Mein Classic 30 "zickt"


karlchen
karlchen
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Hallo Gemeinde,
nach langem hab ich mal wieder ne Frage an euch.

Ich bin seit 2004/2005 im Besitz eines blonden Classic 30.
Nach ner -reparierten- kalten Lötstelle von vor 2 Monaten hat er gestern (Probe) ordentlich gezickt. Bis auf die Lötstelle und gestern hatte ich bisher keinerlei nennenswerte Probleme mit dem Amp.

Folgendes Problem:
Mitten im Spiel hat er sich "ausgeschaltet". Also die rote Power-LED wurde dunkel, der Kippschalter war aber auf "On".
Nach gefühlten 2 Min. warte, hab ich den Kippschalter auf Off und nochmal auf On geswitcht und siehe da, er ging wieder.

Subjektives Empfinden: er war nach der aktion auch mit mehr "Bumms/Druck" am start.

Das ganze ist mir dann 2x passiert.

Ich würde ja mutmaßen, das er "zu heiß" wurde. Die Tatsache dass er an einer Dachschräge im obersten Stock steht, spricht dafür.
Dagegen spricht allerdings. Dass es gestern nichtmal sonderlich warm im Proberaum war (ca. 28 Grad) und er über die Jahre regelmäsig im Sommer bei deutlich höheren Temperaturen betrieben wurde.

Hier ein Bild seines Standortes:
http://www.guitarworld.de/gwpages/gear, ... setup.html

Wobei zu sagen wäre, dass er "früher" auf dem Boden stande uns somit etwas mehr "Umgebungsluft" hatte...

Kennt jemand diese "Zicken" oder hat sie gar selbst erlebt?


Viele Grüße aus dem Badischen

Karlchen
 
A
Anonymous
Guest
Ich kenne das Problem von meinem, allerdings war es bei mir ein Überhitzungsbedingtes Problem.
Kann es sein, das er nach hinten zur Wand nicht genug Platz hat, und die wand die Hitze quasi zurückstrahlt?
Außerdem weiß ich nicht, ob die anderen Komponenten deines Setups nicht auch warm werden?

Das könnte man sich mal anschauen.
Mit freundlichen Grüßen IbanezRG
 
A
Anonymous
Guest
Tja, der Classic 30 hat nunmal ein sehr ungüstiges Platinenlayout.
Die Röhrenfassungen sind direkt auf die Endstufenplatine gespaxt,
sodass die aufsteigende Hitze langsam aber stetig diese grillt.
Zudem arbeitet die Classic 30 Endstufe mit EL84, die absolut nicht
zu den kühlsten Glaskolben gehört.
 
A
Anonymous
Guest
schlate mich mal in den tread als fragender ein.

welche röhrensockel würdet ihr als austasuch empfehlen?

mein armer classic 30 spinnt auch ein wenig und möchte die röhrensockel erneuern.

sonst konnte ich ncoh keinen defekt feststellen.

meiner ist vom anfang der 90 er, wann sollten die kondensatoren gewechselt werden?

danke für die infos.

gruß und schönes we
 
A
Anonymous
Guest
Die Kondensatoren sollten eigentlich noch okay sein.
Ich empfehle auf jeden Fall Kermaikfassungen (für Printmontage).
Die sind durchaus temperaturfester und haben meist auch höherwertige
Kontakte, als die billigen Plastikteile im Peavey.
 
karlchen
karlchen
Well-known member
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Holla,
sorry, das ich mich nichtmehr gemeldet hab. Hatte ein übervolles WE/Feiertag und irgendwie keine "Sie-Haben-Eine-Antwort-Mail" vom Forum bekommen ;-)

Merci für die Antworten.

Es könnte durchaus ein Hitzeproblem sein. Ich werde ihn mal umstellen.
Allerdings habe ich ihn -wie erwähnt- schon in viel extremeren Bedingungen was die Raumtemperatur angeht betrieben. Allerdings hatte er es da "räumlich" nicht ganz so "eng" wie jetzt. Wobei eng hier auch ein "dehnbarer" Begriff ist ;-) Aber ich teste mal...

Die Infos in sachen Röhrensockel finde ich sehr interessant.
Der kleine ist nämlich inzwischen ein übler "Brummer" geworden... könnte vielleicht auch damit zu tun haben, oder?!

Ich hab mir -so das Budget mitmacht- gegen Ende des Jahres ein Tuning beim Tonehunter überlegt. Vielleicht kann der das dann in dem Zuge gleich mitmachen....

Ich hab in der Region wo ich wohne, keinen vertrauenswürdigen Techie.. :-(
Also jedenfalls ist mir keiner bekannt....


Ich stell mal um und berichte dann...


Viele Grüße
 
 

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