Dedizierter FX-Amp statt Einschleifweg


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Moin! In der aktuellen Ausgabe (1.2009) der grand gtrs ist auf Seite 138 von einem dedizierten FX-Amp die Rede. Genau gesagt, der Autor empfiehlt an Stelle eines Einschleifweges "am Speaker-Out den Linepegel abzugreifen (mit einer Load-Box oder eine Lineout-Box) und einen dedizierten FX-Amp einzusetzen". Ich verstehe nur Bahnhof. Kann mir das jemand erklären? LG, Dirk
 
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So wie ich es verstehe, empfiehlt er ein Dry- Wet- System.
 
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Ein Amp für den "reinen" Gitarrenton und ein oder zwei (bei Stereo-Effekten) Amps für nur den effektbeladenen Gitarrenton.
 
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Sprich....ein für den Livemusikannten von Kreisklasse bis Landesliga völlig uninteresantes Setup.
Oder hat irgendwer Bock gleich drei Amps SELBER zum Gig zu schleppen ?

grüße
MIKE
PS: was ein Glück das mein Hauptamp nichtmal einen Einschleifweg hat und außer einem Wah und einem TS auch nix davor liegen muss - da komm ich gar nicht auf solche Ideen
 
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Anonymous
Guest
Hi,

gemeint ist, zwischen Amp-Endstufe und Lautsprecher/Box z.B. eine THD Powerbrake zu setzen, die über einen Line-Out verfügt. An diesen Line-Out kann man nun Effekte anschließen, die man normalerweise über einen Effektweg einschleift (z.B. Delay) und geht danach in einen (möglichst cleanen) weiteren Amp.
So erhält man den Sound des Originalamps (da er am Speaker-Out abgegriffen wird) mit zusätzlichen Effekten und gleichzeitig das unverfälschte Signal aus dem Originalamp - also wie ein paralleler Effekt-Einschleifweg.

Für Studioaufnahmen eine sehr nette Spielerei, live eher seltener anzutreffen.

Beste Grüße
Bernd
 
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Bernd_4Rock":19pq64xc schrieb:
Hi,

gemeint ist, zwischen Amp-Endstufe und Lautsprecher/Box z.B. eine THD Powerbrake zu setzen, die über einen Line-Out verfügt.

Oder aus dem Effektloop zu gehen. Im Endeffekt läuft es auf die Überlegung hinaus, dass sämtliche effektlooptypischen Effekte, also Reverb/Delay/Modulation, aus zwei Teilen bestehen: Dem eigentlichen Signal und den Echos/dem verstimmten Zusatzsignal/Der Phasenverdrehung etc. Man trennt diese also und gibt dem eigentlichen Amp nur den "reinen Ton", den teil des sounds, der dann in der Summe mit dem trockenen Signal den Effekt macht, gibt man an eine zweite Endstufe und Box. Auch wenn man so "nicht den schönen Grundsound des Verstärkers verdirbt" - Hallo Herr Pipper), hat das Ding eigentlich nur bei Größen wie Lukather einen Sinn. Der hat nämlich drei Endstufen und Boxen auf der Bühne, die alle mikrofoniert sind - eine für den linken Teil der Stereoeffekte, einen fürs trockene Signal und eins für den rechten. Der Mixer kann sich dann aussuchen, wieviel Effektmatsch er am jeweiligen Tag auf der PA haben will und muss sich nicht anhand völlig überladener Soundflächen plus halligem Club die Haare raufen.
 
 

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