Es zerrt bei Clean + Booster...


kiroy
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Hallo zusammen,

bei der letzten Probe hatte ich das Gefühl, dass mein Übungs-Amp (Fender Superchamp xd) zerrt, wenn ich im Clean-Kanal spiele und einen Booster dazuschalte. Dabei wollte ich doch nur (für ein Solo) die Lautstärke ein klein wenig anheben.

Jetzt habe ich daheim noch etwas rumprobiert (mit Fender Supersonic) und habe das Gefühl, dass es meine Gitarre ist (Epiphone Les Paul Standard), die zerrt.

Sowohl mit dem Electro-Harmonix LPB-1 als auch mit dem Danelectro Coolcat Transparent Overdrive fängt es schon bei ganz wenig (fast nicht hörbarer) Lautstärkeanhebung zu zerren.

Komischerweise zerrt es nicht, wenn ich die Strat nehme. Klar haben Singlecoils weniger Output, aber selbst wenn ich die Lautstärke wesentlich mehr anhebe, bleibt es bei der Strat viel länger clean.

Vielleicht wird ja durch die Humbucker schon der Eingang des Boosters übersteuert.
Kann das sein? Das ist mir früher gar nicht aufgefallen (wobei ich nicht sicher bin, ob ich vorher jemals die Les Paul am Booster angeschlossen hatte).
Ist da irgendwas kaputt? An der Gitarre? Oder am Booster?
Kann man das irgendwie austesten? Verschiedene Klinkenkabel habe ich schon probert, daran scheint es nicht zu liegen.

Bin gespannt auf Eure Tipps und Ratschläge.

Schönen Sonntag noch
kiroy
 
frank
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Nö, an den Humbuckern sollte das nicht liegen, d.h. sie dürften in Ordnung sein. Die Epi steht am Anfang der Kette und ihr Signal wird von den nachfolgenden Geräten nur weiter verarbeitet.

Im Grund genommen praktizierst Du unbewusst, was ich mit Wissen und Wollen nutze: Mittels eines Boosters den Amp in die Endstufenzerre zu treiben.
Dazu sollte man folgendes wissen und beachten:

Ein Booster treibt einen Amp nun mal ab einem gewissen Arbeitspunkt in die Röhrensättigung. Der ist - bei gleicher Booster.Einstellung - um so eher erreicht, je höher der Output der PU ist. Dazu kommt noch, dass ein Humbucker grundsätzlich mehr Mitten als ein SC hat. Und auch das fördert zusätzlich die früher einsetzende Endstufensättigung.

Humbucker haben mehr Outpur als SC's. Ergo ist die Endstufensättigung eher erreicht. Und genau das hast Du ja schon beobachtet.

Und hier noch ein zusätzlicher Fakt, der nicht unbeachtet bleiben darf: Dein Superchamp ist ein Hybrid-Amp, sprich er hat als Vorstufe einen Transistor und nur als Endstufe Röhren. Richtig?

Transistoren vertragen aber nur bedingt eine Übersteuerung des Eingangssignales. Das übersteuerte Eingangssignal wird dann an die Endstufe weitergegeben. In vielen, wenn nicht den meisten Fällen, gibt die dann komische bis hässliche Geräusche von sich.

Mir komm's aus der Ferne so vor, als hättest Du den Booster bereits grenzwertig hoch eingepegelt. Kommt jetzt noch der höhere Output der Epi-Humbucker hinzu, ist die Grenze überschritten und Schluß ist's mit Clean. Wenn der nun einsetzende Ton noch nicht schlecht ist, hast Du noch Glück gehabt.

Was Du bei Nutzung Deiner Epi tun kannst/solltest:

1. Nimm die Ausgangsleistung des Boosters zurück. Gleichzeitig könntest Du Gain am Amp zurückdrehen und dafür die Endstufe (als Vo.) am Amp etwas mehr aufdrehen. Dann sollte die Angelegenheit erledigt sein.
2. Du könntest auch Vol. an der Epi zurückdrehen. Aber ob Dir dann die noch erzielbare Sololautstärke reicht? Muss man ausprobieren.

Was Du alternativ tun kannst:
Stell den Amp etwas schon in der Grundeinstellung lauter und drehe das Vol. der Gitarre zurück. Willst Du nun das Solo lauter spielen, drehe Vol. an der Gitarre auf. Ob Du nun schon den Amp in die Endstufensättigung treibst, hängt von der am Amp eingestellten Lautstärke ab.
Sollte Dir das reichen, kannst Du den Booster verkaufen.
 
J
jock
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Hallo Kiroy,

verwendest du für deine Bodentreter Batterien oder ein Netzteil? Evtl. hast du ein Problem mit der Stromversorgung, so daß die Geräte mit zu niedriger Spannung versorgt werden. Das könnte den beschriebenen Effekt erklären.

Soweit ist weiß hat der SuperSonic einen MasterVolume-Regler. Was passiert denn, wenn du Input-Gain zurückdrehst und dafür den Master auf. Wird das Britzeln dann weniger?

jock
 
dolphin
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Wenn du mit einem Booster nur die Lautstärke anheben willst, musst du ihn eigentlich in einen FX-Weg hängen.
Vor dem Amp wird er immer auch eine Anhebung der Verzerrung bewirken.
 
frank
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dolphin":tnn07by8 schrieb:
Wenn du mit einem Booster nur die Lautstärke anheben willst, musst du ihn eigentlich in einen FX-Weg hängen.

Guter Tipp, wobei: Hat der Superchamp einen FX-Weg? Meines Wissens nicht.
 
dolphin
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Nein, der hat keinen. Deshalb auch "eigentlich".

Wenn du einen Amp im Zerrkanal mit einem Booster lauter machen willst, geht das gar nicht mehr.
Da ist nur noch eine Zunahme der Verzerrung und eine Verdichtung des Sounds zu hören.
Wer einen Lautstärkeboost braucht und einen FX Loop im Amp hat, schleift hier den Booster ein,
das klappt in den meisten Fällen wunderbar.
 
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dolphin":ouvpdjkv schrieb:
Wenn du mit einem Booster nur die Lautstärke anheben willst, musst du ihn eigentlich in einen FX-Weg hängen.
Vor dem Amp wird er immer auch eine Anhebung der Verzerrung bewirken.

Müssen? Nö, absolut nicht - ich hatte meine Booster all die langen Jahre immer vor dem Amp. Letzens noch Okko Twin Sonic + Brunetti Singleman - das war perfekt so. Auch SCXD mit dem Okko funktionierte bestens. Da ist sonst was faul!
 
kiroy
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Hey, vielen Dank für Eure Antworten!

Zuerst dachte ich auch, die Batterie ist am Ende, nach dem Batterie-Wechsel und auch mit Netzteil (Thomann PowerPlant) war die Zerre immer noch da.

Endstufenzerre isses ziemlich sicher auch nicht. Dazu bin ich viel zu leise. Beim Clean-Kanal des Supersonic daheim habe ich den Volume-Regler nur so weit offen, dass es gerade noch als Zimmerlautstärke durchgeht. Dieser Kanal hat nur einen Volume-Regler, keinen Gain- oder Masterregler. Die Endstufe ist dabei noch im Halbschlaf. ;-)

Ich vermute, dass der Booster einen Knacks hat. Gerade habe ich es noch einmal probiert:
Selbst wenn ich den Booster so einstelle, dass er nicht boostet, sondern die gleiche Lautstärke hat, wie ohne, zerrt es. Meine Aussage von oben, es würde auch mit dem Danelectro CTO zerren, muss ich wohl revidieren. Da war der Gainregler der CTO anscheinend etwas offen. Hab's gerade noch einmal mit dem CTO versucht, den Gain-Regler des CTO ganz zu und nur mit dem Volume-Regler etwas Lautstärke "erzeugt". Da zerrte nix.

Dann habe ich noch einmal die Strat und den Booster genommen und da zerrte auch nichts, selbst als ich wesentlich lauter machte.

Als nächstes habe ich foldende Anordnung probiert: Strat -> CTO -> Booster -> Amp.
Dabei habe ich den CTO gerade so weit aufgemacht, dass die Strat etwa die Lautstärke der Les Paul erreicht... Und siehe da, es zerrt auch.
Also ist wohl entweder der Booster kaputt oder der Eingang des Boosters ist für Humbucker einfach zu empfindlich.
Vielleicht hat hier ja jemand auch so einen LPB-1 und kann das bestätigen?

Ansonsten... hm... naja, der LPB-1 ist ja relativ billig, da lohnt sich eine Reparatur wohl nicht. Oder?

Schönen Abend noch!
kiroy


Edit:
Haaa, sorry, hab' mal wieder zu lange gebraucht, um meine Schreibfehler zu verbessern und schon hat der Pfaelzer wieder die guten Ideen!
Ich denke, Du hast Recht: Der Booster hat 'nen Knacks.

Ich habe gerade das Ding mal auseinandergeschraubt und gehofft, ich finde da einen Trimpoti, mit dem man vielleicht die Eingangsempfindlichkeit anpassen kann... leider nichts.
 
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Hi,

Ich hatte den LPB1 mal mit ner Epi LP Studio über einen Peavey Valveking Royal 8.

Da hat er aber nur lauter gemacht und ich hatte keine Probleme mit irgendwelcher Zerre. Aber da wird die Röhre am Amp wohl den Unterschied machen.

Leider hab ich den Booster nicht mehr, sonst würde ich gleich mal eine Testreihe starten.

lg Lepi
 
dolphin
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Magman":1fges13r schrieb:
Müssen? Nö, absolut nicht - ich hatte meine Booster all die langen Jahre immer vor dem Amp. Letzens noch Okko Twin Sonic + Brunetti Singleman - das war perfekt so. Auch SCXD mit dem Okko funktionierte bestens. Da ist sonst was faul!

Vielleicht habe ich das nicht ganz korrekt ausgedrückt. Muß heißen, er muss hinter die Verzerrung.

Wenn du die Vorstufe, sagen wir mal bei einem JVM, für die Verzerrung übersteuerst, sprich du spielst im Overdrive Kanal, wirst du soviel Booster vor den Amp hängen können wie du willst. Du wirst keine reine Lautstärkeanhebung hinbekommen, OHNE, dass die Verzerrung zunimmt. Das funzt nur mit einem Booster im Einschleifweg.

Wenn du den Amp. clean betreibst und schon mit Humbucker an der Grenze zu Crunch bist, kann es bei einem, sagen wir unglücklich eingestellten, Booster auch zu einer Zerrung kommen. Wie gesagt, wir reden von einer reinen Lautstärkeanhebung die erzielt werden soll ohne Zerrung. Natürlich eignet sich auch nicht jeder Booster für diese Anwendung.

Wenn du deine Verzerrung nur mit Pedalen machst, muß er natürlich nicht in den FX Weg, sondern nur hinter den Zerrer, also noch vor dem Amp.
 
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dolphin":10pt42cg schrieb:
...Natürlich eignet sich auch nicht jeder Booster für diese Anwendung.

So isses, ich hab in all den Jahren einige Booster getestet, aber der TwinSonic gehört zu den wenigen, die den Sound in keinster Weise beeinflussen - es ist der beste Booster den ich kenne im Bezug 7ender Amps (und ähnliche) etwas Beine zu machen. Das hat natürlich seinen Preis!

Ach ja, ich booste auch nur rein Clean und aller höchstens leichten Crunch.
 
dolphin
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Magman":1ln75w8b schrieb:
Ach ja, ich booste auch nur rein Clean und aller höchstens leichten Crunch.

Da sollte das mit geeignetem Boostwerkzeug natürlich funktionieren. Wenn der Booster dann aber nicht so ein hochwertiger Cleanboost ist, ist es passiert.....

.......... wenn man den dann aber in den FX Loop schaltet....... :lol: :lol:
 
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Ich hoffe meine Frage zum Boosten ist jetzt nicht offtopic aber der Thread hat mich geradezu darauf gestoßen. Ich booste mit einem ZVex Super Hard On meinen 50W Starfield immer sehr in den Overdrive hinein und nutze das auch bewusst so (der Treter hängt vor dem Amp). Nun die Frage: Hängt der Punkt an dem es in den Overdrive hinein geht irgendwie mit der Leistung des Röhrenamps zusammen? Anders formuliert: Würde ein 100W Amp erst bei höheren Lautstärken in den Overdrive gehen oder hängt das mit der V1 Röhre zusammen die da übersteuert wird?
 
Rabe
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Das hängt von deinen Einstellungen ab. Grundsätzlich kann ein 100 Watt Amp natürlich lauter clean, als dasselbe Modell mit einer 50Watt Endstufe. Im Einzelnen gilt aber folgendes:

Ab einer bestimmten Input Lautstärke (egal ob jetzt durch Booster, heiße oder aktive PUs oder sonstwas), zerrt die Vorstufe deines Amps. Wie hoch diese Lautstärke sein darf, hängt wesentlich ab von:
-dem eingestellten Gain
-der Schaltung (wo setzt dein Gain-Poti an)
-den verwendeten Röhren

Bei den meisten Amps kann auch eine cleane Vorstufe die Endstufe (meist zuerst den Phase-Inverter) übersteuern. Bei den meisten Amps sitzt das Mastervolume vor der Phase-Inverter-Stufe. Das bedeutet, dass du die Endstufenverzerrung durch herunterregeln des Mastervolumes verhindern kannst. Wie laut dein Amp dann mit cleaner Endstufe ist, hängt dann natürlich von der Leistung der Endstufe ab.

Ein vor dem Phaseinverter liegendes Mastervolume ist also nicht nur Lautstärke, sondern auch extrem Sound beeinflussend.
Ein hinter dem Phaseinverter liegendes Mastervolume (wie z.B. im Marshall VintageModern) ist ein wenig soundneutraler, da hier auch bei geringen Lautstärken wenigstens der Phaseinverter zerren kann.
Bei vielen modernen Amps, z.B. den meisten Diezels, ist Endstufenverzerrung überhaupt nicht gewünscht. Hier wird die Zerrre in der Vorstufe erzeugt, die Endstufe soll auch bei starker Zerre und hoher Lautstärke straff bleiben und v.a. in den Bässen nicht einbrechen. Daher ist hier ein herkömmliches Mastervolume o.k. und eine recht leistungsstarke Endstufe das Mittel der Wahl.
 
A
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Nochmals zum OP: Der EHx LPB ist ein Booster mit relativ wenig Headroom (wie soviele andere der "klassische" Booster-Modelle...), den bringt man relativ rasch zum selber-zerren (ich schaff das schon locker mit einer Tele, da braucht man nichteinmal Humbucker dafür).
Der LPB hat zwar einen sehr schön andickenden Charakter, aber wenn's um wirklich cleanen Boost geht, wär er definitv nicht meine erste (zweite, dritte,...) Wahl, da gibt's deutlich bessere Alternativen (mein Geheimtipp: Zoom Powerdrive PD01 - eigentlich ein Overdrive, aber mit Gain ganz zugedreht bekommt man den auch mit deftigen Humbuckern nicht zum selber-zerren, und durch den 2-Band-EQ kann man den Ton auch nboch schön formen).
 
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Ich habe vor einigen Wochen auf einem Konzert einen Gitarristen gesehen, der einen Twin zum Singen brachte. Ein Supersound. Das teil war so ein "Evil Twin" von der Red Knob Serie. Er nutzte allerdings den "heißen" Kanal nicht sondern hatte ebenfalls einen booster davor. Trotz der enormen Leistung von 100W zerrte der Twin, okay die Band war auch Endzeitmäßig laut. Dennoch scheint das tatsächlich sehr mit der Konstruktion zusammen zu hängen, sagt man doch von Twins sie blieben sehr lang clean.
Ich kann den ZVex Booster im übrigen nur empfehlen, er fährt seicht und sehr kontrollierbar bis ins richtige overdrive hinein und selbst wenn man ihn voll aufgedreht hat, schafft man es noch immer mit dem korrekten Anschlag ein unverzerrtes Signal raus zu bekommen. Sehr flexibel also. Einziges Manko: Nur im Batteriebetrieb nutzbar. Ich musste das teil etwas modifizieren.
 
ollie
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es muss imho schon mit der Gitarre zusammenhängen.
Wenn ich an meinem Marshall Clean Kanal meinen TS (nur als Booster eingestellt - also Gain auf Null und nur Level aufgedreht) davorhänge, habe ich mit der Strat gespielt ein lauteres, kräftigeres aber nahezu unverzerrt bleibendes Signal und wenn ich die Paula in diese Signalkette hänge, habe ich nicht den Lautstärkehub dafür ein deutlicher verzerrteres Signal....(ein scheiß Signal nebenbei erwähnt... ;-)

Humbucker vs Single Coil.....
 
frank
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ollie":1jqgur6o schrieb:
es muss imho schon mit der Gitarre zusammenhängen.

Nö, vorerst bleibe ich dabei: Eine Transistorvorstufe verträgt eine Übersteuerung des Eingangssignales nur bedingt. Und genau das macht ein Booster. Er verstärkt das Eingangssignal. Die Transistorvorstufe interpretiert das als Übersteuerung.

@Kiroy: Probiere die Epi und den Booster mal an einer Röhrenvorstufe. Das gäbe Dir einen Hinweis darauf, ob in Deiner Kette wirklich etwas defekt ist.
Wobei: Auch nicht (alle) Röhrenamps kommen grenzenlos mit einem Booster klar.
 
gitarrenruebe
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frank":1uf8fjv3 schrieb:
ollie":1uf8fjv3 schrieb:
es muss imho schon mit der Gitarre zusammenhängen.

Nö, vorerst bleibe ich dabei: Eine Transistorvorstufe verträgt eine Übersteuerung des Eingangssignales nur bedingt.
Und genau das macht ein Booster. Er verstärkt das Eingangssignal. Die Transistorvorstufe interpretiert das als Übersteuerung.
Glaub ich nicht, dass das mit der Vorstufe des Amp zu tun hat, denn:
kiroy":1uf8fjv3 schrieb:
Komischerweise zerrt es nicht, wenn ich die Strat nehme. Klar haben Singlecoils weniger Output,
aber selbst wenn ich die Lautstärke wesentlich mehr anhebe, bleibt es bei der Strat viel länger clean.

Vielleicht wird ja durch die Humbucker schon der Eingang des Boosters übersteuert.
Kann das sein?
Das ist mir früher gar nicht aufgefallen (wobei ich nicht sicher bin, ob ich vorher jemals die Les Paul am Booster angeschlossen hatte).
Ist da irgendwas kaputt? An der Gitarre? Oder am Booster?
Ich denke auch, dass das Signal des HB (lauter und ggfls auch durch mehr Mitten quasi ein Frequenzboost) den Eingang
des Booster schon übersteuert.
 
kiroy
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Hallo, Ihr Hilfsbereiten,

die Transistor-Vorstufe des Superchamps ist es ziemlich sicher nicht. Ich hab's ja im Eingangspost geschrieben, dass ich es daheim mit dem Fender Supersonic (Röhrenamp) auch probiert und das selbe Ergebnis hatte. Außerdem fängt die Zerrung ja schon bei ganz wenig (fast nicht hörbarer) Lautstärkeanhebung an, da ist die Vorstufe noch nicht sehr gefordert.

Ich denke, Ollie, gitarrenrübe u. a. haben Recht. Es liegt an der Gitarre bzw. am Eingang des Boosters. Im Übrigen kann ich dies
ollie":z9omnpnr schrieb:
....ein scheiß Signal nebenbei erwähnt....
auch voll bestätigen. ;-)

Ich werde noch ein bisschen testen und den Booster ggf. nur für die Strat einsetzen.

Vielen Dank für Eure Anteilnahme.

Helau..., Alaaf... u.s.w.!
(Rätätäää! Rätätäää! Morgen hammer Schädelweh!) :lol:
kiroy
 
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Magman":16lu6ep1 schrieb:
dolphin":16lu6ep1 schrieb:
...Natürlich eignet sich auch nicht jeder Booster für diese Anwendung.

So isses, ich hab in all den Jahren einige Booster getestet, aber der TwinSonic gehört zu den wenigen, die den Sound in keinster Weise beeinflussen - es ist der beste Booster den ich kenne im Bezug 7ender Amps (und ähnliche) etwas Beine zu machen. Das hat natürlich seinen Preis!

Ach ja, ich booste auch nur rein Clean und aller höchstens leichten Crunch.

XOTIC RC Booster - bleibt absolut clean und klingt super...

der von Kiroy verwendete "Booster" ist ja auch eher ein "Zerrer" der als Booster mit wenig Gain genutzt werden kann.

LG Hannes


LG Hannes
 
kiroy
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Koarl":2bxh3t4o schrieb:
XOTIC RC Booster - bleibt absolut clean und klingt super...

der von Kiroy verwendete "Booster" ist ja auch eher ein "Zerrer" der als Booster mit wenig Gain genutzt werden kann.

Jaaaa! ;-) Der Xotic kostet ja auch ein Vielfaches meines Boosters! ;-) Als einfache Proberaumlösung ist das zu teuer.

Koarl, da hast Du wahrscheinlich etwas falsch verstanden. Es ist schon ein reiner Booster und kein Zerrer. Ich habe es in meinen Beiträgen vielleicht nicht klar dargestellt, das hier ist der Übeltäter:
http://www.thomann.de/de/electro_harmonix_nano_lpb1.htm

Den Danelectro CTO habe ich nur zum Vergleich benutzt.

Gruß
kiroy
 
 

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