eierlegende Wollmilchsau für Akustiker - Kaufempfehlung!


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erniecaster
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Hallo zusammen!

Beim Stöbern in meinem liebsten virtuellen Laden, fiel mir dieses Gerät auf:

http://www.thomann.de/de/hartke_acoustic_attack_agx.htm

Was haben wir denn da, wenn wir das Marketinggewäsch weg lassen? Eine aktive D.I. mit integriertem Equalizer mit einem parametrischen Mittenband und einer ominösen Blend-Control.

Das Gerät kannte ich nicht einmal vom Lesen oder Hörensagen, daher schaute ich mich ein wenig um und stellte fest, dass es sich um ein Auslaufgerät handelt, das vorher deutlich mehr Geld gekostet hat. Mit Wissen um das Rückgaberecht bestellte ich mir die Kiste. Als das Paket kam, nahm ich das Gerät raus, packte es in meine Einsatztasche und fuhr zur Probe. Die Bedienungsanleitung ließ ich zuhause.

Erster Eindruck: Das Gerät ist ziemlich schwer. Buchsen, Potis, Schalter etc. sind in guter Qualität, ich habe keinen Zweifel an der Livetauglichkeit.

Zweiter Eindruck: Strom gibt es über Phantomspeisung, Batterie oder handelsüblichem Netzteil. Sehr schön. Alles auf neutral, Blend auf null. Kein Rauschen, kein Brummen. Sehr schön! Ich finde es ja gut, dass das Ding einen Fußschalter hat. So kann man sehr gut vergleichen, was das Schrauben am EQ bringt.

Dritter Eindruck: Ja, meine Furch mit dem Haus-Pickupsystem von Walter klingt schon so gut (Anmerkung: Walter und ich sind befreundet, das war gerade Schleichwerbung).

Vierter Eindruck: Jetzt wird es schwammig: Der Equalizer fühlt sich musikalisch an. Bass- und Höhenregler fassen bei den richtigen Frequenzen zu, die klanglichen Veränderungen sind nicht ruppig sondern angenehm. Das parametrische Mittenband macht keinen Wah-Effekt sondern eine brauchbare Kurve. Mit anderen Worten: Nach fünf Handgriffen klang es noch einmal deutlich besser. Kein dramatisch anderes Klangbild aber besser.

Fünfter Eindruck: Dann gibt´s ja noch den „Blend-Regler“. Dreht man den auf, wird ein Röhrenpreamp simuliert. Ich glaube analog, mir aber auch egal. Der Klang wird dann noch einmal etwas weicher, es kommt ein wenig Kompression dazu und etwas Feenstaub. Vielleicht möchte man den EQ danach noch etwas nachregeln, insbesondere in den Höhen.

Das klingt jetzt hoffentlich nicht nach einem intensiven Test. Ich habe das Gerät angeschlossen, ein bisschen am EQ und dem Blend gedreht, ein paar Mal den Fußschalter bemüht um den Trockensound mit dem bearbeiteten Sound zu vergleichen und mehr nicht. Mehr war auch nicht nötig, ich hab mich mit dem Sound sauwohl gefühlt.

Das Hartke ersetzt als Klangregelung bei mir ab sofort den Boss-EQ. Der wird jetzt zum Boost umfunktioniert, den ich schon seit Urzeiten vermisse. Die passive D.I. ersetzt der Hartke gleich mit – die wandert in die Kabelkiste, D.I.s kann man nie genug haben.

Und jetzt nochmal zusammengefasst: Robuste, aktive D.I.-Box mit problemloser Stromversorgung, vernünftigen Anschlüssen und brauchbarem EQ (mit Blend-Gimmick) – und jetzt bitte nochmal auf den Preis schauen.

Es ist Ausverkauf der Dinger! Ich habe anderswo im Netz noch einen Preis von 198,-- € gesehen.

Wer hin und wieder seine Akustikgitarre an die P.A. kabelt, sollte sich das Ding bestellen, wenn er nicht zu 150 Prozent mit seinem Kram und seinem Backup-Kram zufrieden ist. Diese Dose vollbringt keine Wunder, shit in – shit out gilt weiterhin. Im Vergleich zu Geräten wie dem Zoom A3 kann das Hartke weniger aber man kann auch noch im Halbdunkeln zwischen zwei Songs nachregeln.

Sorry, nochmal: Bitte einmal auf den Preis schauen. Eine aktive D.I. ohne alles ist schon teurer. Ein vernünftiger Boden-EQ ist ebenfalls teurer. Das hier ist beides in einem.

Wenn die Dinger bei Thomann alle sind, gibt es sie zu dem Preis nicht mehr.

Gruß

erniecaster
 
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erniecaster
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Hi Woody,

das rauscht nicht.

Im Ernst, ohne jede Jeckerei: Wer Akustikgitarre auf der Bühne spielt und 60 Euro hat, sollte sich die Kiste bestellen und wenn der doofe erniecaster Unrecht hat, dann eben retour damit und den e. mit Katzenmist bewerfen.

Gruß

erniecaster
 
Woody
Woody
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erniecaster schrieb:
Im Ernst, ohne jede Jeckerei: Wer Akustikgitarre auf der Bühne spielt und 60 Euro hat, sollte sich die Kiste bestellen und wenn der doofe erniecaster Unrecht hat, dann eben retour damit und den e. mit Katzenmist bewerfen.

Deal!

;-)

Viele Grüße,
woody
 
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Anonymous
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Meiner rauscht nicht.
Für das Geld wird man wohl kaum einen besseren Vorverstärker bekommen.
Ich selbst favorisiere den Zoom A3, weil er mir klanglich mehr zusagt.
Das kann aber auch am Tonabnehmer / Tonabnehmersystem liegen.
Wer ab und zu eine Akustische Gitarre verstärken will, findet mit dem Hartke einen geschmeidigen Problemlöser.
Der parametrische Mittenregler lässt sich auch zur Feedbackunterdrückung einsetzen.
Groundlift gibt es auch.
Ziemlich pfiffig durchdachtes Gerät.
 
A
Anonymous
Guest
Super Tipp, Ernie, danke Dir!!!

Ich kenne den Bass-Preamp aus gleichem Hause im selben Format; ebenfalls ein Schnapp.

Gruß von

Batz. :cool:
 
BruderM
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Eigentlich habe ich ja schon einen A3, aber der Preis scheint heiss und wie Ernie schon schrub, eine DI-Box kann man immer brauchen.

Mal gucken, was die beste Frau von allen dazu sagt.

LG
Marc :cool:
 
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Hallo,

es gibt auf diesem Gebiet schon lange eine Pendant von Behringer: ADI21.
Kostenpunkt 25Euro ( beim Großen T) und wirklich jeden Cent wert.
Ich benutze es für meine Akustik und für meinen Warwick Bass quasi als Vorstufe bei Verwendung einer Aktiv-Box.

Das Teil hat mich restlos überzeugt.

Gruß
Der Nominator
 
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steve_d
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Das Behringer ADI21 hatte ich für gelegentliche Einsätze in dieser Richtung auch mal in Erwägung gezogen, zumal es ja wirklich extrem günstig ist. Was mich davon abhielt, war erstens das Plastikgehäuse bzw. die etwas fragil wirkende Ausführung von Buchsen und Potis und zweitens die fehlende Möglichkeit der Stromversorgung via Phantomspeisung. Oder sehe ich das falsch? Einen XLR-Ausgang hat es ja, aber die Beschreibung sagt "9V-Block oder externes Netzteil".
 
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erniecaster
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Hallo!

Das Behringer-Dingen habe ich mal probiert. Ein fragiles Stück Equipment mit eierigen Potis, schlechten Buchsen und Schaltern, die zu Aussetzern führen.

Wenn das Ding nicht so hässlich wäre, könnte man es als Briefbeschwerer nutzen. Aber es ist erstens hässlich und zweitens schreibt kaum noch jemand Briefe.

Gruß

erniecaster
 
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steve_d
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Ein fragiles Stück Equipment mit eierigen Potis, schlechten Buchsen und Schaltern, die zu Aussetzern führen.

Das bestätigt dann allerdings den äußeren Eindruck, den ich davon hatte.

Habe mir somit jetzt mal das Hartke-Teil bestellt - und gleich noch etwas Katzenmist dazu (the t.bone KL 50 Kitty Litter Bundle), mit dem ich dann hier in den kommenden Tagen werfen werde, falls es nichts ist. ;-)
 
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back in Dschörmany
steve_d schrieb:
Das Behringer ADI21 hatte ich für gelegentliche Einsätze in dieser Richtung auch mal in Erwägung gezogen, zumal es ja wirklich extrem günstig ist. Was mich davon abhielt, war erstens das Plastikgehäuse bzw. die etwas fragil wirkende Ausführung von Buchsen und Potis und zweitens die fehlende Möglichkeit der Stromversorgung via Phantomspeisung. Oder sehe ich das falsch? Einen XLR-Ausgang hat es ja, aber die Beschreibung sagt "9V-Block oder externes Netzteil".

Hi,

Phantomspeisung geht nicht - das ist richtig. Ich habe das Teil seit Jahren im Einsatz - habe noch nie Probleme mit den Buchsen gehabt. Die Potis sind etwas leichtgängig aber auch da hatte ich nie Probleme...

Ist nur ein Tipp...mehr nicht...

Gruß
Der Nominator
 
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steve_d
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Ist nur ein Tipp...mehr nicht...
Klar, Danke dafür. Ich kann ja nur davon ausgehen, wie es auf mich wirkt. Wenn's trotzdem hält, umso besser. Interessant finde ich übrigens auch Deinen Hinweis, dass Du das Teil auch als Bass-Preamp nutzt. Etwas in der Richtung möchte ich nämlich auch mal probieren. Ein Kästchen für beides. Die Sache mit der Phantomspeisung finde ich halt praktisch, weil 9V-Batterien prinzipiell im falschen Moment leer sind und ein externes Netzteil eben ein Teil mehr ist.
 
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erniecaster
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Hallo!

Das gilt übrigens meist beidseitig: Equipment, das für Bass taugt, ist Für Akustikgitarren häufig auch tauglich - und oft billiger als das, was die Industrie für Akustikgitarren anbietet.

Gruß

erniecaster
 
mr_335
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Danke für den Tipp, das Teil ist klasse. Es wertet den Sound sehr auf, vorallem wenn man ihn anfetten will, ist die Tubesimulation sehr brauchbar. Der EQ ist sehr praxistauglich. Schönes einfaches Gerät, dass nun im Kulturgut als weitere DI und Akustik-Preamp ihren Dienst tun wird!
PS: Ein unabhängiger Groundlift wäre noch toll gewesen!
 
gitarrenruebe
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Da hab ich nun auch mal geklickt.
Das wird hoffentlich dem Livesound meiner Godin A6 (nur zum Schrummeln im Bandkontext) gut tun.
Bin gespannt!
 
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erniecaster
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Hallo!

Mist, keine Provisionsregelung mit Thomann gemacht.....

;-)

Gruß

erniecaster
 
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steve_d
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Ich hab mir ja auch auf diese Empfehlung hin eins bestellt, das ich derzeit im Test habe. Bin aber noch nicht sicher, ob es bleibt. Aber keine Angst, es wird keiner mit Katzenmist beworfen. :)

Statt dessen mal mein Zwischenfazit: Es ist an sich ein gutes Ding mit anständigem Klang, äußerlich sehr guter Verarbeitung (einzige Ausnahme: der Batteriedeckel auf der Unterseite - der ist bestimmt bald weg oder kaputt) und simpler Bedienung. Der aktuelle T-Preis ist sowieso mehr als angemessen. Man bekommt dafür eine aktive DI-Box mit Dreiband-EQ incl. parametrischem Mittenregler, einer sog. Simulation eines Röhren-Preamps und einem zusätzlichen Ein- und Ausgang, den man laut Bedienungsanleitung auch als Einschleifweg für ein Effektgerät verwenden kann - ein nützliches Feature, das ich aber noch nicht ausprobiert habe.

Der EQ ist effektiv und wirklich brauchbar. Die "Tube Simulation" (also das, was Erniecaster "ominöse Blend-Control" genannt hat und damit sicher die passendere Bezeichnung gewählt hat - man hätte ihn auch mit "Irgendwie dumpfer" beschriften können) finde ich bisher nicht so ganz überzeugend, zumal sie nicht nur Tiefmitten, sondern auch bestimmte Bassanteile hochschiebt - so kommt es mir zumindest vor. Darum muss man das, was man vorher bei "Mix auf 0" mit den EQ-Reglern eingestellt hat, unter Umständen wieder großzügig nachkorrigieren (mir ging es bis jetzt so). Interaktive Klangregelung ist gut und schön, hier ist es mir vielleicht etwas zu interaktiv. Außerdem scheint mir, dass man mit dem "Irgendwie dumpfer"-Regler evtl. zu leicht solche Frequenzbereiche boostet, die bei Live-Anwendungen in der Risikozone für Feedback liegen. Da ich aber keine PA zu Hause stehen habe, kann ich das erstmal nur vermuten (ich teste das alles bei gemäßigten Lautstärken über einen Kleinmixer und Studiomonitore bzw. Kopfhörer).

Rauscharm ist das Gerät soweit, wobei das natürlich stark von den Reglereinstellungen abhängt: Klar, dass es z.B. bei voll aufgedrehten Höhen mehr rauscht. Einen etwas speziellen Einfluss auf das Rauschverhalten hat aber auch der Mix-Regler: In Mittelstellung rauscht es am wenigsten, bei Linksanschlag rauscht es in einem hohen Frequenzband und bei Rechtsanschlag in einem tieferen Frequenzband. Auf der ersten Hälfte (also bis 12 Uhr) dürfte also ein Tiefpassfilter als der Teil der Tube Simulation am Werk sein - was dann allerdings auf der zweiten Hälfte passiert, damit es anders rauscht, weiß ich nicht. Ist aber auch nicht so wichtig, denn wie gesagt, es rauscht ja nicht doll.

Wie dem auch sei: Ich bin noch unschlüssig. Irgendwie ein gutes & praktisches Gerät zu einem guten Preis, aber vielleicht doch nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Mal sehen...
 
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erniecaster
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Hallo!

Für die letzte Probe hatte ich mir vorgenommen, mich noch einmal intensiv mit der Kiste auseinander zu setzen. Das ist mir nicht wirklich gelungen.

steve_d hat einen guten Aspekt genannt: Der Blendregler wirft die EQ-Einstllungen eventuell über den Haufen. Was tun? Ich habe den EQ möglichst flat eingestellt, Blend auf Null. Bißchen hin- und herschalten zwecks Abgleich. Dann Blend aufdrehen und hören. Die Klischees für Röhrenpreamps sind ja "weich und warm", das wird so erfüllt.

An der Stelle muss man ein wenig vorsichtig sein. Eine höhere Einstellung des Blendreglers führt zu einem "weichen" Ton. Für Balladen toll, will man dann aber rocken, fehlt die Durchschlagskraft. Böse formuliert hat man dann zu viel Les Paul und zu wenig Tele. Also ein bißchen am Blend drehen, mal weich, mal dreckig spielen, fertig.

Nervt oder fehlt was im Mittenbereich? Meistens nervt eine Frequenz des Tonabnehmers. Mittenregler aufdrehen, am Frequenzregler von unten nach oben "durchfahren", die nervige Frequenz findet man sehr, sehr schnell. Mittenregler erstmal wieder auf Null und ein bißchen spielen - dann etwas am Mittenregler runter drehen. Bass und Höhen nachregeln. Klingt gut? Okay. Dann Fußschalter drücken und gegenchecken, wo man her kommt.

Ich schrieb eingangs, dass es mir nicht wirklich gelungen ist, mich mit der Kiste vollständig auseinander zu setzen. Tatsächlich dauerte das Schreiben dieses Berichts länger als die Einstellung am Gerät selbst. Ich hätte ja gerne im Verlauf der Probe noch nachgeregelt - aber "ich war ja da".

Fazit: Geile Kiste. Ob ich mir ein Backup bestelle?

Gruß

erniecaster
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
Ich bin
Vielsaitig
Ich selber hab ja die LRBaggs Acoustic DI..

http://www.thomann.de/at/lr_baggs_para_acoustic_di_preamp.htm

Hat die jemand von den Hartke Testern auch schon gehabt und kann das vergleichen?
Würde mich inzeressieren da ich eine 2. für die 12 String brauche.

Lg
Auge
 
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erniecaster
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Hallo,

hier!

Die Para D.I. von LR Baggs ist ein ganz gutes Gerät und ich denke, dass die Entwickler bei Hartke sich da einiges abgeschaut haben.

Die Hartke ist billiger und meiner Ansicht nach sogar besser:

1. Der Fußschalter bietet die Möglichkeit, den bearbeiteten Sound mit dem unbearbeiteten Sound zu vergleichen.
2. Die Hartke hat einen Netzteilanschluß, die Para nicht.
3. Der XLR-Stecker steht bei der Para blöde nach oben ab.
4. Die Knöpfe an der Para sind klein und fimselig.
5. Der EQ erscheint mir "musikalischer", nicht so böse.
6. Den Notchfilter bei der Para habe ich nie gebraucht.

Man kann über die Ein- und Ausgänge auch einen Effekteinschleifweg herstellen. Ich habe nie verstanden, wozu das gut sein soll. Deswegen nenne ich das mal nicht als Vorteil aber es geht.

Ich finde die Blend-Control gut. Man kann trefflich drüber streiten, ob das ein Gimmick ist oder nicht aber man muss sie halt auch nicht verwenden.

Die Para gibt es seit vielen Jahren. Als sie rauskam, gab es sowas nicht auf dem Markt. Mittlerweile gibt es halt Konkurrenz und die Preise für derartige Geräte sind deutlich gefallen. LR Baggs war schon immer etwas teurer als andere.

Bestell dir eine Hartke. Wenn sie dir nicht gefällt, kaufe ich sie dir ab.

Gruß

erniecaster
 
 
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