Gitarrensounds der Moderne? Pop/Rock


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Anonymous
Guest
Hallo zusammen!!!

Mich beschäftigt derzeit die Frage, inwieweit sich der Einsatz
der Gitarre im Bereich Rock/ Pop entwickelt.

Viele Anfänger lernen Leersaiten-Akkorde und Barré Akkorde.
Wenn man jedoch einige Platten von aktuellen Bands reinzieht, die auch in den Charts sind ( Mando Diao, Sunrise Avenue etc.), dann fällt doch auf,dass die Gitarristen selten " einfache" Barréakkorde greifen.

Ein anderer Aspekt über den ich mich wundere ist dann der Gesamtsound der Band.
Liegt es an der Art wie man, und was man wie spielt oder ist es eine Recordingsache?

Ich habe des Weiteren den Eindruck, dass auch weniger Powerchords gespielt werden?
Warum? Zu viel druck? Zu viel Power?

Ich habe hier erstmal nur einen kleinen Teil angesprochen, von dem was ich noch gerne mit euch diskutieren würde.
LG,
erico
 
A
Anonymous
Guest
Hallo.

Deine Frage gefällt mir, jedoch sehe ich eine beantwortung als äußerst
schwierig an, da Pop-Rock bzw. Pop allgemein keine fixe Musikrichtung
ist. Es ist lediglich populäre Musik, die sich an sämtlichen Genres bedient
und populär ist, wer gerade mit seiner musikalischen Zusammenstellung
des Nerv der Zeit trifft, sprich gerade damit im Trend liegt. Somit ist
die seltene Verwendung des Powerchords zur Zeit wohl eher darin begründet,
dass deren Sound bei der Masse zur Zeit nicht wirklich im Trend liegt.

Zumindest ist das meine Interpretation des Ganzen...

Gruß,
Nick
 
A
Anonymous
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Hmmmm.... ich spiele Leersaitenakkorde, volle Barréeakkorde, Powerchords und Gzupfl... aber ich spiele auch keine popo...populäre Musik.


Hmmmm..... :roll:
 
A
Anonymous
Guest
MoIn,

Ich habe des Weiteren den Eindruck, dass auch weniger Powerchords gespielt werden?
Warum? Zu viel druck? Zu viel Power?

Nun ja im Moment schlägt der Indie Rock ja noch große Wellen und
da werden seltener druckvolle Powerchords gespielt. Da spielt man
ja eher halbverzerrte Gitarren und offene Akkorde.
In der modernen Popmusik wird der Input von Gitarren auch immer
mehr aufs wesentliche reduziert. Viel Rhythmusarbeit weniger Soli und
kompliziertes Gefrickel.

Jim
 
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Anonymous
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Danke für die Postings!!!

Ja die Sache ist ja die:
Ich selbst mach ja nicht grade Musik die eine breite Masse anspricht. Die Fragestellung resultiert aus reinen Beobachtungen bzw. aus dem, was man so als Gitarrist mitkriegt, was so Momentan in der "Mainstream Szene" so abgeht.
Ich stimme definitiv zu, dass der Indie Rock immer bekannter wird und das " alte" Material immer weiter in den Hintergrund gepusht wird.

Ist das jedoch eine Entwicklung, die der Moderne Gitarrist bemerken soll und sich das "neue" Zeug aneignen soll, allein aus dem Grund aktuell zu sein?

Klar! Mach das was dir Spass macht, aber es öffnet auch, so poetisch das klingen mag, neue Türen und neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Wenn man es weiter denkt, dann führt das ganze doch womöglich dazu, neue Gitarrenlehrpläne zu erstellen oder?
......usw....
 
A
Anonymous
Guest
keine ahnung wohin sich ein style entwickelt....

ich bin 43 jahre alt und meine erstes rockkonzert hab ich mit 16 gesehen..
grobschnitt war`s....ich habe x-konzerte und ich glaube auch so ziemlich die namhaftestens gitarristen live erlebt...aber den besten ( meiner meinung nach ;-) ) hab ich erst letztes jahr gesehen...der war so unglaublich gut das ich mir den auch gleich 2 mal angeschaut hab...MARK TREMONTI mit Alter Bridge......Hammering,Bending so unglaublich sauber und mit einem tempo...
hammer.......

http://www.youtube.com/watch?v=ysa1Tf8R ... re=related

dann wiederum Kings of Leon...ich glaube x Amateure spielen besser gitarre als die...aber trotz dieser einfachheit hat deren musik etwas besonderes...

oder Damien Rice...der rubbelt mit seinem daumen bei blower´s daughter
da rum...und trotzdem gänsehaut....das ist das besondere an der gitte..ein richtiger künstler bringt sein feeling rüber...mit allen ihm zur verfügung stehenden mitteln...so soll es auch sein :-o


FAZIT. ich glaube alles war schon mal da. ähnlich wie die tatsache das alle 8000er berge schon bestiegen sind....aber das macht die welt nicht weniger schön...genauso wie die musik.....

letzten endes gibt es eine unglaubliche vielfalt in der rock und popmusik so das ein trend oder eine richtung sich eher aus der preferenz des zuhörers ergibt.
 
 

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