MARTIN D1 saiten


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hallo, bin seit kurzem stolzer besitzer einer Martin D1. bin echt zufrieden.. nun wollte ich fragen, ob mir jemand gute saiten für sie empfehlen könnte.. ich spiele immer mit 12-54er saiten. danke im voraus... rock on!
 
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Anonymous
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Ich finde gerade bei Akustikgitarren führt kein Weg am testen vorbei! Meine Crafter klingt z.B. mit D'Addarios EJ16 für mich perfekt... offen, transparent mit schönen Bässen und seidigen Höhen. Während Martin Saiten da nicht so schön klangen. Auf meiner Yamaha FG345 klangen EWJ16 eher unpassend und schrill... dafür gehen da Martin MEC 12 Saiten richtig gut.

Sogar Tommy Emmanuel sagt, dass Dogmen bei dem Thema völlig fehl am Platz sind... es gilt also die richtigen Saiten für DEINE Gitarre zu finden.

Ich finde die besagten D'Addario EJ16, Martin MSP4100, Martin MEC 12, Pyramid gut. Die Gibson MB12 sollen auch klasse sein..ö habe sie aber noch nicht probiert. Die Gitarre von meinem Bandkollegen klingt übrigens mit den extrem günstigen Martin M140 super!
 
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Hallo, es kommt auf die Gitarre an und was man darauf spielt.
Für Picking (kann ich fast nicht) sind 12er Saiten richtig,
schon wegen der Bässe die sollen tönen und Fundament bringen.
Für Strumming in einer Band wird das so nichts -
die vollen Bässe vermatschen mit dem Bass und den Keyboards.
Es gibt also auch 11er und 10er Saiten, die für gelegentliche Ausflüge
der E-Gitaristen auf der Western besser sein können.
Wenn der Mixermann die Western um die Bässe kastrieren muss,
braucht der Westernspieler auch keine dicken Drähte, denke ich.

Qual und Wahl ist also beides möglich.

[burke_martin_10] das ist perfekt abgestimmt, halte ich sehr in Ehren.

V.H.
 
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V.H.":3gnjk5a9 schrieb:
Hallo, es kommt auf die Gitarre an und was man darauf spielt.
Für Picking (kann ich fast nicht) sind 12er Saiten richtig,
schon wegen den Bässe die sollen tönen und Fundament bringen.
Für Strumming in einer Band wird das so nichts -
die vollen Bässe vermatschen mit dem Bass und den Keyboards.
Es gibt also auch 11er und 10er Saiten, die für gelegentliche Ausflüge
der E-Gitaristen auf der Western besser sein können.
Wenn der Mixermann die Western um die Bässe kastrieren muss,
braucht der Westernspieler auch keine dicken Drähte, denke ich.
Nimms mir nicht übel V.H., aber das ist einfach nicht wahr. Der Unterschied von beispielsweise 52 auf 54 bei E wird Dir bei keiner Westerngitarre die Bässe so cutten, daß Du gar nichts mehr am EQ drehen musst. (Abgesehen davon würde ich den Klang via Preamp auf der Bühne gestalten und nicht erst an der PA.) Zudem verändern sich auch die Klangeigenschaften aller anderen Saiten je nach Stärke des Satzes. Ich strumme problemlos mit 13ern und es macht klanglich einen großen Unterschied, ob ich mit 10ern ocer 13ern spiele, ganz unabhängig von den Bässen.

Wenn Dir, lerchi also die 12er liegen bleib ruhig dabei. Wie auch immer. Du wirst um das Experimentieren nicht herumkommen. Allerdings, das macht ja auch Spaß, oder? Besorg Dir ein paar Sätze und probier aus. Ich spiele auf einer Martin D15M die MSP-4200 und auf einer Gibson J-45 die Lifespan 7100 (die ersten beschichteten Saiten mit denen ich zufrieden bin). Mit D'Addario war ich persönlich bei Westerngitarren bislang nicht zufrieden. Gibsons Masterbuilt waren auch ganz OK, da bin ich aber nicht bei geblieben. Für mich sind die Martin MSP Standard. Das sind jedoch nur meine persönlichen Erfahrungen und gilt für keinen anderen - teste also einfach!

Grüße

Morris
 
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@morris
Ein 10ner Satz von z.B. Fender hat eine E von .048.
Der 11er Satz von Martin .052.
Der Unterschied ist enorm.

Ich kann (konnte) auf der Bühne den Zusammenklang nie beurteilen -
der Mixer kann das viel besser.

Ich habe nie mit Plek gestrummt, immer mit den Fingern.

Das kann schon zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

...einfach nicht wahr kann relativ dazu sein, oder ?

V.H.
 
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@ V.H.: Wie gesagt, einen Unterschied macht das natürlich. Das Instrument klingt mit einem 10er-Satz sicher anders als mit einem 11er oder 12er. Allerdings sind nach meinen Erfahrungen die angesprochenen Bässe nicht in dem Maße mit der Saitenstärke zu regulieren. Und, auch klar: Ob mit Fingern oder Plektrum, starker oder schwacher Anschlag, Korpusform und was weiß ich noch alles spielt genauso eine Rolle. Nimm mir den Widerspruch bitte nicht krumm.

Beste Grüße

Morris
 
 

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