Mesa Boogie Mark III Master-Volume empindlich!


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Hallo!

Bin neu hier und habe das Teil (Topteil, Wide Head, Simul Class) gebraucht gekauft. Problem ist das Master-Volume: Es ist derart empfindlich, dass man es kaum berühren darf und schon ist es zu laut. Hat jemand Erfahrung mit der Kiste?

schwerkowsky
 
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Hallo Schwerkowsky und herzlich Willkommen im Forum :)!

Ich kenn die Kiste selbst nicht, aber klingt als ob das Poti nicht mehr ganz in Ordnung wäre.
Hörst du denn beim drehen immer so ein Knacksen, ist der Ton auf einmal ganz weg und wenn weiter aufdrehst auf einmal irre laut ;-)? Dann wirds wohl das Poti sein, das kann schonmal vorkommen.

Wie alt ist der Amp denn (also Baujahr)?

Grüße, Julian
 
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the singin' ass":1j5vz86r schrieb:
Hallo Schwerkowsky und herzlich Willkommen im Forum :)!

Hallo, danke!

the singin' ass":1j5vz86r schrieb:
Ich kenn die Kiste selbst nicht, aber klingt als ob das Poti nicht mehr ganz in Ordnung wäre.
Hörst du denn beim drehen immer so ein Knacksen, ist der Ton auf einmal ganz weg und wenn weiter aufdrehst auf einmal irre laut ;-)? Dann wirds wohl das Poti sein, das kann schonmal vorkommen.

Also beim Drehen kommt kein Knacksen. Bei Lautstärken unter 1 lässt sich alles prima regeln, ab 1 wird's dann bei minimaler Poti-Betätigung schnell so laut, dass ich im Proberaum kaum die optimale Lautstärke hinbekomme. Interessant, weil die Skala bis 10 geht.

the singin' ass":1j5vz86r schrieb:
Wie alt ist der Amp denn (also Baujahr)?

Weiss ich nicht genau, aber sicher 15 Jahre oder so.
 
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Hi schwerkowsky,

Das Problem scheint glaube ich kein Problem zu sein.
Ich hatte mal nen Fender Roc Pro 700 da musste man den Masterregler wirklich nur antippen. Ohne optisch eine große Drehung des Reglers wahrzunehmen wurde das teil sowas von laut...
Bei nem Kumpel, der sich den selben amp dann geholt hatte war das genauso.

Im moment bei meinem 2203 is der Master auch empfindlich aber nicht so extrem wie damals beim Roc Pro.....
Über 9 Uhr hinaus muss man beim 2203 eigentlich nicht gehen^^

Gruß
Schnarke
 
frank
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Dr.Schnarke":3i5dhnni schrieb:
Hi schwerkowsky,

Das Problem scheint glaube ich kein Problem zu sein.
Ich hatte mal nen Fender Roc Pro 700 da musste man den Masterregler wirklich nur antippen. Ohne optisch eine große Drehung des Reglers wahrzunehmen wurde das teil sowas von laut...
Gruß
Schnarke

Nö, ist kein Problem Schnarke, es sei denn, man will ab und zu mal nicht ganz so laut spielen. Aber sonst ist es kein Problem, jedenfalls nicht mit dem Amp. Vielleicht eins mit Dir? Weil Du die Frage nicht verstanden hast?
Ich will`s Dir gern erklären. Der Mastvolume bei schwerkowskys Mark III erscheint ihm zu empfindlich. Und nun fragt er, ob das bei dem Amp normal. Hast Du das verstanden, Schnarke? Sonst erkläre ich Dir das noch mal ganz langsam.
 
frank
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schwerkowsky":1ej9ie81 schrieb:
Vieleicht die Presence zurücknehmen? Die geht doch auch auf die Endstufe?

Hi schwerkowsky,

ich spiele selbst einen Boogie, allerdings keinen Mark III. Grundsätzlich kann ich sagen, dass die Volumepoties, egal ob für die Kanälne oder das Mastervolume im unteren Bereich recht empfindlich sind. Zimmerlautstärke bekommt man schon hin, aber richtig leise geht nicht. Wenn Dir das nicht möglich ist, dann ist der Potie defekt. Kein Grund zur Verzweifelung, Ersatz kostet nicht die Welt. Ich würd`s ersetzen, weil das Master eine komfortable Möglichkeit ist, alle - in der Lautstärke aufeinander abgestimmten - Kanäle gleichmäßig anzuheben oder anzusenken.

Alles andere - Presence oder Gain herunterregeln - ist nur ein Behelf bis zum Tausch. Dazu böte sich aber auch der Volume-Regler an Deiner Gitarre an.
 
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schwerkowsky":3nhow4d1 schrieb:
Hallo!

Bin neu hier und habe das Teil (Topteil, Wide Head, Simul Class) gebraucht gekauft. Problem ist das Master-Volume: Es ist derart empfindlich, dass man es kaum berühren darf und schon ist es zu laut. Hat jemand Erfahrung mit der Kiste?

schwerkowsky

Hi,

ich habe den MKIII auch als Combo und Topteil jeweils in
der 60Watt und Simul Class Version gespielt und glaub mir,
das ist normal (vor allem bei frischen Röhren), das es Dir das Gehör
gut bearbeitet bei einem leichten Tipp auf das Gaspedal ;-)
Das Zusammenspiel von Pre- und Mastervolumen ist
auch etwas auszuloten bei einem Amp wie dem MKIII oder
vergleichbaren ... viel Spaß mit diesem Boliden!

Achja, 2x12" E-Voice macht sehr viel Spaß mit der MK-Serie ;-)
 
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frank":1kch8qwh schrieb:
schwerkowsky":1kch8qwh schrieb:
Vieleicht die Presence zurücknehmen? Die geht doch auch auf die Endstufe?

Hi schwerkowsky,

ich spiele selbst einen Boogie, allerdings keinen Mark III. Grundsätzlich kann ich sagen, dass die Volumepoties, egal ob für die Kanälne oder das Mastervolume im unteren Bereich recht empfindlich sind. Zimmerlautstärke bekommt man schon hin, aber richtig leise geht nicht. Wenn Dir das nicht möglich ist, dann ist der Potie defekt. Kein Grund zur Verzweifelung, Ersatz kostet nicht die Welt. Ich würd`s ersetzen, weil das Master eine komfortable Möglichkeit ist, alle - in der Lautstärke aufeinander abgestimmten - Kanäle gleichmäßig anzuheben oder anzusenken.

Zimmerlautstärke kriege ich schon hin, das Problem ist ein Lautstärkesprung von etwas-lauter-als-Zimmerlautstärke nach viel-zu-laut-für-Probe.

Potiautausch: Welche Potis nimmt man da? Welche nimmt Boogie?
 
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schwerkowsky":2cnix1jn schrieb:
Potiautausch: Welche Potis nimmt man da? Welche nimmt Boogie?

Hi schwerko,

keine Ahnung. Auf der HP von Boogie findest Du den deutschen Generalimporteur. Ruf dort an, aber nur, wenn`s das Original unbedingt sein muss. Ich könnte mir vorstellen, dass es bessere/biligere Teile gibt. Hier gibt`s noch ein paar Amp-Freaks, die melden sich gewiß am Abend mit ihren Tipps. Warte einfach ein kleines Weilchen.
 
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Hi,

ich habe den MKIII auch als Combo und Topteil jeweils in
der 60Watt und Simul Class Version gespielt und glaub mir,
das ist normal (vor allem bei frischen Röhren), das es Dir das Gehör
gut bearbeitet bei einem leichten Tipp auf das Gaspedal ;-)
Das Zusammenspiel von Pre- und Mastervolumen ist
auch etwas auszuloten bei einem Amp wie dem MKIII oder
vergleichbaren ... viel Spaß mit diesem Boliden!

Dachte ich mir, danke!

Genau, der Hall funktioniert nicht, da ich die Hallfeder mal ausgestöpselt habe (um mir nach dem Kauf das Innenleben anzusehen), und nicht mehr weiss, wie man sie anschliesst. :oops: Weisst Du das?

Achja, 2x12" E-Voice macht sehr viel Spaß mit der MK-Serie ;-)

Für welchen Stil Spass? Spiele klassischen 80er Hardrock/Metal.
 
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schwerkowsky":3kjniesh schrieb:
Hi,

ich habe den MKIII auch als Combo und Topteil jeweils in
der 60Watt und Simul Class Version gespielt und glaub mir,
das ist normal (vor allem bei frischen Röhren), das es Dir das Gehör
gut bearbeitet bei einem leichten Tipp auf das Gaspedal ;-)
Das Zusammenspiel von Pre- und Mastervolumen ist
auch etwas auszuloten bei einem Amp wie dem MKIII oder
vergleichbaren ... viel Spaß mit diesem Boliden!

Dachte ich mir, danke!

Genau, der Hall funktioniert nicht, da ich die Hallfeder mal ausgestöpselt habe (um mir nach dem Kauf das Innenleben anzusehen), und nicht mehr weiss, wie man sie anschliesst. :oops: Weisst Du das?

Achja, 2x12" E-Voice macht sehr viel Spaß mit der MK-Serie ;-)

Für welchen Stil Spass? Spiele klassischen 80er Hardrock/Metal.

Die Hallspirale sollte mit Cinchsteckern verbunden sein. Diese sind
farblich markiert und man kann nichts verkehrt machen.

Auch klassischen Hardrock der 80er geht gut über E-Voice.
Manch einer behauptet zwar, der EV12 wäre zu clean, ich sehe das aber
anders. Schön ist natürlich auch 4x12" Vintage 30 oder 4x12" mit
2x EV12 und 2x V30 :)
 
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frank":1avmo6cm schrieb:
Dr.Schnarke":1avmo6cm schrieb:
Hi schwerkowsky,

Das Problem scheint glaube ich kein Problem zu sein.
Ich hatte mal nen Fender Roc Pro 700 da musste man den Masterregler wirklich nur antippen. Ohne optisch eine große Drehung des Reglers wahrzunehmen wurde das teil sowas von laut...
Gruß
Schnarke

Nö, ist kein Problem Schnarke, es sei denn, man will ab und zu mal nicht ganz so laut spielen. Aber sonst ist es kein Problem, jedenfalls nicht mit dem Amp. Vielleicht eins mit Dir? Weil Du die Frage nicht verstanden hast?
Ich will`s Dir gern erklären. Der Mastvolume bei schwerkowskys Mark III erscheint ihm zu empfindlich. Und nun fragt er, ob das bei dem Amp normal. Hast Du das verstanden, Schnarke? Sonst erkläre ich Dir das noch mal ganz langsam.

Du hast wohl meine Antwort nicht verstanden mein lieber Frank....
Vll. nochmal lesen das hilft bevor man hier irgendwelchen schriftlichen Müll absondert. (gilt allerdings oftmals auch für mich, allerdings diesmal primär für dich).

Fazit meiner vorherigen Antwort:
Manchmal ist das so bei den MAstern... :roll:
 
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Dr.Schnarke":2hysreym schrieb:
Im moment bei meinem 2203 is der Master auch empfindlich aber nicht so extrem wie damals beim Roc Pro.....
Über 9 Uhr hinaus muss man beim 2203 eigentlich nicht gehen^^

es ging wohl eher darum, Dr. Schnarke, und um die Tatsache, dass schwerkowsky den Amp leise haben will. Laut bekommt er ihn auch selber.

Gruß, Julian
 
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the singin' ass":3w4ik84f schrieb:
Dr.Schnarke":3w4ik84f schrieb:
Im moment bei meinem 2203 is der Master auch empfindlich aber nicht so extrem wie damals beim Roc Pro.....
Über 9 Uhr hinaus muss man beim 2203 eigentlich nicht gehen^^

es ging wohl eher darum, Dr. Schnarke, und um die Tatsache, dass schwerkowsky den Amp leise haben will. Laut bekommt er ihn auch selber.

Gruß, Julian

trotzdem is der 2203 auch empfindlich was die lautstärkenveränderung betrifft
 
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Dr.Schnarke":3gzz1ch7 schrieb:
the singin' ass":3gzz1ch7 schrieb:
Dr.Schnarke":3gzz1ch7 schrieb:
Im moment bei meinem 2203 is der Master auch empfindlich aber nicht so extrem wie damals beim Roc Pro.....
Über 9 Uhr hinaus muss man beim 2203 eigentlich nicht gehen^^

es ging wohl eher darum, Dr. Schnarke, und um die Tatsache, dass schwerkowsky den Amp leise haben will. Laut bekommt er ihn auch selber.

Gruß, Julian

trotzdem is der 2203 auch empfindlich was die lautstärkenveränderung betrifft
Rastet dein Master-Poti denn nur alle 30° ein? Oder wie drehst du?
Ich hatte diese Probleme an meinem jcm800 nie. Aber das ist ja auch alles relativ und jeder empfindet das ein wenig anders. Hier ging's auch nicht um den jcm800, sondern um den Mesa Boogie Mark III.

Allerdings gilt generell: Etwas Feingefühl gehört dazu. Soundeinstellungen vornehmen mit der Präzision eines kanadischen Holzfällers oder Elch-Jägers kann daneben gehn.

Grüßle, Julian :)
 
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Allerdings gilt generell: Etwas Feingefühl gehört dazu. Soundeinstellungen vornehmen mit der Präzision eines kanadischen Holzfällers oder Elch-Jägers kann daneben gehn.

Grüßle, Julian :)

Schon klar, das steht auch alles im Manual. Dummerweise ist es so, dass die Potis etwas Spiel haben. Man dreht also, bis Widerstand zu spüren ist (Am Ende des Spiels :) ) , versucht dann, ein tausendstel Millimeter vorzudrehen und dann ist's schon zu laut. Also, Holzfäller ist das nicht. :?
 
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schwerkowsky":3ecvngdt schrieb:
Allerdings gilt generell: Etwas Feingefühl gehört dazu. Soundeinstellungen vornehmen mit der Präzision eines kanadischen Holzfällers oder Elch-Jägers kann daneben gehn.

Grüßle, Julian :)

Schon klar, das steht auch alles im Manual. Dummerweise ist es so, dass die Potis etwas Spiel haben. Man dreht also, bis Widerstand zu spüren ist (Am Ende des Spiels :) ) , versucht dann, ein tausendstel Millimeter vorzudrehen und dann ist's schon zu laut. Also, Holzfäller ist das nicht. :?

schon klar, ich trau dir natürlich zu, richtig dran zu drehn :-D...

Ähm, du sprichst von Spielraum... Kann es sein, dass der Poti-Knopf nicht richtig festgeschraubt ist? Oder dass die Mutter vom Poti im Chassis sich ein wenig gelockert hat? Wenn's am Poti liegt, würd ich's echt austauschen. Kostet vielleicht 3 Euro so ein Teil und du wirst merklich mehr Freude daran haben. Die Marke ist prinzipiell fast egal, "Alpha"-Potis sind meines Wissens ziemlich gut. Was du wissen musst, ist, was für ein Wert das Poti hat (also wieviel Ohm) und ob es ein lineares oder logarithmisches ist. Steht manchmal sogar auf den Potis drauf, z.B. "500K log" würde auf ein logarithmisches Potentiometer mit 500 Kiloohm Widerstand deuten.
Ich weiß ja nicht wie vertraut du mit sowas bist, ob du so etwas selber machen kannst und willst oder ob du ihn dafür direkt in die Werkstatt bringen willst. Aber wenn du mit nem Lötkolben umgehen kannst, ist's wirklich kein Problem :-D.
Aber wie jemand anders schon sagte: Wir haben hier im Forum ein paar wirklich gute Amp-Techniker, die sich bestimmt noch zu Wort melden und dir ein paar Tips geben :-D.

Grüße, Julian
 
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Ich weiß ja nicht wie vertraut du mit sowas bist, ob du so etwas selber machen kannst und willst oder ob du ihn dafür direkt in die Werkstatt bringen willst. Aber wenn du mit nem Lötkolben umgehen kannst, ist's wirklich kein Problem :-D.

Aber Vorsicht! Dat Dingen steht im Betrieb unter Hochspannung. Selbst bei gezogenem Stecker, speichern die Elkos die Spannung noch einige Zeit. Bevor man da selber unbedacht zu Werke geht, lieber zu Techniker geben. Anonsten hat Julian aber recht. Potiwechsel ist allg. nicht schwer.
 
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Marcello":2qs7zzqx schrieb:
Ich weiß ja nicht wie vertraut du mit sowas bist, ob du so etwas selber machen kannst und willst oder ob du ihn dafür direkt in die Werkstatt bringen willst. Aber wenn du mit nem Lötkolben umgehen kannst, ist's wirklich kein Problem :-D.

Aber Vorsicht! Dat Dingen steht im Betrieb unter Hochspannung. Selbst bei gezogenem Stecker, speichern die Elkos die Spannung noch einige Zeit. Bevor man da selber unbedacht zu Werke geht, lieber zu Techniker geben. Anonsten hat Julian aber recht. Potiwechsel ist allg. nicht schwer.

Bin drin in der Materie. Habe schon mal einen kleinen Übungsamp in Vollröhrentechnik mit geklauter Vorstufenschaltung des 2203 zusammengelötet. Sollte reichen, um ein Poti zu wechseln :cool: . Dein Warnhinweis ist trotzdem mehr als angebracht.

Ausserdem: Es haben alle Potis Spiel :? und es handelt sich fast ausschliesslich um Push-Pull-Potis, die sind schon etwas teu(r)er.
 
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schwerkowsky":3oa017md schrieb:
Marcello":3oa017md schrieb:
Ich weiß ja nicht wie vertraut du mit sowas bist, ob du so etwas selber machen kannst und willst oder ob du ihn dafür direkt in die Werkstatt bringen willst. Aber wenn du mit nem Lötkolben umgehen kannst, ist's wirklich kein Problem :-D.

Aber Vorsicht! Dat Dingen steht im Betrieb unter Hochspannung. Selbst bei gezogenem Stecker, speichern die Elkos die Spannung noch einige Zeit. Bevor man da selber unbedacht zu Werke geht, lieber zu Techniker geben. Anonsten hat Julian aber recht. Potiwechsel ist allg. nicht schwer.

Bin drin in der Materie. Habe schon mal einen kleinen Übungsamp in Vollröhrentechnik mit geklauter Vorstufenschaltung des 2203 zusammengelötet. Sollte reichen, um ein Poti zu wechseln :cool: . Dein Warnhinweis ist trotzdem mehr als angebracht.

Ausserdem: Es haben alle Potis Spiel :? und es handelt sich fast ausschliesslich um Push-Pull-Potis, die sind schon etwas teu(r)er.

Was heißt denn Spiel? Wenn die im Regelweg keine Aussetzer haben,
wüßte ich nicht, warum die auszutauschen wären. Bei Marshall hat´s
zB. erfahrungsgemäß Kratzen in den Potis, wenn die eine Zeit (bei
meinem 6100 reichten Tage) stehen. Hat dennoch funktioniert und
ist eben auch nicht soo selten. Und Speiel hatte die Potis auch, aber
vernachlässigbar ... bei so einem amtechnischen Kunstwerk würde ich
persönlcih einen Techniker dranlassen. Löten kann ich zwar, wäre mir
aber zu link, es könnte etwas kaputt gehen.
 
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Hallo miteinander!

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es sich hier nicht erstmal um ein grundsätzliches, (schaltungs-)technisches Phänomen, nicht Problem handelt. Jede Endstufe hat ihren eigenen Arbeitspunkt, d.h. es müssen bestimmte Spannungen anliegen, damit die Röhren ihre Arbeit erledigen können. Dazu kommt, dass Potis keinen völlig übergangslosen Regelweg haben, sondern durchaus Widerstandssprünge haben können.
Meine Endstufe im Fender hat auch das Problem/Verhalten, dass unter Reglerstellung 1 (fast) nichts zu hören ist, und danach reicht es fast übergangslos zum Nachbarn ärgern!
Nichtsdestotrotz ist der Potitausch mit Sicherheit keine schlechte Idee.

Schönen Gruß
Ingo
PS: Hat FinetoneBF vielleicht einen Technik-Hinweis?
 
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Hi!
Es gibt einfach Amps, bei denen die Masters sehr sprunghaft kommen! Da mußt du wirklich mit der Pinzette drehen, und manchmal hilft auch das nix! Ob´s dann am Poti selbst, oder an dem gewählten Potiwert und Regelcharakteristik (des Ampherstellers) liegt ist schwer zu sagen! Kann sein, daß ein anderer Poti (mit den gleichen Werten) besser funzt, kann aber auch sein, daß es sogar schlechter wird. Je nach Toleranz der Potis! Bei meinem Tremoverb ist auch ein Vol.Poti dabei, das macht Riesensätze! Liegt meiner Meinung nach eher am gewählten Wert des Potis und an der Regelcharakteristik!
Good luck, greets ACY!
 
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doc guitarworld":igbf8is8 schrieb:
Was heißt denn Spiel? Wenn die im Regelweg keine Aussetzer haben,
wüßte ich nicht, warum die auszutauschen wären. Bei Marshall hat´s
zB. erfahrungsgemäß Kratzen in den Potis, wenn die eine Zeit (bei
meinem 6100 reichten Tage) stehen. Hat dennoch funktioniert und
ist eben auch nicht soo selten. Und Speiel hatte die Potis auch, aber
vernachlässigbar ... bei so einem amtechnischen Kunstwerk würde ich
persönlcih einen Techniker dranlassen. Löten kann ich zwar, wäre mir
aber zu link, es könnte etwas kaputt gehen.

Scheint für Verwirrung zu sorgen ... :-D Also, Spiel heisst: Die Potiknöpfe lassen sich um einen Winkel, der etwa einer Skaleneinheit entspricht, verstellen, und zwar ohne spürbaren Widerstand. Am Ende des 'Spiels' spürt man dann den Widerstand des Schleifers, und die eigentliche Regelung (wie gesagt hochempfindlich) beginnt. Ich habe noch nicht herausgefunden, wodurch dieses Spiel begründet ist. Lockere Potiknöpfe glaube ich nicht, dann wäre der beschriebene Winkel so nicht da. Scheint eher in den Potis selbst zu liegen.
 
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Der Amp ist halt nicht für Zimmerlautstärke ausgelegt. Vernünftigen Regelweg erhält man erst ab Bandlautstärke. Ich hatte mal das gleiche Modell -und verkauft, weil er zu leise war! Neben einem 2203 war er kaum zu hören.
 
 

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