"let go" kleines schnulziges Intrumental


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Hi Andre,

gefällt mir gut, zumindest der Anfang. Ab Mitte des Songs fehlt mir ein wenig Steigerung, vor allem vom Bass der Backings, bzw. die tiefe Tasten des Pianos. Einen schönen Sound hast du jedenfalls und Moore hörste sicherlich auch gerne ;-)
 
FredH
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Hi,
grundsätzlich schön schmalzig anzuhören, mir ist jedoch zuviel Anlehnung an Beethoven (Mondscheinsonate) im Piano vorhanden. Das weckt Erwartungen, die dann aber doch nicht eingehalten werden. Darüber stolpert meine Hörerfahrung.

Gruß,
Manfred
 
physioblues
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FredH":2s5dwstv schrieb:
Hi,
grundsätzlich schön schmalzig anzuhören, mir ist jedoch zuviel Anlehnung an Beethoven (Mondscheinsonate) im Piano vorhanden. Das weckt Erwartungen, die dann aber doch nicht eingehalten werden. Darüber stolpert meine Hörerfahrung.

Gruß,
Manfred

Hätte er die Mondscheinsonate dann auch gleich ganz spielen sollen ?

Ich finde es sehr schön.
Transportiert jedenfalls für mich mit dem Sound und gerade weil es nicht auf einen " Held fällt in Zeitlupe tot vom Pferd" Höhepunkt hinarbeitet, die richtige Atmosphäre zum Titel des Stückes.

Andre, ich finde mit der Aussage " schnulziges Instrumental" schießt du dir selber ins Bein. Denn dann geht man falsch an's Hören ran und es war von dir sicher auch nicht so gemeint. Das Licht immer weit unter den Schemel stellen ist doch auch doof.
"let go " impliziert ja einen Verlust, der einem weh tut, und da ist "schnulzig" doch scheiße.

Mir sind bei dem Titel und der Musik dazu jedenfalls einige Momente und Szenen ins Gedächtnis gekommen, wo ich am Grab von guten Freunden stehen musste und da war auch nichts von Höhepunkt und großem dramatischem Kino.
 
andre.g
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Hallo Manfred, magman und physioblues,
danke für Eure Kommentare und Anregungen.
mir ist jedoch zuviel Anlehnung an Beethoven
Du hast wohl recht der erste Akkord ist fast derselbe. Dabei hatte ich Beethoven als letztes im Kopf als ich das Stück (mit der Gitarre) einspielte und dann als Midi Datei "per piano" spielen ließ.
ich finde mit der Aussage " schnulziges Instrumental" schießt du dir selber ins Bein
Ich hatte die Befürchtung, dass das Stück gerade durch das Klavier und die Streicher etwas zu pathetisch daher kommt. Aber Du hast recht, mir gefällt es und ich sollte es nicht durch derartige Bemerkungen herabwürdigen.
Gruß
Andreas
 
Woody
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Hallo Andre,
ich finde, Du hast Da schöne Ideen, und einen sehr passenden, organisch klingenden Sound.

(Die Folgenden Anmerkungen sind unbedingt konstruktiv zu verstehen)
Deine D-Saite ist zu tief,
gerade bei Balladen finde ich es wichtig, eine Tiptop gestimmte und eingestellte Gitarre zu haben, und bei Bendings sauber zu spielen.

Du könntest viel an Ausdruck gewinnen, wenn Du Dein Vibrato variierst.
Du benutzt fast auschließlich dieses etwas zickige, schnelle Bluesguy-Vibrato,
mit einem ruhigerem, schwingenden Vibrato, welches z.B. den Ton erstmal stehen läßt, dann mit kleiner Amplitude startet und sich entwickelt zu einem weiten Schwingen, oder was nochmal zur Ruhe kommt zwischendrin, kann man viel, viel machen, gerade bei Balladen.
Du hast alle Zeit der Welt, einen Ton zu entfalten.

Dein Timing ist sehr frei, was bei Balladen gut geht,
ich finde es aber immer schön, wenn zwischendrin doch noch die ein oder andere Zählzeit voll erwischt wird.
Timing ist ja auch nichts Statisches, mann kann auch hier etwas herumspielen, mal ein paar Töne voll drauf, dann ein bißchen vom Puls weggehen, wirklich frei spielen, um dann vielleicht wieder zum Puls zurückzukejren, und mal wieder 'drauf' zu landen.
Spannung und Entspannung kann man bei so langsamen Tempi auch prima auf das Timing beziehen.

Mal so ein paar Anregungen, die mir beim Zuhören einfielen.
Viele Grüße,
woody
 
andre.g
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Hallo Woody,
Danke für Deine Anregungen. Sehe gerade die etwas kritischeren Töne als hilfreich für meine musikalische Entwicklung.
Werde insbesondere mein "vibrato" im Hinblick auf deinen Kommentar neu austesten.
Danke dafür
Gruß
Andreas
 
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Woody":378khqzj schrieb:
.
Du benutzt fast auschließlich dieses etwas zickige, schnelle Bluesguy-Vibrato

dann mit kleiner Amplitude startet und sich entwickelt zu einem weiten Schwingen, oder was nochmal zur Ruhe kommt zwischendrin........,:shock:
Zählzeit :facepalm:
andre.g":378khqzj schrieb:
Werde insbesondere mein "vibrato" im Hinblick auf deinen Kommentar neu austesten.

Nichts gegen Woody, aber genau d a s würde ich nicht machen.

Ich staune immer wieder, wie verkopft „technisch“ Menschen ein Musikstück analysieren und sezieren. Ich für meinen Teil kenne nur „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“. Warum, das interessiert mich nicht. Wenn ich Musik höre, schalte ich den Kopf ab.

Mir gefällt das Stück und der Ton sehr gut. Mein erster Gedanke war „Filmmusik“. Unter den Abspann gelegt, zum Beispiel.

Und wenn diese Art zu spielen d e i n e Art zu spielen ist und es so aus dir rauskommt, dann hat es seine ganz besondere Richtigkeit, dann würde ich auf alle akademischen Lehren und theoretischen Betrachtungen pfeifen.

Könnte sein, dass du dir gerade damit deinen höchst persönlichen Stil kaputt machst.

Tom
 
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little-feat":2uuhanoh schrieb:
Mir gefällt das Stück und der Ton sehr gut. Mein erster Gedanke war „Filmmusik“. Unter den Abspann gelegt, zum Beispiel.

+1.
Du hast einen sehr schönen Ton und durchaus was Eigenständiges.
Fang nicht an das durch zu viel Denken zu verwässern.

Schöne Grüße,
Ralf

PS: Dein Ton erinnert mich ein bisschen an Jeff Beck.
Ein grösseres Lob kannst Du von mir nicht bekommen ;-)
 
andre.g
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Hallo Ralf und Tom,
freut mich dass Euch das Stück gefällt, so wie es ist. Die Kritik von woody ist für mich eher eine Anregung, mein Spiel zu erweitern, nicht aber meinen "Stil" aufzugeben.
Ich danke Euch jedenfalls, ihr habt mich nochmal ins Nachdenken gebracht über mein "je eigenes", dass weniger in technischer Perfektion als im emotionalen "Ausdruck" besteht, was sich auf Dauer hoffe ich nicht aussschließt.
 
ollie
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mein kurzer Senf:
(ich steh auf diesen Sound - man kann es bei mir nachhören...) :-D
ich vermisse die "klare Melodie"....zumindest bis 1:30 habe ich DIE Melodie nicht gehört sondern eher einzelne Fragmente die eher in Richtung freie Improvisation über eine Klavierthema gehen...wenn das gewollt ist, dann ist meine "Kritik" natürlich fehl am Platz, wenn du möchtest, das mehr hängen bleibt, trifft die Kritik....mir ist leider nichts hängengeblieben.

Ansonsten, Sound und Ton ok. Etwas mehr Phrasierungs- und Tonvariationen um es interessanter zu machen, sind gerne willkommen...

LG
oli
 
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Komposition: Es klingt für mich mehr nach Improvisation, was ich aber sehr schätze. Sehr gut!

Sound: Nicht mein Geschmack, aber trotzdem super. Es klingt ausgewogen und stimmig. Womit (Soundkarte, Software) hast Du aufgenommen, gemischt und evtl. gemastert?

Spiel: Ich wäre froh, ich könnte sowas spielen!

MIX: siehe Sound!

Alles Gute, weiter so. Ich find's klasse :)
 
A
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Filmmusik, ja, aber dann weniger Reverb, dann hättes es mir mehr gefallen.
Ich stand bis eben voll auf Reverb aber dein Song hat mir gezeigt wann es zu viel ist.
Sorry wenn das blöd klingt, aber finds gut, hab was draus gelernt.
 
andre.g
andre.g
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Hallo ollie,Ipopphusen und carthage,
danke für Eure Anregungen!. Ich habe die Gitarre über einen pod x3 via usb in den PC eingespielt. Aufnahme/Mixsoftware: FL-Studio 9.
Gruß
Andreas
 

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