Bühnentauglicher Amp/ Ampcombo für Punkrock


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Hi Leute,

ich bin grad auf der Suche nach ner bühnentauglichen "Verstärkung" Spiele hauptsächlich Punk, Ska u.a.

Könnt Ihr allgemeine Empfehlungen geben? Denke an ne Vollröhre z.B. von Marshall oder so.

Was brauche ich, wie viel Geld muss ich ausgeben?

Danke!
 
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elektroschwanz":x2qriqv4 schrieb:
Hi Leute,

Was brauche ich, wie viel Geld muss ich ausgeben?

Danke!


Die Frage ist eher: Wieviel Geld WILLST Du ausgeben? Wie viele Kanäle brauchst Du? Wieviel Watt glaubst Du zu brauchen (30W Vollröhre dürften mehr als genug sein)?

Ich halt mich in der gleichen Musikrichtung auf, gut gefahren bin ich mit:

- Orange Tiny Terror (gibt's jetzt auch mit 30 Watt)
- Engl Thunder 50
- Vox AC 15
- Orange Rocker 30 (aktuell mein Favorit)

In meiner Auswahl standen beim Kauf auch der Fender Blues Deluxe, Vox AC 30, Kustom Defender.


Grüße, Marco
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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Also der eine Punk hier spielt auch Marschall JCM900 wenn ich nicht irre. Altpunk Joe Srtummer spielte Roland JC 120 ... für Ska brauchst du halt nen guten Clean Sound, das wird mit den Organgen nicht so einfach ...

Grusss


r
 
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Burning Bastard
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HiHo!

Für Ska würde ich auch Headroom für den Cleansound empfehlen, also 100W.

Der JCM900 (HGDR) dürfte hier eigentlich goldrichtig sein: 1 Cleankanal (mit Hall), der richtig gut klingt und 1 Distortion, der ganz brauchbar ist (naja mir gefällt er nicht so), und mit Bodentretern lässt sich ja auch noch viel machen. Zudem lässt er sich in der Endstufenleistung per Schalter halbieren, was den Amp nochmal flexibler macht. Auf jeden Fall ne gute Lösung für kleines Budget: 100W solide Marshall-Röhren-Quali für 400-500€ gebraucht kenn ich sonst nur von Laney.

Ob 30-50W ausreichen, weiß ich nicht, für den Clubauftritt sicherlich, aber was ist mit dem versifften Punker-Open-Air ohne PA bei Gegenwind und besoffenem Mixer?

den JCM900 würd ich zum Antesten schon empfehlen (ok, schwierig bei gebraucht...)
 
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Burning Bastard":155bruee schrieb:
HiHo!

Für Ska würde ich auch Headroom für den Cleansound empfehlen, also 100W.

Der JCM900 (HGDR) dürfte hier eigentlich goldrichtig sein: 1 Cleankanal (mit Hall), der richtig gut klingt und 1 Distortion, der ganz brauchbar ist (naja mir gefällt er nicht so), und mit Bodentretern lässt sich ja auch noch viel machen. Zudem lässt er sich in der Endstufenleistung per Schalter halbieren, was den Amp nochmal flexibler macht. Auf jeden Fall ne gute Lösung für kleines Budget: 100W solide Marshall-Röhren-Quali für 400-500€ gebraucht kenn ich sonst nur von Laney.

Ob 30-50W ausreichen, weiß ich nicht, für den Clubauftritt sicherlich, aber was ist mit dem versifften Punker-Open-Air ohne PA bei Gegenwind und besoffenem Mixer?

den JCM900 würd ich zum Antesten schon empfehlen (ok, schwierig bei gebraucht...)


100 Watt Vollröhre? Bist du irre???? Keiner von uns wird je im Berliner Olympiastadion spielen...

Ich würde mal in der 30 bis 40 Watt Klasse bleiben und hier bei einer guten Mischung aus Clean und Zerre zwei Fender in die Runde werfen:

den Hot Rod III
und wenns teuer sein darf
den Bassman 410
 
A
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Wow,

danke für die schnellen Antworten! Also ich trage ich mich irgendwie schon mit dem Gedanken eine 100 Watt Vollröhre zu kaufen...

Ist das zu viel? Reichen 50 echt? Ich hab mich grad ein wenig in den MARSHALL 2466 VINTAGE MODERN verkuckt,

brauche schon nen cleanen und nen verzerrten Sound. Was haltet ihr von dem Teil, kostet knapp 100o €, gibts Alternativen?
 
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Burning Bastard
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Nee, bin nicht irre, sollst den Amp ja nicht voll aufreissen (sondern ihm ein bisschen Luft nach oben lassen, "headroom").

Hab ja auch geschrieben, dass für den Club 30-50W schon ausreichen können (je nach gusto und wie clean der Clean-Kanal bleiben soll).

Aber ich spiel jetzt schon länger 100W-Tops mit 4x12ern und war bisher heilfroh, quasi immer meine eigene P.A. dabei zu haben.

Und wenn du zudem der einzige Gitarrist bist und Wind machen musst, dann klingt's bei nem 1x12er Combo halt nicht nach "Wall of Sound" sondern nach Furz aus der Steckdose, gerade bei "offene-Luft"-Aktivitäten...
 
A
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Burning Bastard":1v7r5ryw schrieb:
Und wenn du zudem der einzige Gitarrist bist und Wind machen musst, dann klingt's bei nem 1x12er Combo halt nicht nach "Wall of Sound" sondern nach Furz aus der Steckdose, gerade bei "offene-Luft"-Aktivitäten...

Kann man drüber streiten, ich spiele nur 1x12er Combos. Mit dem richtigen Setup ist immer Platz nach oben und ich bin schon oft genug mit Mixschlümpfen aneinandergeraten, weil ich angeblich zu laut bin. Mehr als 40-50 Watt braucht heutzutage kein Mensch mehr.
 
A
Anonymous
Guest
Also mein Orange Rocker 30 ist, wenn ich Mischer und Bandkollegen glauben schenken darf, mehr als laut genug. Der Cleansound ist so halb aufgedreht und hat dann ne leichte Endstufenzerre, die aber nicht matscht - erst bei hartem Anschlag und outputstarker Gitarre cruncht es ein wenig. Der Zerrkanal ist etwa auf 1/4 Leistung bei 1/2 Gain, und schon da muss ich auf der Bühne runter drehn.

Falls Du im Olympiastadion auftreten willst, brauchst Du nen 100W Vollröhrenverstärker mit 4x12" Boxen - für alle anderen Zwecke gehst Du nur Deinen mitmenschen auf den Keks und schleppst Dich zu Tode.
Ja, der Orange ist nicht der beste Amp für reinen Clean Sound, aber wenn man Punk spielt, muss das eh nicht sein - und für die Ska Songs hab ich nen leichten Crunch auch lieber...

Grüße, Marco
 
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Guest
Gitarrenschlumpf":23k1qdxl schrieb:
Korrekt, wenn es Röhrenwatt sind.

Du zeigst jetzt S.O.F.O.R.T. die Quelle, wo es die physikalische Größe "Röhrenwatt" gibt. Kannst du das nicht, schreibst du hier 100 Mal:

Röhrenwatt gibt es nicht!


Mann, beim Auto unterscheidet man auch nicht zwischen Dieselkilowatt und Ottokilowatt... wie oft noch??? :motz2:
 
A
Anonymous
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Hat einer mit dem hier Erfahrungen?

MARSHALL MA50H
Marshall MA50H, E-Gitarren Topteil, 50 Watt, Vollröhre, 3x ECC83 - 2x EL34, 2 Kanäle mit je 3 Band EQ, Overdrive Boost, Crunch Balance Regelung, Federhall, FX-Loop, inkl. 2-fach Fußschalter (PEDL91001), Maße: 750 x 310 x 250 mm, Gewicht: 16,4 kg
 
A
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Guest
Wieder richtig, Röhrenwatt gibt es nicht. Das weiß ich (seit 12 Jahren Elektroniker) natürlich, ABER: Stell mal bitte nen 30-Watt Röhrenamp neben nen Amp mit 30-Watt-Transistorendstufe. Und dann dreh mal auf... Deswegen gebrauche ich öfter mal das Wort "Röhrenwatt", obwohl das technisch natürlich Quatsch ist.

PS: Um es nochmal physikalisch zu erklären: Transistoren produzieren oberhalb der Arbeitspunktes unharmonische Oberwellen (5, 7..) , während eine Röhre harmonische Oberwellen (2, 4, 6) produziert. Desweiteren wird ein Lautsprecher hinter einem Transistoramp durch den hohen Dämpfungsfaktor gegenüber der Röhrenendstufe stärker gebremst, wenn das Eingangssignal abfällt. Bei ner Röhre schwingt der Speaker erst noch aus. Diese beiden Faktoren lassen Röhrenamps für unsere Ohren lauter erklingen.
 
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erniecaster
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Lösungen
2
Hallo!

Wieviel Watt man auf der Bühne braucht, kommt auf die Bühne an.

Wieviel Watt bräuchte denn eine Glühbirne, damit es dort hell genug ist?

Was ich damit sagen will: Genau diese Diskussion hatten wir gerade und sie endete erkenntnisreich. Geht mal suchen.


Gruß

erniecaster
 
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Guest
Jo,

hör Dir den Orange Mal an. Ich bin der Meinung, dass Orange nen tollen, durchsetzungsfähigen und charakteristischen Zerrsound bringt, gegen den Marshall nicht anstinken kann. Gerade im kräftigen Crunchbereich ist Orange find ich ungeschlagen, ich hab im Direktvergleich den AC30 bei Thomann stehen lassen dafür :)
Würde ich den Gain weiter aufdrehn, könnt ich auch bei Metal gut mitmachen, dann würd ich aber ne 2x12" Box nehmen.
Meine zweite 12" Box hab ich erst neulich verkauft, weil ich sie für das, was ich brauch, nicht benötige. Aus dem Combo kommt mehr als genug Druck, um gegen meinen manischen Drummer und tauben Basser anzukommen - ehrlich.

Falls Du den Cleansound oft benötigst, würd ich mir den Rocker aber überlegen, denn hier kann man den Cleankanal nur in der Lautstärke regeln - mit ner gut klingenden Gitarre braucht's nicht mehr, aber für ein clean orientiertes Setup wär mir das zu knapp. Für ein paar Euro mehr gibt's von Orange aber auch Amps, die das auch können.

Der Rocker 30 ist bereits mein zweiter Orange, und seit ich den hab, ist's bei mir mit GAS vorbei, jedenfalls bei den Amps ;-) Kann mir inzwischen Amps OHNE orangen Tolex gar nicht mehr vorstellen...
Der Tiny Terror hätte mir auch gereicht, trotz 15W, wenn mein Rhythmusgitarrist geblieben wär. Mit 2 Gitarristen ist zu viel Headroom manchmal gar nicht so förderlich -> Soundmatsch. Außerdem ging der TT nicht wirklich clean.

Falls Du sehr viel Clean spielst, würd ich auch den Fender Blues DeVille mit den 4x10" anspielen; der hat mir auch sehr gut gefallen.


Grüße, Marco
 
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Guest
Moin,
wie erniecaster schon schrieb, ist "Bühnentauglich" ein relativer Begriff.
Für welche Art von Bühne soll der Verstärker denn tauglich sein?
Geht es hier nur um die kleine Kneipe um die Ecke oder soll der Amp ohne
Abnahme
ein 5000-Mann-Festzelt beschallen können?
Das ist die Zentrale Frage, die es zu klären gibt, bevor man sich gedanken über die Wattzahl macht.

Allgemein würde ich aber sagen, dass (bei ordentlicher PA und aufmerksamem Pultmenschen) durchaus auch
30W mit 1x12"- Speaker für Indoor-Sachen und kleine Zelte reichen sollten.
Letztendlich erfüllt der Lautsprecher auf der Bühne doch ohnehin nur noch
Monitoraufgaben. Wenn eine ordentliche PA vorhanden ist(?), kommt die
Dröhnung fürs Publikum doch eh dort raus.

Grüße Toni
 
A
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Guest
Riddimkilla":2lc5javi schrieb:
Also der eine Punk hier spielt auch Marschall JCM900 wenn ich nicht irre ...

Nein, der Herr Riddi irrt nicht. Ich bin auch seit Jahren zufrieden mit dem Ding.
Meine Zerre mache ich aber mitlerweile mit nem externen Gerät, siehe dazu auch hier:

http://www.guitarworld.de/gwpages/gear,a,show,g,1593-mit-marshall-jcm900-higain-dual-reverb.html

Ich denke mal, du brauchst 2 Kanäle (Clean/Zerre) und 100 Watt können
in meinen Augen auch nicht schaden. Hubraum statt Spoiler. Ein bischen
Reserve ist immer O.K.

Aber immer Top und 4 x 12" mitschleppen, kann auch ganz schön nervig sein.

Ich habe mir letztens ein Peavy Valveking Top als Backup gekauft und
bin immer noch sehr begeistert von dem "China-Böller". Ich könnte mir auch
gut vorstellen, mir einen Peavy Valveking Combo mit 2 x 12" und ne
zusätzliche 2 x 12" Box in den Proberaum zu stellen und diese dann nur
bei Bedarf (große Bühne) mitzuschleppen. Ich kann aber nix über die
Qualität der internen Peavy-Speaker im Combo sagen. An meiner Mesa-Box
klingt der Valveking auf jeden Fall echt klasse!
 

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