME-50. Das 70er hat übrigens auch kein Midi...

Eine Sache die ich noch nicht getestet habe ist das Audio-Interface in dem Teil. Man kann es wohl über USB an den Rechner anschließen und darüber aufnehmen.
Das geile dabei ist die möglichkeit zu reampen, da soweit ich weiß die Möglichkeit besteht sowohl die reine Gitarrenspur als auch das ganze Soundgehampel aufzunehmen.
Cool, denn so spart man sich einmal die Wandlung D/A -> A/D.

Ich hätte echt nie gedacht ein Gerät von Zoom so gut zu finden, aber ich wüsste echt nicht was ich an dem Teil scheiße finden soll.
Hier also meine Empfehlung zu dem Teil.

Ahh, doch - die Bedienungsanleitung ist sowas von scheiße geschrieben. Die geht so gar nicht. Leider. Da ist ein Minuspunkt. Auch die Werkspresets sind vermutlich von einem Keyboarder eingestellt worden, oder was weiß ich. Damit kann man sich kein gutes Bild über das Gerät machen.
Zum testen empfehle ich alles erstmal aus zu schalten und dann langsam der Reihe nach die einzelnen Module zu aktivieren.
 
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Nun die Frage ist auch, ob du einfaches handling möchtest!?!?!?

Ich hab auch (mehr aus Lageweile) mal die neuen Multieffekts ausprobiert... Und zwei sind mir gebliben: 1. Boss ME-70 und 2. Line 6 XT 3 Live!!!

Die Zwei sind absolut cool... Sond Mässig wie vom Handling...

ME-70 ist einfacher zu bedienen, jedoch nicht so stark im Sound wie das Line 6!!!

Also im Allgemeinen finde ich, trotz Multieffektboard-Hasser, ist das Line 6 XT 3 Live nicht zu schlagen!!!
Da ist ein Boss GT gerade schrott... :p
 
Raptor
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Sommer":18ee9noc schrieb:
Also im Allgemeinen finde ich, trotz Multieffektboard-Hasser, ist das Line 6 XT 3 Live nicht zu schlagen!!!
Da ist ein Boss GT gerade schrott... :p

Nun ja, da unterstelle ich mal wenig sachlichen Inhalt, das ist ja dann wohl eher dein persönlicher Geschmack. Ich kann das so nämlich überhaupt nicht behaupten und sehe es eher umgekehrt. Mein Band-Kollege hat das XT 3 Live, so dass ich ich das direkt unter exakt selben Bedingungen mit meinem GT Pro vergleichen konnte. Mir "persönlich" gefällt da das GT Pro weit mehr, wobei das XT 3 definitiv auch klasse ist. Ich denke weder das eine noch das andere kann hier als "Schrott" bezeichnet werden ...

Davon mal abgesehen sind wir hier aber schon Offtopic weil ja die Frage ursprünglich ja war ob sich der Unterschied von ME zur GT Serie lohnt. Von den jeweils teuersten Flagschiffen aller Hersteller war ja gar nicht die Rede ...
 
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Man muss aber auch Eines bedenken:
Ob solche Geräte ihre Stärken letztlich auch wirklich zeigen, hängt in nicht unerheblichem Maßstab von der Art der Endverstärkung ab.
Auf der GW-Session am letzten Wochenende konnte ich Auge mit seinem AXE-FX erleben, wie er es einmal über eine große PA gespielt hat, und einmal über eine Mini-PA mit Winzig-Subwoofer, der seinen Namen eigentlich gar nicht verdient. Ich habe das AXE zum allerersten Mal zunächst über diese kleine PA gehört und hab gedacht "das klingt aber nach nix". Das AXE Klang über diese Klein-PA nicht anders als POD, V-Amp und die anderen Konsorten dieser Preislage. Ich war fast enttäuscht, ob des großen Hypes, welcher zuvor um das Gerät gemacht wurde. Es war aber die kleine PA die das AXE so kastriert hat. Erst über die große PA klang das AXE richtig gut: voluminös, brilliant und fett.

Deswegen: Ein DSP-Chip alleine bewegt noch keine Luft! Mag er noch so gut sein.
 
auge
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Hi Sören,

ja das geht wohl manchmal etwas unter in der ganzen Preampdiskussion. Das man sich auch was zur Endverstärkung einfallen lassen muss.
Guter Spruch übrigens: Ein DSP bewegt keine Luft!
Gruss
Auge
 
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Danke für eure Hinweise,

besonders Jamelot für seinen dezidierten Bericht. Ich werde mir das Zoomteil nochmals anschauen, dennoch denke ich, dass mir Boss mehr zusagen wird, da mir einfach die Effekte besser gefallen - Geschmacksache, wie immer!

Eigentlich sträube ich mich grundsätzlich Geräte anzuschauen, deren Handbücher schwerer als sie selbst sind. Doch bei den beiden Boss-Teilen bin ich irgendwie hin und hergerissen. Das ME 70 glänzt mit einer einfachen Bedienung und Drehknöpfen, leider scheint mir die Umschaltung etwas beschwerlicher zu sein, vor allem der Wechsel zwischen den Banken. Vielleicht bin ich auch falsch organisiert, denn ich habe mir folgende Struktur ausgedacht:

- 1. Bank: Cleansounds für Funkstücke
- 2. Bank: Crunchsounds für Bluesstücke
- 3. Bank: Distortionsounds für Rock

Beides sollte jeweils entsprechend eingeteilt sein, für Rhytmus- und Leadsounds, sowie nach Möglichkeite auf meine beiden Klampfen (unterschiedliche Pickups = unterschiedliche Sounds).

Dies alles scheint mir beim ME 70 etwas komplizierter zu sein, vor allem wenn während des Songs ein Wechsel von Clean zu Distortion erfolgen soll. Hier scheint das GT besser zu organisieren sein. Leider ist das Handbuch wesentlich dicker :shock: (Bin grundsätzlich a) lesefaul und b) von Geburt an doof :| )

Übrigens habe ich vor, egal welches Brett es nun wird, die Teile über eine normale 19" Endstufe (keine Röhre - zu teuer!) auf eine 2x12 Box zu fahren und von da in das Mischpult. Endstufe (keine Ahnung welcher Hersteller, ist so ein Teil vom großen T. mit 2x65 W) und Box ist schon vorhanden. Hab vor kurzem mit einem uralten Korg Effektteil drübergespielt und das klang m. E. ganz brauchbar für meine Zwecke.

Gruß Mario
 
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grooveman":2oiavi14 schrieb:
...
Ich werde mir das Zoomteil nochmals anschauen, dennoch denke ich, dass mir Boss mehr zusagen wird, da mir einfach die Effekte besser gefallen - Geschmacksache, wie immer!
...

Hi Mario,
lass dich von Effekten nicht blenden. Es macht zwar Spaß mit allem Möglichen herumzuprobieren, aber du wirst feststellen, dass Du im Laufe der Zeit diese ganzen Effekte nicht wirklich nutzen wirst. In der Band nutzt man meistens nur etwas Delay und Reverb bei Leadsounds, oder Chorus auf den Cleansachen. Du wirst feststellen, dass zuviele Effekte den Sound verwässern und zumatschen, und dass das wenig song- und band-dienlich ist.
Viel wichtiger sind die Drysounds des Preamps. Hierauf würde ich heutzutage den meisten Wert legen, wenn ich mir einen Modeler holen würde. 80% der Zeit spielt man doch sowieso ohne Effekte. Und da ist es wichtig, ob der Lead schön singt, Clean schön brilliant, oder auch warm sein kann und sich Chrunch gut durchsetzt. Viele Modeler haben übrigens gerade bei Chrunchsounds die meisten Schwächen. Besser diese 3 Grundsounds in wirklich guter Qualität, als 48 Ampmodels, die alle bescheiden klingen.
Effekte können die meisten Modeler mittlerweile in absolut akzeptabler Qualität. Aber beim Preamp scheidet sich die Spreu vom Weizen.

Übrigens habe ich vor, egal welches Brett es nun wird, die Teile über eine normale 19" Endstufe (keine Röhre - zu teuer!) auf eine 2x12 Box zu fahren und von da in das Mischpult.

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, ob man den Modeler mit Speakersimulation über ein Fullrangesystem (PA, Aktivmonitor) laut macht, oder über eine Gitarrenbox ohne Speakersimulation geht. Gitarrenbox mit Speakersimulation klingt meist sehr bedeckt und dumpf, da die Instrumentenspeaker die Höhen jenseits 6 kHz ja von Natur aus kaum noch übertragen. Du solltest vielleicht die Kandidaten, die für Dich in Frage kommen im Laden mal ausleihen und mit deiner Anlage testen, um zu schauen, was mit deinem Equipment am Besten funktioniert.
 
Jamalot
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grooveman":9rcha1wm schrieb:
Vielleicht bin ich auch falsch organisiert, denn ich habe mir folgende Struktur ausgedacht:

- 1. Bank: Cleansounds für Funkstücke
- 2. Bank: Crunchsounds für Bluesstücke
- 3. Bank: Distortionsounds für Rock
Hallo Mario,

die Organisation wie Du sie Dir ausgedacht hast, erscheint mir ein bisschen kompliziert. Ich würde die Bänke eher in die Richtung der Häufigkeit der Sounds programmieren.
  • Bank 1:
    • Preset 1: Rhythm 1 (Crunch)
      Preset 2: Rhythm 2 (More Crunch)
      Preset 3: Lead 1 (OD + Lead FX)
    Bank 2:
    • Preset 1: Clean
      Preset 2: Songtypisches irgendwas (FX-Gezumpe)
      Preset 3: Solotypisches irgendwas (Lead+FX-Gezumpe)
    Bank 3:
    • Preset 1: Rhythm 2 (Crunch)
      Preset 2: Was auch immer...
      Preset 3: Lead 2 (OD + Lead Other FX)
Gerade bei Bänken, und je nachdem wieviele Presets ich darin habe, versuche ich die Struktur der Sounds immer aufsteigend zu haben. Dies kann jeder machen wie er will. Nur gewöhnt man sich schnell an so Sachen. Und auf der Bühne oder überhaupt will man nicht immer seinen Presetplan dabei haben müssen.

Hilfreich find ich es auch die zwei häufigsten Sounds in allen Bänken an den gleichen Stellen zu behalten.

Im o.g. Beispiel würden in den Bänken dann Preset 1 und Preset 3 immer gleich bleiben, wo hingegen auf Preset 2 immer was anderes kommt. So kannst du immer schnell wieder in Deine Sounds zurück wechseln ohne noch durch Bänke steppen zu müssen.

Solltet ihr ein festes Set durchspielen, ist es vielleicht auch sinnvoll die Bänke nach Songs zu programmieren:

Bank 1 = Song 1
Bank 2 = Song 2
usw

So hast Du dann die Sounds für die einzelnen Songs und musst nicht während des Songs durch Bänke steppen.
 
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@ Raptor: Ich rede auch von mir aus, deshalb hab ich auch geschrieben "Im Allgemeinen finde ich,...."

Aber Sorry, dass es falsch rüber gekommen ist!!! -> Komunikationsstörum!!! ;-)
 
Monkeyinme
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Moin,

grooveman":icd5arl2 schrieb:
...Leider ist das Handbuch wesentlich dicker :shock: (Bin grundsätzlich a) lesefaul und b) von Geburt an doof :| )

Tonelab LE oder SE, Bedienungsanleitung ist bereits aufgedruckt. Das beigelegte Heftchen habe ich einmal überflogen und gut is. Boss GT ist schrecklich kompliziert...

grooveman":icd5arl2 schrieb:
Übrigens habe ich vor, egal welches Brett es nun wird, die Teile über eine normale 19" Endstufe (keine Röhre - zu teuer!) auf eine 2x12 Box zu fahren und von da in das Mischpult. Endstufe (keine Ahnung welcher Hersteller, ist so ein Teil vom großen T. mit 2x65 W) und Box ist schon vorhanden. Hab vor kurzem mit einem uralten Korg Effektteil drübergespielt und das klang m. E. ganz brauchbar für meine Zwecke.

Das würde ich mir nochmal überlegen. Warum den Sound mit irgendeiner Billigendstufe versauen, wenn doch der Modeller mit einer Speakersim das viel besser kann? Ausserdem wolltest du gestern noch direkt ins Pult spielen, warum der Sinneswandel? :shrug: Ich spiele seit kurzem TL SE - Pult - Monitor, und bin erstaunt wieviel da rauskommt. Lass ich meinen AC 30 für zuhause. (und wegen den 25 Kilo Gewichtsunterschied...)
Mit der letzten von dir vorsgeschlagenen Konfiguration zerstörst du so'n bißchen das Konzept der Modeller, die ja genau diese Dinge bereits on board haben und überflüssig machen. Am WE habe ich ganz zufällig mehrere Amps, Modeleramps, Modeler über PA und Modeler über Amp gehört und teilweise auch gespielt. Klang alles gut, aber Modeler über PA besser als über Gitarrenamp. Und da war nur feines Zeugs am Start... ;-) Nur HiGain ging ausschließlich mit einer Rackanlage und 2x 1x12.
Was auch super geht ist Akkustik über Modeler in PA bei ausgeschalteter Speakersim. Geht bei deinem Vorschlag nicht.

Ciao
Monkey

P.S.: Nein, ich habe nicht gesagt das alle Modeler besser als die Amps klangen :roll: :cool: :lol:
 
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Hallo nochmal,

im Prinzip will ich natürlich nach wie vor übers Mischpult spielen, ich habe mir nur kurzzeitig überlegt, ob ich unabhängig davon auch über ne Box spiele.
Manchmal sind wir einfach zu faul die Anlage aufzubauen :) . Alternativ könnte ich ja sicher auch dann das Ding in die Monitorbox (aktiv) stöpseln, denke ich mal.

Ich habe mir gestern mal das Tonelab LE angeschaut, ansich ist das ganz nett, was mich jetzt nicht so doll fasziniert hat waren die Modulationseffekte. Chruch war jetzt auch nicht soooo prickelnd fand ich. Hier hat mir das BOSS ME doch etwas besser gefallen, wobei die Zerre vom BOSS dann auch son bisschen nach Büchse klingt. Aber ich glaube das ist das Problem der Modeller allgemein.

Vom Prinzip meiner Beanspruchung und vom Handling scheint mir nach wie vor das ME 70 das Beste zu sein.

Ich bin aber nach wie vor für Ratschläge offen.
Gruß Mario
 
Jamalot
Jamalot
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Hi,
ich hatte gerade ein bisschen Zeit und hab deshalb mal schnell ein paar Soundfiles zum Zoom eingespielt.
Es ist nichts nacheditiert oder komprimiert oder was weiß ich. Kein Hall kein nichts. Das Signal wie es am Mono-Output anliegt ist so wie ich es aufgenommen habe.
[mp3]http://www.jamalot.de/gw/zoomg71ut.mp3[/mp3]

Das erste Vorstufen Model nennt sich UK Blues. Ich denke es ist deutlich zu hören was es sein soll.
Danach das Teil nennt sich Fender Clean.
Ich glaub das nächste soll ein 800er Marshall sein.
Dieses Crunchige soll ein Fender mit nem aufgerissenen TubeScreamer sein.
Die nächsten zwei Sounds sind mit FX.
Der erste ist ein Fuzz mit nem Ringmodulator. Damit lassen sich so ZVex sachen anstellen. Geil ist hochzubenden während ein oberton tief abstürzt.
Der letzte Sound ist einfach nur ein Octaver.

Bei allen Sounds ist die EQ-Sektion aus. Soundmäßig geht da noch viel mehr.

Das alles ist natürlich nur ein Bruchteil des Funktionsumfangs. Oh übrigens, es ist ein Harmonizer mit an Board! Intelligentes Pitchshifting! Allerdings keine Userscales.
 

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