Erfahrungen mit DIY-Effekt-Kits

gitarrenruebe
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Hallo Gemeinde,

nachdem ich nun meinen neuen JTM45-Klon habe und mich dieser mit seinem leckeren Grundsound verzückt, werden nach und nach die gesammelten Fußtreter davorgehängt und es wird probiert, was das Zeug hält ...

Der Schrei nach mehr - Fuzzteile, (Treble)Booster etc. - wird laut. Also etwas gestöbert im WWW, natürlich auch mal bei dem deutschen Hersteller MEK geschaut, siehe da, Effektgeräte-Kits zum Selbstbau. Die Dinger sind natürlich weit günstiger als fertig zusammengebaute Ware, und somit auch in das Zentrum des Interesses gerückt.

Für ca. 100 Euro bekäme man hier

- ein Fuzz Face
- einen Treble Booster
- und eine Fuzz Fabrik.

Bei www.musikding.de gibts ja auch noch DIY-Kits, klingt auch interessant, hier gibts Kopie-Bausätze für lineare Booster, den Range-Master etc.

Klar, das sind sehr spezielle Dinger, aber man braucht ja auch solche Möglichkeiten. Und die User, die solche Kits gebaut und bewertet haben, waren durchweg angetan von der guten Qualität.

Hat jemand von Euch eines dieser Dinger schonmal gebaut?
Wie ist die Qualität nach Eurer Meinung?
Wie schwer ist es, die Dinger zusammenzubauen, sind die Teile "Anfänger-geeignet"?

Fragen über Fragen ... :roll:
 
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yrrkon
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Hallo Rolf,
ich kann mich an einen Test in einer G&B erinnern. Der Tester war im Grunde sehr angetan, hatte aber Probleme mit der Beschriftung der Platine und mit dem Schaltplan. Im Fazit stand in etwa "Toll, aber nichts für Unerfahrene".
Die Qualität des ganzen Geräts hat im Endeffekt mit dem Ausgangsmaterial und Deinen Fähigkeiten als E-Techniker zu tun: Die Gehäuse sind in aller Regel (nur vom "Hören-Sagen") gut vorbereitet, um nach eigenen Wünschen gestaltet zu werden. Die Bauteile sind genormt und von "der Stange". Die üblichen Bauteiltoleranzen sind also auch hier vorhanden. Wenn Du einigermaßen löten kannst, sollte ein qualitativ durchschnittliches Produkt dabei herauskommen. Und das meine ich jetzt nicht negativ, sondern durchaus positiv.
Ich hoffe, das hilft schon ein wenig!
Gruß
Ingo
 
A
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Moin Moin,

Ich habe vom Musikding mal ein paar Bausätze zusammengebastelt.
Hatte mir aber (wegen meiner Wurstfinger) alle gleich mit dem großen Gehäuse bestellt.
Unter anderem (sortiert nach Schwierigkeit):

"Das Lineal" = Booster der tatsächlich (fast) völlig Neutral die Röhren zum schwitzen bringt. Hat mir sehr gut gefallen und ist wirklich extrem einfach aufgebaut.

"Der Range" = Germanium Treblebooster mit wählbarem Eingangskondensator. Auch relativ einfach zu bauen, nur halt mehr Teile als "Das Lineal". Klanglich kann ich leider keinen Vergleich anbieten... Mittels Kippschalter kann man den Sound umschalten. Vielseitiger als "Das Lineal".

"Das Plus" = Distortion. Leider habe ich das orginal MXR Distortion + nie gehört. War mir persönlich vom Sound her zu krass, aber ich bin auch kein Metaller ;) Ist ebenfalls relativ einfach aufzubauen.

"Der Bender" = Germanium Fuzz. Ich habe das Teil für nen Kumpel montiert. Sound = "geiles Teil" (O-ton Kumpel) :D Nicht wirklich komplizierter als die anderen, aber Zeitintensiver.

Von der Qualität der Bausätze war ich positiv überrascht, weil man wirklich für kleines Geld sein Stressbrett deutlich aufwerten kann und die Gehäuse/Bauteile durchaus den ein oder anderen Gig vertragen, wenn sie vernünftig montiert wurden.

Im Musikding Forum gibt es auch einige Tips zur Soundverbesserung/-anpassung der Pedale.

Zur Montage hatte ich einen einfachen Lötkolben und ein einfaches Multimeter (Zusammen ~ 20,-€).
Hab vor dem Lineal höchstens mal ein paar Drähte in Gitarren verlötet und bin mit den Bausätzen sehr gut klar gekommen. Man wächst mit den Aufgaben und man kann richtig süchtig danach werden.
Bei mir steht demnächst ein Madamp G2 an...

Hoffe ich konnte helfen ;)
 
gitarrenruebe
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yrrkon":3dyt506p schrieb:
... Ich hoffe, das hilft schon ein wenig!

Hallo Ingo,

Danke. Ich bin absoluter Anfänger mit derartigen DIY-Kits, daher möchte ich paar Gedanken von anderen Guitarmaniacs dazu bekommen. Mir ist auch klar, dass ich bei diesen Teilen kein "High End" zum Schluß erwarten kann, aber wenn die Teile zumindest "Durchschnittsware" sind, und ich (!!! ich !!!) das dann selbst zusammengefrickelt habe, dann nutze ich sowas doch gleich doppelt so gerne.

Ich hoffe auch, dass die Kits gute Bauanleitungen haben und immer komplett sind, da ist nämlich als unsicherer Löter sicher doof, wenn man dann da sitzt, und irgendein kleines blödes Teil fehlt.

PS: Ist die Trio schwer im Einsatz? Die musste bei mir dann nur gehen, um mir den neuen Plexi zu finanzieren :lol: - viel Spass noch damit !

Störtebeker":3dyt506p schrieb:
Hoffe ich konnte helfen ;)
Super, klasse Erfahrungsbericht. Mir gehts ähnlich, auch erst maximal die Erfahrung mit ein bisschen PU-Austausch etc. Der Hinweis mit dem großen Gehäuse ist sicher Gold wert.

Hhhhm, ich glaube, da werde ich wohl demnächst mal löten ...
Wie war das, man wächst mit seinen Aufgaben ... :roll:
 
A
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Hallo Rolf,

ich habe den LPB (Linear Power Booster) vom Musikding nachgebaut und bin sehr zufrieden mit der Qualität und dem Effekt.
Ich benötigte etwas, um meinen Lautstärkepegel zu erhöhen, was der LPB sehr gut macht!

Meine Erfahrungen mit Effekten sind nicht so umfangreich, aber ich hatte mal die Möglichkeit einen alten, grünen Ibanez Tube Screamer
längere Zeit testen zu können. Mit dem LPB war es mir möglich einen erstaunlich ähnlichen Chrunch einzustellen, wie mit dem Tube Screamer!

Das Ding ist sehr einfach zu Bauen. Man sollte wissen welches das heisse Ende des Lötkolbens ist und im Musikdingforum findet man
genügent Anleitungen, wie man so ein Gerät zusammenschustert.

Mein LPB1 ist hier beschrieben:
http://www.ca-music.de/BASTELEIEN/main_basteleien.html


Mit Musikding habe ich nur gute Erfahrugnen gemacht. Von dort habe ich all meine Teile für meine Trube Bypass Kistchen und den G2 Verstärker.
(Zur Sicherheit: Ich habe keine finanziellen Vorteile durch meine "Werbung". Ich bin nur mit der Leistung von Munsikding zufrieden.)

Vielleicht konnte ich helfen.

Gruß
Christian
 
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yrrkon
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@gitarrenruebe: Die Trio "qualmt"! ;-) Meine Band ist schon sehr angetan. Und mit der Trio als Röhren(an)treiber macht meine FenderHotrod-Endstufe schon ordentlich Druck! Immer noch: DANKE!!!!! ;-)
 
Rabe
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Hi Ruebe, hi yrrkon,

yrrkon":2uvhqrm2 schrieb:
ich kann mich an einen Test in einer G&B erinnern. Der Tester war im Grunde sehr angetan, hatte aber Probleme mit der Beschriftung der Platine und mit dem Schaltplan. Im Fazit stand in etwa "Toll, aber nichts für Unerfahrene".

Der Test in der G&B bezog sich nicht auf MEK und Musikding Bausätze.


Die Gehäuse sind in aller Regel (nur vom "Hören-Sagen") gut vorbereitet, um nach eigenen Wünschen gestaltet zu werden.

Sowohl bei MEK als auch bei Musikding sind die Gehäuse überhaupt nicht vorbereitet. Ein Bohrständer und ein HSS Stufenbohrer oder Senker sollte also schon vorhanden sein. Damit lässt sich Aluguss aber ganz gut bearbeten.


Die Bauteile sind genormt und von "der Stange". Die üblichen Bauteiltoleranzen sind also auch hier vorhanden. Wenn Du einigermaßen löten kannst, sollte ein qualitativ durchschnittliches Produkt dabei herauskommen.

Häh? Glaubst du die Boutiquehersteller stellen ihre Bauteile selbst her? Die nehmen auch Zeug "von der Stange". Germaniumtransitoren bieten übrigens sowohl MEK als auch Musikding selektiert an (auch in Kits), außerdem kann man für ein paar Euro (AC 122 kostet zwischen 1,50 und 2 Euro) ausprobieren ob einem anders verstärkende besser gefallen. Du hast also durchaus die Chance ein überdurchschnittliches Produkt zu erstellen.
Grüße
Ralf

EDIT: Die Musikding-Anleitungen kannst du schon vor Erwerb im Netz anschauen und zwar unter
http://diy.musikding.de/content/blogcategory/4/27/
Ich finde die etwas besser als die MEK-Anleitungen.
 
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yrrkon
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Hallo Rabe,
wenn Du aufmerksam liest, wirst Du feststellen, dass ich auf die üblichen Bauteiltoleranzen hinweise. Ich spreche hier von Industriestandards und folgere demnach auch daraus auf "durchschnittliche Qualität", eben Industriestandard. Boutiqueprodukte sind Produkte ausführlicher Entwicklungsstrategien, die ein immer wiederkehrendes Ausprobieren und Hören beinhalten. Das halte ich bei einem Anfänger für ein schwieriges Unterfangen.
Gruß
Ingo
PS: "Selektieren" bedeutet im übrigen auch nur "Sortieren und Aussuchen nach (vorgegebenen) Grenzwerten/Toleranzen"... D.h. es wird ein Bauteil verwendet, dass sich als "Best-Practice" in genau diesem Zusammenhang erwiesen hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
 
Rabe
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Hi,
Ich glaube eben, dass die Qualität von DIY-Effekten eher überdurchschnittlich ist. Was ich schon blöde Fuzz-Faces von Dunlop (Industriestandard) gehört habe, jeder DIYler hätte da einfach mal die Transen getauscht, die Industrie bringts an den Mann.
Solch Ausreißer nach unten definieren halt auch die durchschnittliche Qualität. Mit ein ganz bißchen Mühe, kann man das beim Selbstbau vermeiden.
Es ist m.E. also durchaus möglich im Selbstbau ein FuzzFace hinzubekommen, dass besser als die meisten Dunlops klingt und damit überdurchschnittlich.

"Selektieren" bedeutet im übrigen auch nur "Sortieren und Aussuchen nach (vorgegebenen) Grenzwerten/Toleranzen"... D.h. es wird ein Bauteil verwendet, dass sich als "Best-Practice" in genau diesem Zusammenhang erwiesen hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
.
Was soll es denn sonst heißen? Ein Beispiel:
Das wichtigste technische Merkmal eines Transistors ist sein Verstärkungsfaktor. Leider weisen Germaniumtransistoren da erhebliche Toleranzen auf. Die an sich bauartgleichen Transistoren werden gemessen und nach Verstärkungsfaktor sortiert. Das schafft die Vorraussetzungen durch ein gezieltes Auswählen von Transitoren den Klang des Gerätes durch Experimentieren nach eigenen Vorstellungen zu beeinflussen. Ich glaube, dass war es, was du mit "Hören und Ausprobieren" meintest, oder?
Grüße
 
Y
yrrkon
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Solch Ausreißer nach unten definieren halt auch die durchschnittliche Qualität.
Richtig, der Mix macht den Durchschnitt.

Mit ein ganz bißchen Mühe kann man das beim Selbstbau vermeiden.
Das möchte ich nicht verneinen, halte das aber für Anfänger (und die haben ja gefragt) für problematisch. Nach dem zweiten oder dritten Gerät, mit steigender Erfahrung und Routine, vermag wahrscheinlich jeder etwas rumzuprobieren. Aber eben kein Anfänger.
Es ist also für ambitionierte Amateure machbar, ein überdurchschnittliches Gerät hinzubekommen. Auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Aber eben kein Anfänger.

Was soll es denn sonst heißen?
Ich wollte nur aufzeigen, das ALLE Bauteile ihre Toleranzen haben und Selektion eben nur eine weitere Eingrenzung der Grenzwerte bedeutet. Und eine gezielte(!) Beeinflussung eines Klanges durch Veränderung von bestimmten Parametern kann ich nur dann vornehmen, wenn ich weiß, welche Soundparameter ich dadurch verändere. Alles andere ist Ausprobieren.
Gruß
Ingo
 
gitarrenruebe
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Hallo,

vielen Dank für die Infos.

Ich denke, Rabe & Ingo, Ihr habt beide Recht:

Wenn man fortgeschritten ist (was ich nicht bin), hat man sicher viele Möglichkeiten, um tolle Pedale an eigene Soundvorstellungen durch Bauteilselektion/-änderungen anzupassen.

Für einen Anfänger wie mich ist es mit den Std-Kits durchaus möglich, so verstehe ich Euch, qualitativ ordentliche Pedale herzustellen, die den Vergleich mit konventionellen Teilen (nicht den Edel-Boutique-Tretern) antreten können, vorausgesetzt, man arbeitet sauber und ordentlich.

Supi, dann werde ich nun mal ein "einfaches" Kit zum Ausprobieren bestellen, voraussichtlich fange ich mit dem "Der Range" vom Musikding an. Ich hoffe, meine beiden Hände nicht nicht so "links", wie ich das befürchte ...
 
Al
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hola ruebe,

postest du mal deine erfahrungen nach vollzug? ich bin auch eher ein technisch unbeleckter, hab aber schonmal einen lötkolben aus der nähe gesehen, daher würde mich das thema auch mal interessieren!

lg

alex
 
Rabe
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@yrrkon: Sag mal könntest du mal an einem konkretem Beispiel sagen, was du meinst?

Nehmen wir Tonebender oder FuzzFace, wenn man die Transen sockelt (und das sieht der Bender Bausatz vor), kann man ganz einfach diese Austauschen. Investiert man zusätzlich zum Bausatz 10 Euro kann man zwischen 5 und 7 bauartgleiche aber verschieden verstärkende Transen kaufen. Da kann man jetzt in aller Ruhe rumprobieren (bevor man die Platine im Gehäuse befestigt). Transen einstecken, hören, neue Kombi probieren, hören usw., das ist motorisch so kompliziert wie Lego! Das sollte auch ein Anfänger hinbekommen! Hören sollte man halt können, aber es ging hier ja um Bastel- und nicht Gitarrenanfänger.

Diese Schritte sind es, die das Gerät m.E. überdurchschnittlich machen, warum ist das für einen Anfänger zu schwer? Was für Routine braucht man da? :roll:

@ruebe:
Gute Wahl! :-D :-D :-D Wenig Teile, aber schönes Gerät für nen Plexi! Wenn du in die Bauanleitung schaust, siehst du, dass hier ein Germaniumtransistor verwendet wird (mitgeliefert AC122), der in einen Sockel gesteckt wird. Wenn du optimieren wilst, dann bestell dir doch ein paar AC 122 mit verschiedener Verstärkung, wenn die Schaltung funktioniert, kannst du die durchprobieren und gucken wie es am besten mit deinem Plexi harmoniert! Dann wärst du schon über "Industiestandard"!
Etwas mehr Arbeit: wenn du mit dem Frequenzgang unzufrieden bist, müsstest du die Werte der drei parallelen Wima-Kondensatoren ändern, schau entweder ins Musikding-Forum, oder frag hier noch mal.

Grüße
 
gitarrenruebe
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Rabe":23h6n1z4 schrieb:
Sag mal könntest du mal an einem konkretem Beispiel sagen, was du meinst?

Nehmen wir Tonebender oder FuzzFace, wenn man die Transen sockelt (und das sieht der Bender Bausatz vor), kann man ganz einfach diese Austauschen. Investiert man zusätzlich zum Bausatz 10 Euro kann man zwischen 5 und 7 bauartgleiche aber verschieden verstärkende Transen kaufen. Da kann man jetzt in aller Ruhe rumprobieren (bevor man die Platine im Gehäuse befestigt). Transen einstecken, hören, neue Kombi probieren, hören usw., das ist motorisch so kompliziert wie Lego! Das sollte auch ein Anfänger hinbekommen! Hören sollte man halt können, aber es ging hier ja um Bastel- und nicht Gitarrenanfänger.

Diese Schritte sind es, die das Gerät m.E. überdurchschnittlich machen, warum ist das für einen Anfänger zu schwer? Was für Routine braucht man da?

Mit den Transen hast Du sicher recht. Ich habe zwischenzeitlich auch noch ein bisschen gestöbert und da kamen dann auch manchmal so Themen auf wie "Mit Batterie klingts toll, mit Netzteil brummts" und als Antwort kam dann "dann löte einen Filter mit Wert X an Stelle Y ein, dann klappts" - das sind die Dinge, die ich nun am Anfang eher nicht brauche.
Whatever - "Der Range" ist bestellt, und ich werde berichten ... auch wenn ich mich zum Affen mache und posten muss "... dann habe ich mit meinen grobmotorischen Händen eine Leiterbahn der Platine gefetzt und ein bauteil ist mir leider abgebrochen ..." - oder so ähnlich.
Drückt mir Daumen, dass ich in Kürze am selbstzusammengedengelten Range-Treblebooster das Knöpfchen drücken kann - und es funzt !
 
Rabe
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Keine Angst, meist liegt das Brummen am Netzteil, dann halt neues oder Batterie.
Den Range würde ich aber eh mit Batterie betreiben, der verbraucht fast nichts.
Ach ja wegen zerstören: irgendjemand im Musikdingforum hat oder hatte die Signatur:
"Warum soll ich mir billige Effekte kaufen, wenn ich sie für's Doppelte auch selberbauen kann?"
 
gitarrenruebe
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Rabe":nar6s63u schrieb:
Ach ja wegen zerstören: irgendjemand im Musikdingforum hat oder hatte die Signatur:
"Warum soll ich mir billige Effekte kaufen, wenn ich sie für's Doppelte auch selberbauen kann?"
:| Du bist vielleicht ´n Motivator ... ;-)
 
finetone
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gitarrenruebe":ao8e3bqn schrieb:
...Drückt mir Daumen, dass ich in Kürze am selbstzusammengedengelten Range-Treblebooster das Knöpfchen drücken kann - und es funzt! ...

Dann kann ich meine ja zuhause lassen ;-)
 
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yrrkon
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@rabe: Gesockelte Bauteile machen alles wesentlich einfacher, aber bisher war nicht die Rede davon.

Da Ruebe sich entschieden hat und demnächst weiter berichten will, halte ich die Detail-Diskussion für nicht weiter zielführend und hoffe, dass Rolf die neugierige Gemeinde an seinen Erfahrungen teilhaben lassen wird.
Schöen Grüße
Ingo
 
Rabe
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gitarrenruebe":10mga2xr schrieb:
Du bist vielleicht ´n Motivator ... ;-)

Mein erstes Bigmuffkit hat klasse funktioniert, dann kam ich auf die Idee es in ein kleineres Gehäuse zu packen (B-Gehäuse). Ein Knack beim Zuschrauben hat das Schicksal der Platine akkustisch verdeutlicht. :? :?
Electro-Harmonix verwendet für den LittleBigMuff übrigens ein doppelt so großes BB-Gehäuse. :)
Der LBM kostet etwa soviel wie zwei Bausätze :-D
 
gitarrenruebe
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finetone":21r3t1dz schrieb:
gitarrenruebe":21r3t1dz schrieb:
...Drückt mir Daumen, dass ich in Kürze am selbstzusammengedengelten Range-Treblebooster das Knöpfchen drücken kann - und es funzt! ...

Dann kann ich meine ja zuhause lassen ;-)

Nix da :evil: , mitbringen ;-)
 
Rabe
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yrrkon":1bdpkind schrieb:
@rabe: Gesockelte Bauteile machen alles wesentlich einfacher, aber bisher war nicht die Rede davon.

Sach ma iss so schwer zu sagen, dass man möglicherweise nicht ganz recht hatte?
Es war von Anfang an auch von Musikding Bausätzen die Rede und da sind die Transen nun mal gesockelt. Dass du das nicht weißt, iss ja nich schlimm, aber muss man dann ständig posten "bleib ich trotzdem bei meinere Meinung?". Hättest ja mal die Anleitungen anschauen können, bevor du bei Deiner Meinung geblieben wärst, den Link hatte ich ja gepostet.

Und warum es nicht zielführend ist, sich über Details des Effektgeräteselbstbaus zu unterhalten weiß ich nicht, dass Ruebe einen baut scheint mir eher dafür zu sprechen.

Solltest du gemeint haben, dass Detaildiskussionen mit dir nicht zielführend sind, dann muss ich dir aber recht geben: Du hast vom Thema nur kleine Ahnung, aber große Meinung. Das macht nicht nur Detaildiskussionen schwer.
Grüße


EDIT: Weil ich bisher nicht dazu kam: es gibt auf jeden Fall ein Reihe von sog. Boutiqueherstellern, die hervorragende Effekte bauen. Viele davon gibt es nicht als Bausatz (Eigenentwicklungen), manche haben klassische Effekte stark weiterentwickelt. Solche Effekte befinden sich aber m.E. soweit über Industrie- und DIYStandard, dass zwischen ihnen und Industrieprodukten noch eine qualitative Lücke für sorgfältiges DIY bleibt!

EDIT 2: Nicht alle Effekte eignen sich m.E. gleichermaßen für DIY, Modulations- und Verzögerungseffekte sind schwieriger als Zerrer und Booster, digitale Modulatoren im DIY schwieriger als analoge.
 
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yrrkon
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Ich hatte nicht ganz recht. Richtig.

Und die persönliche Ebene Deines Postings lasse ich unkommentiert stehen.

Schöne Grüße
Ingo
 
Rabe
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Wollte dich nicht persönlich angreifen, war nur genervt von deiner Diskussionstrategie. M.E. habe ich auch nicht deine Persönlichkeit als Ganzes, sondern nur deine Sachkenntnis bezüglich des Selbstbaus von Effektgeräten in Frage gestellt, wenn das bei dir anders angekommen ist, sorry.
Ich sehe ein, das mein letzter Post etwas in die Polemik driftete. Sorry habe ich nicht auf mich aufgepasst.
Grüße
 
gitarrenruebe
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Rabe & Ingo,

Mensch, Ihr beide habt mir richtig klasse Tipps gegeben, jetzt kriegt Euch nicht in die Haare darüber - ich konnte schon rauslesen, wie das alles gemeint war und bin für Eure Hilfestellung echt dankbar.

Ich werde Euch (und alle anderen, die den Fred verfolgen) berichten, wenn das Kit angekommen und mir unter den Lötkolben gekommen ist.
 
 

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