Einsteigerset < 300€


Woody
Woody
Well-known member
Registriert
16 April 2003
Beiträge
2.895
Lösungen
2
Ort
Köln
Hallo zusammen,

ein neuer Schüler von mir braucht ein gutes und vor allem aber günstiges Einsteigerset.
Was taugt?
Kennt jemand die aktuellen Squire Affinities?
Das Tele-Bundle mit dem Frontman 15 wäre vielleicht eine passable Empfehlung...

Viele Grüße,
woody
 
A
Anonymous
Guest
Hi Woody,

was soll denn alles drin sein im Set?

Als Amp ampfehle ich schon mal'n Mustang I v2 (-117€).

Gitarre: Jack & danny ST Vintage Deluxe (-159€).

Blieben 24€ für sonstiges Zubehör (z.B. Cordial-Kabel mit Neutrik-Stecker für 15€, blieben 9€ für Saiten).

Lieben Gruß,

Batz. :cool:
 
Woody
Woody
Well-known member
Registriert
16 April 2003
Beiträge
2.895
Lösungen
2
Ort
Köln
Hallo Batz,
Batz Benzer schrieb:
was soll denn alles drin sein im Set?
Alles. 'tarre, amp, Kabel, Gurt, Stimmgerät.
Und die Frage ist diesmal nicht nach möglichst viel Gegenwert für 300€, sondern nach dem billigsten Kram, den man nach Möglichkeit mit reinem Gewissen dem Schüler gegenüber empfehlen kann.

Viele Grüße,
woody
 
Ruderboot
Ruderboot
Well-known member
Registriert
31 März 2012
Beiträge
135
Wo hier keine Anfenger unterwegs sind, ist das wohl eine Fangfrage ... ^^

J&D-Gitarre ist schon mal gut. Aber bitte nicht die genannte DeLuxe. Der Hals ist eher was für Gourmets und der Klang ist schaise.

Die hier ist auch noch für den gut fortgeschrittenen Spieler was.

Und dieser Amp sollte in seiner Vielseitigkeit auch in 20 Jahren als Übungsteil noch befriedigen. Hier lohnt ggf. auch ein Blick in die Bucht oder in den Kleinanzeigenteil.
 
groby
groby
Well-known member
Registriert
21 November 2005
Beiträge
2.210
Lösungen
2
Ich finde die Unterschiede zwischen den billigeren Squiern und z.B. Harley Bentons (z.B.) nicht sonderlich groß.

Mit dem Squier-Paket kann man zumindest sagen, dass da nichts richtig derbe schlecht ist und er hat das Gefühl, er bekommt Markenware. Das gibt einem Anfänger manchmal ein bißchen Stolz und Motivation.

Und falls da was suboptimal ist (was ja überall mal sein kann), kann er dir zumindest nicht vorwerfen, du hättest ihm irgendso einen No-Name-Sparfuchs-Geheimtipp-Quatsch angedreht.

Pakete dieser Art gibt es aber gebraucht millionenfach in ebay-Kleinanzeigen.
 
T
tommy
Well-known member
Registriert
16 März 2009
Beiträge
2.338
Lösungen
1
Ort
Norderstedt SH
Moin,

der Fender Frontman 15 ist eigentlich genau der Combo, mit dem ein junger Anfänger so gar nichts anfangen kann. Eigentlich hat er nur einen Sound und der ist m.E. nicht besonders gut. D.h., es käme ein Effektgerät hinzu, was den Preisrahmen sprengt.

Ich würde auch einen Fender Mustang 1 empfehlen und eine günstige Chinagitarre, welche man beim Händler aber unbedingt ausprobieren sollte. Gurt, Kabel und Stimmgerät kann man beim Kauf einer Gitarre und eines Amps beim freundlichen Händler m.E. als Dreingabe aushandeln...ein trauriges, hungriges Gesicht vorausgesetzt. ;-)
 
A
Anonymous
Guest
tommy schrieb:
Moin,

der Fender Frontman 15 ist eigentlich genau der Combo, mit dem ein junger Anfänger so gar nichts anfangen kann. Eigentlich hat er nur einen Sound und der ist m.E. nicht besonders gut. D.h., es käme ein Effektgerät hinzu, was den Preisrahmen sprengt.

Ich würde auch einen Fender Mustang 1 empfehlen und eine günstige Chinagitarre, welche man beim Händler aber unbedingt ausprobieren sollte. Gurt, Kabel und Stimmgerät kann man beim Kauf einer Gitarre und eines Amps beim freundlichen Händler m.E. als Dreingabe aushandeln...ein trauriges, hungriges Gesicht vorausgesetzt. ;-)

100% genau so!!! :top:
 
S
Schnabelrock
Well-known member
Registriert
15 Juni 2005
Beiträge
1.672
Lösungen
1
Zwei Aspekte meinerseits.

1. Mit der Fender-Mensur hat ein Anfänger imo schön zu kämpfen. Bei Anfängern zählt jeder Millimeter und Saitenspannung ausserdem.

2. Zudem denke ich, SC-Sounds muss man beherrschen, die sind eher für Fortgeschrittene. Ausserdem klingen billige SC über billige Amps zu oft nur klirrig und dünn.

--> Als Gitarre lieber ein SG-Modell oder LP Junior. LP ginge auch, wenn der Anfänger nicht gerade 12 ist und 37 Kilo wiegt. Da Schönheitsempfinden spielt auch eine Rolle. Auf seine Gitarre will man stolz sein.

Als Amp finde ich Mustang I oder Vox VT 20+ ziemlich gut.
 
bebob
bebob
Well-known member
Registriert
26 Mai 2010
Beiträge
672
Lösungen
1
Ort
bei Fön, Blick über die Spree
N' abend,

die Affinity Strat kann ich sehr empfehlen! Zumindest meine; habe sie quasi im Vorbeilaufen mitgenommen aus dem Laden, das Body ist geringfügig dünner als die "Großen", macht aber nix, ist dadurch leichter. Die gibts in HSS oderSSS, sicher muss man gucken wie die Verarbeitung ist, manche sind halt nicht so gut, zB Saitenführung. Meine spiele ich auf Sessions, ohne Angst haben zu müssen, dass sie den anderen "Großen" unterliegt. Naja, der Frontman ist sehr spartanisch, für Anfänger aber erst mal gut genug, ein Mustang macht vielleicht mehr Freude, könnte aber vom Üben ablenken, weil viel tolle Sounds, die "gutes Spielen" sugerieren.
Von den Einsteiger Epiphone-Bundles muss ich abraten, die Paulas haben einen geschraubten Hals, hier muss man sehr auf Details achten, Saitenlage, Halskrümmumg, etc, wird einer Paula nicht so recht gerecht, so ist auch das Spielgefühl.
Beste Grüße
 
groby
groby
Well-known member
Registriert
21 November 2005
Beiträge
2.210
Lösungen
2
Ich habe woody so verstanden, dass es ausdrücklich nicht um Soundmaximierung bis zu 300 Euro geht sondern (überspitzt gesagt) um die Frage, mit welcher billigst-möglichen Empfehlung man gerade noch so passabel ohne Kopfschmerzen davonkommt.

Da sich meiner Erfahrung nach in diesem Bodensatz-Preis-Segment die verschiedenen Firmen und Serien weniger unterscheiden als die einzelnen Instrumente individuell untereinander, kann man Glück und Pech fast überall haben und ich würde stumpf bei Thomann das empfehlen, was geschmacklich und anwendungsorientiert hübsch und sexy aussieht und in den Preisrahmen passt.

Ich meine, also jetzt so richtig völlig unbespielbare Gurken wie früher, die schon rein funktional versagen, gibt es nur noch selten. Wenn doch: Zurückschicken.

Ich sehe auch keinen Sinn, bei dieser Anwendung und bei diesem Preis auf Vielseitigkeit (was bracht ein Anfänger das?) oder auch nur im Mindesten auf bleibende Werte oder Originalgetreue zu achten.

Das steht im krassen Gegensatz zu meinen eigenen Kaufprinzipien, aber so habe ich woodys Mission verstanden.
 
A
Anonymous
Guest
Dean Vendetta XM im T-Bundle mit Gigbag, HB20R, Cordial Kabel, Saiten, Stimmgerät, Nylongurt, Plektren. Ne Gitarrenschule passt auch noch in die 300 Euro.

viele Grüße,
der StratDrache
 
Al
Al
Well-known member
Registriert
4 März 2006
Beiträge
1.818
Lösungen
1
Ort
Karlsruhe
Bei der Klampfe bin ich unkritisch, da tuts sicher irgendein Hobel von HB, J&D oder Squier, je nach Geschmack.

Beim Amp spreche ich mich ganz deutlich für den Roland aus. Der Frontman ist den Namen Amp nicht wert und den Mustang halte ich für nicht geeignet, weil zuviel Spielkram. Am Roland sind paar Rädchen zum drehen, von clean bis verzerrt, bissl Hall und Delay und das war. Also nix, was zu sehr vom eigentlichen spielen ablenkt. Ich habe den zuhause als Bedroom Amp stehen und bin total happy damit.
 
russ
russ
Well-known member
Registriert
16 November 2009
Beiträge
506
Ort
Hagen/NRW
Lieber Woody,

ich dachte immer und würde es SO erwarten:

ein guter Lehrer geht mit dem Schüler in ein Musikgeschäft um eine halbwegs spielbare Gitarre zu kaufen.
(aber ich bin selbst gerade sehr davon ab, im Netz irgendwas zu schiessen, nur um des klickens willen, ist nicht böse gemeint, und überhaupt keine Kritikl an deiner Person, sondern ich habe nur nachgedacht)

Ich kenn ja den Schüler nicht ;-) , oder Euren Wohnsitz, aber deine Fragestellung irritiert mich etwas.

Lg
Russ
 
J
Julle
Well-known member
Registriert
27 Juli 2006
Beiträge
610
Al schrieb:
Bei der Klampfe bin ich unkritisch, da tuts sicher irgendein Hobel von HB, J&D oder Squier, je nach Geschmack.

Beim Amp spreche ich mich ganz deutlich für den Roland aus. Der Frontman ist den Namen Amp nicht wert und den Mustang halte ich für nicht geeignet, weil zuviel Spielkram. Am Roland sind paar Rädchen zum drehen, von clean bis verzerrt, bissl Hall und Delay und das war. Also nix, was zu sehr vom eigentlichen spielen ablenkt. Ich habe den zuhause als Bedroom Amp stehen und bin total happy damit.

Hey,

ich würde mit deiner Empfehlung mitgehen, allerdings will ich doch noch was anmerken.
Als ich als 15-jähriger angefangen habe E-Gitarre zu spielen, hat mein alter Herr mir nach ein paar Wochen ein Digitech RP50 zum Geburtstag geschenkt. Mal davon abgesehen, dass das Gerät rückblickend der allerletzte Scheiß war, haben mir gerade die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten und der ganze Firlefanz, den man unsinnigerweise mit Effekten machen kann, einen unglaublichen Motivationsschub gegeben.

Ich habe gespielt bis zum geht nicht mehr, weil ich die ganzen abgefahrenen Sounds so cool fand. Nebenbei lernt man dabei, wie Effekte ungefähr funktionieren und welche Möglichkeiten es gibt. Als ich dann gesehen habe, dass es eine Datenbank mit den Sounds meiner damaligen Helden zum zu Hause programmieren gab, wäre ich fast ausgerastet, so geil fand ich das.

PODs, Multis oder ein Mustang (und die Alternativen) mögen viel Spielkrams haben, aber ich finde nicht, dass man deshalb davon abraten sollte. Ich finde auch nicht, dass es ablenkt.

Einen C-Dur üben ist unglaublich öde. Einen C-Dur mit Flanger, Talkboxeffekt, Flanger, WahWah und einer Prise Chorus und Reverb: Abgefahren.
 
Rider on the storm
Rider on the storm
Well-known member
Registriert
12 Dezember 2007
Beiträge
354
Ort
2560 Berndorf/Niederösterreich
Al schrieb:
Beim Amp spreche ich mich ganz deutlich für den Roland aus. Der Frontman ist den Namen Amp nicht wert und den Mustang halte ich für nicht geeignet, weil zuviel Spielkram. Am Roland sind paar Rädchen zum drehen, von clean bis verzerrt, bissl Hall und Delay und das war. Also nix, was zu sehr vom eigentlichen spielen ablenkt. Ich habe den zuhause als Bedroom Amp stehen und bin total happy damit.


meine Rede !
kann man alt werden damit.
 
Woody
Woody
Well-known member
Registriert
16 April 2003
Beiträge
2.895
Lösungen
2
Ort
Köln
russ schrieb:
ich dachte immer und würde es SO erwarten:

ein guter Lehrer geht mit dem Schüler in ein Musikgeschäft um eine halbwegs spielbare Gitarre zu kaufen.
(aber ich bin selbst gerade sehr davon ab, im Netz irgendwas zu schiessen, nur um des klickens willen, ist nicht böse gemeint, und überhaupt keine Kritikl an deiner Person, sondern ich habe nur nachgedacht)

Ich kenn ja den Schüler nicht ;-) , oder Euren Wohnsitz, aber deine Fragestellung irritiert mich etwas.

Hallo russ,
ich kann das nur anbieten, und das tue ich, immer und ohne wenn und aber.
Gitarrenunterricht geben nimmt manchmal sehr eigene Sozialdynamiken an. ;-)
In diesem Fall will man einfach meine Zeit nicht strapazieren, glaube ich, und dann mag ich mich nicht aufdrängen.
Aber Du hast recht. Einfacher ist irgendwie im Laden.

Viele Grüße,
woody
 
E
erniecaster
Well-known member
Registriert
19 Dezember 2008
Beiträge
4.260
Lösungen
2
Hallo!

Hast du mal eine Farbberatung gemacht? Ich meine, wenn du eher so der Herbsttyp bist, wäre eine Gitarre in Frühlingsfarben vielleicht nicht so passend.

Die hier geht aber immer:

http://i1220.photobucket.com/albums/dd445/style_b2st4/espangel.jpg

Gruß

erniecaster
 
T
tommy
Well-known member
Registriert
16 März 2009
Beiträge
2.338
Lösungen
1
Ort
Norderstedt SH
Nimm auf jeden Fall eine Gitarre mit den Saiten aussen. Da kommt man beim Spielen besser dran!

:lol:
 
A
Anonymous
Guest
Auch nicht schlecht fur ein Anfänger.

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Line-6-Pacifica-Spider-Pack-Pacifica-012BL-Spider-15/art-GIT0038462-000


[img:1600x1600]https://images.musicstore.de/images/1600/line-6-pacifica-spider-pack-pacifica-012bl-spider-15_1_GIT0038462-000.jpg[/img]
 
 



Beliebte Themen

Oben Unten