LEM & GEM bankrott


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Kleine Info am Rande: Die italienische Fa. LEM (GEM) Music ist bankrott. Dadurch ist nun auch Jensen ganz bös am kämpfen. Sieht wirklich nicht gut aus im Moment!
 
doc guitarworld
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Magman":8qny5nzm schrieb:
Kleine Info am Rande: Die italienische Fa. LEM (GEM) Music ist bankrott. Dadurch ist nun auch Jensen ganz bös am kämpfen. Sieht wirklich nicht gut aus im Moment!

Und die Damen und Herren Politiker weltweit treffen sich, aber keine richtigen Entscheidungen ...
 
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doc guitarworld":2p6icxnc schrieb:
Magman":2p6icxnc schrieb:
Kleine Info am Rande: Die italienische Fa. LEM (GEM) Music ist bankrott. Dadurch ist nun auch Jensen ganz bös am kämpfen. Sieht wirklich nicht gut aus im Moment!

Und die Damen und Herren Politiker weltweit treffen sich, aber keine richtigen Entscheidungen ...

Stimmt! Es wird noch mehr solcher Firmen 'treffen' in nächster Zeit. Bei Jensen wäre es auch sehr schade, man überlege mal wie lange es die schon gibt und wie viele Amps deren Speaker beherbergen.
 
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erniecaster
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Hallo!

Jensen wird nicht vom Markt verschwinden. Der Name ist ein kleines Vermögen wert und er wird mit Sicherheit verkauft.

Ein Insolvenzverfahren bedeutet nicht das Ende. Ganz im Gegenteil, es kann heißen, dass Altlasten abgeschüttelt werden können.

Gruß

erniecaster
 
doc guitarworld
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erniecaster":14qjryft schrieb:
Hallo!

Jensen wird nicht vom Markt verschwinden. Der Name ist ein kleines Vermögen wert und er wird mit Sicherheit verkauft.

Ein Insolvenzverfahren bedeutet nicht das Ende. Ganz im Gegenteil, es kann heißen, dass Altlasten abgeschüttelt werden können.

Gruß

erniecaster

Das sehe ich auch so. Aber an erster Stelle steht ein harter Kampf, in dem es
eigentlich immer nur einen Verlierer gibt: den Malocher.
 
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doc guitarworld":2g25b69f schrieb:
Aber an erster Stelle steht ein harter Kampf, in dem es eigentlich immer nur einen Verlierer gibt: den Malocher.

Ist leider so. Allerdings verschwanden Firmen, die keine konkurrenzfähigen Produkte herstellten oder diese nicht richtig vermarkten konnten, ja schon immer vom Markt. Wenn auch nicht so massiv und global bedingt, wie heute.

Andereseits hätte es "früher" viele Klein- und Kleinstunternehmen nicht gegeben, die nur aufgrund des INternets heute Speziallösungen herstellen und verkaufen. Die Kundenwünsche werden immer detaillierter und die Verunsicherungen, "das Falsche oder Richtige zu kaufen" steigen analog mit den Informationsmöglichkeiten.

Das erzeugt zugleich immer wieder neue Nischen für kleine Spezialfirmen, die sich im Gegensatz zu GEM/LEM & Ähnlichen nicht im Konkurrenzfeld der Global Player bewegen müssen.

Wir werden uns damit abfinden müssen, dass jeder Job in Sachen Massenfertigung, der woanders preiswerter zu machen ist, über kurz oder tendenziell verschwinden wird. UNd nur die Bereiche KnowHow, Entwicklung und Ideen hier bleiben. Womit wir beim Thema Bildung und Ausbildung wären. Da werden leider immer noch mit miserabelsten Voraussetzungen die Arbeitslosen der Zukunft massenhaft bei uns erzeugt. Was mir - im Gegensatz zur bedauerlichen GEM/LEM-Insolvenz, so sie denn eine ist - ehrlich gesagt die wirkliche Angst macht.
 
Groovety
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Zitat Hans_3 "Wir werden uns damit abfinden müssen, dass jeder Job in Sachen Massenfertigung, der woanders preiswerter zu machen ist, über kurz oder tendenziell verschwinden wird. UNd nur die Bereiche KnowHow, Entwicklung und Ideen hier bleiben. Womit wir beim Thema Bildung und Ausbildung wären. Da werden leider immer noch mit miserabelsten Voraussetzungen die Arbeitslosen der Zukunft massenhaft bei uns erzeugt. Was mir - im Gegensatz zur bedauerlichen GEM/LEM-Insolvenz, so sie denn eine ist - ehrlich gesagt die wirkliche Angst macht."

Der Sicht von Hans kann ich nur zustimmen. Ich arbeite in einem internationalen IT-Unternehmen, das seit gestern alleine in Deutschland über 500 Stellen abbaut. Das ist ja nicht das erste Mal und wird es auch nicht bleiben. Gleichzeitig werden immer mehr Stellen (besser: IT-Funktionen) in die Tschechei und nach Polen ("near shore") verschoben. Entwicklertätigkeiten gehen zunehmend und mit erschreckender Geschwindigkeit nach Indien und China ("off shore"). Und, es ist natürlich so, daß es zunächst die "minderqualifizierten" (non exempt=kein Studienabschluss) Jobs trifft. Wenn man hier schaut, was unsere glorreiche Regierung für die Bildung leistet oder besser nicht leistet (ausser der Generierung von Statistiken, die belegen sollen, daß wir im internationalen Vergleich gut dastehen), da kann einem schon sehr flau werden. Trotzdem halten wir alle still, vielleicht sollten wir mal einen Blick nach Frankreich werfen, die dortige Bevölkerung ist offensichtlich nicht bereit, sich alles gefallen zu lassen.
Gruss Klaus
 
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doc guitarworld":k1kx658k schrieb:
Und die Damen und Herren Politiker weltweit treffen sich, aber keine richtigen Entscheidungen ...

Ja Sven, so ist das. Bei uns siehts auch sehr besch.... aus. Wir haben viele Kunden aus Deutschland, diese bekommen von den Banken aber keine Krediete, also können sie keine neuen Projekte beginnen. Die Banken haben aber das Geld, haben ja Zuschüße vom Staat- also von UNS- bekommen und die Deutsche Bank hat in den ersten drei Monaten 2009 1,5 Milliarden Euro PLUS!!!!!! gemacht. Ich denke vieles an der "KRISE" ist gemacht und reine VERARSCHE. Nur. "Wann wird der kleine Mann so schlau und geht endlich auf die Straß????". Es geht vielen noch viel zu gut....... es sollte endlich was passieren, nur dazu brauchts mehr als ein paar Tausend........

Gruß Rainer
 
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Teleman44":39rnqvdc schrieb:
Die Banken haben aber das Geld, haben ja Zuschüße vom Staat- also von UNS- bekommen und die Deutsche Bank hat in den ersten drei Monaten 2009 1,5 Milliarden Euro PLUS!!!!!! gemacht.

Nur der Vollständigkeit halber: die Deutsche Bank hat bisher noch nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, staatliche Zuschüsse oder Garantien in Anspruch zu nehmen.

Teleman44":39rnqvdc schrieb:
Ich denke vieles an der "KRISE" ist gemacht
Natürlich ist die Krise von uns gemacht. Sie ist schließlich nicht vom Himmel gefallen.


Daniel
 
juergen2
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Groovety":97lebu4e schrieb:
Zitat Hans_3 ...Trotzdem halten wir alle still, vielleicht sollten wir mal einen Blick nach Frankreich werfen, die dortige Bevölkerung ist offensichtlich nicht bereit, sich alles gefallen zu lassen.
Gruss Klaus

Hallo,

ich bin froh nicht 2 km weiter in Frankreich zu leben. Die dortige Streik"kultur" ist in der Sache ineffektiv und kontraproduktiv und ansonsten gewaltbereit, menschenverachtend und v.a. sehr destruktiv.

Ich kenne einige französische Familien privat sehr gut und arbeite hier in Lux auch mit sehr vielen franz. Kollegen zusammen, insofern ist das keine aufgrund von Medienübertragung gebildete Meinung, sondern Summe aus meinen bisherigen Erfahrungen und Gesprächen.

Den Franzosen geht es in einigen Dingen (Auswahl an Fisch- und Käsetheke) besser, ansonsten aber doch eher um einiges schlechter als uns in Deutschland.
Rentensystem (!), Kindergeld (war vor 20 Jahren genau umgekehrt!), AV, KV, Kündigungsschutz. Dazu Infrastruktur (Verkehr, Daten) und Arbeitsplätze.
Die Situation ist trotz (oder vielleicht gerade wegen) den häufigen, alles lahmlegenden, gewalttätigen Streiks dort nicht besser, teilweise sogar schlechter geworden.

Der deutsche Weg des Totdiskutieren am grünen TIsch mag nicht so effekthascherich wie brennende Autoreifen auf dem Autobahnkreuz oder gekidnappte Firmenchefs sein, aber er ist effektiver und zielführender.

Just my 2 cent

Gruss

Juergen2
 
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Schnabelrock
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erniecaster":2p83dcby schrieb:
Hallo!
Jensen wird nicht vom Markt verschwinden. Der Name ist ein kleines Vermögen wert und er wird mit Sicherheit verkauft.

Aber um den Namen geht es nicht primär. Von Bluna über Hagstrom bis Telefunken .... irgendeiner kauft den Namen und kommt damit auf den Markt. Das neue Produkt hat mal Charme und Qualität, mal auch nicht.
 
 

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