Kann so eine e-Gitarre für 39,90 Euro Spaß machen ??


A
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Grüß Gott und Servus!

Ich habe verfolge das Forum hier schon einige Zeit und habe mich heute mal hier registriert.


Als Anfänger (ca. 2 Monate) suche ich jetzt nach einer geeigneten e-Gitarre so für die erste Zeit. Bis ich eben weiß womit ich weiterspielen möchte (Classic-, Western- oder e-Gitarre).
Auf ebay bin ich auf ein Angebot gestossen - habe aber k.Ahnung ob sowas Sinn machen kann: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll...50026694048&rd=1&sspagename=STRK:MEWA:IT&rd=1 39,90 sind ja nicht gerade eine Rieseninvestition...


Logo, beschrieben wird das Ding als ob es nichts besseres gäbe, aber ich wollte mal die Kenner hier interviewen und eure ehrliche Meinung wissen.

Müll oder einen Versuch wert ??

Grüße
Bob
 
A
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Der Kopfplatte nach zu urteilen, könnte die Klampfe aus der Fabrik stammen, wo auch die Johnson-Teile herkommen. Muss ja nicht schlecht sein, kann aber auch lackiertes Brennholz bedeuten.

Bei 40 Euro würd ich mir den Spass einfach mal erlauben und eine kaufen.

Aber erwarte nicht zuviel davon. Rechne eher damit, dass du 40 Euro für einen Wandschmuck ausgibst.
 
Max
Max
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Sieht aus wie ne Strat, die ein Gitarrenschüler von mir hat. Erträglich, mehr nicht. Hat alles, was man zum lernen, oder basteln brauch.
 
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38special":1eru8h2w schrieb:
Kann so eine e-Gitarre für 39,90 Euro Spaß machen ??

Hallo 38special,

ich denke das ist vergleichbar mit einem 2 wöchigen all-inclusive Urlaub für 299,-- inkl. Flug im Ballermann.
Man ist woanders, hat tagsüber viel Sonne am überfüllten Badestrand und so ca. 2 bis 3 Mal in der Nacht leert die Müllabfuhr irgendwelche Stahltonnen und die Discothek dröhnt auch schön laut.

Will sagen, erwarte nicht zuviel von so einem Teil. :?

Ein bekannter von mir hatte sich mal so ein Bassisten-Rundum-Sorglos Paket für 99 Euro bestellt. Ich glaube der hat heute Gischt... :p

Greetingx,
Pat
 
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Halte ich überhaupt nichts von!! Mansche Gitarrenschüler schleppen solche Dinger bei mir schon mal an und als Brennholz taugt das auch nichts, wegen der Chemie im Lack. Ich würde mir sowas nicht zulegen.

Um die 250 Euro für eine taugliche Anfänger Gitarre muss es schon sein.

Cort KX-5 als Bsp..
 
W°°
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Moin,

"Kaufen sie dem Kind keine teuren Schuhe. Das kann eh noch nicht richtig laufen!"

;-)
 
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Moinsen,


für die Kohle OK...
mehr sollte man aber nicht erwarten....

die 40 Euronen kann man aber auch in lekker Essen beim Italiener oder inne Bahnfahrt durch die Eifel investieren. (gleicher Kurzzeit-Fun-Faktor)
;-)

greez
 
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Hehe habe neulich mal auf so einer bilig strat gespielt, also die dinger sind von der verarbeitung scheiße, aber der Sound ist sehr interessant, grad weil alles so ungewohnt ist im vergleich zu einer gut verarbeiteten Gitarre - Man bekommt aus den Teilen ganz interessante sounds herraus. Machen Matschsound im OD, clean sind se Dünn. Griffbrett aktionen sind jedoch traumhaft geil auf den Teilen ala sliden, bending, tapping - Müssen aber gescheite Saiten drauf und die Mechaniken arbeiten nicht so gut :/

Ich habe hier noch eine 7 Jahre alte Vision Stratocaster (mit Ihr fing alles an), die kostet derzeit gebraucht 50 Euro. Das Teil ist Hammergeil, kann aber auch sein das ich da durch serienstreuung glück hatte. Aber die Gitarre singt unglaublich gut, obwohl auch nur Metallstab Tonabnehmer drin sind, keine schirmung, schlechte Kabel usw, dafür geiler Korpus, saubere Lackierung, und verdammt guter Hals! Naja etwas schwer, aber wurscht wenns gut klingt.

Halt mal ausschau nach einer Vision Stratocaster, meiner Meinung nach sind die Teile besser als die Squier Korea Teile

Hoffe ich konnte helfen
greetz Phil
 
Woody
Woody
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Hallo Bob,
hast Du nicht einen Kumpel, der Dir mal für ein paar Tage eine Gitarre leihen kann?
Mit einem Ast, der zwar billig ist, aber dafür klingt wie ein Zigarrenkistenbanjo wirst Du schnell den Spaß am Gitarrespielen verlieren, meiner Meinung nach.
Auf einem guten Instrument macht das Üben sicher mehr Freude.
Gruß,
Woody
 
frank
frank
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38special":2wcun1gw schrieb:
...aber ich wollte mal die Kenner hier interviewen und eure ehrliche Meinung wissen.

Na ja, ich würde mich nicht als einen Kenner bezeichnen. Darum gebe ich Dir folgenden Tipp:

Suche mal mittels der in diesem Forum verfügbaren Suchfunktion mit dem Suchbegriff "preiswert", "Billiggitarre" etc.

Einige Forumsmitglieder haben sich nämlich in der Vergangenheit anlassbezogen hinreichend mit diesem Thema auseinander gesetzt.

Du kannst Dir das Stück Brett natürlich auch gleich bestellen. Aber eines ist sicher: Eine Beschwerdefunktion gibt`s in diesem Forum nicht! :?

Alternativ kaufe Dir gleich eine Klampfe in der 200-300 € - Preisklasse.
 
A
Anonymous
Guest
Hol dir zumind ne Gitarre mit guten wiederverkaufswert, falls du die Lust dran verlierst - Ja das solls geben, kenne zwei Leute die wirklich kein bock auf die Klampfe mehr hatten :(

Du sagst: .... Classic-, Western- oder e-Gitarre ...... ?

Dann hol dir doch ne Gretsch :D Da gibts ne geile bei Thomann, die hab ich bei jeden Besuch in der Hand, die ist grad in den Gebiet hervorragend, kenne auch nen Kollegen der die auch im Punk bereich einsetzt. Duane Eddy war auch begeisterter Gretsch spieler :D Das einzige negative an der Gitarre ist das Gewicht, also ein guter Gurt ist pflicht, aber ist billig und klasse verarbeitet ....
http://www.thomann.de/de/gretsch_g5235_pro_jet.htm
 
A
Anonymous
Guest
Hallo 38 Special

Naja... also wenn du erst 2 Monate spielst und du nicht am Hungertuch nagst, ich würd mir die für 39.90 kaufen.
Ich selber habe 1979 mit einer Gitarre angefangen die etwa 1cm (wirklich!) Saitenabstand am 12. Bund hatte. Hatte 3 Tonabnehmer, nur 2 haben funktioniert. 12-saitig, hab ich umgebaut auf 6-saitig. Halbakustisch, hat fürchterlich gepfiffen....Ging alles... Und: die hat damals umgerechnet das Doppelte gekostet.

Konnte mich nicht davon abhalten weiterzuspielen.

Wenn du wirklich Gitarre spielen willst: kauf was Billiges zu Anfang, wenn du dabei bleibst, kauf dir dann was Besseres. Hörst du auf, dann wars ja nur 39.90.

Gruss und guten Mut!
 
yahp
yahp
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1 November 2003
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Darmstadt
hallo 38Special,

klar kann dir so'ne Gitarre Spaß machen, die Frage ist doch nur wobei.........

Köpfe dein Sparschwein, kauf dir was vernünftiges Gebrauchtes (ca. 250-300 Öcken werden reichen) Dann ist die Chance groß, das du dabei bleibst weil es Spaß macht zu spielen. Eine bessere Gitarre, die z.B. stimmstabil und gut verarbeitet ist (das ist die 39 Euro Klampfe bestimmt nicht) motiviert, schlechtes Werkzeug demotiviert.

Und wenn du es dann doch ungeil findest? Dann verkaufe sie wieder. Wenn du Glück hast, bekommste evtl. gar mehr raus als du bezahlt hast................

Holändische Grüße aus Darmstadt

Jaap
 
A
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Guest
Hallo 38 Special,

wenn es schon so etwas superbilliges sein soll, dann wäre es glaube ich günstig, wenn du jemanden kennen würdest, der dir die Saitenlage brauchbar einstellen kann. Vielleicht jemand, der schon seit ein paar Jahren E-Gitarre spielt. Verwende die dünnsten Saiten, die du finden kannst (008''). Dann dürfte die Gitarre möglicherweise ganz gut bespielbar sein.

Wenn du später auf bessere Gitarren wechselst, wirst du sicher mit dickeren Saiten am Anfang Probleme bekommen, aber das gibt sich nach einer Weile.

C-ya
 
A
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Hi,
ich hatte letztens einen Kunden mit so einem Teil in der Werkstatt.
Es war so zunächst komplett unbrauchbar, das heisst nicht spielbar. Die Reparatur um es auch nur annähernd spielbar zu machen würde inkl. einer dringend nötigen Neubundierung 170 Euro kosten. Keine weiteren Kommentare dazu.
Grüße, Jochen
 
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Sascha´s Strat":e39eh96n schrieb:
.... Muss ja nicht schlecht sein, kann aber auch lackiertes Brennholz bedeuten.
[...]
Aber erwarte nicht zuviel davon. ....

Moin.

Ich denke auch , dass ist ein Vabanque-Spiel.
Es kann dritte Wahl von Johnson oder anderen China-Billgigherstellern sein und unbrauchbar (z.B. weil der Hals total verzogen ist oder weil der Bundierer blau war).

Es kann aber auch sein dass es nur unbedeutende Schönheitsfehler sind und man eine brauchbare Gitarre bekommt.

Aus eigener Erfahrung (eine Keiper, eine Johnson, beide über eBay, beide inkl. Versand unter 150 Euro) kann ich sagen, dass man heute bereits für wenig Geld sehr brauchbare Gitarren bekommen kann. Ein Manko der Billig-Klampfen (ich meine damit den Preisbereich bis ca. 150 Euro) ist oft die katastrophale Werkseinstellung. Bei meiner Johnson war die Halskrümmung falsch eingestellt, so dass Saiten auflagen; ohne Neujustierung war das Ding schlicht unbrauchbar. Erfahrene Gitarristen bekommen das meist alleine hin, Anfänger müssen für teuer Geld zum Gitarrenbauer, und aus dem Schnäppchen wird eine zu teure Klampfe.
Nach eigener Justierung war die Johnson dann aber gut spielbar und klingt erstaunlich gut. Nicht wie ne 600-Euro-ESP, aber immerhin. Sie klingt gut genug um mit ihr zu üben und sie ist gut genug spielbar um sie als Übungsgitarre zu verwenden; ich könnte sie mir aber auch als Ersatzgitarre bei Gigs vorstellen.
Was beide meiner Billiggitarren haben: Tonabnehmer, die besser klingen als die Werks-PUs meiner 400-Euro-Dean.
Aber: sie haben immer auch versteckte Mängel. Bei der bei der Keiper z.B. waren die Tuner extrem mies. Da waren noch mal 20 Euro für preiswerte, aber recht gute Austauschtuner nötig (WSC Partsland).
Würde ich regelmäßig mit ihr live spielen wollen, wären wohl auch neue Potis (20 Euro) und eventuell bessere PUs (ca. 130 Euro) nötig. Genau wie bei der 400-Euro-Dean übrigens. Unterm Strich wären das dann (inkl. Kaufpreis) 280 Euro. Immer noch ein guter Preis, und im Falle der Keiper lohnend.
Nur: Einsteiger können halt oft gar nicht erkennen, dass die Stimmprobleme von z.B. den rottigen Werkstunern kommen oder vom falsch justiertem Freud-Los-Vibrato, schleppen die Gitarre zum Gitarrenbauer, und dann kanns teuer werden. Schlimmer: sie haben so viel Ärger mit dem Instrument, dass sie das Gitarrespielen ganz aufgeben.

Erfahrene Gitarristen können ruhig mal ihre Vorurteile über Board werfen, denn sie bekommen heute mit etwas Glück und ein wenig Justierarbeit für unter 200 Euro gute Instrumente.

Newbies sollten hier nicht so experimentierfreudig sein und lieber im Fachgeschäft um die Ecke ein paar Euro mehr ausgeben. Dann kann man die Gitarre nämlich einfach(er) -kostenlos- nachjustieren lassen oder zurückgeben.
Da auch hin und wieder ein Fachhändler unerfahrene Leute gerne über den Tisch zieht, sollten Anfänger eh zum Kauf immer jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Das kann viel Ärger und Frust ersparen.
Wer von Autos keinen Plan hat nimmt ja auch häufig nen Kumpel mit zum Gebrauchtwagenkauf.

Tschö
Steve
 
A
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Guest
Servus miteinander und gleich mal vielen Dank für all die wirklich hilfreichen Antworten !!

Ich werd's vermutlich lassen. Wirklcih wichtig war der Hinweis, daß einem die Lust vergehen kann wenn man mit einem dauerverstimmten Teil rumklampfen soll. Wenn mich das Ding nervt weiß ich also, daß ich zwar eigentlich extrem talentiert bin aber nur das Material schuld ist :lol: :lol: Nee, Scherz beiseite. Das ist für mich als Anfänger echt ein Punkt.

Aber so gaaanz 100%ig hab ich mich dann doch noch nicht entschieden - vielleicht folge ich dem Rat von Sascha und kauf mir das Ding einfach mal zum Testen. Wenn's halt gar nix taugt häng ich es an die Wand - glänzen tut's ja wirklich schön :cool:


Ich werde auf jeden Fall hier öfter vorbeikommen. Ein echt super Forum mit hilfreichen Tips. Danke nochmal !!

Servus
Bob
 
A
Anonymous
Guest
38special":533u438s schrieb:
Ich werde auf jeden Fall hier öfter vorbeikommen. Ein echt super Forum mit hilfreichen Tips. Danke nochmal !!

Gern geschehen!

Und jemand, der so höflich ist, sich für die Tipps zu bedanken statt wortlos zu verschwinden ist immer gerne gesehen.

Laß uns wissen, wie Du Dich entschieden hast!
 
A
Anonymous
Guest
Moinsen,

schliesse mich dem MAd an.

komm einfach wieder
war ja auch ein nettes Thema, und Superfutter für uns


wir alten Leute brauchen das :-D

greez :-D
 
A
Anonymous
Guest
Hi zusammen, jetzt bin ich nochmal mit einer kurzen Frage da.

Die Geschichte mit den superbilligen E-Gitarren habe ich dank eurer Hilfe überstanden ;-) jetzt schaue ich nur nach irgendwas mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis.

Bei Thomann habe ich mal eine LIste von Gitarrensets anzeigen lassen. Könntet Ihr - als Kenner - bitte mal drüberschauen und die rausfiltern die einen echten "Value" fürs Geld bieten ?? Das wär echt nett.

http://www.thomann.de/de/search.html?gk=giegse&bn=&sw=&pr=&pc=on&kf=on&oa=pra



Merci nochmal
Bob
 
A
Anonymous
Guest
HI

obwohl du ja schon von der 39,- Klampfe abgekommen bist wollte ich noch schnell hinterher schieben, dass es sich hierbei auch um eines dieser "e-bay Schnäppchen" hätte handeln können, die genau das bieten was im Text steht, wo du aber nachher schwer überrascht gewesen wärest. Ich schätze ja mal, dass das Angebot eine Shortscale ist, also eine Gitarre die nicht mal 3/4 so groß ist wie das Originalmodell. Siehe auch hier. Ist nur so eine Idee ........ muss nicht unbedingt der Fall sein. Könnte auch sein, dass es sich einfach um prima Feuerholz handelt, das jedoch schwer zum seriösen Üben geeignet ist.

Und wenn ich das richtig gesehen habe siehst du dich jetzt nach einem Komplett-Starterset um. Die kann ich leider auch nicht empfehlen, jedenfalls die für 150 Euro, deine Epiphone-Wahl sieht wohl schon etwas teurer aus. Wenn du eines dieser 150,- Paktet wählst ist da nämlich dann genau so eine Gitarre dabei, wie es sie vorher für 39,- gab ;-), nur halt dass ein Amp (qualitativ ebenbürtig) und ein Kabel und ein Pick und ein dünner Plastiksack dabei sind. Ein Schüler von mir hatte so ein Set. Er hat sich kurze Zeit später eine neue Gitarre gekauft (die aus dem Set hat sich praktisch nur vestimmt, Spielen war fast nicht möglich), ist mittlerweile bei der dritten Tasche (weil Billig-Gigbags kaum ein paar Wochen überstehen) angelangt und ist mit dem Verstärker auch alles andere als zufrieden .. hat aber im Moment kein Geld.

WAs ich damit sagen will: kaufe dir eine Anfänger-Gitarre im Bereich von ca. 250 Euro (Yamaha Pacifica oder auch ein Ibanez Modell) und einen kleinen 15W Übungsverstärker. Dann hast du wahrscheinlich etwas mehr Geld ausgegeben als du anfangs wolltest, aber du wirst eine ganze Weile Spaß damit haben (mal ganz davon abgesehen, dass dich die andere Variante teurer kommt - weil du 2x einkaufen gehen musst ;-) und den Ursprungsschrott schwerlich wieder los wirst ...... ;-) Falls du dich für das Ephiphone Set entscheidest wäre ich interessiert zu hören, was du da so qualitativ bekommen hast.

Hoffe das hat dir etwas geholfen.

Viele Grüße

Exxman
 
A
Anonymous
Guest
Exxman":3l20b8e3 schrieb:
HI

obwohl du ja schon von der 39,- Klampfe abgekommen bist wollte ich noch schnell hinterher schieben, dass es sich hierbei auch um eines dieser "e-bay Schnäppchen" hätte handeln können, die genau das bieten was im Text steht, wo du aber nachher schwer überrascht gewesen wärest. Ich schätze ja mal, dass das Angebot eine Shortscale ist, also eine Gitarre die nicht mal 3/4 so groß ist wie das Originalmodell. Siehe auch hier. Ist nur so eine Idee ........ muss nicht unbedingt der Fall sein. Könnte auch sein, dass es sich einfach um prima Feuerholz handelt, das jedoch schwer zum seriösen Üben geeignet ist.

Und wenn ich das richtig gesehen habe siehst du dich jetzt nach einem Komplett-Starterset um. Die kann ich leider auch nicht empfehlen, jedenfalls die für 150 Euro, deine Epiphone-Wahl sieht wohl schon etwas teurer aus. Wenn du eines dieser 150,- Paktet wählst ist da nämlich dann genau so eine Gitarre dabei, wie es sie vorher für 39,- gab ;-), nur halt dass ein Amp (qualitativ ebenbürtig) und ein Kabel und ein Pick und ein dünner Plastiksack dabei sind. Ein Schüler von mir hatte so ein Set. Er hat sich kurze Zeit später eine neue Gitarre gekauft (die aus dem Set hat sich praktisch nur vestimmt, Spielen war fast nicht möglich), ist mittlerweile bei der dritten Tasche (weil Billig-Gigbags kaum ein paar Wochen überstehen) angelangt und ist mit dem Verstärker auch alles andere als zufrieden .. hat aber im Moment kein Geld.

WAs ich damit sagen will: kaufe dir eine Anfänger-Gitarre im Bereich von ca. 250 Euro (Yamaha Pacifica oder auch ein Ibanez Modell) und einen kleinen 15W Übungsverstärker. Dann hast du wahrscheinlich etwas mehr Geld ausgegeben als du anfangs wolltest, aber du wirst eine ganze Weile Spaß damit haben (mal ganz davon abgesehen, dass dich die andere Variante teurer kommt - weil du 2x einkaufen gehen musst ;-) und den Ursprungsschrott schwerlich wieder los wirst ...... ;-) Falls du dich für das Ephiphone Set entscheidest wäre ich interessiert zu hören, was du da so qualitativ bekommen hast.

Hoffe das hat dir etwas geholfen.

Viele Grüße

Exxman

Heheh Exxman...

kleines Missverständnis, falls du mich angesprochen haben solltest. 38Special hatte nach Meinungen zu den Startersets gefragt und ich habe meine persönlich Wahl bzw. Meinung kundgetan. Will sagen, so eine Epiphone SG liegt qualitativ und preislich eigentlich in dem Rahmen, was ein Anfänger sich leisten sollte.

Ich bin der Meinung, dass ursächlich der Kauf einer guten Gitarre (was die SG zu sein scheint) höherwertiger zu betrachten ist als ein irre teurer Amp. Daher meine Wahl des Epiphone Set. Mit der Epi wird der Kollege 38Special sicherlich mehr Freude und Spielspaß haben, als mit einer Harley-Benton Klampfe.

Der HB-Amp dürfte grundsätzlich zum Üben zu Hause erst einmal reichen. Mit zunehmender Erfahrung steigen dann auch die Ansprüche ans Equipment. Wäre ich Anfänger würde ich mir eben dieses Epi-Set zulegen und damit ein bis zwei Jahre spielen und in der Zeit mir das Geld für einen ordentlichen Amp zusammen sparen.
 
karlchen
karlchen
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Hi,
ich hab auch mal durchgesehen. Das Epiphone-Set ist zumindes was die Gitarre angeht nicht übel. Ich habe Sie selber und Sie ist wirklich nicht schlecht. Auch wenn ich inzwischen doppelt so teure Gitarren habe nehme ich sie doch immerwieder in die Hand.

Das Fender Bullet - Kit erscheint mir auch nicht schlecht.

Würde aber das Ibanez GSA6J -Kit dem Bullet-Kit vorziehen. Nicht jedoch dem SG-Kit....

Das ist meine pers. Meinung...


Gruß
 
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Sascha´s Strat":28g0rjzv schrieb:
Exxman":28g0rjzv schrieb:
HI
WAs ich damit sagen will: kaufe dir eine Anfänger-Gitarre im Bereich von ca. 250 Euro (Yamaha Pacifica oder auch ein Ibanez Modell) und einen kleinen 15W Übungsverstärker. Dann hast du wahrscheinlich etwas mehr Geld ausgegeben als du anfangs wolltest, aber du wirst eine ganze Weile Spaß damit haben (mal ganz davon abgesehen, dass dich die andere Variante teurer kommt - weil du 2x einkaufen gehen musst ;-) und den Ursprungsschrott schwerlich wieder los wirst ...... ;-) Falls du dich für das Ephiphone Set entscheidest wäre ich interessiert zu hören, was du da so qualitativ bekommen hast.

Hoffe das hat dir etwas geholfen.

Viele Grüße

Exxman

Ich bin der Meinung, dass ursächlich der Kauf einer guten Gitarre (was die SG zu sein scheint) höherwertiger zu betrachten ist als ein irre teurer Amp. Daher meine Wahl des Epiphone Set. Mit der Epi wird der Kollege 38Special sicherlich mehr Freude und Spielspaß haben, als mit einer Harley-Benton Klampfe.


Boah, da läuft echt ein guter und hilfreicher Vorschlag nach dem nächsten ein. Ich muß abba nix dafür zahlen, oder ?? ;-)

Also - so werd ich es machen - auf die E-Gitarre das Augenmerk legen. Die Yamaha Pacifica 112 wäre dann doch schon mal nicht schlecht, oder?? So im Preisbereich von 200 - 250 Euros nur für die Gitarre - was wäre käme denn da noch in Frage, ist noch irgendwas vom Preis-/Leistungsvh. besser als die Pacifica? Welche Ibanez käme da noch in Frage? Vielleicht auch noch was anderes? Cort habe ich schon mal gesehen - wär da was dabei?

Grüße
Bob

p.s. @ Exxman: übrigens schön erzählt mit dem armen Gitarrenschüler - man kann sich richtig reinversetzen, wie man diesen Billigmüll an die Wand werfen möchte...
 

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