Hallo Mit-Einsteiger! Motivation, akt. Übungen, Fortschritte

A
Anonymous
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Hallo an alle Mit-Einsteiger der Gitarre,

Warum wollt ihr Gitarre spielen lernen? Was ist euer zunächst ins Auge gefasstes Ziel? Mit welcher Art von Gitarre lernt ihr eigentlich gerade? Welche Übungen vollzieht ihr daran? Welche Fortschritte habt ihr durch eure Übungen schon erreicht ?

Ich würde mich gern darüber austauschen.

Mein Ziel ist es zunächst, Lieder zu meinem Gesang begleiten zu können. Dabei kommt es mir vor allem auf Kinder-, Volkslieder an. Na, vielleicht auch mal das eine oder andere aus dem Äther, was halt so gefällt und auch ein bisschen Irish Folk.
Gleichzeitig probiere ich hin und wieder auch, die Liedmelodien zu spielen, 1., 2. Stimme.

An Übungen mache ich zur Zeit ziemlich ausgeprägte Fingerübungen für die linke Hand und Anschlagsübungen für die Finger der rechten.
Danach übe ich meistens die Wechsel zwischen den offen zu spielenden Standard-Akkorden. Letzteres zumeist bei laufendem Fernseher, dies hält mich davon ab, dauernd auf das Griffbrett zu sehen. Außerdem macht es das Fernsehprogramm leichter erträglich.
Hin und wieder nehme ich mir auch die verschiebbaren Akkorde im Barree (Typ: A-Dur/moll, E-Dur/moll, C-Dur, D-Dur, G-Dur) vor. Das geht aber noch derart stotternd und unsauber . . .

Probleme habe ich zur Zeit natürlich mit flüssigen Akkordwechseln, vor allem innerhalb eines Taktes. Nicht zu vergessen das F-Dur (Barree im 1. Bund) im Wechsel mit C-Dur, G-Dur - brrrrr !
Außerdem fällt es mir schwer, zu singen, wenn der Schlagrhythmus vom Singrhythmus abweicht. Aber das ist schon etwas besser geworden.

Fortschritte beim Melodiespiel stellten sich insofern ein, dass die Finger jetzt disziplinierter bei der Sache, sprich in Saitennähe bleiben. Klar, Akkordwechsel glücken auch

An die Moderatoren: Kann sein, dass das Thema zu umfangreich ist und im Einzelnen schon zigmal besprochen wurde, aber vielleicht wollen sich auch die Anfänger mal mitteilen ohne freundliche Rügen der Art: "Das haben wir doch aber schon dröllfmillionenmal . . ." einzuheimsen. Und bei den "Profithemen" können wir nunmal nicht so sehr viel mitreden. Also, seid nachsichtig
http://www.guitarworld.de/forum/images/ ... n_wink.gif
Wink

Wenn das nicht möglich sein sollte, dann lösch das Ding eben.

Gruß Daniel


;-)
 
juergen2
juergen2
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Saarland
Hi,

bin zwar kein Moderator, aber wir alle hier haben mal angefangen, insofern sehe ich keinen Grund hier über einen offen schreibenden Paduan herzufallen. Abgesehen davon sind wir alle immer am lernen, niemand beherrscht alle Stile, alle Techniken.

In diesem Sinne, nur zu!

Gruss

Juergen2
 
A
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Hallo nolinas!

Und wenns der zwölfdrillionsteunderste thread darüber ist,so ist er zumindest aktueller als die zwölfdrillionen anderen...
Davon abgesehen zum:
Warum?
Die Musik war schon immer mein passives Hobby und ich höre Querbeet alles mögliche durcheinander.Interessiert habe ich mich schon immer dafür ein Instrument (außer der Blockflöte^^) zu spielen,jedoch hatte ich all die Jahre andere zeitaufwendige Hobbys und so blieb es beim passiven genießen der Werke anderer.
Aufgrund der leidigen Tatsache,daß nicht jeder von uns Konten in den L-Ländern besitzt und die Arbeit einschneidende Wirkung auf unser Privatleben hat,sah ich mich gezwungen meine "Hauptliebe",das aktive Billardspiel, aufzugeben und mir ein anderes Hobby zu suchen, welches zeitflexibel und möglichst einfach zu verfolgen ist.
Kurzum gelangte ich zur Musik und traf die schwere Entscheidung ein Instrument zu wählen.Favoriten waren Klavier,Geige und Gitarre.Ein Klavier paßt nun beiweitem nicht in meine kleine Behausung,für Geige war mein Einstiegsalter von zarten 27 und die Möglichkeiten was zu erreichen eigentlich zu hoch,also blieb die Gitarre von meinen drei Favoriten übrig...

Ziele:
Als "kurzfristiges" Ziel sehe ich es,einigermassen sauber zu spielen und erstmal die Grundlagen zu verinnerlichen.Akkordspiel,Liedbegleitung,-melodien.
Als zweites kurzfristiges Ziel steht bei mir der theoretische Teil der Harmonielehre...
Langfristig möchte ich eigene Ideen umsetzen,meinen Mittelweg zwischen den verschiedenen Stilrichtungen finden und meine eigene, private Sammlung von Liedgut erschaffen,in denen ich meine Gefühle und Gedanken verarbeitet habe.

Womit:
Zur Zeit quäle ich eine Westernklampfe und eine Tschechen-Paula im ständigen Wechsel.

Wie:
Zum einspielen/warmwerden/abschalten/umdenken klimpere ich meistens die Dinge, die ich schon kann, oder Teile von dem, was ich gerade am Lernen bin.
Wenn der träge Geist soweit ist und seine Aufnahmefähigkeit unter Beweis zu stellen versucht, kümmere ich mich um die Teile, die noch nicht so sitzen, oder um den nächsten Schritt.
Was ich übe entscheidet eigtl mein Gitarrenlehrer und somit gibt es mal ein Lied zu lernen, mal kurze Rhytmusstücke, oder dergleichen, die immer einen neuen Teil mit dem bereits gelernten kombinieren.
So hoffe ich zu Wachsen und Gedeihen ;o)

btw: Das Singen ist für mich momentan kein Thema.

Die flüssigen Akkordwechsel übe ich meistens im Schneckentempo mit meinem Pc als Taktgeber.
Wenn ich z.B. a, C, D, F (house of the rising sun z.B.) zu üben habe, nehme ich mir erst den Wechsel zwischen a und C vor, dann zwischen C und D, usw.
Drauf achten,welche Finger liegenbleiben können und das die Bewegung beim Wechsel langsam, aber flüssig ist.


Viel Spaß beim Spielen!!

Grüßle
Daniel
 
A
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Bin auch noch relativer Neuling mit der E Gitarre.

Warum angefangen: Als Kind wurde ich genötigt ein Instrument zu lernen und als Jugendlicher will man irgendwann cool sein,außerdem verfolge ich noch weiter Inständig mein geheimes Ziel weiterhin der beste Gitarrist der Welt zu bleiben um irgendwann (morgen doer so) alle in grund und Boden zu spielen.

Probleme mit : Arroganz, Selbstverliebtheit , Größenwahn und eindeutiger Ironie.^^
 
A
Anonymous
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Ich spiel (wenn man das so nennen will) seit jetzt 2 Wochen auf ner alten Akustik und lern gerade noch die ersten 3 Akkorde.
Ich hab angefangen, da ich 1. ein Hobby brauche, damit ich mich nicht den ganzen Tag mit meinem Job beschäftige, 2. Gitarre am Besten zu meinem Musikgeschmack passt, 3. das Lernen mich richtig herausfordert (Kopf und Motorik) und 4. weil ich mich in die Form der Strat verliebt hab.
Deswegen will ich mir auch demnächst ne Yamaha E-Gitarre kaufen aber erstmal heißts üben üben üben. Es macht richtig Spaß!
Meine Motivation ist es mal mit meinen Leuten im Urlaub die Songs von den Kooks (die langsamen) am Lagerfeuer zu spielen und daheim au'm Amp so Arctic Monkeys - mäßig die Sau rauszulassen.

It's a long way to go...
 
A
Anonymous
Guest
Ich wollte als kind schon Gitarre lernen, hab aber recht schnell wieder aufgegeben. Jetzt mit 23 hats mich nochmal gepackt und ich hab mir eine Dean ML und einen kleinen Vox Amp gekauft. Ich versuch mich gerade an ein Paar Akkorden und klimer ein bisschen darauf rum. Die möglichkeiten des Aps probiere ich auch grad aus. Einen genauen grund warum ich es lernen will, kann ich eigentlich nicht nennen, ich mach es aus Spaß an der Sache.
 
A
Anonymous
Guest
Hallo,

schön, dass doch noch ein paar Meldungen hier eingegangen sind. Ich dachte schon, es gibt hier keine Anfänger.

an ChickenLipsRfun2eat:
Wie oft bist du bei deinem Gitarrenlehrer ? Wieviel übst du so am Tag?

an BillyBilo:
Natürlich spielst du! Wenn unsere Kinder spielen, dann ist das auf den ersten Blick auch nicht preisverdächtig, aber sie spielen - ganz sicher.

Ich versuche es auch im Selbststudium und mir stehen Käppels Gitarrenschule und Pumping Nylon zur Seite. Außerdem eignen sich Volksliedbücher gut, um Noten zu lernen, denn einige der Lieder kennt man doch und hat so direkt eine Kontrolle, ob man jetzt richtig gegriffen hat. Ich weiß, Volkslieder sind nicht wirklich cool und populär, aber zur Übung, wenn keiner zuhört . . .

Auch aus dem Internet habe ich einige sinnvolle Übungen rausgezogen. Viel Spass und Erfolg euch allen weiterhin.

Grüße Daniel
 
A
Anonymous
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Hi auch!

Also ich lern gar keine Noten (noch nicht) weil mich das immer an mein Blockflöten-Trauma in der Fünften und Sechsten erinnert. Meine Musiklehrerin hatte einfach zu große Erwartungen und Brüste damals! :barf:

Nee, ich hab mir n Buch gekauft: Gitarre für Dummies. Find ich recht gut erklärt alles mit Tips rund um alles was man so wissen muss. Empfehlung!!!
Ich würd euch jetzt n Amazon-Link dazugeben, aber unterstützt doch auch mal euren örtlichen Buchhändler. Der hat auch Kinder zu füttern. :-D
Und für 20 Euro kann man nix sagen (mit CD wohlgemerkt).

Ansonsten empfehl ich im Netzt mal die Seite von Justin Sandercoe anzuschauen.
Hier: http://www.justinguitar.com
Der macht für Umme auch viele Videos auf YouTube und die Seite ist gut für Noobs wie mich. Der ist auch immer gut motiviert, dann machts doppelt Spaß!

Was mir leider fehlt (Buch wie Netz) sind erste Lieder mit wenigen Akkorden am Besten A, D, E, Em und G.
Kumbayah (Buch) und n Riff von Wild Thing (Netz) nervt mich langsam echt an. Vielleicht weiß ja jemand was!
(Zur Info: Quellen für Tabs kenn ich, aber ich will halt nich jedes Lied durchsuchen in der Hoffnung, dass nur meine paar Akkorde drin vorkommen.)
Wär euch dankbar für Links....

Also, Rock on and on....
 
A
Anonymous
Guest
Hallo BillyBilo,

Lieder für deine Akkorde:

1. ALle Lieder danach durchsuchen, ob deine Akkorde vorkommen, ist wirklich aufwändig und mühsam, darum

2. Allen Tonarten lassen sich prinzipiell 6 Akkorde zuordnen (3 Dur und 3 Moll). Mit deinen Akkorden lassen sich Lieder der Tonarten D-Dur (G-, Emoll-, D-, A-Dur-Akkord) und E-Dur (D-,E-,A-Dur-Akkord) spielen.D-Dur erkennst du daran, dass am Liedanfang 2 # auf den Notenlinien stehen, bei A-Dur sind es 3 #. Sollte mal hinter einer Akkordansage eine 7 stehen, dann kannst du das fürs erste ignorieren und einfach den Standardakkord spielen.
Ein Blick in die Noten genügt also und schon weißt du, ob du mit deinen Akkorden auskommst.

3. Etwas anspruchsvoller und schwieriger ist es, die Liedbegleitung auf deine Fähigkeiten umzumodeln. Mit Hilfe des Quintenzirkels ist das auch gar nicht so schwer. Du musst dich halt nur ein bisschen damit beschäftigen und natürlich den Gesang auf die neue Tonart umstellen.
Bei wikipedia ist der Qunintenzirkel in 2 Artikeln eigentlich ziemlich gut und verständlich erklärt.

Grüße Daniel
 
Ibatz
Ibatz
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So,ich bezeichne mich mal auch noch als Anfänger :-D
Ich bin 15 Jahre alt und spiele seit knapp 9 Jahren Klampfe.
Leider hat mein alter Lehrer mir Nüsse beigebracht und immer ähnliche Stücke gegeben,das es mir zu dumm wurde und wegen meines Musikgeschmacks auf die E-Klampfe umgesattelt hab.
Seit 1 1/2 Jahren nehme ich nun bei meinem neuen Lehrer unterricht und kann mitlerweile auch kram wie Hammerfall und Konsorter den härteren Gangart spielen(aber nich alle mit Solo :-( ).
Ich übe seit kurzem täglich über ne Stunde und übe mit dem Programm GuitarPro5 wenn ich die Übungen meines Gitarrenlehrer behersche.
Man kann sich für das (kostenpflichtige) Programm Tabs/Noten im Internet legal runterladen und sich auch vorspielen lassen.
So fällt es einem leichter den Talt zu halten und um zu sehen ob man auch richtig spielt.
btw. gibts gute Tabs/Noten auf www.ultimate-guitar.com.
Dort gibt es GuitarPro5- und auch PowertabNoten.
Powertab hingegen ist kostenfrei,aber bei diesem Proggi kann man nicht so gut arrangieren(bei GP5 kann man zB. n Bass oder Drums programieren und spielen lassen).
Ich hoffe ich habe ein paar Mitanfänger ein paar gute Tipps gegeben.

Gruß,Timo

Hier kann man sich kostenfrei PowerTab runterladen:
http://download.chip.eu/de/Power-Tab-Ed ... 96759.html
 
A
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Hi nochmal!

Also danke auch für die Antworten! Aber nochmal kurz...

@nolinas:

Etwas anspruchsvoller und schwieriger ist es, die Liedbegleitung auf deine Fähigkeiten umzumodeln. Mit Hilfe des Quintenzirkels ist das auch gar nicht so schwer. Du musst dich halt nur ein bisschen damit beschäftigen und natürlich den Gesang auf die neue Tonart umstellen
Okay....Bahnhof!?
Nich dass ich zu faul wär, oder es nicht versucht hätte - aber die Polynomdivision und Ableitungen 3. Grades hatte ich leichter verstanden...
Ich habs mir durchgelesen und auch durchdacht aber wusste nicht wie ich mir da jetzt n Nutzen draus zieh. Vielleicht nochmal ne kurze Erläuterung oder Beispiel-Um"rechnung" würde mir vielleicht auf die Sprünge helfen.

@Ibatz:


Ich übe seit kurzem täglich über ne Stunde und übe mit dem Programm GuitarPro5 wenn ich die Übungen meines Gitarrenlehrer behersche.
Ich hab mir eben dir Sharewareversion geladen. N Kumpel hat mir gleich 6000 Tabs mitgeschickt. Man kann sich zwar die Sachen vorspielen lassen aber als blutiger Anfänger hilft das nur begrenzt. Ich weiß halt net in welchen Stücken ich überhaupt kenntnismäßig mitspielen kann. Und dich als Anfänger bezeichnen grenzt ja schon an Anmaßung. :p
Bist ja mit deinen 15 Jahren ja schon n alter Hase von meinem Standpunkt aus gesehn auch wenn ich 8 Jahre älter bin....

Grüße!
 
A
Anonymous
Guest
Hallo BillyBilo,

ich lasse mal die Herleitung des Quintenzirkels beiseite. Am Ende steht da ein Kreis, der einer Uhr ähnelt. Damit meine ich, dass jede der möglichen 12 Töne/Tonarten außen und innen an einer der 12 Stundenpositionen steht.

1. Ist ein Lied in einer bestimmten Tonart (z.B: D-Dur/2# am Liedanfang) geschrieben, dann ist der D-Dur Akkord der "Wohlfühlakkord" (Fachmodus ein: Tonika / Fachmodus aus). Mit diesem beginnt das Lied manchmal. Aber noch wichtiger ist, damit endet das Lied fast immer, weil mit dem Liedende, unser aller Hörgewohnheit entsprechend, genau dieser Akkord erwartet wird.

2. Schaust du in den Qintenzirkel, dann steht links von D-Dur: G-Dur (Fachmodus ein: Subdominante / Fachmodus aus). Dieser Akkord sorgt für Abwechslung, damit nicht immer nur D-Dur gespielt wird. Für noch mehr Abwechslung sorgt der Mollakkord der Paralleltonart: e-moll, dieser ist auch leicht zu greifen.

3. Rechts von D-Dur steht: A-Dur (Fachmodus ein: Dominante / Fachmodus aus). Damit ist gemeint, dass sobald dieser Akkord gespielt wird, unser Hörempfinden die Rückkehr zum "Wohlfühlakkord" (D-Dur, Tonika) erwartet, verlangt. Dieser Zwang wird durch den Einsatz von A7-Dur noch verstärkt. Jetzt nicht D-Dur zu spielen grenzt schon beinahe an akkustische Körperverletzung, ;-).

4. Im Innenkreis sind alle 12 Töne nochmal aufgeschrieben, in derselben Reihenfolge, nur um 3 Positionen gegen den Uhrzeigersinn verschoben. Das sind Mollakkorde, die ebenfalls gespielt werden können (Fachmodus an: Paralleltonarten / Fachmodus aus), um etwas mehr Abwechslung in das Spiel zu bringen. Solange diese angegebenen Akkorde noch zu schwer zu greifen sind, tausche sie mit dem Akkord der parallelen Dur-Tonart aus (statt h-moll-Akkord: D-Dur spielen). Manchmal hört sich das ganz vernünftig an.

5. Wenn du dir nun ein beliebiges Lied ansiehst, dann erkennst du das Muster, in dem die Liedbegleitung gesetzt ist, z.B: Tonika, Subdominante, Dominante, Tonika und evt. die jeweiligen Moll-Parallelen. Schreibe das einfach an die Stelle der Akkordangaben. Und jetzt setzt du einfach deine Akkorde (Tonika:D-Dur; Subdominante: G-Dur, Dominante: A-Dur) an die richtige Stelle.

Voila, fast fertig.

6. Da du nun eine andere Begleitung gewählt hast, müssen sich auch die Töne deines Liedes ändern, sonst passt das nicht mehr zusammen. Hast du also von C-Dur (kein #, kein b am Liedanfang) auf D-Dur verändert, dann musst du das Lied auch einen Ganzton höher (2 Halbtonschritte höher) singen. Meistens reicht dazu, den neuen Anfangston auf der Gitarre anzustimmen, da sich unser Gehör für die weitere Tonabfolge eh an den Abständen zu orientieren scheint. Sprich: Kennst du die Melodie und den Anfangston, dann kannst du das Lied in der neuen Tonart singen.

Es sei denn, du kommst mit deiner Stimme dann nicht mehr hoch oder tief genug. Tja, aber irgendwas ist ja immer, oder ? ;-)

Meine Güte ist das lang geworden. Ich habe es mir noch zweimal durchgelesen und bin mir sicher: viel einfacher kriege ich das sicher nicht hin.

Grüße Daniel
 
A
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Hallo an alle,

ich bin momentan ein bisschen gefrustet.

1. Momentan beschäftige ich mich mit Arpeggien und stellte mir die Frage, welche der geübten Arpeggien-Arten für welche offenen Akkorde in Frage kommen. Das ist offensichtlich nicht beliebig, denn es sollen ja die für den Akkord essentiellen Töne erklingen. Bloße Tondopplungen des Grundtones leisten ja nichts für die Akkordbildung. . .

Dabei stellte ich fest, dass es für die meisten offenen moll, dur7 Akkorde mehrere Griffmuster gibt, bei denen die notwendigen Töne auch wieder verschieden liegen. Über die schönen "vermatschten Akkorde" habe ich noch gar nicht nachgedacht.

Die Systematik, die ich mir da erarbeiten wollte, wird bald so groß, dass mich allein die Menge ein wenig das Fürchten lehrt.

2. Da die von mir bevorzugten Schlagrythmen auf die Dauer etwas eintönig sind, wollte ich für mich auch noch die Schlagvarianten für 2/4, 3/4 und 4/4 Takt ein wenig systematisieren - die vielen verschiedene Kombinationen von Auf-, Abschlag, Dämpfung danach selektieren, was sich gut anhört.

Problem: wie schon bei 1. Menge, Masse. Das kann ich mir niemals merken, geschweige denn so oft üben, dass es automatisiert ist.

3. Fazit: Ich muss mich wohl damit abfinden, dass das Erlernen des Gitarrespielens ein seeeehr langsamer, laaaangsamer Prozess ist. Vielleicht bin ich auch bloß schon zu alt und verrottet.

Grüße Daniel
 
A
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Du musst einen Arpeggio ja auch nicht überall auf dem Griffbrett spielen müssen.
Tipp von mir: Such dir anfangs ein bis drei GriffTypen die du dir gut merken und spielen kannst. Und nutze diese bis sie flüssig vond er hand gehen. Später dann kann man seinen Griffbretthorizont dann wieder erweitern^^
 
A
Anonymous
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Hey,

hab erst relativ spät angefangen zu Klampfen. Mit 17. Habe
vorher nur in Punk Bands "gesungen" :) . Aber Rockmusik
begeistert mich seit ich das erste mal mit 9 Papa's Sex Pistols
Platten gehört hab.

Also hab nich vor ein großer Rockstar zu werden. Aber mit
meiner Band aufzutreten ist das größte.

Im moment versuch ich mich an "Black Dog" von Led Zeppelin.
Geiler Song

Franzl :)
 
A
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Hallo an alle :)

Ich spiele seit ca. einem Jahr Gitarre, esrt mit ner 20€- Klampfe aus dem Supermarkt und nun mit einer E- Gitarre mit nem 15W Line six- Verstärker seit ca. 2 Wochen, der Unterschied, da liegen Welten dazwischen...
Aber ist jetzt unwichtig.

der Grund warun ich mit spielen angefangen habe:

1. Ich brauchte nach 3 Jahren Blochflöte mal was anderes
2. ich wollte meine Eltern mal bissl ärgern, da die meine Neigung zum Punk (Rock) und meinen Fanatismus nicht akzeptieren (also praktisch als Abhärtung)
3. ich wollte endlich meine Lieblingslieder nicht nur mitsingen sondern auch entsprechend begleiten uuuuuuund
4. mein Nachbar hasst mich und meine Musik und ich kann ihn auch nicht leiden da sein Hund meinen Hase getötet hat und irgendwie muss man sich ja revangieren.... (klingt komisch ist aber so :-D )

mein Ziel:

naja... eigentlich so gut spielen zu lernen wie es mir möglich ist und irgendwann mal in ner Band spielen die mich so akzeptiert wie ich bin

im Moment bin ich dabei zu meinen Texten geeignete Melodien zu finden und wenn das geschafft ist die Lieder aufzunehmen (wird ein Geschenk für meine Freundinnen)

Übungen:

Also Übungen in Sinne Beschreibungen aus einem Buch zu Versuchen und Stundenlange Accordwechsel ohne "zusammenhang" zu üben gibts bei mir eigentlich fast nie.
Sowas find ich irgendwie langweilig

Ich übe in dem Sinne immer nur an Liedern bzw. wenn ich einen Tab noch nicht habe schule ich mein Gehör und versuche die Griffe selbst herauszufinden und ich übe eben indem ich meine eigenen Lieder komponiere und Texte...

leider ist die ganze Sache im letzten halben Jahr fast zum erliegen gekommen da das Abi meine ganze Aufmerksamkeit aufgebraucht hat, da habe ich mehr oder weniger nur die Stücke gespielt die ich schon konnte
leider...

Alles in allem ist die Gitarre für mich der perfekte Ausgleich zwischen Schulstress bzw. generve von Familienangehörigen und meinen privaten Interessen und man hat eine schöne Ausrede wenn man Hausaufgaben vergessen hat: "Ich konnte gestern nicht von meiner Gitarre loskommen". Ausserdem kann ich mich wenn ich Musik höre und auch Spiele "abreagieren" und bewahrt meine Möbelstücke vor Zerstörungen (wenn ich seeeeeehr wütend bin :) )
uuund das wichtigste zum Schluss: Selbst Musik machen bzw. nachspielen verbindet Fans mit den jeweiligen Vorbildern

also dann Tschüss und einen schönen Abend
 
 

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