Fender Twin Reissue? 68 Custom? Silverface?


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Freunde, ich hatte heute ein Aha-Erlebnis: Ich habe einen late Silverface Twin ( 135 Watt, Mastervolume) gegen meine Amps "antreten" lassen und er hat sie alle geschlagen. Nun bin ich am Überlegen, mir noch so ein Teil zuzulegen, und hierzu möchte ich euch um euren Rat bitten. Derzeit gibt es da ( finanziell) für mich drei Möglichkeiten:

- Erstens: Alter Silverface, wahrscheinlich Mastervolume, da alles Andere zu hochpreisig. Vorteil: Günstig, handverdrahtet. Nachteil: 135 Watt. Bedenken: Hält der, wegen des Alters, das Touren aus oder muss hier wiederholt und intensiv zum Techniker gerannt werden?

- Zweitens: TRRI. Vorteil: 85 Watt, neu, also vielleicht weniger wartungsintensiv, Nachteil: Teuer, Platine

- Drittens: Fender 68 Custom Twin Reverb. Vorteil: Preis ( gegenüber der Reissue Version), Schumacher Trafos (?), handverdrahtete Röhrensockel (?), Nachteil: Preis ( hierfür bekommt man einen gut erhaltenen Silverface)

- Grundsätzliche Bedenken: Gewicht, dem würde ich aber mit Jensen Neos abhelfen. Weiß jemand, ob die neuen TRRI wirlich 29 Kilo wiegen? Das steht auf verschiedenen Pages, jedoch finde ich immer wieder Angaben, dass er angeblich 34 Kilo wiegt. Ich denke, das Gewicht mit den Neos auf ca. 25 Kilo drosseln kann. Was meint ihr?

Vielen Dank und viele Grüße!
Stan
 
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Twin ist auch mein Lieblingsfender...
Gegen welche amps (deine) isser denn eigentlich an getreten ?
 
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Ohoo....gegen eine ganze Garage voll...;-)...nein, ernsthaft, wobei ich dazusagen muss, dass das ein rein subjektiver und total unfairer Vergleich war, aber mir hat er am besten gefallen. Die Kandidaten waren: Fender Excelsior FSR, Vox AC30C2, Vox AC15C1, Fender Hot Rod, Cream Tweedsound 25. Nun, der Silverface is auch meiner ;-), den hatte ich nur eine ganze Zeit lang nicht verfügbar. Ich spiele mit dem Gedanken, einen weiteren Twin zu erstehen ( auch als Backup)...grgrgrGASGASGAS...;-)
 
Bierschinken
Bierschinken
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Wenn dich der 135W Twin vom Hocker gehauen hat, dann kaufe dir genau diesen!

Alle anderen, 100W Master/NonMaster klingen anders.
Diese 135W Ultra-Linear-Schaltung ist recht speziell und den meisten zu hart vom Sound und Spielgefühl, daher werden diese Twins meist verschmäht.

Deine Gelegenheit, denn du magst den Amp und die anderen eher nicht...go for the real deal.

Grüße,
Swen
 
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Hi Stan,
ich würde dir zum Kauf des 68 Custom Twin Reverb raten, denn dann
könntest du hier ein Review schreiben ;-)
Den Black Face Twin Reverb spiel ich seit Ende der 90er.
Dieser 'neue' Silver Face Twin macht einen sehr interessanten Eindruck.
Check it out and let us know :cool:

Gruß Peter
 
diet
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Bierschinken schrieb:
Wenn dich der 135W Twin vom Hocker gehauen hat, dann kaufe dir genau diesen!

Alle anderen, 100W Master/NonMaster klingen anders.
Diese 135W Ultra-Linear-Schaltung ist recht speziell und den meisten zu hart vom Sound und Spielgefühl, daher werden diese Twins meist verschmäht.

Deine Gelegenheit, denn du magst den Amp und die anderen eher nicht...go for the real deal.

Grüße,
Swen

Hi,

so denke ich auch. Wenn er Dir passt, dann bring den alten Rentner zur Not einmal zu einem fähigen Amptech, und Du hast einen Amp fürs Leben. Ist so! Alte Fender Amps sind wie die VW Käfer in Sachen alte Autos. Die laufen und laufen... und lassen sich leicht reparieren.

Gruß Diet
 
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Bierschinken schrieb:
Diese 135W Ultra-Linear-Schaltung ist recht speziell und den meisten zu hart vom Sound und Spielgefühl, daher werden diese Twins meist verschmäht.

Hi,

habe auch einen 135er ( der Preis war einfach zu gut um das Angebot auszuschlagen), habe ihn aber schon vor vielen JAhren leicht modifiziert - seitdem ist er nicht mehr so hart.
Er klang richtig unsauber in den Baessen - habe mir den Schaltplan damals mal angeschaut und ich meine es waren 2 oder 3 Kondensatoren rausgeschmissen.

Trotzdem ist das Teil halt sauschwer - aber fuer groessere Buehnen braucht man manchmal doch etwas mehr power. Deshalb ruht meiner im Keller und wird nur zu besonderen Anlaessen freigelassen.

Gruss
Der Nominator
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Wie oft wirst Du den Twin realistisch spielen?
Gar nicht bös gemeint, aber seit einiger Zeit treibst Du eine Ampfrage nach der andern durchs Forum,
weißt Du eigentlich, was Du willst? Heute Vox AC15, morgen Ecxcelsior, übermorgen Cream, gestern Twin ...
Was ist nächsten Mittwoch?
 
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Nominator schrieb:
Hi,
habe auch einen 135er

Trotzdem ist das Teil halt sauschwer

Genau das war der Grund für mich ihn zu verkaufen. Das Ding steht auf dem Boden wie festgedübelt :shock: :-D

Der Sound ist allerdings unerreicht. Man bekommt sehr gute Exemplare zwischen 500-600 Euro.
 
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Für alle konstruktiven Vorschläge bedanke ich mich recht herzlich. Nun, ich dachte, dies hier sei ein Forum, in dem Erfahrungen von Musikern für Musiker ausgetauscht werden, weshalb es einigen Leuten doch, verzeiht mir meine Ausdrucksweise, scheißegal sein kann, was nächsten Mittwoch ist. Ich habe eine m.E. ziemlich konkrete Frage gestellt und mich im Vorfeld schon im Netz informiert. Auch denke ich, die für mich relevanten Vor- und Nachteile teilweise aufgelistet und keine Fragen wie "Ist der Twin Reverb als Bedroomamp geeignet?" gestellt zu haben. Ich wollte diesbezüglich nur einige Infos. Posts von Leuten, die sich daran stören und nur deswegen hier in diesem Thread schreiben, um die Tastatur ihres Computers scheppern zu hören, besitzen wenig Aussagekraft. Ich entschuldige mich hiermit gaaaaanz offiziell, die Geduld dieser Leute überstrapaziert zu haben. Allerdings habe ich für diese Kandidaten einen Tipp: Wie wäre es einfach damit, meine Posts zu ignorieren, falls ihr euch daran stört? ;-)

Entschuldigung für das Off-Topic, ich wollte hier eigentlich nur Meinungen bzgl. meiner Frage hören...
 
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Ich habe einen Twin, einen ehemaligen 135er, der schon vor knapp 20 Jahren geblackfaced wurde (85W). Dann folgten diverse Modifikationen, von denen die meisten nach Erwerb mehrerer Marshalls rückgängig gemacht wurden. Tilman Ritter hat ihn vor einem Jahr generalüberholt, an Mods sind die einzeln schaltbaren Endstufenröhrenpärchen (40W-80W), das PPIMV und der Leadkanal geblieben. Speaker sind zwei Weber California.

Er ist mit 40 wie 85W saulaut (auch auf 30W modifiziert war er saulaut, die Trafos machen den Sound!), sauschwer und klingt clean nach wie vor unvergleichlich gut. Gitarre rein und ahhhhh :) Der Leadkanal boostet die normale Schaltung und klingt gut, ist aber immer NOCH lauter als der Normalkanal. Ohne die seitlichen Klappgriffe wäre das Ding schlichtweg intransportabel. Hatte ich erwähnt, dass das Ding wirklich sackschwer ist?

Es gibt auch andere, leichter transportierbare UND clean saugeile Fenders, ich sag's nur. Super Reverb ist sehr sehr geil, ginge ja auch theoretisch (und praktisch) als Top + Box, Vibroverb wäre vielleicht "in laut" das Transportabelste (ein 15er trägt sich leichter als vier Zehner). 40W Pro Reverb ist auch geil, ich hatte allerdings etwas Pech mit meinem Exemplar. Sehr sehr sehr zufrieden bin ich mit meinem 12W Princeton - der ist klein und leise und hat einen endgeilen Sound.

Ich würde mir genau überlegen, in welchem Umfeld ich den Amp spielen möchte. Ist es nicht in erster Linie eine große Bühne, dann ist ein Twin schlicht nicht das Richtige. Sind es vor allem Proberaum und mittlere bis kleine Bühnen, dann wird es mit einem unmodifizierten Super Reverb auch schon schwierig. Da musst du auch immer das Volume mit der Pinzette einstellen (zwischen "aus" und "brüllend laut" ist da nur wenig Platz für den sweet spot).

Bei einem so alten Amp muss man zudem immer Platz unter dem Herzen haben für mögliche Servicekosten.

Auch, wenn sie niemals so richtig endgeil gut sein können ;) sollte man in diesem Zusammenhang den Brunetti Singleman Head erwähnen. Der soll - angelesenes Wissen - "den" Fender Cleansound gut drauf haben, ist leistungsreduziertbar und als Head + 2x12 oder 4x10-Box bestimmt praktischer als ein Twin. Ich kenne ehrlich gesagt keinen unpraktischeren Amp als einen Twin, und ich habe ihn jahrelang live gespielt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ul1Afh0byUQ[/youtube]
 
gitarrenruebe
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Stan Rocker schrieb:
Für alle konstruktiven Vorschläge bedanke ich mich recht herzlich. Nun, ich dachte, dies hier sei ein Forum, in dem Erfahrungen von Musikern für Musiker ausgetauscht werden, weshalb es einigen Leuten doch, verzeiht mir meine Ausdrucksweise, scheißegal sein kann, was nächsten Mittwoch ist. Ich habe eine m.E. ziemlich konkrete Frage gestellt und mich im Vorfeld schon im Netz informiert. Auch denke ich, die für mich relevanten Vor- und Nachteile teilweise aufgelistet und keine Fragen wie "Ist der Twin Reverb als Bedroomamp geeignet?" gestellt zu haben. Ich wollte diesbezüglich nur einige Infos. Posts von Leuten, die sich daran stören und nur deswegen hier in diesem Thread schreiben, um die Tastatur ihres Computers scheppern zu hören, besitzen wenig Aussagekraft. Ich entschuldige mich hiermit gaaaaanz offiziell, die Geduld dieser Leute überstrapaziert zu haben. Allerdings habe ich für diese Kandidaten einen Tipp: Wie wäre es einfach damit, meine Posts zu ignorieren, falls ihr euch daran stört? ;-)

Entschuldigung für das Off-Topic, ich wollte hier eigentlich nur Meinungen bzgl. meiner Frage hören...

Sorry, Stan. Ich störe mich nicht dran, ich frage echt nur interessehalber nach. Wo willst Du denn hin in Sachen Sound ?!?

ferdi schrieb:
Ich würde mir genau überlegen, in welchem Umfeld ich den Amp spielen möchte. Ist es nicht in erster Linie eine große Bühne, dann ist ein Twin schlicht nicht das Richtige. Sind es vor allem Proberaum und mittlere bis kleine Bühnen, dann wird es mit einem unmodifizierten Super Reverb auch schon schwierig. Da musst du auch immer das Volume mit der Pinzette einstellen (zwischen "aus" und "brüllend laut" ist da nur wenig Platz für den sweet spot).
Aus diesem Grunde hab ich nach der Art der Nutzung gefragt ...
 
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Hi ferdi!

ferdi schrieb:
...Ich kenne ehrlich gesagt keinen unpraktischeren Amp als einen Twin, und ich habe ihn jahrelang live gespielt...

Das hast du schön gesagt ;-)

Ich verstehe ja, Stan, dass dein Twin dir gut gefällt + so - aber ehrlich, wenn ich schon einen Twin hätte, würde ich mir als zweiten Fender wirklich lieber etwas ähnliches in "kleiner" kaufen...

Meine Meinung zu deiner Frage - ich würde nach einem 100w-silverface Ausschau halten.
Die sind auch - oft - nicht viel teurer als die 135er und klingen evtl. eben doch noch ein bisschen besser/sweeter...

cheers - 68.
 
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Stan was noch sehr interessant ist, ist der Fender Twin Red Knob aus den 80's. Den kannst du u.a. von 100 auf 25 Watt drosseln. Ich kenne jemanden der sich zwei Jensen Neodym Speaker da reingeschraubt hat und das Ding halt auf Rollen bewegt. Wenn du wenige Treppen bewegen musst ist das ja auch kein Problem. Ansonsten sind diese Amps relativ robust gebaut und klingen auch lecker.

Die Preise für Fender Twin Red Knobs bewegen sich zwischen 350 und 500 Euro. Viel Amp für den Preis!

Ich werde mir wohl bei Gelegenheit einen zulegen und im Proberaum stehen lassen, eben weil er lecker klingt:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=dgb186N-PZI[/youtube]
 
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ferdi schrieb:
Ich kenne ehrlich gesagt keinen unpraktischeren Amp als einen Twin, und ich habe ihn jahrelang live gespielt.

Nun, darueber koennte man jetzt streiten, auf jeden Fall liegt der Twin auf einem der vorderen Plaetze...

Ich habe jahrelang einen Super Reverb gespielt (ich schaetzte mal so ca. 800 gigs) und musste dabei sehr oft Treppen benutzen - das ist der absolute Horror mit einem Super Reverb weil er zwar leichter als der Twin ist aber dafuer deutlich hoeher....wenn man keine 1,88m gross ist wie ich wird das uebrigens noch problematischer auf der Treppe...)

Also fuer mich gibt es keinen unpraktischeren amp als den Super Reverb (zumal ich ja auch einen Twin habe und das sehr gut vergleichen konnte...)

Gruss
Der Nominator
 
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Der nominator schrob

"Also fuer mich gibt es keinen unpraktischeren amp als den Super Reverb (zumal ich ja auch einen Twin habe und das sehr gut vergleichen konnte...)"

Schon mal einen Fender Super Six Reverb probiert?
 
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Der Quad Reverb liegt auf jeden Fall auch weit vorne!

[img:300x367]http://www.vintageguitarandbass.com/graphics/fenderQuadReverb.jpg[/img]

Zugegeben, der Super Six hat beste Chancen auf Platz 2.
Wer kann da schon über einen Twin meckern.

[img:480x640]http://www.elderly.com/vintage/items/images/130U/130U-7247_back.jpg[/img]

Platz 1 gebührt wohl, wenn Boxen auch zählen, diesem Getüm:

[img:480x640]http://i259.photobucket.com/albums/hh315/lachlanmornard/3426792402_bdb3150d41_z.jpg[/img]


Ich bin mir nicht sicher, ob ein 8x12 Combo wesentlich oder nur unwesentlich unpraktischer als Top + 8x12-Box gewesen wäre.
 
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Oh mein Gott...;-), na, der wird's schon mal nicht werden. Ich habe ein bisschen recherchiert und mich nun evtl. für ein Fender Silverface Bassman Top 50 aus 1978 ( mit Mastervolumen) entschieden. Was meint ihr, sind für einen Unverbastelten ( der gut geht) 650 ohne Cab zu viel? Ist allerdings die 110V Version.
 
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Hi Stan!

Sorry... aber es macht ein bisschen den Eindruck, als wüsstest du nicht so recht was du willst/brauchst, und würdest dir auch keine rechten Gedanken darüber machen wollen...
Ich meine - ein ´78er Bassman ähnelt einem Twin Reverb eigentlich vor allem in der Farbgestaltung...

Aber das weisst du ja sicher alles längst ;-)

cheers - 68.
 
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ferdi schrieb:
Der Quad Reverb liegt auf jeden Fall auch weit vorne!

[img:300x367]http://www.vintageguitarandbass.com/graphics/fenderQuadReverb.jpg[/img]

Zugegeben, der Super Six hat beste Chancen auf Platz 2.
Wer kann da schon über einen Twin meckern.

[img:480x640]http://www.elderly.com/vintage/items/images/130U/130U-7247_back.jpg[/img]

OK, diese beiden amps sind der absolute Super-GAU.... ich kenne wirklich niemand der so ein Teil besitzt....habe auch noch nie einen live gesehen...

Gruss
Der Nominator
 
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Hey 68! Ich kaufe ihn mir auch nur wegen der Farbe! ;-)

Nöööö, nun, ich habe mir eure Argumente angehört, die gegen den Twin sprechen und bin leicht manipulierbar ;-). Es ist schon so, dass ein Top und eine Box etwas handlicher sind als ein Twin. So habe ich ein bisschen im Netz recherchiert und bin dabei auf diesen Bassman gestoßen. In den amerikanischen Foren schreiben die Leute hierzu, dass er sehr schöne Fender Cleans kann und sich auch mit Overdrives recht gut verträgt. Auch die Youtube- Videos sprechen für sich. Außerden ginge halt ein derartiges Exemplar für einen m.E. relativ guten Preis her...

...das Ganze selbstverständlich dann in Kombination mit einer 8x12er Box wegen der dicken Cojones...;-)

Nö, nun mal ernsthaft: Der Bassman scheint mir ein vernünftiger ( und v.a. transportabler) Ersatz für den Twin zu sein...man wird ja nicht jünger! ;-)

Greetz
Stan
 
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Stan Rocker schrieb:
...
Nö, nun mal ernsthaft: Der Bassman scheint mir ein vernünftiger ( und v.a. transportabler) Ersatz für den Twin zu sein...man wird ja nicht jünger! ;-)
Greetz
Stan

Bloß klingt er halt völlig (!) anders !
Ich werd da nicht mehr schlau draus... :shrug:
 
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Meine erste Begegnung mit Fender-Amps hatte ich in den 80ern. Ich konnte kaum spielen, war aber völlig fasziniert von Gitarren, Amps und den vielen bunten Kistchen.

Als ich beim großen Bruder eines Bekannten eine Vox-Gitarre ancheckte, die dieser verkaufen wollte, testete ich diese über einen Fender Twin Reverb Silverface: Der Sound, der Druck, die Reinheit des Tons bei völliger Brutalität in der Vermittlung - meine Fresse, war ich tief beeindruckt!

So sehr, daß mich die Teardrop-Vox für 1000 Mark schon nicht mehr interessierte: Ein solcher Amp war es, der in den Mittelpunkt der Begehrlichkeiten rückte.

Also ab nach Bad Godesberg ins Musikgeschäft mit der damals größten Auswahl an Fender-Möbeln. Und da standen sie nun alle - Deluxe, Twin, Princeton, Bassman, Vibrodies Vibrodas, was weiß ich. Und der nette, selbstverliebte Verkäufer hat sie mir alle vorgespielt, einen nach dem anderen, um mir meine Frage "nach DEM Fender-Cleansound" dahingehend zu beantworten, dass es DEN Sound nicht gibt. Ich selbst durfte die natürlich nicht anspielen - er hatte noch nicht einmal gefragt -, aber mit blutigen Ohren dasitzen durfte ich.

Warum ich das erzähle? - Nun, jeder dieser Amps klang anders als die anderen. Und jeder, wirklich jeder, war extrem geil. Ich hätte mir niemals zwischen diesen vielen Ausprägungen des Fender-Sounds entscheiden können: Die waren einfach alle phantastisch!

Und ich könnte mir vorstellen, dass es unserem Stan hier ähnlich geht: Auf der Suche nach dem perfekten Fender-(und Co.)-Clean-Ton verführt ja meist der Ton am meisten, den man gerade nicht hat (und "Ton" ist hier beliebig ersetzbar; das grüne Gras der anderen eben...).

Seien wir doch froh, dass "Vielamperei" in Deutschland nicht strafbar ist und gönnen jedem, dass der Weg auch das Ziel ist und die Suche selbst so immens viel Spaß macht.

Es gibt viel zu hören - packen wir's an!

Gruß,

Batz. :cool:
 
 

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