Gehörschutz, der auch praktikabel ist


gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Hallo,

ich habe in der Suchmaschine hier schon einiges zum Thema Gehörschutz gefunden, allerdings noch nichts, was mir wirklich weiterhilft:

Ich spiele recht viele Gigs im Jahr, die meisten in kleinen Clubs.

Klar, ich weiß, es geht auch leiser - aber in ner AC/DC-Coverband :evil: ist diese Diskussion müßig, da auch der gute alte Marshall erst in gewissen Lautstärken nach AC/DC klingt. Mein Gitarrenamp - ein 1978er 50w-JMP-Marshall (obwohl Master-Volume-Amp) klingt erst, wenn´s schon arg laut ist - dann klingts aber auch sehr geil :lol: .

Ich habe mir schon vor längerem bei Akustiker einen Gehörschutz anpassen lassen, hat satte 150 Euro gekostet. Die Dinger nehmen aber genau die Frequenzen weg, die ich als Gitarrist brauche. Habe nun schon das dritte Paar Filter drin, aber so wirklich gut war das alles nicht. Wenn ich Drummer oder Bassist wäre, wäre mein Gehörschutz genial, aber die wichtigen Mitten und Höhen werden nun zu massiv gedämpft. Wer kann mir einen praktikablen Gehörschutz empfehlen, der den Spass nicht zur sehr mindert.

Danke für Eure Antworten, Gitarrenruebe

Ich möchte halt noch lange Musik machen und nicht irgendwann taub sein (so cool es ist, die lauteste Band im Universum zu sein, wenn man nix mehr hört, dann isses vorbei mit R´n R).
 
W°°
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Moin,

ist da nicht der Hörgeräte Akustiker der Profi und passende Ansprechpartner?
Was sagt der denn?
 
B
Banger
Guest
gitarrenruebe":1fypugsp schrieb:
Ich habe mir schon vor längerem bei Akustiker einen Gehörschutz anpassen lassen, hat satte 150 Euro gekostet. Die Dinger nehmen aber genau die Frequenzen weg, die ich als Gitarrist brauche.

Hm... ich dachte immer, genau diese Elacin-Teile seien besonders linear...

Wie auch immer - ich habe recht gute Erfahrungen mit den MusicSafe-Stöpseln von Alpine gemacht, kosten mit ca. 25 EUR/Paar auch nicht die Welt
 
E
erniecaster
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Hallo!

Ich habe diese Elacin-Teile und die sind nach meiner Erfahrung linear.

Gruß

erniecaster
 
doc guitarworld
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gitarrenruebe":3dz7cyzn schrieb:
Hallo,

ich habe in der Suchmaschine hier schon einiges zum Thema Gehörschutz gefunden, allerdings noch nichts, was mir wirklich weiterhilft:

Ich spiele recht viele Gigs im Jahr, die meisten in kleinen Clubs.

Klar, ich weiß, es geht auch leiser - aber in ner AC/DC-Coverband :evil: ist diese Diskussion müßig, da auch der gute alte Marshall erst in gewissen Lautstärken nach AC/DC klingt. Mein Gitarrenamp - ein 1978er 50w-JMP-Marshall (obwohl Master-Volume-Amp) klingt erst, wenn´s schon arg laut ist - dann klingts aber auch sehr geil :lol: .

Ich habe mir schon vor längerem bei Akustiker einen Gehörschutz anpassen lassen, hat satte 150 Euro gekostet. Die Dinger nehmen aber genau die Frequenzen weg, die ich als Gitarrist brauche. Habe nun schon das dritte Paar Filter drin, aber so wirklich gut war das alles nicht. Wenn ich Drummer oder Bassist wäre, wäre mein Gehörschutz genial, aber die wichtigen Mitten und Höhen werden nun zu massiv gedämpft. Wer kann mir einen praktikablen Gehörschutz empfehlen, der den Spass nicht zur sehr mindert.

Danke für Eure Antworten, Gitarrenruebe

Ich möchte halt noch lange Musik machen und nicht irgendwann taub sein (so cool es ist, die lauteste Band im Universum zu sein, wenn man nix mehr hört, dann isses vorbei mit R´n R).

Mein Kumpel Sven Heuchert, selber Gitarrero der etwas
härteren Sorte, wird uns spätestens auf der Session auf
der Wildenburg mal die Öhrchen mit seinen Apparaten testen,
wie er mir schon zusagte ...
Er ist nämlich Hörgeräteakustikermeister (heißt das so?)
Wenn Bedarf besteht, kann er vor Ort auch direkt Abdrücke
für In Ears und speziellen passenden Gehörschutz machen.
Ich werde dazu aber auch noch was im Session-Forum schreiben.
 
A
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HI Doc,

sach mal, hat der auch ne HP wo man sich über den Gehörschutz von Deinem Kumpel informieren kann? Spiele nämlich auch seit längerem mit dem Gedanken mir mal so Dinger anfertigen zu lassen. War mir nur bis jetzt halt immer was teuer!

Gruß Lukedaddy
 
W°°
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Dübelhausen
doc guitarworld":27nt95tv schrieb:
[
Mein Kumpel Sven Heuchert, selber Gitarrero der etwas
härteren Sorte, wird uns spätestens auf der Session auf
der Wildenburg mal die Öhrchen mit seinen Apparaten testen,
wie er mir schon zusagte ...
Er ist nämlich Hörgeräteakustikermeister (heißt das so?)
Wenn Bedarf besteht, kann er vor Ort auch direkt Abdrücke
für In Ears und speziellen passenden Gehörschutz machen.
Ich werde dazu aber auch noch was im Session-Forum schreiben.

:!: Eine super gute Idee! :!:
 
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Banger
Guest
doc guitarworld":yc7d0zkh schrieb:
Mein Kumpel Sven Heuchert, selber Gitarrero der etwas
härteren Sorte, wird uns spätestens auf der Session auf
der Wildenburg mal die Öhrchen mit seinen Apparaten testen,
wie er mir schon zusagte ...
Er ist nämlich Hörgeräteakustikermeister (heißt das so?)
Wenn Bedarf besteht, kann er vor Ort auch direkt Abdrücke
für In Ears und speziellen passenden Gehörschutz machen.
Ich werde dazu aber auch noch was im Session-Forum schreiben.

Das ist doch mal eine sinnige Sache... das kann man dann beim Veranstaltungshinweis in der G&B-Infobox als "besonders lobenswert" hervorheben lassen ;-)
Und wo wir grad beim Thema sind - Gehörschutz war ja schon auf der letzten Wildenburg-Session angebracht:

Alpines in meinen Lauschern


Captain Ahabs "angepasster" Gehörschutz :)
 
doc guitarworld
doc guitarworld
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Zu den Bildern kann ich nur sagen, daß ich mir einfach vor
der Session 6 Wochen die Ohren nicht gesäubert habe, was auch
einen feinen Filter erzeugt ... nee, is nicht wahr ... 8 Wochen :shock:

Naja, so unreinlich ist wohl kaum jemand, ich jedenfalls nicht, wuah!

Ihr wollt Kontakt zum Namensvetter?

http://www.hoerakustik-heuchert.de/docs/frame.html

Bitte sagt ihm ruhig, daß ihr über GW kommt. Er ist nämlich
das nächste Mal mit Zahlen dran, wenn es wieder um das beste
Bier im Kulturcafé geht:

hoevels_bitterbier_picvomflash.jpg
 
gitarrenruebe
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W°°":1l8a5lfa schrieb:
Moin,

ist da nicht der Hörgeräte Akustiker der Profi und passende Ansprechpartner?
Was sagt der denn?

Na ja, wir haben uns von Anfang an eher durch die verhandenen Filter "durchprobiert", es ist ja jetzt auch schon besser, als ganz zu Anfang. Aber immer noch nicht so, dass man einen Gig damit spielen könnte. Ich benutze die Teile momentan nur beim Soundcheck, inbesondere dann, wenn wir Festivals auf größeren Bühnen spielen und die Techniker die Musiker dann ab und an während des Soundchecks mit fiesen, kurzen hochfrequenten Feedbacks ärgern. Ich werde mich mal aufmachen, um die Alpine-Teile zu besorgen, evtl. isses das ja für mich. Ich melde mich wieder, wenn ich Neues zu dem Thema berichten kann.

Let there be rock, Grüsse von Gitarrenruebe
 
A
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Ich benutze die Elacin-Stöpsel von Hearsafe und bin mit dem Klang recht zufrieden - es kommen noch genug Frequenzen durch. Der Gedanke, mir speziell für meine Lauscher angepassten Schutz anfertigen zu lassen wird aber trotzdem immer stärker, da die Hearsafes nach circa 1,5 h irgendwie unangenhm im Ohr sitzen.
 
A
Anonymous
Guest
Ich bin der Überzeugung, daß Ohrstöpsel grundsätzlich eine reine Gewöhnungssache sind.
Ich habe auch schon verschiedene Versionen getestet, benütze aber letztendlich zumeist die einfachen Industriestöpsel oder (noch öfter...) ein Stück befeuchtetes Tempo.
Natürlich hört sich alles anders an, aber wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat (dauert ein paar Gigs...) dann ist das überhaupt kein Problem.
Im Gegenteil: Der Vorteil ist z.B. daß ich für den Backgroundgesang keinen Monitor brauche.
Nachher hab ich auch kein Ohrensausen wenn ich mich schlafen lege.

Also: Da muß man einfach durch.

Thiemo.
 
A
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Guest
Hallo,
ich verwende seit über zehn Jahren sowohl auf der Bühne als auch als Gast bei Konzerten die Ohrenstöpsel in Form von kleinen Tannenbäumen, deren drei Lamellen das Gehör komplett versiegeln. Durch den Wegfall der hohen Killer-Frequenzen steigt die Sprachverständlichkeit deutlich. Sprich: alle zum Musizieren wichtigen Frequenzen bleiben erhalten. Letztendlich klingt es mit Stöpseln bei hohen Lautstärken besser als ohne.
Das Gehör regeneriert sich nach Überlastung nur in geringem Maß. Was ich mir in jungen Jahren durch regelmäßigen Lärm weggeschossen habe, bleibt verloren. Die Folge ist, dass ich in lauter Umgebung keinem Gespräch mehr folgen kann. Das ist richtig Sch...! Nie mehr ohne Gummi im Ohr. Hätte ich mich bloß früher schon geschützt.
Gruß Holgar
 
A
Anonymous
Guest
Moin,

ich hab auch diese "Tannenbäume" von Hearsafe. Wenn ich mir Konzerte anschaue/-höre, sind die auf jeden Fall immer drin. Nur beim selber Musik machen hab ich mich noch nicht dran gewöhnt. Ich sollte wieder damit anfangen im Proberaum.

Grüße
Marc
 
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Banger
Guest
OingoBoingo":3jov0a8c schrieb:
Ich sollte wieder damit anfangen im Proberaum.

Moin,
ich spiele gerade im Proberaum immer mit Gehörschutz, durch die nicht allzu spektakuläre Größe des Proberaums und nicht zuletzt dadurch, dass ich direkt neben dem Drumset stehe, ist das durchaus angebracht. Neben dem Schutz für die Ohren hat das auch noch den Vorteil, dass man bei geringeren Lautstärken wesentlich "musikalischer" hört; Details und tonale Abweichungen (vulgo: "Verspieler") bekommt man so viel besser mit, bei hohen Lautstärken wird das Ohr so zugematscht, dass man so etwas garnicht mehr mitbekommt bzw. differenzieren kann.
 
A
Anonymous
Guest
also ich kann mich mit keinerleo Ohrstöpsel anfreunden........
Es rockt einfach nicht! :lol:
Ich hab auch die Tannenbäume und Bandkollegen haben die angegossenen.......... beides scheiße! Hat meiner Meinung nach nix mit Gewöhnung zu tun.

Tipp für Gitarrenruebe:
ich hab nen ziemlichen Geheimtipp was AC/DC-Musik angeht.........
Einen kompetenteren Menschen und Soundtüftler hab ich noch nicht erlebt.
www.acys-lounge.de

der gute ACY hat auch jahrelang in ner AC/DC-Coverband gespielt.
Vielleicht kenn ja jemand von euch AB/CD
 
B
Banger
Guest
Dr.Schnarke":qslhna6z schrieb:
Es rockt einfach nicht! :lol:

Freu Dich drauf - in einer absehbaren Anzahl von Jahren besteht die potentielle Chance, dass das zum Dauerzustand wird.
"Nur Laut ist geil" ist reichlich pubertär - aber bitte, es ist Dein Körper...
 
A
Anonymous
Guest
Muss sagen das ich bei meinen ersten Proberaum erfahrungen ähnlich gedacht habe. Oh ein wunderbares Rack ( von einem Kollegen ) mit sooooo vielen tollen sachen. Also erstmal alles aufgerissen. Für die ersten beiden Proberaum Sessions war das ok. Danach hat man genug vom extremen Rauschen in den Ohren. Es ist ( gerade im Rock oder Metall Bereich ) bestimmt nicht jedermans sache, und meine Band war auch nicht anhieb begeistert das ich mir schoner kaufen wollte. Oft fallen sachen wie:" weichei, ist doch gut so laut, usw." aber irgendwann sieht es jeder ein. Heute bin ich mir sicher, sobald ich einen neuen Proberaum gefunden habe muss ich einen Ohrschutz haben. Ich werde MusicSave testen. Sollen ja ganz gut sein.
Mittlerweile gehe ich auch immer öfters zu Konzerten, dabei ist mir aufgefallen das die richtigen Bands auch eine gescheite Lautstärke haben die man oft ohne Rauschen und Piepen übersteht. Aber z.b. unsere Lokalen kleinen coverbands sind Brutal. Es gab ein Open Air hier bei dem ich locker eine Woche lang nur noch Piepen gehört habe. Da bekommt man schon Angst.
Ohren schützen ist gut, es wachsen keine neuen Ohren wenn die alten auf sind :-D
 
A
Anonymous
Guest
Marcel D.":25nw9jj9 schrieb:
Mittlerweile gehe ich auch immer öfters zu Konzerten, dabei ist mir aufgefallen das die richtigen Bands auch eine gescheite Lautstärke haben die man oft ohne Rauschen und Piepen übersteht. Aber z.b. unsere Lokalen kleinen coverbands sind Brutal. Es gab ein Open Air hier bei dem ich locker eine Woche lang nur noch Piepen gehört habe. Da bekommt man schon Angst.
Ohren schützen ist gut, es wachsen keine neuen Ohren wenn die alten auf sind :-D

Hi!

Das ist auch so ein Phänomen, was mir immer mehr auffällt...

Bei einigen Lokalbands (gerade im Punk/Metallberreich) hab ich dass Gefühl, dass viele denken: Lauter = Geiler !

Im Gegenzug dazu isses auf professionellen Veranstaltungen wesentlich angenehmer. Sei es bei den Beatsteaks im Kölner Palladium, Dream Theater in der Dortmunder Westfalenhalle oder auch bei Jamiroquai, White Stripes oder Oasis in der Düsseldorfer Phillipshalle, bei all diesen Konzerten durften meine Ohrstöpsel (benutz auch die Alpineteile) in der Tasche bleiben, weil alle Konzerte eine recht angenehme Lautstärke hatten.

Dabei fällt mir noch ein Vorfall aus unserem lokalen Jugenzentrum ein:
Eine Metallband hatte aufgebaut und fürn Soundcheck mal ordentlich aufgebaut und hat geballert was das Zeug hält...
Nach einem Song meinte der Mischer nur: "Jungs.... Entweder ihr dreht eure Verstärker mal auf eine humane Lautstärke runter, dass ich da überhaupt mal was regeln kann oder ihr könnte selber sehen wo ihr bleibt." Und, siehe da, die Lautstärke ging zwar runter, aber auf einmal hatte man nen differenzierbaren Sound und nicht nur Matsch...

Gruß
Simon
 
gitarrenruebe
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Ich will die Ohrschützer auf jeden Fall auch deshalb, um meine Lauscher vor den unerwarteten Spitzen zu schützen: Snare, Feedbacks auf dem Monitor etc.

Der Dauerpegel soll natürlich auch gesenkt werden. Ich werde mir auf jeden Fall mal ein paar "Tannenbäumchen" besorgen und mit meinen angepassten Teilen nochmal zum Hörgeräteakustiker, damit er evtl. nochmal andere Filter einsetzen kann.

Ich freue mich über die vielen Tipps von Euch und bin beruhigt, dass die meisten von Euch auf Ihre Öhrchen aufpassen; denn wenn die einmal kaputt sind, dann war´s das.

Viele rockige Grüße auf gesundheitsverträglichem Level - Gitarrenruebe
 
B
Banger
Guest
gitarrenruebe":vt6hmm86 schrieb:
Ich freue mich über die vielen Tipps von Euch und bin beruhigt, dass die meisten von Euch auf Ihre Öhrchen aufpassen; denn wenn die einmal kaputt sind, dann war´s das.

Kann ich ein Liedchen von singen - ich habe einige Jahre als Techno-DJ in entsprechenden Discos und Clubs gearbeitet und davon schon einen feststellbaren Hörschaden davongetragen... und ich bin noch nicht mal 30.
 
A
Anonymous
Guest
Khalaidahn":t8z643ot schrieb:
Im Gegenzug dazu isses auf professionellen Veranstaltungen wesentlich angenehmer. Sei es bei den Beatsteaks im Kölner Palladium, Dream Theater in der Dortmunder Westfalenhalle oder auch bei Jamiroquai, White Stripes oder Oasis in der Düsseldorfer Phillipshalle,.............


Das is ein ganz anderes Kaliber! Hey du weißt nicht wie laut sich die Leute auf der Bühne haben! Aber auch wenns auf der Bühne laut is und es tut nich weh oder dein Kopf böllert danach oder du hast fiepen im Ohr dann wars doch OK.
Bei so großen Veranstaltungen kommts auch mehr auf den Mischer an, weil der wirklich auch was machen kann. (Stichwort: Line Array)
Aber die Leut auf der Bühne sind trotzdem schweinelaut!


Gruß
Doc2
 
A
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Guest
Moin,

In zeiten von In-Ear-Monitoring wo die Boxen "teilweise" garnicht mehr auf der Bühne sind muss es auf der Bühne garnicht mehr so laut sein. Gerade bei großen Konzerten brauch der Mischer auch nicht so auffahren wie bei kleinen Clubs.
Dort ist es meist so, dass die verstärker laut genug sein müssen um mit dem Schlagzeug nicht unterzugehen (dieses knallt in kleinen Räumen wesentlich mehr als in Hallen) und der Mischer muss das abgenommene auch noch diesem Sound entgegenstellen. Da schaukelt sich das leider meist was hoch.

Ich persönlich merke leider auch schon das ich bei Gesprächen in Kneipen doch oftmals nachfragen muss da ich viel bei dem Umgebungslärm nicht mehr höre. Auf Proben nutze ich gerne diese Alpine Gehörschützer, für den Live betrieb hingegen fehlt mir da irgendwie das Feeling. Ihc habe einfach keinen angenehmen Klang und so kann ich auch nicht "überzeugt" spielen. Werd wenn mal Geld da ist wohl auch schauen mir sowas "anfertigen" zu lassen. in der Hoffnung das man so besser musizieren kann.
gruß,
Jacques
 
A
Anonymous
Guest
In ear monitoring is schädlicher als normales Monitoring!
Mit den Stöpseln hat man genausowenig feeling wie mit den Tannenbäumen!
 
 

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