Hälse und Rumgewinsele...

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duke_earl":2mkgxrtl schrieb:
sorry, wollte dir nicht zu nahe treten oder off-topic diskutieren.

Ach du liebe Zeit! Sowas ist mir doch vollkommen wurst - oder mache ich etwa einen anderen Eindruck?

bin da auch nicht super ambitioniert und versuche jetzt meine Gitarren umzustimmen.

Möchte halt nur wissen ob und wie das gehen könnte.

Ich finde das auch irgendwie interessant, fühle mich aber nicht sonderlich motiviert, an einer meiner diversen Halsstabstellschrauben (die ich eigentlich samt und sämtlich so gut es geht optimiert habe) zu Stimmungszwecken rumzudrehen.

- Sascha
 
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duke_earl":35sfijrx schrieb:
Sascha Franck":35sfijrx schrieb:
Wenn du danach dein Stimmgerät unter den Saiten durchschieben können willst, sicher.

Hab jetzt schon von einigen Leuten gehört, dass die Einstellung des Halsstabs sehr maßgeblich für den Ton sein kann.

Wenn man durch ein "Stimmen" des Intervalls Halston zu Bodyton wirklich Verbesserungen erzielen kann, wäre doch interessant zu erfahren in welchem Umfang sich der Intervall beeinflussen lässt.

Für mich heißt das: "Wie groß ist denn der Intervall, den man über ein Justieren des Halsstabes abdecken kann?"

Nebenbedingung ist natürlich, dass die Gitarre dabei spielbar bleibt.

@Walter: Vielleicht kannst du das ja beantworten

Ich finde es bezeichnend und erstaunlich. dass Gitarristen ernsthaft auf die Idee kommen, den Stellstab zum "Stimmen" des Halses zu missbrauchen. Das ist etwa so, als würde ich die Luft aus meinen Autoreifen ablassen, damit der Motor besser röhrt.
Hallo? Klopf klopf.. Jemand da? Du kannst auch die Mechaniken abschrauben. Das erhöht auch die Resonanzfrequenz. Da kann man mit jeder weg geschmissenen Mechanik einen Ton höher erzeugen. Wenn Du fertig bist, hast Du ein Orfsches Instrument.

Auf einer Messe habe ich auch mal so einen Vogel gesehen, der an allen Gitarren herum klopfte. Auf meine Frage, warum er das täte, gab auch er zur Auskunft, er hätte die Erfahrung gemacht, dass der Intervall Blablablabla.. Ich musste ihn unterbrechen und ihn fragen: Kannst du nicht Gitarre spielen, oder suchst du eine Schlaginstrument?
 
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W°°":1scufic6 schrieb:
Du kannst auch die Mechaniken abschrauben. Das erhöht auch die Resonanzfrequenz. Da kann man mit jeder weg geschmissenen Mechanik einen Ton höher erzeugen. Wenn Du fertig bist, hast Du ein Orfsches Instrument.

Superb! Den muss ich mir dann doch mal merken.

Wie gesagt, so wie sich's mir darstellt, ist an der Sache mit dem resonierenden Hals was dran, aber das Verhältnis Korpus/Hals-Resonanz ist dann ja nur noch Glückssache. Und, wenn ich meinen jüngsten akustischen Beobachtungen Glauben schenken mag, nicht gar so relevant.

- Sascha

P.S.: Ich muss ganz dringend nochmal zu den orffschen Instrumenten zurück.
Damals, zu meiner wilden Zeit (keine Sorge, ist 25 Jahre her und ich bin geläutert), latschten wir einmal in ziemlich vollkommener Finsternis so'n Stück Landstraße zurück nach FL (wo ich seinerzeit hauste). Wir kamen von einer ziemlich wüsten Party. In unserem Gepäck befand sich meinerseits eine Gitarre (tja, damals auf Hippiefeten musste die immer mit), in der Plastiktüte meines Kumpels ein Nuntchaku (dieses fernöstliche Schlagstockgedöns, keine Ahnung, warum das dabei war, umgehen konnte er nicht damit) und eine Hooka (selbstgebaute Wasserpfeife - ja, wir waren damals aber auch schon kriminell...).
Nun gut, kurz vor den Toren der Stadt gefiel es einer Polizeistreife, uns anzuhalten. Kann ja mal passieren, und die beiden Herren waren auch gar nicht unfreundlich, sahen aber trotzdem, was mit uns los war (kleinste rote Schlitzäuglein). Auch wurde dann mal kurz gefragt, was mein Kumpel denn wohl in seiner Tüte hätte. Der, nicht ganz auf den Mund gefallen, erklärte, es handele sich um seine orffschen Klanghölzer (!) und so etwas wie eine Abart eines Digeridoos, was er auch gleich zu beweisen versuchte, in dem komisch in die Hooka getrötet wurde (wie das stank...). Ferner wurde den Beamten erklärt, wir kämen gerade von einer Session.
Ich wusste nicht, ob ich heulen oder lachen sollte...
Wie dem auch sei, der Chef-Beamte war irgendwie 'n saucooler Hund. Hat nur für eine Sekunde seltsam aus der Wäsche geguckt, wünschte uns dann "viel Spaß auf der nächsten Session", aber nicht, ohne uns mit dem Hinweis zu verabschieden, im Musikladen gäbe es bestimmt adäquatere Cases (ja. er sagte "Cases"! - voll vom Fach, der Typ) für das wertvolle Instrumentarium meines Freundes. Und zack waren wir auch wieder alleine.
Soviel zu meinen Erinnerungen an orffsches Instrumentarium, musste ich mal kurz loswerden.
 
Swompty
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wie schon gesagt, werde nicht an meinen Hälsen rumschrauben.

So wichtig ist mir das Thema dann doch nicht.

Wie gesagt, meine Gitarren klingen klasse.

Eine Diskussion über Widersprüche in Walters Aussagen wäre mir jetzt auch zu stressig.
 
 

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