Deutsche Mentalität


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das liegt an eurer mentalität (deutsch)
darum geht euer land kaputt. in 20 jahren ist hier mehr türkei als in der türkei selber. (Dave Mustaine)

Sorry Sven,
da kann ich mich gerade bei dieser Pissbirne nicht bremsen...

Es liegt an der deutschen Mentalität , dass wir strunzdumme, aggressive fundamentalistische Chauvinisten wie Dich in unserer Mitte ausbilden, dulden und mit irrsinnigem Aufwand finanzieren. Es liegt an der deutschen Mentalität, dass wir Subkulturen dulden, die auf uns herabsehen, weil sie ihrerseits keinerlei Toleranz für Andersdenkende aufbringen.
Du bist ein Grund dafür, dass viele Mitlesende gegen eine Mitgliedschaft der Türkei in der EU sind.
Deutsche Dumm-Türken wie Du schüren Hass und Rassismus. Geh' schnell in die Türkei. Morgen!
Ich glaube jedoch, dass Du unter modernen Türken ein genauso großer Dummkopf und Fremdkörper bist, wie unter modernen Deutschen.

So Sven. Hier darfst Du gerne zu machen.
Sorry - ich wäre sonst an geistiger Blutvergiftung gestorben.
 
A
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Guest
Ich kann mich da dem Walter voll anschließen! Aber so selten sind diese Dumm-Türken leider nicht! An meiner Schule (ist ein großer Schulkomplex mit EG, WG, BK und so weiter) haben wir jeden Tag die Polizei da, wegen Drogenhandel, Prügeleien und Erpressung (meistens Lapalien, aber trotzdem) und leider gehen solche Dinge nicht selten von den oben erwähnten Personen aus.
Ist aber n heikles Thema..und glaubt bitte nicht, dass ich ein Nazi bin, aber es gibt einfach 2 Arten von Ausländern in Deutschland!
 
E
erniecaster
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Hallo!

Ich hab die Threads nicht gelesen, wäre wohl auch nur Zeitverschwendung gewesen. Trotzdem: Jungs, das hat keinen Sinn und ist dünnes Eis. Der Anteil an Dumpfbacken ist bei allen Nationalitäten und Hautfarben und Haarfarben etc. gleich. Und hier hatten wir eben eine.

Gruß

erniecaster
 
A
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Ich denke auch, dass wir da nicht etwas zu großes draus machen sollten. Verblüffender finde ich, wie schnell ein solcher Mensch in unserer Mitte provozieren kann...
 
A
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W°°,

ich kann deine Äusserung verstehen, aber meine Erfahrungen zeigen, dass sowohl das eine als auch das andere Extrem völlig unabhängig von der Nationalität auftreten kann. Aufgrund meines Äusseren gehe ich sowieso nicht als "Deutscher" durch.

Es gibt aber selbst ernannte Deutsche, die auch von mir und "tatsächlichen" Auländern ebenso finanziert werden und genau diese, allein aufgrund eines ,in ihren Augen, anderen Äusseren, pöbelnd, nötigend und vergewaltigend durch unsere Straßen verfolgen. Die würde ich am liebsten allesamt auch ausweisen. Das ist bei mir ein wunder Punkt an dem ich extremst sensibel bin. Darum hätte ich ganz gerne, wenn dieser Thread gesperrt würde, damit hier, durch eventuelle Mißverständnisse herbeigerufen, nicht eine Plattform für nicht-tolerierbares Gedankengut entsteht..
 
A
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Guest
mhh ich finde solch themen gehen für ein Gitarren Forum einfach zu weit. Ich denke da hat jeder seine eigene Meinung zu, und das ist auch gut so. Nur leider ist nicht immer jeder so Tolerant und akzeptiert Meinungen von anderen Menschen. Also sollten solch themen doch besser abends in der Kneipe besprochen werden als in einem Forum wo es doch eigentlich friedlich zugeht, oder?
 
A
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Marcello":ma04pxnf schrieb:
Aufgrund meines Äusseren gehe ich sowieso nicht als "Deutscher" durch.

Was nicht wirklich ein Problem ist, oder? Mich kotzt diese ganze Unterscheiderei an, zumal ich immer noch nicht weiß, wieso und um wieviel ein Deutscher besser sein soll, als Menschen anderer Nationalität. Zumal, du bist ja ein Beispiel, die ursprüngliche Nationalität sowieso nicht allein zählt, sondern die Lebensumstände, unter denen man aufwächst.


Marcello":ma04pxnf schrieb:
Es gibt aber selbst ernannte Deutsche, die auch von mir und "tatsächlichen" Auländern ebenso finanziert werden und genau diese, allein aufgrund eines ,in ihren Augen, anderen Äusseren, pöbelnd, nötigend und vergewaltigend durch unsere Straßen verfolgen. Die würde ich am liebsten allesamt auch ausweisen. Das ist bei mir ein wunder Punkt an dem ich extremst sensibel bin. Darum hätte ich ganz gerne, wenn dieser Thread gesperrt würde, damit hier, durch eventuelle Mißverständnisse herbeigerufen, nicht eine Plattform für nicht-tolerierbares Gedankengut entsteht..

Hmmm... einerseits muß ich dir, was die dumpfdeutschen Ausländerhasser betrifft, beipflichten. Es ist nicht zu glauben, wie viele Idioten es gibt. Allerdings beschränkt sich das nicht nur auf Deutsche. Viele Ausländer (der Begriff ist Kacke, ich verwende ihn trotzdem) tun ihr Übriges, damit Vorurteile nicht nur nicht abgebaut, sondern noch verstärkt werden. Es ist vertrackt, ich weiß auch nicht, ob diese Dinge je aufhören.

Ich weiß allerdings, dass ein Sperren dieses Threads der falsche Weg ist. Es hat sich noch kein User zu braunen Parolen hinreißen lassen. Damit würde hier auch keiner weit kommen.

@ Marcel D.: Hier ist doch reales Leben angesagt. Darum finde ich ein derartiges Thema absolut in Ordnung. Auch in der GW.
 
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Marcello":1cfbe189 schrieb:
Es gibt aber selbst ernannte Deutsche, die auch von mir und "tatsächlichen" Auländern ebenso finanziert werden und genau diese, allein aufgrund eines ,in ihren Augen, anderen Äusseren, pöbelnd, nötigend und vergewaltigend durch unsere Straßen verfolgen.

Cher Marcello,
ich wohne im sozialen Brennpunkt und sitze in der Loge. Narürlich ist Dummheit nicht national. Wir sollten uns aber hüten, sie aufgrund ihrer globalen Verbreitung - nach Abwägung aller für und wider - und im speziellen bei Einbeziehung der eigenen Geschichte.........
stillschweigend zu dulden!
Im Übrigen finde ich diese deutsche Ausländerdebatte anstrengend. Was macht denn Jugendliche, die in dritter oder vierter Generation in Deutschland leben, zu Ausländern? Ich vielleicht, oder Du? Oder unsere Freunde und Bekannte? Sie sind es selber, die sich so bezeichnen und abgrenzen, wie hier eben geschehen. Danach müssen wir uns in deutscher Manier alle ducken und feststellen, dass wir nichts gegen Ausländer haben?
Das ist ein blödes Spiel!
Ich freue mich an allen Menschen, die in Frieden mit mir leben wollen. In meinem Vokabular gibt es eigentlich keine "Ausländer". Aber ich werde immer gegen Menschen sein, die sich ab und mich eingrenzen wollen. Und wenn diese Leute sich selbst den Namen Ausländer geben wollen, dann sollen sie ins Ausland gehen!
 
karlchen
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Hallo,
@W°°: Mein uneingeschränkte Zustimmung.

Ich komme -im Vergleich zum Rhein/Ruhr-Gebiet- aus einer Eher ländlichen Gegend.

Ich greife auf 15 Jahre pers. Schulerfahrung (Berufsschule wird mitgezählt) und ca. 10 Jahre kirchliche Arbeit zurück. Nicht auf irgendwelche braune Scheiße die sich über Buschfunk verbreitet.

Was ich erlebt habe ist realität und deckt sich sehr mit Dingen von aliendrumbunny.
Ich habe mit Leuten verschiedenen Ursprungs schon Stunden und Nächtelange gute Gespräche geführt die ich im Leben nicht missen möchte.

Neben diesen vielen guten Erfahrungen überwiegen jedoch die zusätzlich gemachten negativen mit anderen Leuten.

Die ersten Waffe(n) in den Händen von Schülern waren Russen und Türken.

Die ersten gewaltätigen "Gangs" haben bei uns Libanesen eingeführt (in einem 3500 Seelen-Dorf).

Anstiftereien zum Klauen in der 3./4. Klasse der Grundschule kamen auch aus jener Ecke (bewiesen!!).

Auf dem Schulweg oder in der Pause wurde man aus reiner Streitlust dumm angemacht und als Nazi beschimpft (mehrmals am Tag von unterschiedlichen Leuten) obwohl man sich weder irgendwo zum Thema geäusert hätte noch äußerlich die Erscheinung dazu hat. Als Prügelknabe würd ich mich auch nicht bezeichen. Hab mich einmal in meinem ganzen Leben geschlagen. Und das habe ich gehasst.

Ich bin u.a. in ner kirchlichen CVJM-Band tätig die einem Team von Jugendlichen angehört die in unserer Regio durch die Gemeinden und Städte tourt (Umkreis ca. 70 km) und in Turnhallen, an Baggerseen etc. Gottesdienst von Jugendlichen für Jugendliche macht.
Ich mach das jetzt seid 3 Jahren. Vor kurzem waren wir an nem neuen Ort in nem Landkreis der bekannt dafür ist eine sehr hohe Dichte an Russischen und Türkischen Mitbürgern zu haben. Das Ende vom Lied war dass unser Bassist und unsere Frontfrau von nebenan campierenden Russen beklaut wurden. Überhaupt der Ganze Vorplatz des Campingplatzes wo wir spielten war voll von campierenden Russen / Türken. Nachdem wir vom Diebstahl mitbekommen hatten haben wir leute ausfindig gemacht die sogar gehört haben wie sich leute in den Zelten über den Diebstahl eindeutig unterhalten haben.
Es reichte jedoch nicht um die Polizei die dann gekommen ist zu überzeugen. Das Diebesgut war weggeschafft. Sogar die Klamotten der Leute hat man beim Diebstahl gesehn nur nicht -dummerweiße- die Köpfe. Bis die Polizei überhaupt da war, haben wir von diesen -stark angetrunknen- Jungs und Mädels mehrfach Prügel angetroht bekommen und sind des öfteren schwer beleidigt worden.
Als die Polizei weg war konnte von uns niemand mehr aufs klo gehen ohne von ein paar Russen spalierstehend begleitet zu werden die mit gängigen Nazisprüchen skandierten.
Das ist demütigend. Der Abend endete darin, dass rund um den Platz zwischen den naheliegenden Büschen / Bäumen Massenschlägereien (zwischen Russen und Türken) stattfanden wo die naheliegende Polizeischule mit Mannschaftswägen und Schlagstöcken anrücken mussten.
12, 13, 14 Jährige Kids die zum Gottesdienstbesuch gekommen sind (und uns über jahre als friedliche Gemeindemitglieder bekannt sind) wurden zwangsläufig da mit reingezogen (wurden von der Polizei teilweiise auf verdacht festgenommen!). Sowas hatte ich noch nie erlebt.

Ich würde alles was ich erlebt habe sehr gerne als Einzelfälle bezeichenen. Dafür ist's aber leider zuviel.

Wenn man diese Dinge dann mal beim Namen nennt wird man heute gerne und sehr oft als Nazi abgestempelt. Das kann nicht sein.

Leute, ich liebe es fremde Länder zu bereisen. Andere Kulturen kennen zu lernen. Mich mit diesen Leuten zu unterhalten und bekanntschaften zu knüpfen. Ich bin auch der Meinung, dass Leute die in Ihren Ländern bedroht oder vertrieben werden Schutz in Deutschland finden sollen. Aber Kollegen die Gewalt hierher bringen und unsere Gesellschaft untergraben soltlen Platz für die wirklich Hilfebedürftigen machen.

Gruß
Markus
 
Gilliw
Gilliw
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Meiner Meinung nach ist unser deutsches Rechtssystem zu lasch . Könnt ihr euch noch an den Mehmet erinnern , der eine ganze Stadt terrorsiert hat und dem sie nach langen hin und her erst abgeschoben haben .
Aber wie kann es sein das so ein Mensch erst nach mehr als 100 Straftaten abgeschoben wird .
Meiner Meinung nach , wenn die Ausländer auffällig werden , sofort raus aus Deutschland . Auch wenn sie in Ihren Land verfolgt werden (wird dann auch schon seinen Grund haben) . Das würde ein Exempel setzen und die würden sich überlegen , wie sie sich hier bei uns zu verhalten haben .
Ich fahre auch nicht in die Türkei und pöbel da die Leute an und beraube , schlage sie usw. Wenn man in solch ein Land fährt halte ich mich auch an dessen Sitten , warum geht das in Deutschlad nicht ???
Ich habe einig Freunde die Ausländer sind und die würde ich sogar als überdeutsche einstufen . JA AUCH TÜRKEN KÖNNEN SICH BENEHMEN
Dave Mustaine !!!!

Jetzt komm nicht wir haben die Juden abgeschlachtet und stehen tief in der Schuld der Welt . Wie lange soll denn Deutschland noch in der Schuld liegen ??? Es ist jetzt 60 Jahre her , da war mein Vater selbst noch im Hodensack seines Vaters . Beim besten Willen ich habe aus der Überlieferung gelernt und die Verbrecher dieser Zeit wurden bestraft , aber warum soll ich noch dafür büßen ????

Ich will ein Deutschland ohne Gewalt haben , wo alle versuchen Deutschland wieder lebenswert und Schuldenfrei zu machen .
Dazu gehören auch die Ausländer bzw. die EINGEDEUTSCHTEN die verdammt nochmal mitanpacken sollen und die Sitten und Gebräuche hier auch einhalten .
Vergewaltigung und Terror brauchen wir nicht , auch nicht Schorrer die uns sehr viel Geld kosten und uns ausbeuten .

Deutschland gehört den Menschen die darin wohnen und dafür auch gerade stehen und zu Deutschland stehen .

Bitte mich jetzt nicht als Nazi betitteln , ich bin wirklich keiner .

Gruß Gilli
 
A
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@W°°

Deine Kommentare empfinde ich als sehr sachlich und sie treffen den Punkt. Kompliment.

@Marcello

Glaub mir, zwischen deutschen Rechtsradikalen und türkischen Rechtsradikalen ist kein Unterschied.
Beide hauen aus den selben Gründen drauf.
Wenn du meinst ein türkischer Rechtsradikaler nimmt darauf Rücksicht, dass du "Nicht-Deutsch" (was auch immer du darunter verstehst) aussiehst, muß ich dich leider enttäuschen.

Zieh um nach Berlin und staune...

Wie heißt doch gleich der Vers, den jedes türkische Kind zu Beginn des Schultages in der Schule aufsagen muß: "Ich bin stolz ein Türke zu sein, ich bin stolz ein Muslim zu sein"...

Nunja.

Viele Grüße
Chet
 
karlchen
karlchen
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Gilliw":3po48y32 schrieb:
Meiner Meinung nach ist unser deutsches Rechtssystem zu lasch . Könnt ihr euch noch an den Mehmet erinnern , der eine ganze Stadt terrorsiert hat und dem sie nach langen hin und her erst abgeschoben haben .
Aber wie kann es sein das so ein Mensch erst nach mehr als 100 Straftaten abgeschoben wird .
Meiner Meinung nach , wenn die Ausländer auffällig werden , sofort raus aus Deutschland . Auch wenn sie in Ihren Land verfolgt werden (wird dann auch schon seinen Grund haben) . Das würde ein Exempel setzen und die würden sich überlegen , wie sie sich hier bei uns zu verhalten haben .


Gruß Gilli

Hi,
grundsätzlich hat's was. Aber: jemanden der verfolgt wird zurück zu schicken kann man im schlimmsten Fall schon fast als Beihilfe zum Mord sehen. Das kann nicht gewünscht sein. Für sowas hat man eigene Strafanstalten. Ok, dass kostet auch uns aber irgendwo muss man auch zu A stehen wenn man A sagt. Wenn ich also sage, dass jemand der Verfolgt wird bei uns Schutz findet, dann sollte dass auch sein. Wenn er dann "Integrationsprobleme" hat sollte er zumindest über 1-2 Aufenthalte in einer Ortsansässigen Strafanstalt die Gelegenheit haben zu lernen, das so ein Verhalten nicht bei uns gewünscht ist. Danach kann man deine Ansicht vielleicht ins Auge fassen.

Was die ANWENDUNG des deutschen Strafrechts angeht (die interpretativen Spielräume sind hier groß), darf man ruhig pauschalisieren. Das hat kaum einen Fokus auf den Umgang mit Ausländern (höchstens einen Schwerpunkt). Ich habe ganz enge Verwandte die beruflich mit dem Deutschen Strafrecht zu tun haben. Da bekommt man Dinge mit... da sträuben sich einem die Haare.


Noch eine Andere Erfahrung:
Mein Bruder hat zwischen seiner Bund-Zeit und dem jetzt beginnenden Studium in ner ortsansässigen Motorenfabrik gearbeitet. Dort ist er in Kontakt mit vielen Albaner/innen, Russ/innen und Türk/innen gekommen. Tolle Atmosphäre, tolle Leute. Er hat sich sauwohl gefühlt. Und wie's so kommt spricht man natürlich auch über das selbe Thema wie wir hier.

Die Aussagen, die von jenen Leuten gekommen sind, darf man alle garnicht hier posten. Die haben einen Hass auf ihre eigenen Landesbrüder die hier -laut ihrer Aussage- pöbelnd, schmarotzend und kriminell ihr (Un)wesen treiben. Aussagen wie " Wenn se nach fünf Jahren hier immernoch nen Dolmetscher brauchen und sich nicht benehmen können sollen se hinter den Ural zum Steine klopfen" ist da noch richtig harmlos.

Gruß

Markus
 
B
Banger
Guest
Da dieser Thread nun wirklich nichts mehr mit den Fragen für Einsteiger zu tun hat, sondern selbige eher verschrecken wird, verschiebe ich ihn mal... ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Chet":fgdk5onw schrieb:
Wie heißt doch gleich der Vers, den jedes türkische Kind zu Beginn des Schultages in der Schule aufsagen muß: "Ich bin stolz ein Türke zu sein, ich bin stolz ein Muslim zu sein"...

Ganz genau darum geht es:
Aufgrund einer anderen Kultur wird türkischen Menschen der Nationalstolz auf ganz andere Art und Weise eingebläut.
Integration wird an der deutschen Spitze immer wieder heiß diskutiert - und es werden dabei immer wieder Kompromisse geschlossen, weil angenommen wird, nur damit würde das gesellschaftliche Loch, was entstanden ist, seit die Immigration größer wurde, gestopft werden können. Bedacht wird selten, dass 2 so völlig verschiedene Gesellschaften kaum aneinander angepasst werden können.
Und sicher, es gibt Ausnahmen, aber die meisten hängen es daran auf. Wenn man ehrlich ist, dann gibt es nun mal mehr ausländische Menschen in Deutschland, die das Bild von unserem Freund hier vertreten als die anderen.
Und wenn man weiter ehrlich zu sich selbst ist, dann hat man immer ein irgendwie negatives Gefühl, sobald man eine türkische Frau mit Kopftuch oder einen dunkelhäutigen Mann mit Goldkette sieht.
Das Problem ist vor allem, dass von unserer Seite ebenso wenig getan wird, um die Standards aneinander anzupassen, und da sollte die Deutsche Regierung das alles eben mal etwas anpacken, und da stimme ich auch zu, vielleicht sollte das alles auch mal etwas extremer von statten gehen.
 
Gilliw
Gilliw
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karlchen":2rq4pdge schrieb:
Aber: jemanden der verfolgt wird zurück zu schicken kann man im schlimmsten Fall schon fast als Beihilfe zum Mord sehen. Das kann nicht gewünscht sein.
Gruß

Markus

Das sehe ich nicht so je nach schwere , wenn er hier Leute verletzt oder Tötet gehört er nicht hier her
 
doc guitarworld
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Durch die Kunst komme ich ja mit vielen Menschen in Kontakt, die
wirklich von überall her kommen. Zumeist politisch Verfolgte im
Heimatland, Dissidenten, intellektuelle Vertriebene. Es sind gute
Freund- und Bekanntschaften entstanden daraus mit Türken, Iranern,
Irakern, Russen und Afrikanern. Allesamt Leute, die hier integriert
sind (ich würde sie ja sonst auch nicht kennenlernen können) und
ihren Beitrag leisten für die Gemeinschaft Deutschland. Es ist
aber, wie mir scheint und wie ich auch selber schon schmerzlich
erfahren mußte, nur ein kleinerer Teil der Zugereisten. Leider!

Ein Freund, iranischer Maler und seit über 20 Jahren hier, schreibt
das Problem der nicht stattfindenden Integration eben ganzer
Gruppierungen aber auch nicht nur der nicht oder kaum vorhandenen
Bereitschaft zu, sich der Gemeinschaft einzuordnen, sondern
auch der Politik, vor allem auf kommunaler Ebene. Vor
Jahrzehnten wurde der Grundstein für heutige Ghettos gesetzt, in
die alles abgeschoben wird, was grade eingereist, von der Stütze
leben darf und muß. Da entstehen Milieus, in die sich die Polizei nicht
mehr traut, die Bürgermeister gern verschweigen, in die man
als Nichtangehöriger am besten erst garnicht geht ...

Das da dumpfer Nationalismus und reaktionäres Geschrei
nach Reinhaltung deutscher Werte eine Reaktion drauf sind,
dürfte wohl kaum verwundern. Das ist ebenso fatal und
beschränkt wie die Ghetto-Bruderschaften nicht beschränkter sein können.
Zurück auf die Bäume, sich gegenseitig den Schädel einknüppeln
mit testosteronschwangerem Gehabe. "Ey, was willssu, Proplem oder
was?!" - Klingt übertrieben, aber da von unseren Regierungen in den
letzten 2 Jahrzehnten nichts kam und vermutlich auch nicht kommen
wird, dürfte das Problem irgendwann so gross sein, daß selbst
Leute, die sich aus vermeintlich ethischen Gründe davor
gescheut haben hinzusehen, nicht mehr dran vorbeisehen können ...

Ach ja, Masoud sagte, es gäbe für ihn nur zwei Sorten Landsleute:
Köpfe und Idioten.

Ich bin im Übrigen auch kein Rassist, Nationalist, Fundamentalist
oder sonst noch etwas, was in meinen Augen eher ein Prädikat
totaler Beschränktheit im Geiste darstellen könnte ... wie wohl
vermutlich fast alle hier, bin ich interessiert am Weiterkommen
des künstlerischen und menschlichen Austauschs, hier und
im realen Leben!
 
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Moin,

kann Sven da nur beistimmen. Es geht eben weniger um die Herkunft als mehr das soziale Millieu in dem man groß wird. Und das sind dann eben gerade bei vielen Ausländern soziale Brennpunkte in die sie teilweise schon hineingeboren werden. Kein wundern wenn man da nichts anderes kennt. Andererseits kenn ich auch einige von dort mit denen ich super klarkomme. Die zwar von den ansichten her vielleicht nicht "sooo" integriert sind, aber friedlich und gute Kumpels sein können.
Andererseits macht Dummheit eben nicht vor Nationalitäten halt. Kenn ebensoviele "prollige" und wild prügelnde Deutsche wie Ausländer. Mit beiden Gruppen negative Erfahrungen gemacht.

Man sollte einfach unvoreingenommen neuen menschen begegnen können, sich evtl. noch ein wenig auf andere gebräuche Einstellen können (Integrations hin oder her, man kann keinem seinen "Glauben" verweigern) und dann kommt man mit den meisten klar.

gruß,
Jacques
 
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Moin,
in einer modernen Welt interessiert es doch keinen mehr, wo was und wer herkommt.... oder? Wir leben ständig - im Sport, in der Kunst, in den Medien in der Gastronomie und in der Nachbarschaft von und mit Menschen aus vielen Nationen. Dem modernen Zeitgenossen ist das klar, aber...
...Wir sind so zerrissen in diesem Lande! Irgendwas oder irgendwer hat der ganzen Nation eingeträufelt, dass Kritik am Separatismus unserer Gäste eine Form des Rassismus sei. Diese political corectness ist es, die radikale Geister weckt. Sowohl bei den Faschisten, als auch bei den religiösen und nationalen Wirrköpfen. Darum denke ich.... Es ist nicht nur unser Recht als Demokraten, sondern auch unsere Pflicht, ein Zusammenleben in dieser Gemeinschaft unter einem der besten Grundgesetze der Welt zu fordern. Und zwar von allen (!), die Bürger, Gäste und Nutznießer dieses Staates sind.
 
doc guitarworld
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W°°":1jacwue2 schrieb:
Moin,
in einer modernen Welt interessiert es doch keinen mehr, wo was und wer herkommt.... oder? Wir leben ständig - im Sport, in der Kunst, in den Medien in der Gastronomie und in der Nachbarschaft von und mit Menschen aus vielen Nationen. Dem modernen Zeitgenossen ist das klar, aber...
...Wir sind so zerrissen in diesem Lande! Irgendwas oder irgendwer hat der ganzen Nation eingeträufelt, dass Kritik am Separatismus unserer Gäste eine Form des Rassismus sei. Diese political corectness ist es, die radikale Geister weckt. Sowohl bei den Faschisten, als auch bei den religiösen und nationalen Wirrköpfen. Darum denke ich.... Es ist nicht nur unser Recht als Demokraten, sondern auch unsere Pflicht, ein Zusammenleben in dieser Gemeinschaft unter einem der besten Grundgesetze der Welt zu fordern. Und zwar von allen (!), die Bürger, Gäste und Nutznießer dieses Staates sind.

Punkt!
 
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doc guitarworld":3fw6y0ep schrieb:
Durch die Kunst komme ich ja mit vielen Menschen in Kontakt, die
wirklich von überall her kommen. Zumeist politisch Verfolgte im
Heimatland, Dissidenten, intellektuelle Vertriebene. Es sind gute
Freund- und Bekanntschaften entstanden daraus mit Türken, Iranern,
Irakern, Russen und Afrikanern. Allesamt Leute, die hier integriert
sind (ich würde sie ja sonst auch nicht kennenlernen können) und
ihren Beitrag leisten für die Gemeinschaft Deutschland. Es ist
aber, wie mir scheint und wie ich auch selber schon schmerzlich
erfahren mußte, nur ein kleinerer Teil der Zugereisten. Leider!

Ein Freund, iranischer Maler und seit über 20 Jahren hier, schreibt
das Problem der nicht stattfindenden Integration eben ganzer
Gruppierungen aber auch nicht nur der nicht oder kaum vorhandenen
Bereitschaft zu, sich der Gemeinschaft einzuordnen, sondern
auch der Politik, vor allem auf kommunaler Ebene. Vor
Jahrzehnten wurde der Grundstein für heutige Ghettos gesetzt, in
die alles abgeschoben wird, was grade eingereist, von der Stütze
leben darf und muß. Da entstehen Milieus, in die sich die Polizei nicht
mehr traut, die Bürgermeister gern verschweigen, in die man
als Nichtangehöriger am besten erst garnicht geht ...

Das da dumpfer Nationalismus und reaktionäres Geschrei
nach Reinhaltung deutscher Werte eine Reaktion drauf sind,
dürfte wohl kaum verwundern. Das ist ebenso fatal und
beschränkt wie die Ghetto-Bruderschaften nicht beschränkter sein können.
Zurück auf die Bäume, sich gegenseitig den Schädel einknüppeln
mit testosteronschwangerem Gehabe. "Ey, was willssu, Proplem oder
was?!" - Klingt übertrieben, aber da von unseren Regierungen in den
letzten 2 Jahrzehnten nichts kam und vermutlich auch nicht kommen
wird, dürfte das Problem irgendwann so gross sein, daß selbst
Leute, die sich aus vermeintlich ethischen Gründe davor
gescheut haben hinzusehen, nicht mehr dran vorbeisehen können ...

Ach ja, Masoud sagte, es gäbe für ihn nur zwei Sorten Landsleute:
Köpfe und Idioten.

Ich bin im Übrigen auch kein Rassist, Nationalist, Fundamentalist
oder sonst noch etwas, was in meinen Augen eher ein Prädikat
totaler Beschränktheit im Geiste darstellen könnte ... wie wohl
vermutlich fast alle hier, bin ich interessiert am Weiterkommen
des künstlerischen und menschlichen Austauschs, hier und
im realen Leben!

Danke Sven!

Ich nehme meine Bitte hiermit zurück, da meine Befürchtungen zum Teufel gegangen sind. Ich habe mich noch per Mail mit W°° ausgetauscht. Gott sei Dank, funken wir hier alle ziemlich gleich.

Schön finde ich Svens Text, der die Wurzel des Problems anspricht statt nur die Symptome zu nennen. Das Problem, was alle ja vortreflich beschreiben können, ist hausgemacht. Von beiden Seiten!! Aufeienander zuzugehen ist mittlerweile so beschwerlich geworden. Es wird alles getan um das zu verhindern, denn der momentane Zustand wird von allen, paradoxer Weise, als angenehm und normal empfunden. Gegenseitige Verachtung ist das Credo vieler. Selbst, die die eigentlich keine Nazis sind, tendieren dazu. W°° hat schon recht, wenn er sagt, das Kritiker aufpassen müssen nicht als Nazis verschrien zu werden. Durch totschweigen der Problematik sind wir an einem Punkt angelangt, wo jeder die Multi-Kulti-Gesellschaft mehr als Bedrohung denn als Bereicherung empfindet. Das Problem ist komplex und nicht allein ein deutsches, vermutlich sind Verlustängste mit ein Hauptproblem. Wie auch immer: Ich bin da, wie Sven, eher pessimistisch.
 
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migmag":20r9ut7q schrieb:
Marcello":20r9ut7q schrieb:
Aufgrund meines Äusseren gehe ich sowieso nicht als "Deutscher" durch.

Was nicht wirklich ein Problem ist, oder?

Weißt du wie oft ich das gefragt werde, ob ich deutscher bin! Und wie ungläubig alle schauen, wenn ich steif und fest behaupte ich sei deutscher Nationalität. Nachdem Motto, ich würde mich schämen meine tatsächliche Nationalität preiszugeben. So ein peinlicher Schwachsinn! Es ist mir doch scheißegal! Aber ob ich schweige, mich aufrege oder sage ich sei Deutscher, das Ergebnis ist immer das selbe. Also scheinbar, für viele, doch ein Problem.

Ich wette meinen Arsch, dass auf der Fete mich auch einer gefragt hat. Hier natürlich rein Interesse halber. Aber so ist das ständig. Übrigens ernte ich diese Frage und Reaktion von "Deutschen" und "Ausländer" absout identisch und in gleichem Maße..

migmag":20r9ut7q schrieb:
Mich kotzt diese ganze Unterscheiderei an

Das kannste laut sagen...!!!
 
JerryCan
JerryCan
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Waltrop
Hallo Allerseits,

eigentlich wollte ich mich an diesem Thread nicht beteiligen, aber vielleich ist ja auch meine Meinung irgendwo wichtig:

Also ich halte diesen ganzen Nationalitätenschmus in Zeiten einer EU mittlerweile für obsolet. Ich bin zwar stolz darauf, ein Deutscher zu sein. - Und zwar mit demselben Recht, wie ein Engländer stolz darauf ist, Engländer zu sein oder ein Franzose darauf, Franzose zu sein. (Und wer wissen will, was wahrer Nationalstolz ist, sollte einmal bei Gelegenheit das Kriegsmuseum in Athen besuchen.)

Aber bei mir verliert dieses "Deutsch sein" immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile betrachte ich mich außenpolitisch eher als Europäer und innenpolitisch als Westfale (oder "Recklinghäusener Ostkreisler").

Und wo ich jetzt die Sprache auf Europa und EU gebracht habe. - Es soll mir jetzt keiner mit dem Argument kommen, die Türkei gehöre nicht in die EU, weil das Land ja größtenteils in Asien liegt! Solche Leute haben IMHO die Idee der EU nicht verstanden und sollten außerdem noch einmal einen Grundkurs Geographie belegen. - Oder gibt es hier jemanden, der Russland ernsthaft nicht zu Europa zählen würde? Notfalls kann man ja EU zu "Eurasische Union" umdeuten.

MfG

JerryCan
 
Max
Max
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Also erst einmal, und das sollten viele beherzigen, die das Verhalten vieler Türken hier als exemplarisch ansehen,

die Mehrheit der Türken, die als Gastarbeiter zu uns kamen waren nicht die Erfolgreichen und gebildeten ihres Landes, sondern ganz einfache Leute. Das ist, und daran haben wir Deutschen eine Mitschuld, in großen Teilen so geblieben. Sie, bzw. deren Nachkommen sind weiterhin "einfache" Leute.

Die Türkei und die Türken im allgemeinen danach zu beurteilen wäre so, als ob man die Deutschen Ballermann Urlauber als exemplarisch für Deutschland auffassen würde.

Außerdem, was ist die "Deutsche Mentalität"? Als Kölner habe ich von der Mentalität meinem Gefühl nach mehr mit einem Belgier aus Lüttich gemein als mit nem Deutschen aus Frankfurt/Oder. Auch fühlt sich sicher der ein oder andere Bayer in Wien heimischer als in Kiel.

Zuletzt, ich fühl mich zuerst als Kölner, dann als Westeuropäer und nur wenn ich irgendwo danach gefragt werde als Deutscher.
 
A
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Marcello":8g68vlei schrieb:
Weißt du wie oft ich das gefragt werde, ob ich deutscher bin! Und wie ungläubig alle schauen, wenn ich steif und fest behaupte ich sei deutscher Nationalität.

Das sollte dich aber nicht verwundern, oder? Erinnert mich an einen Witz:

Ein Entchen steht am Flußufer und weint bitterlich. Ein Krokodil kommt herangeschwommen und fragt, warum das Entchen so weint.

"Ich weiß nicht, was ich bin. Schnief."

"Ist doch einfach. Du bist klein, hast orangene Füße, einen gelben Schnabel, Federn... Ganz klar, du bist eine Ente."

"Oh, ich bin eine Ente. Hurra."

"Nun mußt du aber erraten, was ich bin", sagte das Krokodil.

"Hmmm," entgegnete die Ente, "kurze Beine, große Klappe, langer Schwanz und eine Lederjacke... Du... du bist ein Italiener."


Du kannst es doch vertragen, Marcello. Du siehst halt aus wie der Prototyp eines Italieners. Und damit kann man doch leben, oder?
 
 

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