Meine 1. E-Gitarre


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Schnabelrock
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war so eine hier:

https://archiwum.allegro.pl/oferta/gitara-salvarez-les-paul-custom-model-eg170rs-i7251623321.html

Sie kostete damals (das muss 1980 gewesen sein) DM 240, ich erinnere mich genau.
Und als ich sie im Schaufenster sah, musste ich sie dringendst haben, denn sie sah genau aus wie die Gitarre meines Idols Scott Gorham. Irgendein kleiner Musikladen in Hannover, den es sicher schon 30 Jahre nicht mehr gibt.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich ein halbes Dutzend Sportarten durch, das war alles nix, Musik wars!

Salvarez ist wohl ein kleiner Bruder von Hondo.
Naja, die Gitarre taugte nicht viel, aber davon verstand ich damals nix. Ich dachte, es wird schon okay sein, dass man zwischen Griffbrett und Saiten einen Cheeseburger durchschieben konnte, dass sie permanent verstimmte (ich konnte eh nicht richtig stimmen), aus unklaren Hölzern mit Schraubhals zusammengebastelt war und zudem in der Mittelstellung out of Phase ging. Unbedingt ein Beispiel dafür, dass nicht jede Kopie von damals heute Heiligenschein und tolle Preise berechtigt.

Sie sah aus wie die von Scott Gorham, also war sie super.

(Gut zwei Jahre später folgte dann eine Fender Bullet Deluxe.)

Und Ihr?
 
diet
diet
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Moin,

Scott Gorham hab ich gerade vor ein paar Tagen in HH live gesehen mit dem Black Star Riders :)
Er spielte eine Les Paul mit Floyd Rose und der Co-Gitarrist mit Dean Flying V mit P90 klang
um Welten besser :!:

Meine erste elektrische war eine weinrote Cimar SG mit Bigsby.
Ich glaube das war 1976. Die hab ich in einem kleinen Laden in Lübeck namens
Musikhaus Porsche (gibt es nicht mehr) mit Geld von Oma und so in Raten abgestottert.
Ich glaube, das waren 400 Euro, bin mir
aber nicht mehr so sicher.
Auch Schraubhals und ich auch noch keine Ahnung.
Aber ich habe sie in echt guter Erinnerung! Das war kein so schlechtes Gerät.
Die hab ich ca. zwei Jahre später verkauft, weil ich was hohles a la Gibson ES wollte.
Das wurde dann eine rote Aria Pro II. Und auch die hab ich in guter Erinnerung :dafuer:
Dann kam meine erste richtige gute. Eine Fender Custom Tele von 1978, die ich dann
sehr lange gespielt habe.
Das waren die Zeiten, in denen man noch eine Gitarre hatte ^^

Gruß Diet
 
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Schnabelrock
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diet schrieb:
Das waren die Zeiten, in denen man noch eine Gitarre hatte ^^
Gruß Diet

Und sich deswegen nicht schlecht(er) fühlte, sondern ziemlich weit oben, stimmts?
 
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Banger
Guest
Meine erste E-Gitarre war eine rote Monarch, wie sie hier zu sehen ist: https://www.gutefrage.net/frage/was-ist-der-wert-dieser-monarch-e-gitarre

Eigentlich war sie ein ziemlicher Schrotthaufen. Offene Mechaniken, Sperrholzkorpus, das Vibrato von jemandem ge- und verbaut, der Menschen, Musik im Allgemeinen und insbesondere gestimmte Instrumente hassen muss.

Aber hey, es war meine erste E-Gitarre, und damals war ich stolz wie Bolle darauf! :)
 
juergen2
juergen2
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Guten Morgen,

meine allererste E-Gitarre habe ich 1983 von meinem damaligen Turnlehrer abgekauft, da war ich 13. Es war eine sackschwere Ibanez Blazer mit HH, genau in der Farbe wie in dieser Anzeige:

https://stargoat.com/products/ibanez-blazer-electric-guitar-made-in-japan-s-h?variant=264136652

Hatte sogar einen Out of phase Schalter (obwohl ich damals nicht wusste was das ist, ich wusste nur dass es damit anders klang).
Sie hatte kein Shaping, war also wirklich nur ein Brett, aber lies sich gut bespielen. Und bekam natürlich einen No1-Stretchgurt, ging in den 80ern ja nicht anders :banana:

Sie kostete mich damals 300,- DM, viel Geld für einen Schüler.
Ich hatte sie 2 Jahre bis ich dann meine Strat bekam, und danach hab ich die Blazer dann für das gleiche Geld weiterverkauft und von dem Erlös ein Ibanez Digital Modulation Delay geholt (hab ich heute noch irgendwo).

Jetzt wo ich die Anzeige gesehen hab bin ich ernsthaft am Überlegen mir so ne Blazer wieder zuzulegen, aus Nostalgiegründen und für die Wand. Dieser Thread kostet mich also vermutlich rund 350,- Euro. Danke...:evil::lol:

Viele Grüsse

Michael
 
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Schnabelrock
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juergen2 schrieb:
Guten Morgen,
Jetzt wo ich die Anzeige gesehen hab bin ich ernsthaft am Überlegen mir so ne Blazer wieder zuzulegen, aus Nostalgiegründen und für die Wand. Dieser Thread kostet mich also vermutlich rund 350,- Euro. Danke...:evil::lol:
Viele Grüsse
Michael

Mit der Blazer habe ich immer geliebäugelt, weil ich die Kopfplatte so schick fand. Aber hatte nur Geld für eine.

Ich werde mir auch mal so eine Salvarez besorgen, wenn ich eine finde. Das Problem ist, die gelten heute als im weiteren Sinne lawsuit-Instrumente und deshalb wollen die Anbieter (wenn mal eine auf dem Markt ist) auch ab 300 Euro haben. Das ist Quatsch, sie haben das nichtmal neu in DM gekostet und vor allem sind sie wirklich keine wertigen Instrumente. Zumindest die ich hatte nicht (mit Schraubhals etc.). Evtl. gibt's ja höherwertige Baureihen.

Man wusste damals echt nix über seine eigene Gitarre :mrgreen:
 
diet
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Schnabelrock schrieb:
diet schrieb:
Das waren die Zeiten, in denen man noch eine Gitarre hatte ^^
Gruß Diet

Und sich deswegen nicht schlecht(er) fühlte, sondern ziemlich weit oben, stimmts?

Stimmt :)
Zum Teil ist das bei mir aber auch immer noch so.
In der Band spiele ich seit Jahren nur eine einzige Gitarre und fühle mich dabei total gut.
Tatsächlich schon seit 2002 :shock:
(Es ist nicht die Tele in meinem Avatarbild links :))

Nur zu Haus im Musikzimmerchen sieht es anders aus :-D

Gruß Diet
 
ollie
ollie
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Meine erste E-Gitarre war ne Aria Pro II Les Paul in schwarz.
Mit Gibson Humbucker im Zebra-Look.
Hatte damals 850 DM bezahlt (1984).
 
BruderM
BruderM
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Meine erste war eine Gibson Marauder, die mir ein Freund und Mentor gebraucht besorgt hatte und mit den Worten überreichte: "Die ist besser als eine Strat".
Nach einiger Zeit habe ich am Steg einen Lawrence-Klingen-PU nachgerüstet und erst viiiiiiele Jahre später gelernt, daß die WerksPU auch vom guten Bill stammten.:shock:

Würde ich gerne heute nochmal in die Finger kriegen und ausprobieren....
Gruß
Marc
 
mr_335
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Meine erste war eine 70er Jahre Framus Jazzmaster Kopie. Ein Kumpel hat sie noch und dass man darauf überhaupt spielen konnte grenzt an ein Wunder. Dazu hatte ich einen 100 Watt Marshall ohne Master, der mit den 4 Eingängen. Damit habe ich meinen verhassten Stiefvater geärgert. Die Nachbarn aber auch. Öfters standen mal die Schupos vor dem Haus.

Hier ein Bild meiner ersten Band von 1978, ich bin der Knilch unten in der Mitte und meine Gitarre ist die links :)
[img:328x475]http://www.rolandkalus.de/images/galerie/united.jpg[/img]
 
powerslave
powerslave
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Cooler Thread!

Meine erste Gitarre war eine 1986 Epiphone Les Paul Custom. Sorgfältig und liebevoll von meinem ersten "E-Gitarrenlehrer" (nach 5 Jahren klassischem Unterricht) ausgesucht und mir im Alter von 11 Jahren zu Weihnachten von meinen Eltern unter den Christbaum gelegt (+ einen "Applause" Transistorverstärker), die damit - erfolgreich - den Abbruch meiner "Karriere" als Gitarrist zu verhindern versuchten.. ;)
Ich glaube, in meinem gesamten Leben hat mir kein Geschenk auch nur annähernd so viel Freude gemacht.
Ich hab die Paula heute noch: 4.4 kg schwer (geht so für eine Custom) - gemildert durch den unvermeidlichen No.1 Gurt, Slim Taper Neck (ideal für meine damals kleinen fast noch Kinderhände). Mittlerweile ordentlich roadworn, aber in Würde gealtert. Zwischenzeitlich hatte ich goldene EMGs eingebaut, Lockingtuner montieren lassen, irgendwann wurde der Plastiksattel gegen einen Knochensattel getauscht, neue Brücke, Stoptail usw. Ich glaube bis auf die Bünde ist die gesamte Hardware nicht mehr original. ABER: ich spiele sie immer noch gelegentlich und mit Freude - letzten Sommer sogar bei einem Gig. Das ist wohl die einzige Gitarre, die ich unter Garantie nie verkaufen werde.

Danke Heimo!
 
Thorgeir
Thorgeir
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Moin, meine erste war eine Daion Strat in CAR, gekauft bei Peter Coura in FFM, mich hat sie nie so richtig gepackt, mir war Strat immer zu brav. Der Body ist irgendwann an der Halstasche gerissen, sodass ich sie ersetzen musste. Ersatz wurde dann eine Charvel IV, die meinen damaligen Vorlieben weit mehr entsprach.

Trotzdem, den Hals der Daion habe ich immer noch, evtl wirds ja mal ein Projekt =)
 
Doc Line6forum
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Meine erste E- Gitarre war eine Strat- Kopie von Harmony, und zwar genau diese hier:
https://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fi.ebayimg.com%2F00%2Fs%2FMTA2NlgxNjAw%2Fz%2FuYAAAOSw3vpdp4DK%2F%24_35.JPG&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.ebay-kleinanzeigen.de%2Fs-strat-kopie%2Fk0&docid=MqLihC2vMn7O9M&tbnid=uK-7kzibYuhYTM%3A&vet=10ahUKEwj_wvv9yv7lAhWJxoUKHSNFCjgQMwjXAShBMEE..i&w=300&h=200&hl=de-de&client=safari&bih=692&biw=1112&q=harmony%20stratocaster%20copy&ved=0ahUKEwj_wvv9yv7lAhWJxoUKHSNFCjgQMwjXAShBMEE&iact=mrc&uact=8
Sie hat 500.- DM gekostet, was damals, 1981, für mich eine Menge Geld war.
Unter dem Aschenbecher verbarg sich eine Tele- Bridge mit Madenschrauben, die alle ca. 3 cm nach oben überstanden. Egal, so lernte ich schnell, Madenschrauben für mich handschonend abzusägen.
Die Böckchen waren nur paarweise verstellbar wie bei Vintage Tele- Bridges.
Ein Kaufargument für mich war, dass die Gitarre einen Aufkleber hatte: "Powered by DiMarzio Pickups".
Das musste gut sein, davon hatte ich schon mal was gelesen.
Die Gitarre war, wie ich später feststellen konnte, aus Schichtholz...
Sie klang aber gar nicht schlecht.
Trotzdem war sie natürlich sehr schnell ein Bastelobjekt.
Als erstes habe ich die DiMarzios geschrottet bei dem Versuch, sie zu wachsen... Dabei waren sie gar nicht mal mikrofonisch...:clap:
Dann habe ich mit dem Stechbeitel die Pickupfräsung am Steg größer gemacht für einen PAF...
Später, da hatte ich aber meine 2. E- Gitarre schon (eine Ibanez Blazer) kam ein neuer Hals drauf, aktive Elektronik (on board Booster), Out-of-Phase- Schalter, etc.pp., also alles so Sachen, von denen man als unwissender Jugendlicher so hört und glaubt, damit könnte man etwas verbessern, ohne aber eine Ahnung zu haben, welche Veränderungen der Gitarre wirklich guttun würden.

Irgendwann Ende der 80er habe ich die Gitarre dann mal verkauft...
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
Tokai Strat SSS MIJ. Vintagetrem und Sattelklemme.
Hab ich immer noch:
https://www.guitarworld.de/gwpages/gear.php?a=show&g=594-strat-se
Text aus der Equipmentgalerie:
"...Das ist meine erste elektrische Gitarre. Hab ich damals neu gekauft. Eher nach optischen Gesichtspunkten weil ich hatte null Ahnung von E Gitarren. Internet und sowas gabs ja sowieso net.
Ist eine MIJ Tokai mit einem Vintagetrem, Doublelocking ohne Feinstimmer !?!
3 SCs die kein Gain vertragen aber ansonsten den typischen Strasound gut rüberbringen.
Ich hab sie selber geaged. Hat alles ausgehalten. -15° bis +60° im Bandbus.
Bier, Rauch, Wein, kaputte Gitarrenständer.
Wird wohl immer an meiner Seite bleiben. Auch wenn sie jahrelang schon nimmer gespielt wurde...."

Wird aber nimmer gespielt. Macht auch nix.
Auge
 
HaWe
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Meine Erste war auch von Framus von Anfang der 70-er. Eine Telecopy, deren Tonabnehmer sehr ähnlich aussahen, wie die von Rollis Jazzmasterkopie.
Wenn ich mich recht erinnere, war die garnicht mal soooo schlecht.
 
Rider on the storm
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diet schrieb:
Moin,

Scott Gorham hab ich gerade vor ein paar Tagen in HH live gesehen mit dem Black Star Riders :)
Er spielte eine Les Paul mit Floyd Rose und der Co-Gitarrist mit Dean Flying V mit P90 klang
um Welten besser :!:

Meine erste elektrische war eine weinrote Cimar SG mit Bigsby.
Ich glaube das war 1976. Die hab ich in einem kleinen Laden in Lübeck namens
Musikhaus Porsche (gibt es nicht mehr) mit Geld von Oma und so in Raten abgestottert.
Ich glaube, das waren 400 Euro, bin mir
aber nicht mehr so sicher.
Auch Schraubhals und ich auch noch keine Ahnung.
Aber ich habe sie in echt guter Erinnerung! Das war kein so schlechtes Gerät.
Die hab ich ca. zwei Jahre später verkauft, weil ich was hohles a la Gibson ES wollte.
Das wurde dann eine rote Aria Pro II. Und auch die hab ich in guter Erinnerung :dafuer:
Dann kam meine erste richtige gute. Eine Fender Custom Tele von 1978, die ich dann
sehr lange gespielt habe.
Das waren die Zeiten, in denen man noch eine Gitarre hatte ^^

Gruß Diet

Cimar SG mit Bigsby,genau so eine war auch meine 1.
Hab sie heute noch und spiele sie noch immer gerne.
Habe inzwischen die Mechaniken getauscht und ihr eine Rollerbridge spendiert
und optimal eingestellt.
Jetzt ist sie wirklich brauchbar.
 
Dr.Dulle
Dr.Dulle
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Meine 1. E Gitarre war die Ibanez hier
[img:465x620]https://images.reverb.com/image/upload/s--SpDpcAwS--/a_exif,c_limit,e_unsharp_mask:80,f_auto,fl_progressive,g_south,h_620,q_90,w_620/v1525897196/pxxkxtruhnx1jhbdkoak.jpg[/img]


Hat irgentwie nicht lange angehalten die Beigesterung. Im Gegensatz
zum Kollegen Juergen2 würd ich die nicht zurück haben wollen !

2. E Gitarre war dann ne Tokai
[img:800x600]https://www.guitarworld.de/gwpages/images/gear/11749.jpg[/img]

Im Gegensatz zum Kollegen Auge wird die immer noch regelmässig gespielt
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Meine erste war irgendwas ohne Label, tippe aber auf klassische HERTIECASTER, vermutlich aus den 60s:
Geschenkt bekommen an meinem 13 Geburtstag, am gleichen Tag war ich Abends bei Police aufm Konzert in Rüsselsheim. Großartiger Tag!!!
Mustang-ähnlicher Body aus SEHR weichem Holz (da konnte man mit dem Finger kleine Beulen reindrücken), nicht lackiert, sondern mit einem roten Tolex-artigen Kram überzogen. Auf der Zarge verlief dann ein weißer Kunststoffstreifen, ähnlich wie Marshall-Piping, als Korpuseinfasssung. Der Hals war aus tausend dünnen Streifen zusammengeleimt, nix Massivholz. Ein SC, der mehr brummte als sonst was. Ein Jazzmaster-artiges Trem war drauf, die Gitarre war irgendwie unstimmbar. Ein Scheißding sag ich Euch ...

Irgendwann ist der Bezug runtergeflogen und das Ding wurde Kupfer-Hammerschlag aus der Dose lackiert, und ein DiMarzio Super Distortion kam rein.
War dann immer noch scheiße.

Dann kamen irgendwann erst eine gebrauchte Ibanez Musician MC 350 (die mit den Super 88 HB und dem Varitone Ding), danach kam noch eine Ibanez Roadstar II RS 135. Die beiden Ibanez gibt übrigens noch in Familienbesitz, die Musician hat mein älterer Bruder, die Roadstar meine kleine Schwester.
 
E
erniecaster
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Hallo,

das ist witzig:

BruderM schrieb:
Meine erste war eine Gibson Marauder,

Die war es bei mir auch. In schwarz mit weißem Pickguard. Der Stegtonabnehmer war schon durch einen heißen Humbucker ersetzt - in creme, was optisch nun so gar nicht passte. Statt Pickupwahlschalter ein Überblendregler. Dass man so etwas austauschen könnte, hat einem in einer Kleinstadt noch niemand erzählt und Internet war Science Fiction.

Diese Unwissenheit hatte auch ihre Vorteile. Ich war damals ganz vernarrt in einen Song, hörte ihn mir raus und lernte ihn. Eine spannende Mischung aus Fingerpicking und Strumming in D-Dur. Jahr später stellte ich fest, dass der Song in C-Dur mit Kapo im zweiten Bund gespielt wurde, was extrem einfacher war. Und es waren halt zwei Gitarrenspuren... Aber ich war ziemlich nah dran damals und habe viel daraus gelernt. Mit den heutigen Mitteln hätte ich den einfachen Weg gezeigt bekommen und wäre nach ein, zwei Stunden mit der Nummer durch gewesen.

War nicht alles schlecht damals. Aber auch nicht alles besser.

Gruß

erniecaster
 
groby
groby
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collectable-black-starforce-8000_360_7c934e1171388c550c2431848f6109d7.jpg

Keiner von euch Losern hatte eine Starforce!
Starforce!
Ich meine: der Name schon.
"Was spielst du denn da? Eine Hohner? Nun ja, nett. Ist natürlich nicht vergleichbar mit meiner ... [*ähem*] ... STARFORCE!"
Das Foto ist nicht von mir. Meine Starforce hatte 24 Bünde.
Aber keine 24. Bundmarkierung.
Es wurde einfach das Bundmarkierungsschema von Punkt-keinPunkt-Punkt-KeinPunkt noch ein bisschen länger als üblich fortgesetzt.
Die selbe Liebe zum Detail setzte sich fort in den Fräsungen des Sperrholzkorpus und den Mechaniken aus einer Art Zink/Butter-Legierung.
Und schön biegsam und flexibel war der Hals. Da wurde kein abgelagertes, starres, morsches Trocken-Gestrüpp verwendet wie bei anderen Gitarren.
Starforce!.


Edit: Eine kurze Recherche ergibt, dass es eine extrem kleine aber treue Gefolgschaft von Starforce-Gitarren gibt, die ihnen Geheimtpp-Flair und "great Bang-for-the-Buck" unterstellen.
Was beweist, dass nichts so schlecht ist, dass nicht noch irgendjemand auf der Welt dem Ding zumindest "Bang-for-the-Buck" unterstellen würde.
 
B
Bumblebee
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Hi,
meine erste Gitarre war ein Stratocasternachbau von Framus mit zwei Humbuckern (hier ein Link zu Ebay):
[img:480x640]https://i.ebayimg.com/images/g/xv8AAOSwSzFZZSmm/s-l640.jpg[/img]
Im Nachhinein betrachtet eigentlich eine ideale Anfängergitarre. Ich hab mich damals nicht mit Saiten ausgekannt, aber sie hat mir verziehen, dass ich teilweise Westerngitarrensaiten aufzog, und diese wirklich bis zum bitteren Ende (Saitenriss) spielte. Diese Gitarre hab ich 6 Jahre bespielt, bis ich mir eine Squire Strat gekauft und die Framus in Zahlung gegeben habe. Die Stat jedoch verhielt sich im Bezug auf Saiten sowohl klanglich, als auch mit dem Vibrato viel zickiger.

Grüße
 
uwich
uwich
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Meine war eine weinrote Epiphone SG ohne Schlagbrett und mit Dot-Inlays für unter 200 DM mitte der 80er. Hat ca. 3 Jahre gehalten und war sch...ße. Danach ausgetauscht gegen eine Strat, die dann 18 Jahre meine Gitarre und meine einzige war.
 
kershaw
kershaw
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Meine erste E-gitarre bekam ich 1972. Das war eine Telecaster von Hoyer. Die war gar nicht schlecht. Einziger Minuspunkt: das Dink war komplett Orange. Boy, Neck, alles Orange....
 
HaWe
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Hadamar
Habe gerade noch mal gesucht und gefunden.:-D
Genau so Eine war das.
http://www.framus-vintage.de/modules/modells/instruments.php?modellID=1523&katID=4626&cl=DE


PS:
Bässe sind ja eigentlich auch Gitarren, nur ein bisschen tiefer und mit dickeren Saiten. ;-) ...... daher als Nachtrag:
Fast gleichzeitig habe ich damals (Anfang der 70-er) unserem Nachbarn einen Hoefner 500/1 Violinbass von 1964 für 100 DM abgekauft.
Den habe ich noch.:-D
 
 


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