Gitarristen mit Arthrose in den Fingern/Handgelenken hier ?


A
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Mich würde interessieren ob Gitarristen hier im Board sind die Arthrose in
den Handgelenken/Fingern haben und wie es ihr Gitarrenspiel beeinflusst
und/oder was sie dagegen tun ?
 
A
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Hi Uncle,

in jedem Falle würde ich zum Arzt, am besten zum Orthopäden oder Rhematologen. Man kann mittlerweile mit einigen Medikamenten sowie Bewegungsübungen den Schmerzen und Unbeweglichkeit ganz gut entgegenwirken.

Gitarrenspiel an sich scheint je nach Ausprägung und Prognose nicht allzugut mit der Erkrankung zusammenzupassen.

Stefan weiß sicherlich auch noch etwas dazu zu schreiben.

Gruß Oli
 
A
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Hi,
ich war schon bei einigen Ärzten. Erst bei dem letzten hat man festgestellt
woher meine über Jahre schleichenden, aber immer schlimmer gewordenen
Probleme mit den Händen herkommen "könnten".

Ich habe mehrere nicht ertastbare Ganglien in den Handgelenken, die je
nach Gelenkstellung Schmerzen auslösen können und zusätzlich eben die
Arthrose. Was nun der ausschlaggebende Problemfaktor ist, ist nicht klar.
Bisher sind auch die Behandlungsmethoden fehlgeschlagen.

Mein Gitarrenspiel hat sich extrem verschlechtert und am Klavier ist es auch
immer problematischer geworden. Hintergedanke für diesen Thread war nur
ein Erfahrungsaustausch. Evtl. könnte ich mir da was nützliches herausziehen.

Gruß,
Rippchen
 
A
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Also, ich habe zwar keine Arthrose in den Handgelenken, jedoch in den Knien.
Mir helfen dagegen Tabletten die den Knorpelaufbau fördern ganz gut.
Mit Ganglien habe ich allerdings keine Erfahrung
P.S. Bist das eigentlich du auf deinem Avatarbild, Reaper, oder wer ist das?
 
A
Anonymous
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Wie äußert sich die Arthrose in den Knien bei dir denn ? Neben Schmerzen
zufällig auch Verkrampfungen ? Das auf dem Avatar ist Bruce Campbell in
dem Film Bubba Ho-Tep.
 
A
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Vor allem durch Schmerzen beim laufen und ein deutlich vernehmbares Knirschen, vor allem beim Treppensteigen.

Krämpfe normalerweise nicht während dem Laufen selbst, aber wenn ich ne Viertelstunde Joggen war, habe ich die Tage danach Krämpfe im linken Knie.
 
therealmf
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Ganz ehrlich: ich würde zu einem guten klassischen Homöopathen gehen. Da muß man aber ne ausführliche Anamnese machen (Gespräch zur detaillierten Aufnahme von Symptomen). Das taugt viel mehr als Chemie.
Wenn Du nähere Hinweise haben möchtest, wende dich gern an mich.
 
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UncleReaper":3ejvxqf1 schrieb:
Mich würde interessieren ob Gitarristen hier im Board sind die Arthrose in
den Handgelenken/Fingern haben und wie es ihr Gitarrenspiel beeinflusst
und/oder was sie dagegen tun ?

Ich glaube, es gibt da keine allgemein passenden Ratschläge.
Mein Zahnarzt ist ein hervorragender Gitarrist. Er hat seit 20 Jahren Arthrose und schon alle Formen der Behandlung hinter sich. Sein Credo: Man muss damit leben. Ein Gitarrist aus der Gegend spielt seit Ewigkeiten in einer top 40 Band und hat genauso lange Rheuma. Seine Finger sind inzwischen ganz krumm. Hätte er nicht weiter gespielt, so die Aussage seines Arztes, wären sie heute ganz steif.
Ich bekam vor 15 Jahren auch eine positive Rheuma Diagnose. Dann war Ewigkeiten nichts. Ich habe immer mal wieder Beschwerden, die darauf hin deuten und dann wird es wieder besser...Bin ich krank? Werde ich alt? Ist das vielleicht einfach mein aktuelles "Heute-Gefühl"? Ich habe mich entschieden, damit zu leben, so, wie ich auch mit anderen zunehmenden handycaps zu leben lernen muss.

Ich wünsch Dir, dass Deine Beschwerden auf einem Level bleiben, das Du akzeptieren kannst.
Gute Besserung und alles Gute!
 
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Ganz ehrlich: ich würde zu einem guten klassischen Homöopathen gehen. Da muß man aber ne ausführliche Anamnese machen (Gespräch zur detaillierten Aufnahme von Symptomen). Das taugt viel mehr als Chemie.

Nur, um noch was beizutragen: Einen "guten, klassischen Homöopathen"
gibt es in der Form eigentlich nicht.
Da an der Homöopathie nichts klassisch ist.
Außerdem basiert Homoöpathie darauf, das Wasser ein Gedächtnis hat, weshalb sich ein Wirkstoff angeblich auch dann noch durchsetzenkann, wenn man einen Tropfen in 10^78 Teilchen verdünnt.
Und dass soll dann sogar noch wirken.
Außerdem basiert ein Großteil der Behandlung darauf, dass man "Ähnliches mit Ähnlichem" bekämpft, und deshalb Wirkstoffe nimmt, die bei einem gesunden Menschen die Symptome die es zu bekämpfen gilt auslöst.
Ich persönlich würde deshalb die Homöopathie als "Aberglauben" einstufen, da sie vor allem vom Placebo-Effekt lebt.
ALLEDINGS gibt es eine Potenzierung, bei der tatsächlich noch Wirkstoffe im einzunehmendem Mittel gibt, weshalb diese noch als Medizin einzustufen sind. (Verdünnung auf bis zu 2 1/2 Schnapsgläser).
Daher würde ich empfehlen, zu einem Schulmediziner zu gehen, am besten zu einem Spezialisten für die Probleme, die man hat.
Wenn man keinen Spezialisten kennt, kann der Besuch eines Allgemeinmediziners hilfreich seien, der einen beraten und einen Spezialisten empfehlen kann.
Das wiederum ist nur meine Meinung und wenn du anderer Ansicht bist, so respektiere ich das.
 
Dr.Dulle
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ibanezrg":vlpzct84 schrieb:
Ganz ehrlich: ich würde zu einem guten klassischen Homöopathen gehen. Da muß man aber ne ausführliche Anamnese machen (Gespräch zur detaillierten Aufnahme von Symptomen). Das taugt viel mehr als Chemie.

Nur, um noch was beizutragen: Einen "guten, klassischen Homöopathen"
gibt es in der Form eigentlich nicht.
Da an der Homöopathie nichts klassisch ist.
Außerdem basiert Homoöpathie darauf, das Wasser ein Gedächtnis hat, weshalb sich ein Wirkstoff angeblich auch dann noch durchsetzenkann, wenn man einen Tropfen in 10^78 Teilchen verdünnt.
Und dass soll dann sogar noch wirken.
Außerdem basiert ein Großteil der Behandlung darauf, dass man "Ähnliches mit Ähnlichem" bekämpft, und deshalb Wirkstoffe nimmt, die bei einem gesunden Menschen die Symptome die es zu bekämpfen gilt auslöst.
Ich persönlich würde deshalb die Homöopathie als "Aberglauben" einstufen, da sie vor allem vom Placebo-Effekt lebt.
ALLEDINGS gibt es eine Potenzierung, bei der tatsächlich noch Wirkstoffe im einzunehmendem Mittel gibt, weshalb diese noch als Medizin einzustufen sind. (Verdünnung auf bis zu 2 1/2 Schnapsgläser).
Daher würde ich empfehlen, zu einem Schulmediziner zu gehen, am besten zu einem Spezialisten für die Probleme, die man hat.
Wenn man keinen Spezialisten kennt, kann der Besuch eines Allgemeinmediziners hilfreich seien, der einen beraten und einen Spezialisten empfehlen kann.
Das wiederum ist nur meine Meinung und wenn du anderer Ansicht bist, so respektiere ich das.


Aus eigener positiver Erfahrung(aber nicht bei Arthrose)
und weil meine Süße bei einerHomöopathin arbeitet kann ich dir sagen:

Homöopathie kann helfen - bei allen möglichen Beschwerden.

Aber ich würde mir immer einen Homöopathen suchen der
auch zugleich z.B. Hausartz ist. Dann ist gewährleistet das du
keinem "Quacksalber" aufsitz und der Artz das Problem aus
beiden Perspektiven beleuchtet

also als (Haus)Artz und Homöopath

Gruß
 
therealmf
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ibanezrg":k4ty25l3 schrieb:
Nur, um noch was beizutragen: Einen "guten, klassischen Homöopathen"
gibt es in der Form eigentlich nicht.
Da an der Homöopathie nichts klassisch ist.

Sorry, aber das ist Bullshit. Ich bin selbst Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für miasmatische Homöopathie, und glaub mir: ich weiß wovon ich rede. Es gibt sehr wohl eine "klassische" Homöopathie. Das ist die die sich an den Grundregeln von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie orientiert und Weiterführungen in wissenschaftlich dokumentierter Form akzeptiert, nicht aber "Entgleisungen" wie das Auspendeln von Mitteln. Wenn Du mehr darüber lesen möchtest: www.dgmh.org
Außerdem basiert Homoöpathie darauf, das Wasser ein Gedächtnis hat, weshalb sich ein Wirkstoff angeblich auch dann noch durchsetzenkann, wenn man einen Tropfen in 10^78 Teilchen verdünnt.
Und dass soll dann sogar noch wirken.
Homöopathie hat nichts mit Wasser zu tun. Die Homöopathie geht davon aus, daß es Wirksamkeit auch unterhalb dessen gibt, was wir derzeit als stoffliche Ebene messen und erfassen können. Dieser Grundgedanke ist zugleich der Hauptkritikpunkt der Quantenphysik an der Schulmedizin. Fortgeschrittene Schulmediziner erkennen ihn mittlerweile an.

Außerdem basiert ein Großteil der Behandlung darauf, dass man "Ähnliches mit Ähnlichem" bekämpft, und deshalb Wirkstoffe nimmt, die bei einem gesunden Menschen die Symptome die es zu bekämpfen gilt auslöst.
Dieses Prinzip findet auch in der Schulmedizin Anwendung. Impfstoffe etwa "funktionieren" (wenn sie es denn tun...) nach genau dem gleichen Muster: der Körper wird angeregt, auf eine Substanz in einer bestimmten Weise zu reagieren.
Ich persönlich würde deshalb die Homöopathie als "Aberglauben" einstufen, da sie vor allem vom Placebo-Effekt lebt.
Jeder kann glauben was er will. Aber bei der erfolgreichen homöopathischen Behandlung etwa von Pferden scheidet der Placebo-Effekt aus. Und es gibt genügend dokumentierte solche Fälle.

Man mag von Homöopathie halten, was man will - aber wenn man von ihr keine Ahnung hat, bitte vor allem eins: den Mund :dagegen:
 
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Hi...

Homöopathie hätte ich jetzt auch vorgeschlagen.
Vielleicht wäre ein Heilpraktiker auch eine Lösung?

Ja, das chemische Zeug... Ich weis noch, auf nem Lehrgang hatten wir auch einen Arzt als Dozent zu Besuch, der hat uns gesagt, dass die Medikamente lediglich die Symptome bekämpfen nicht die Ursache.

Was die Ursache für diese Arthrose ist, kann ich dir nicht sagen.

Mfg Gitarrero100
 
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UncleReaper":344iz72q schrieb:
Ich habe mehrere nicht ertastbare Ganglien in den Handgelenken, die je
nach Gelenkstellung Schmerzen auslösen können und zusätzlich eben die
Arthrose. Was nun der ausschlaggebende Problemfaktor ist, ist nicht klar.
Bisher sind auch die Behandlungsmethoden fehlgeschlagen.

Es wäre noch hilfreich zu erfahren, welche Behandlungsmethoden bisher versucht wurden.
Außerdem auch, auf welchen Sehnen die nicht tastbaren Ganglien sitzen (ich nehme an, per MRT diagnostiziert).
 
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gitarrero100":2gb3po93 schrieb:
Hi...

Homöopathie hätte ich jetzt auch vorgeschlagen.
Vielleicht wäre ein Heilpraktiker auch eine Lösung?

Vielleicht sollte man aber doch lieber Fachleute ranlassen.
Und nicht rumspekulieren.
Vielleicht sollten Therapien eine evidenzbasierte Datenlage aufweisen können.
Vielleicht sollten Therapien sich an Leitlinien orientieren, die regelmäßig bei Konsensuskonferenzen aufgrund von Therapierfolgen oder -mißerfolgen aktualisiert werden.

gitarrero100":2gb3po93 schrieb:
Ja, das chemische Zeug... Ich weis noch, auf nem Lehrgang hatten wir auch einen Arzt als Dozent zu Besuch, der hat uns gesagt, dass die Medikamente lediglich die Symptome bekämpfen nicht die Ursache.

Was die Ursache für diese Arthrose ist, kann ich dir nicht sagen.

Mfg Gitarrero100

Je länger der Thread, desto abgedrehter die Antworten.

... no comment...
 
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Doc Line6forum":3keffwr8 schrieb:
Vielleicht sollten Therapien eine evidenzbasierte Datenlage aufweisen können.
Vielleicht sollten Therapien sich an Leitlinien orientieren, die regelmäßig bei Konsensuskonferenzen aufgrund von Therapierfolgen oder- mißerfolgen aktualisiert werden.
Je länger der Thread, desto abgedrehter die Antworten.
... no comment... :winke:
 
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W°°":11xca0dv schrieb:
Doc Line6forum":11xca0dv schrieb:
Vielleicht sollten Therapien eine evidenzbasierte Datenlage aufweisen können.
Vielleicht sollten Therapien sich an Leitlinien orientieren, die regelmäßig bei Konsensuskonferenzen aufgrund von Therapierfolgen oder- mißerfolgen aktualisiert werden.
Je länger der Thread, desto abgedrehter die Antworten.
... no comment... :winke:

Ich weiß, geht zu weit, sorry.
Ich lasse es jetzt auch.
Aber so wie sich der (eigentlich wichtige) Thread entwickelt, könnten wir auch ein Voting draus machen.
Dein Posting diesbezüglich gehört mit zum Besten, (weil Lebensnahesten), was ich diesbezüglich hier gelesen habe.
 
Rabe
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therealmf":2ptfx2uu schrieb:
Die Homöopathie geht davon aus, daß es Wirksamkeit auch unterhalb dessen gibt, was wir derzeit als stoffliche Ebene messen und erfassen können. Dieser Grundgedanke ist zugleich der Hauptkritikpunkt der Quantenphysik an der Schulmedizin. Fortgeschrittene Schulmediziner erkennen ihn mittlerweile an.
Man mag von Homöopathie halten, was man will - aber wenn man von ihr keine Ahnung hat, bitte vor allem eins: den Mund

Ich denke, dass gilt auch für Quantenphysik ... wer bitte ist "die Quantenphysik"? Rein thematisch hat die so ziemlich gar nichts mit lebenden Körpern zu tun. Sondern mit dem Verhalten von Elementarteilchen auf submikroskopischer Ebene für alles größere gilt die Korrespondenztheorie, die besagt, dass sich alle Teilchen auf submikroskopischer Ebene entsprechend den Gesetzen der klassischen Mechanik Verhalten.

Richard P. Feynman, der Begründer der Quantenelektrodynamik, zumindest lehnt jede Form der nicht (im Sinne der Physik) empirischen Wissenschaft ab. Aber Möglicherweise ist das ja kein fortgeschrittener Quantenphysiker.
 
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Gesundheit ist ein sensibles Thema... Spekulationen und Halbwissen regen mich hier gerade nicht nur ziemlich auf (passiert selten), sondern können gefährlich werden.

Das, was hier im Moment abläuft, hilft Uncle Reaper kein bisschen, und profilieren kann man sich in diesem Forum an anderen Stellen weitaus besser.

Gruß Oli
 
A
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Vielen Dank für euere Antworten aber, auch wenn das einigen nun nicht
gefallen muss, nur um das nochmal klarzustellen weil ich mich vielleicht
einfach nur ungeschickt und nicht genau genug ausgedrückt habe:

Es ging mir nicht darum einen Voodoo Priester/Wunderheiler zu finden oder
Behandlungsmethoden zu versuchen, deren Ergebnisse fragwürdig sind und
die mir meine Krankenkasse wohl ohnehin nicht zahlen würden.

Ich wollte auch keine Scans der Kernspintomographie hochladen.
Immer wenn jemand mit einem scheinbar medizinischen Problem in ein
Forum kommt schreibe ich ihm, dass er doch besser zum Arzt gehen soll.

Ich war bei Ärzten, ich trage Bandagen bekomme ab und an auch Spritzen
ein Chirug wurde mittlerweile auch hinzugezogen.. Es ist langwierig aber ich
habe über die nächsten Wochen verteilt immer wieder Termine um von den
Händen bis zum Rücken hin die "Ursache(n)" zu finden und zu behandeln.
Wenn das alles nichts nützt, werde ich mich nach "Alternativen" umsehen.

Mein Gitarrenspiel hat sich extrem verschlechtert, meine Hand verkrampft
bis zur Schulter hoch wenn ich eine Weile versuche auf gleichbleibendem
Tempo ein paar Abschläge zu spielen.

Mir ging es hier doch nur um einen Erfahrungsaustausch. Vielleicht haben
welche ähnliche Symptome und haben ihre Art zu spielen verändert oder
haben sich ander arrangiert ? Vielleicht auch nicht.. wer weiß das schon ?
Deswegen habe ich den Thread hier eröffnet.

Also vielen Dank für die hilfreichen PMs und Beiträge, aber 'ne Diskussion
über Homöopathie kann man sicherlich auch in anderen Bereichen führen.
Auch wenn mein Beitrag evtl. etwas angepisst rüberkommt, das bin ich nicht.
Den Vorschlag mit der Homöopathie nehme ich übrigens auch gerne an, ich bin
da relativ offen, aber vor den alternativen Behandlungsmöglichkeiten möchte ich
erst auch all das durch haben was mir die Ärzte vorschlagen und sinnvoll erscheint.
 
Rabe
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Sorry für meine Physikentgleisung (ist bei der Erwähnung der Quantenphysik ein fast pawlowscher Reflex).

Natürlich hilft dir das nicht weiter und natürlich wolltest du keine Therapieempfehlungen und schon gar keine Grundsatzdiskussion verschiedener Heilmethodiken. Wenn du so etwas gewollt hättest, dann bestimmt nicht von einem Gitarrenforum. Ich wünsche dir, dass du deine Beschwerden (wie auch immer) eindämmen kannst und dich mit den verbliebenen Einschränkungen gitarristisch arrangieren kannst.
 
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So, ich habe mich nochmal in der Familie ein wenig umgehört, und betroffene Befragt und die Tipps die ich bekommen habe waren folgende:
1. Vitamin C und Vitamin E (1000 Einheiten) können helfen, die Arthrose erträglich zu machen.
(Bei Krämpfen kann es überdies helfen, auch noch Magnesium zu nehmen)

2. Wenn Krämpfe vorkommen, besteht die Möglichkeit, dass es Neurologische Probleme gibt, die von der Arthrose überschattet werden, die die Krämpfe auslösen.
Sollte man also auch mal untersuchen lassen.
 
Woody
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UncleReaper":21rc0ktg schrieb:
Mein Gitarrenspiel hat sich extrem verschlechtert, meine Hand verkrampft
bis zur Schulter hoch wenn ich eine Weile versuche auf gleichbleibendem
Tempo ein paar Abschläge zu spielen.

Vielleicht läßt sich ja noch was an Deiner Technik drehen.
Dünne Saiten und eine 1a Saitenlage hast Du bestimmt schon.
Schau Dir mal Deine Bewegungsabläufe genau an, und guck, ob Du nicht maches verspannungsfreier gestalten kannst.
Da gibt es so einige Stellen, an denen man noch ein Quentchen Entspannung finden kann.
Bei mir ist es mittlerweile so weit, daß ich meine Hände beim Gitarrenspielen lockern und entspannen kann, wenn ich sie voher kurzfristig überlastet habe, beim Taschentragen o.Ä.
Bei schlimmen Überlastungszuständen, wie jetzt gerade beim Umzug (die Waschmaschine läßt grüßen) kann ich zumindest kontrolliert etwas üben, ohne daß sich die Dinge verschlimmern.

Ein paar Tips sind z.B. das Plektrum nur beim Berühren der Saite zum Anschlag fest greifen, ansonsten ganz locker zwischen den Fingern ruhen lassen.

Anschlagbewegungen aus dem Arm kommen lassen, am besten aus dem Ellenbogen.

Viele Verspannungen in den Händen kommen aus den Schultern.
Diese unbedingt entspannt lassen.

In der linken Hand den Daumen sehr sparsam einsetzen,
also bei einfachen Tönen die Finger auf das Griffbrett "stützen", ohne mt dem Daumen gegenzudrücken (laß den Daumen dabei mal weg, fühlt sich erst komisch an, geht aber)
und bei Bendings eine Drehung im Unterarm machen, und dabei das Wurzelgelenk des Zeigefingers als "Dreh- und Ankelpunkt" benutzen.


Wenn Dir das alleine schwerfällt, dann such Die einen guten(!) Gitarrenlehrer, der sich Deine Spieltechnik mit Dir in Ruhe anschaut und verbessert.


Viele Grüße,
Woody
 
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Woody":2cdikaxq schrieb:
UncleReaper":2cdikaxq schrieb:
Mein Gitarrenspiel hat sich extrem verschlechtert, meine Hand verkrampft
bis zur Schulter hoch wenn ich eine Weile versuche auf gleichbleibendem
Tempo ein paar Abschläge zu spielen.

Vielleicht läßt sich ja noch was an Deiner Technik drehen.
Dünne Saiten und eine 1a Saitenlage hast Du bestimmt schon.

Ich kenne die Problematik von Gitarristen mit MS, mit anderen Nevenleiden mit Rheuma und auch mit Arthrose. Die "orthopädische" Gitarrenjustage kann hier noch einiges möglich machen. Dabei wird das Instrument in allen Belangen auf die Kräfte und (eingeschränkten) Möglichkeiten des Musikers eingestellt. Dafür braucht es aber einen sehr guten und sensiblen Gitarrenbauer.
Es gibt auch in der Medizin Spezialisten, die sich auf spezifische Gitarristen-Leiden konzentrieren und weiß von ein paar Musikern in der Gegend, die bei solchen Leuten Vorstellig waren. Bei Bedarf höre ich mich gerne um und wir klären den Rest per pn.
 
A
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Hi

Meine Gicht in den Fingern habe ich besiegt , seit ich Veganer bin.

Grüsse, highgear
 
 

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