Home recording mit Laptop?


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gyula
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Hi!

ich möchte gerne ein DAW samt Treiber mit einem Laptop einsetzen.
Das Laptop muss ich erst kaufen (gebraucht)…..
Hat jemand Erfahrung mit Laptop und DAW?
Gibt es da spezielle Anforderungen bezüglich Soundsystem am Laptop, da die Laptops keine Sound Karte haben?
Oder Spezielle DAW?
Oder passt alles wie bei einem Desktop?

Gyula
 
Monkeyinme
Monkeyinme
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Moin,
vielleicht liege ich ja falsch, weil ich meine DAWs in den Laptops nicht oft nutze, aber die Aufgabe der Soundkarte wird entweder von der internen Karte übernommen, dann halt maximal Stereo, oder über das Interface, welches dann soviele Kanäle zur Verfügung stellt, wie man bezahlt. Das muss dann nur noch laut gemacht oder auf den Kopfhörer.

Bin aber nur rudimentär erfahren, und benutze Kopfhörer...

Ciao
Monkey
 
Sharry
Sharry
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Ich bin
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Nun zunächst muss man sich für die Plattform Mac oder Win entscheiden.
Ich habe Windows 10. Mac soll für diese Zwecke besser besser sein , ist aber auch teurer.
Moderne Laptops haben bzgl. Rechenleistung eigentlich kaum Probleme zur Nutzung von DAW's
Sinnvoll erscheint mir die RAM Speichergröße (mindestens 8G) sowie der Speicherpatz und Geschwindigkeit der HDD. (Am besten SSD ab 256 GB).
Ein wesentlicher Punkt ist aber das Audio-Interface. Mit dem auf der Hauptplatine aufgebautem Chipsatz sind wohl keine großen Sprünge zu erwarten. Hier wird es wohl nötig sein ein externe Gerät zu verwenden. Mit USB 3 kommt man schon auf ganz gute Performances.
Wie oben schon geschrieben ist die nötige Anzahl der Kanäle (Anzahl der gleichzeitig aufzunehmenden Spuren ) da ein Anschaffungskriterium.
Ich habe einige Probenmitschnitte mit unseren Digital-Mixer Behringer XAir 18 gemacht, mit dem man über einen dafür erhältlichen Asio-Treiber 16 Spuren zugleich aufnehmen und für den Remix verwenden konnte. Waren eigentlich alle belegt, wenn man die Drums voll aufnehmen wollte.
Mein PC war ein Win-Surface Pro 3 Tablett mit nur 4 GB RAM und einer 128 GB SSD. Die DAW war Studio one2 x64.
Eine zusätzliche 64 GB TF-Card zur Speicherung der aufgenommen Songs erwies sich allerdings als etwas knapp, wenn man viel aufnehmen wollte.
Also abgesehen vom Audiointerface hatte ich eine eher bescheidene Hardware.

Langer Rede kurzer Sinn. Das Audiointerface dürfte wohl der entscheidende Kostenfaktor abgesehen vom Laptop sein.
 
Alex K.
Alex K.
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Hallo Gyula,
Kommt darauf an, wieviele Spuren Du gleichzeitig aufnehmen möchtest.
Ich habe einen Microsoft Surface Pro 3 mit Core i7 Prozessor, das lässt mich selbst mit laufendem Overloud THU mit so niedrigen Latenzen arbeiten (bei 128 oder sogar 64 simples, 24 Bit , 48 kHz Sample Rate) daß eine Verzögerung eigentlich nicht hörbar ist (IK Multimedia iRig Pro Duo) wenn ich eine Spur nach der anderen aufnehme (und mich mit Plugins generell beim Aufnehmen zurückhalte).
Wie das bei mehreren Spuren gleichzeitig ist, kann ich nicht sagen. Aber generell solltest Du drauf schauen, daß ein Leistungsfähiger Prozessor eingebaut ist, sowie mindestens 4 Gigabyte RAM (besser 8).
USB 3 ist nicht unbedingt notwendig, wenn Du nicht eine ganze Band in hoher Auflösung aufnehmen möchtest. Mein Roland UA 1610 Studio capture, das an meiner Workstation hängt und mit USB2 arbeitet, erlaubt 16 Spuren gleichzeitig bei 24 Bit / 48kHz aufzunehmen (8 Spuren bei 96 kHz).

Gruß
Alex
 
Alex K.
Alex K.
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Als Nachtrag:
Betriebssystem ist auch bei mir Windows 10. Das ist meiner Ansicht nach genauso Stabil wie Mac/OS.
DAW ist Cakewalk Sonst Platinum.
USB 3 Anschlüsse am Laptop könnten aber sinnvoll sein, wenn Du wegen der begrenzten Speicherkapazität eine externe schnelle Disk Drive/SSD benutzen möchtest.
 
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bebob
bebob
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Wobei viele aktuelle Interface noch Usb 2 haben. Das funktioniert aber gut, auch wenn man am Rechner in den Usb3 reingeht. Das ist zumindest meine eigene Erfahrung.
 
Sharry
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Mit meinem alten Interface TASCAM US-144MKII und USB2 sind 2 Kanäle kein Problem.
Das nehme ich, wenn ich Backings bzw. Chorpassagen für die Kollegen, allerdings mit spürbarer Latenz, daheim über den Desktop aufnehme.
Es geht nur bis 44 KHz Bitresolution. Für Homerecording aber ausreichend.

Das Surface Pro 3 hat eine USB 3 Schnittstelle.
 
Sharry
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Das Surface Pro 3 hat nur eine USB 3 Schnittstelle.
Die USB Schnittstelle am Power Supply kann nur zum Laden von USB-Geräten verwendet werden.
Hab aber einen USB 3 Hub mit 3 USB Schnittstellen und mit Netzgerät.
 
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Ungläubig
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Wie ja schon gesagt wurde, du brauchst:
- mind. 8 GB Ram
- mind. Mehrkern CPU
- schnelle Festplatte (ab 250GB), SATA-Schnittstelle oder, und SSD
- guten aktiven USB 2-3 HUB und USB-Kabeln
- WIN 7-10
- DAW > Reaper, Cakewalk oder andere kostenlose DAW
- ein Audio Marken Interface (ab 100-150 €) oder MultiFX mit gängigen Anschlüssen mehrspurfähig, mit latenzarmem, stabilen Asio-Treiber
Oft ist da schon eine kostenlose abgespeckte DAW dabei...

- eventuell später noch einen etwas größeren (24") Monitor
 
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Alex K.
Alex K.
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Das Surface Pro 3 hat nur eine USB 3 Schnittstelle.
Die USB Schnittstelle am Power Supply kann nur zum Laden von USB-Geräten verwendet werden.
Hab aber einen USB 3 Hub mit 3 USB Schnittstellen und mit Netzgerät.
Oh, Sharry hat recht! Im Gegensatz zu den USB Ports in den größeren Power Supplies/Docking Stations ist der USB Port am simplen Netzteil nicht als Schnittstelle nutzbar.
Zum Smartphone laden eignet es sich bei mir aber auch nicht.😣

Sorry wegen der inkorrekten Info!

Alex
 
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gyula
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Hi!

Super herzlichen Dank für eure Feedbacks!

Ich habe jetzt einen 2 Jahre alten gebrauchten Laptop gekauft.
* i5 mit vier Kernen / 8 Threads
* 8 GB Ram
* 256 GB SSD
* Win 10 Pro / 64 bit (kompatibel mit Win 11)
Das sollte entsprechend euren Anregungen reichen....

Aber ich bräuchte für den Anfang etwas einfaches zum lernen.
Ich habe mir schon früher mal "Waweform 11" heruntergeladen und versucht etwas damit aufzunehmen......sorry, ist mir für den Anfang viel zu komliziert.

Was ich für den Einstieg bräuchte, wäre eine einfache Software zum Aufnehmen.
Wenn ich Gitarre und Gesang aufnehme wäre es toll, wenn ich anschließend weitere Spuren (Instrumente) hinereinander aufnehmen könnte und diese dan mixe. Ich müsste die bisherige Aufnahme natürlich hören und gleichzeitig eine weitere Spur dazuspielen.......
So wenige Features wie möglich........für den Anfang.

Bisher habe ich mit einer Software von Adobe aufgenommen. Da muss ich aber Gesang, Gitarre und Drum vorher perfekt am Mischpult gemischt haben und das fordert viiiele Wiederholungen, bis es klappt. Und hinterher ist nix mehr mit dazuspielen.....

Gyula
 
Sharry
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Ich bin
Gitarrist
Ich verwende auch Reaper . Ist kostenlos und kann eigentlich alles was ein DAW braucht.
Hr. Google weiß wie man es findet.
 
HaWe
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Du brauchst ja auf jeden Fall auch ein Interface. Und da es ja, wenn ich das richtig verstanden habe, günstig sein soll, würde ich dir das hier https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc22.htm?gclid=EAIaIQobChMI07CBzfbE9QIVD-d3Ch3ZhA4yEAUYASABEgJfmvD_BwE ("Behringer U-Phoria UMC22 – Musikhaus Thomann")
"empfehlen". Auf der Herstellerseite kannst Du diverse Software, ich meine u.A. auch ein Aufnahmeprogramm, finden und runterladen.

Das ist sicherlich nicht das obere Ende der Fahnenstange, sollte aber für den Anfang sicherlich reichen. 😉
 
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gyula
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Hi!

Danke!
Was ich so gelesen habe, ist Reaper doch ziemlich umfassend. Geht es simpler, oder sind alle Software Angebote immer so komplex? Muss ich da gleich durch?

Und warum benötige ich jetzt schon ein Interface? Für den Anfang würde ich gerne von meinem Analogmixer in den Stereo Line in Eingang des Laptops gehen und dann einzelne Spuren dazunehmen.
Es geht darum, nicht von Anfang an einen Haufen Geld auszugeben und dann das Epiquement verstauben zu lassen, weil ich es nicht hinkriege. Deshalb, am Anfang so einfach wie möglich…..

Gyula
 
HaWe
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Nun ja, ohne etwas Zeit in die Bedienung einer DAW zu stecken, wird es sicherlich nicht gehen. Egal, was das jetzt für Eine ist. Solche Programme sind halt schon etwas komplexer als eine einfache Textverarbeitung. ;-)
Und bezüglich des Interfaces ...... Du kannst natürlich versuchen, mit der internen Soundkarte aufzunehmen. Ich befürchte jedoch, dass Du damit nicht glücklich wirst, da diesen idR die nötige Leistung fehlt, um die Latenzen so niedrig zu halten, dass "angenehmes" Aufnehmen möglich wird. Denn Du willst ja, wie Du geschrieben hast, zu bereits Aufgenommenem dazuspielen und mehrere Spuren gleichzeitig bearbeiten. Dafür sind niedrige Latenzen halt sehr wichtig. Und die Gefahr, dass Du es "nicht hinkriegst", damit Dein Frust wächst und Du hinschmeißt, ist so deutlich größer, als mit einer "relativ günstigen" USB-Soundkarte (Interface).

Letztendlich musst Du das aber, zum Glück, ganz alleine entscheiden. :)
 
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gyula
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Hi!

Danke für die Rückmeldungen.
Als nächsten Schritt suche ich jetzt ein Interface. Bisher habe ich mir von Steinberg die UR 22 MK2, die UR 22C und die UR 44 angesehen (gebraucjt)
Die UR 44 wäre mir am liebsten, da diese mehr als 2 Eingänge hat. Aber bei den meisten Angeboten fehlen der Schlüssel für die Cube AI Software, aber auch die Software selbst, sowie die Treiber.
Kann man so etwas kaufen und wo krieg ich die fehlenden Sachen her?
Die 22-er kosten um die 70,-, das 44 -er ca. das Doppelte…..

Gyula
 
 

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